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10.000 Hz Legend
Format: Audio CD|Ändern
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am 28. August 2016
Ehrlich gesagt, konnte ich fast 2 Jahrzehnte nur wenig mit "Air" anfangen. Wirklich gekannt habe ich nur die Moon Safari-Auskopplungen. Und ebendieses Album haben wir damals im CD-Laden rauf und runter gespielt, in dem ich zu jener Zeit noch gearbeitet hatte. Und die Kunden kauften es uns massig ab. Alles okay, aber eben nicht der Renner. Dachte ich damals.
Jetzt geht es zwar um ein anderes Album, aber hierdurch hat sich meine Meinung zur Band deutlich geändert. Auch "10.000 Hz. Legend" ist inzwischen in die Jahre gekommen, aber ich bin in der Tat erst vor wenigen Wochen darauf aufmerksam geworden. Die Vergleiche mit Portishead finde ich ein wenig überzogen, wenn auch nicht ganz abwegig. Viel Elektro-Spielereien und auch düster-unheimliche Sounds, die auf diesem Album jedoch erst nach den ersten Tracks wirklich in Erscheinung treten. Im Unterschied zu Portishead eignen sich Air - und eben auch dieses Album hier - für alle möglichen Stimmungslagen. Man kann mit dieser Platte einschlafen und aufwachen, weinen und lachen, sie auf der Autobahn hören oder in einer Kneipe nebenbei laufen lassen. Das wäre mit Vertretern wie eben Portishead oder Massive Attack kaum denkbar. Warum ich 1 Stern abziehe: Der Opener ist mir etwas zu flach. Song Nummer 2 langweilt ein bisschen. Danach aber wie gesagt von allem etwas dabei.
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am 24. Juli 2002
Air haben mit "Moon Safari" ein perfektes Album vorgelegt, welches in die Musik-Geschichte eingehen wird. Es ist einzigartig und das soll es ja auch bleiben. Deshalb haben die Herren Dunckel und Godin ihr gesamtes Equipment samt Mikrofonen ausgewechselt, damit "10000Hz Legend" in keinster Weise wie der Vorgänger klingt. Das ist ihnen gelungen, nur wissen das leider nicht die Kritiker zu schätzen. Was mussten Air für Schläge einstecken. Von einem schlechten Witz war sogar die Rede. Liebe Kritiker: vielleicht ist euch nicht bewusst das Innovation nun mal neu klingt, und nicht wie etwas, das schon vorhanden ist. Sicher, wenn man die Erstlingswerke von Air kennt, dann ist "10000Hz Legend" etwas gewöhnungsbedürftig, aber bei Leibe doch kein Witz!
Air haben es geschafft einen neuen Sound zu kreieren. Er ist düster, und doch warm. Er scheint unrhythmisch und ist es doch wieder nicht. Er scheint chaotisch und improvisiert, ist aber wohl arrangiert und entspannt. Gegensätze, die sich innerhalb von 60min 11 mal aufheben. Von "Electric Performers", in denen sie sich und ihre Mission beschreiben, über eine Lobeshymne an das Radio ihres Vertrauens ("Radio #1"), einer Folkhymne ("Vagabond") von und mit Beck die so herrlich lässig ist, dass es schon verboten ist, über ein kleines, düsteres Elektro-Epos, welches sich wundersam zu einem warmen Cafe-Haus-Track verwandelt ("Radian"), über eine (so scheint es) Hommage an den Stil von Pink Floyd ("Sex Born Poison"), bis hin zu einem (erneut von Beck gesungen) funkigen Sci-Fi Soundtrack namens "Don't Be Light".
Auf dieser Reise hören wir Streicher, die einmal düster und kalt, einmal hell und warm erklingen. Wir hören mehr Gitarren als noch bei "Moon Safari", mehr Gesang der den Verzerrer besucht hat, und wir werden Zeuge von lo-fi Synthies, die aber nie das Gesamtbild zerreissen. Alles besticht durch Harmonie! Was wir hier hören ist ein komplett ausgereiftes, perfektes Album, welches durch Mut zum eigenen Stil, Anti-Kommerz und absolute Einzigartigkeit gekennzeichnet ist.
Danke AIR! Und bitte, wechselt wieder das Equipment, damit ich ein 3. perfektes Album kaufen kann!
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VINE-PRODUKTTESTERam 12. Februar 2014
Das haben sie. Damals, 2001 hätten sie ohne Probleme ein "Moon safari 2" einspielen können. Doch sie taten es nicht. Durch die Single "Radio Nr. 1" hab ich mir damlas das Album sofort gekauft, und ich war vom ersten Moment an begeistert. Dass eine Band diesen viel schwierigeren Weg geht, hat mir schon damals imponiert. Ich verstehe aber auch, dass viele Fans die "Moon safari" liebten, jetzt enttäuscht waren. Aber im nachhinein haben AIR alles richtig gemacht. Doch auch die selbst ernannten Musikkritiker haben dieses Album damals zerrissen......wie man also sieht, ist irren menschlich.

AIR spielen hier wie kleine Kinder, tüfteln an unvorstellbaren Sounds, laden sich dazu noch Künstler ein, die eigentlich gar nicht zu ihrem Sound passen (oder vielleicht doch ?), wie Beck.

"Electronic performers" ist als Einstieg der richtige Song, Stimmen verfremdet, Sound wie von einem anderen Stern. Dann "How does it make you feel". Für mich einer der besten Songs auf dieser CD. Die schon erwähnte Single haute mich damals (und auch noch heute) um. "The Vagabond" mit Beck, unfassbar. Unbedingt anhören muss man sich noch "Wonder milky bitch". Der countryeske Einschlag......eine grandiose Idee. Zum Schluss dann noch "Don't be light". Ein würdiges Finale eines absolut phantastischen Albums. Es sollte bis heute meine Lieblingsalbum von AIR bleiben, und ich besitze alle. Es ist aber definitiv auch anders als alle anderen..........
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am 26. Juni 2003
Sie sind wie immer einen Schritt voraus. Was Nicolas Godin und Jean Benoit Dunckel auf ihrem neuen Album fertig bringen, dürfte ihnen so schnell keiner nachmachen. Ein musikalischer Wahnsinnsspagat zwischen Vergangenheit und Zukunft, zwischen Retro-Sound und futuristischen Elektro-Experimenten.
Mit "10000 Hz Legend" hat das französische Duo mit dem schönen Namen "Air" nach dem phänomenalen Erstling "Moon Safari" und dem Soundtrack zum Film "The Virgin Suicides" jetzt sein drittes Abum in den Äther gepustet. Und das ist keineswegs nur heiße Luft, wie man schon beim hitverdächtigen "Radio 1" bestens hören kann. Da scheinen Androiden-Beach Boys aus fernen Sphären herüber zu singen, in vielstimmigen Harmonien und ganz an die Tradition von "Moon Safari" anknüpfend. Gänzlich neues Terrain hingegen betreten sie in "The Vagabond", bei dem sie sich der Unterstützung des musikalischen Wunderknaben Beck bedient haben. Dank Mundharmonika, Akustik-Gitarre und Elektro-Ambiente wäre die Nummer bestens für den Soundtrack eines Space-Western geeignet.
Bei all diesen musikalischen Grenzüberschreitungen bleibt aber stets Zeit, tief durchzuatmen und sich auf kleinen Wölkchen durch die luftigen Klangwelten der französischen Musikmacher treiben lassen. "How does it make you feel?" singen "Air" verführerisch.
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am 12. Januar 2015
Ich gebe zu, noch im Moon Safari Fieber hatte es die 10.000 Hz Legend schwer zu bestehen.
Inzwischen bin ich jedoch sicher, das AIR mit dieser Scheibe Ihr absolutes Meisterwerk abgeliefert haben. Die Songs können unterschiedlicher nicht sein und ergeben doch zusammen ein Gesamtkunstwerk.

Ich will es mal mit der Musikwelt insgesamt vergleichen. Wenn Moon Safari die Beatles sind, ist 10.000 Hz Legend die Stones!
An beiden Alben kann man sich nicht satt hören.
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am 17. Juni 2007
Machen wir es kurz. Als dieses Album damals rauskam,war auch ich erstmal enttäuscht. Wer damals Moon Safari kennengelernt hatte, der war von diesem Sound gefangen. So ansteckend und einlullend war dieser und es gab tolle Melodien und Songs,die richtig hängenblieben. Und dann 10000Hz Legend:es hatte nichts mehr mit Moon Safari zu tun. Es war und ist sperriger,düsterer,experimenteller und die Zusammenarbeit mit BECK war gar nicht vorstellbar. Ich habe viele Anläufe benötigt bis ich es mir doch zulegte. Und wißt ihr was? Es ist mein absolutes Lieblingsalbum von AIR geworden. Jawoll! Es vereint alles was AIR mittlerweile ausmacht. Es

ist peppiger als die lezten beide Werke und spannender als Moon Safari. Gebt diesem Meisterwek eine Chance und hört es euch bewußt an. Das war der Sound der 90er!
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am 5. Juni 2001
Air legen hiermit endlich einen würdigen Nachfolger zu dem Erfolgsalbum "Moon Safari" nach. Man hat Großes erwartet nach dem kaum zu übertreffenden Erstling und dem genial schönen Soundtrack zu "The Virgin Suicides". Air sind diesen Erwartungen mehr als gerecht geworden. Anders als man vielleicht denken könnte, liegt mit "10000 Hertz Legend" nicht einfach ein weiteres "Moon Safari" vor, sondern ein völlig eigenständiger, weiterentwickelter Sound, der sich mehr in Richtung Pop und auch Rock bewegt (z.B. das erstklassige "Don't Be Light"). Ganz ruhige, eingängige und träumerische Titel à la "All I Need" sucht man allerdings vergebens (v.a. Frauenstimmen werden hier fast nicht mehr eingesetzt, Beck springt dafür aber mehr als gut in 2 Titeln ein). Hier wird weniger auf prägnante, sofort einprägsame Melodien gesetzt als auf die Langzeitwirkung der Songs. "10000 Hertz Legend" hat es jedenfalls bei mir schon geschafft, nach dem ersten Hören ununterbrochen durchzulaufen. Sehr empfehlenswert!
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VINE-PRODUKTTESTERam 29. September 2001
Doch irgendwie ist das Album nicht mehr so schön wie "Moon Safari". Mit "Wonder Milky Bitch" ist sogar ein richtig schlechtes, wenn auch witziges Lied drauf. Sechs Songs kann man hundertprozentig empfehlen, nämlich "Electronic performers" (nette Idee), "How does it make you feel?" (witzig: "Well, I really think you should quit smoking!"), die Single "Radio #1", "The Vagabond" mit Beck, "Radian" mit dem typischen Air-Sound und "Don't be light" mit einem der genialsten Intros, die es jemals gab! Wer Air mag, wird auch diese CD mögen.
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am 31. Mai 2001
Manchmal (oder sehr oft) verstehe ich die Kritiken nicht. Da bekommt ein grauenvoll monotones neues U2-Album das Prädikat "Album des Jahres" und ein Album wie das neue Werk von "Air" wird schon Wochen vorher kollektiv zerrissen. Dabei haben sich Air wirklich sehr viel Mühe gegeben und durchaus auch weiterentwickelt. Ich möchte definitiv keine Wertung für "Moon Safari" (eines der größten Alben der späten 90er) oder "10.000 Hz legend" abgeben, aber was Air hier auf dem neuen Album abliefern, kann sich wirklich hören lassen. Weit abwechslungsreicher kommen die Stücke hier daher als noch auf dem Soundtrack zu "The Virgin Suicides", außerdem sind Air etwas härter geworden, wagen mehr und das gefällt. Nach den Vorankündigungen bin ich mit niedrigen Erwartungen an "10.000 Hz legend" herangegangen, aber das wäre gar nicht notwendig gewesen. Das Album ist ausgereift und einfach klasse !
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am 6. Januar 2004
Für viele Air-Fans war diese Cd ein Schock! Wo war er nur hin, der sanfte, einschmeichelnde Elektro-Pop des ersten Albums? Stattdessen fand man einige doch recht "merk-würdige" Songs mit deftigen Klangexperimenten und Anleihen bei den verschiedensten Stilrichtungen. Einige Fans dürfte diese CD verprellt haben, aber machen wir uns doch nichts vor, noch mehr Zuckerguss-Pop hätte man doch kaum ausgehalten, oder? Wenn man immer nur Süßigkeiten isst, will man doch auch irgendwann mal etwas Deftiges - und genau das ist "10.000 Hz. Legend": deftig, kräftig, einfach anders. Da grummelt Indie-Rocker Beck (obwohl ich dessen Stück noch am schwächsten finde), da säuseln japanische Sängerinnen (auf meinem Lieblingsstück "Sex Born Poison"), da gibt es sogar Blues - und das bei Franzosen!
Als die CD damals neu war, sprach man gerade viel von der Pop-Musik der Zukunft und welche Band das wohl sei könnte. Für mich stand fest, dass es nur Air sein konnte und dass "10.000 Hz. Legend" die Musik der Zukunft sein würde. Mittlerweile sehe ich das etwas differenzierter und möchte die CD eher als futuristisch bezeichnen. Da Air bei ihrem neuesten Werk wohl auch eher auf Bewährtes zurückgreifen, im Stil von "Moon Safari" scheint mir diese Bezeichnung gerechtfertigt, die Band fürchtet sich wohl ein wenig vor der eigenen Courage, denn eigentlich müssten sie den Weg von "10.000 Hz. Legend" weitergehen, womit wohl auch dem letzten Leser klar sein müsste, dass diese CD für mich ein Meilenstein und Meisterwerk ist.
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