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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
73
4,7 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
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am 7. April 2014
von vanessa redgrave (1. episode) bis ellen degeneres (3.) bietet if these walls could talk 2 ein spektrum schauspielerischen genusses und eine thematische vielfalt von der tragödie, die einem das herz zerreißt und wütend macht, bis zur komödie, die einem vor lachen die tränen in die augen treibt. das mädel in der mittleren episode sucht in der zeit von flowerpower und emanzipation mehr ihre position in dieser gesellschaft als sich selbst, und hat doch zu kämpfen, weil ihr selbst in diesen wilden 70ern noch außerhalb des gesellschaftlichen spektrums liegt.
wie gut, dass es solche filme gibt.
wie schade, dass wir noch immer nicht verstehen, abgrenzen, ausgrenzen und verletzen.
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am 22. März 2017
Ist mal was anderes, sonst sieht man sich Filme an wo man sich denken kann wie er endet.
Drei Geschichten, in denen man sich hinein fühlen kann. Top Film.
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am 15. Juni 2009
Was tun, wenn Frau ins Alter kommt? Was tun, wenn die Liebste verstirbt? Und verdammtnochmal was tun, wenn die Liebste sich zu Lebzeiten nie zu der Partnerin bekannt hat und nun verschollene Verwandte in einen intimen, schmerzhaften Bereich eindringen und die letzten, wertvollen Erinnerungen an sich reißen? Weil keiner einen blassen Schimmer hat, dass die alte Frau, die nun vor ihnen steht, nicht bloß mit der Verstorbenen wohnte, nicht nur das Haus sondern auch das Leben teilte, die Seelengefährtin und Geliebte war?

Dies ist nur eine Geschichte der drei Kurzfilme, jedoch denke ich oft an ihn zurück. So einfühlsam inszeniert, wirklich ergreifend.

Auch die beiden übrigen Filme spiegeln lesbische Liebe wahrheitsgetreu wieder.

Diese Sammlunng hat Klasse. Und das Potenzial, zu bereichern.
Daumen hoch.
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am 27. Oktober 2007
Zu diesem Film, oder besser gesagt den drei Kurzfilmen, habe ich auch unterschiedliche Meinungen:
- 1961: Die mit Abstand beste und spannendste! Am Anfang einfach nur schön mit anzusehen wie diese zwei Frauen miteinander umgehen, dann plötzlich der Schicksalsschlag. Und als ob nicht alles schon schlimm genug wäre, tragen ihr die gehässigen Verwandten auch noch ihr Hab und Gut davon, von dem sie sämtliche Beweismittel verstecken musste. Ich war ohne zu Übertreiben fast dem Weinen nahe als sie ihre wirklich uralten Fotos durchgeschaut hat und man da erst merkt wie lange sie (heimlich) zusammen waren...nämlich fast ihr ganzes Leben! Es war fast ein nervenaufreibendes Beten dass die Verwandten ihr nicht doch auf die "Schliche" kommen. Wirklich genial gespielt!
- 1972: Auch nicht schlecht, wobei es hier um ein ganz junges Mädel geht, die erst mal noch relativ unsicher auf den neuen "Aufriss" in der Bar wirkt, besonders da ihre Freundinnen es so überhaupt gar nicht gerne sehen, wie sie sich immer wieder mit dieser "jungenhaften" Frau trifft. Bald kommt es auch schon zur Sache und es war wirklich genüßlich mitanzusehen, wie gut die Darstellerinnen die Emotionen rüberbringen. Besonders Michelle Williams war in dieser schüchtern-hingebungsvollen Rolle einfach atemberaubend!
- 2000: Von dieser Geschichte bin ich sehr enttäuscht. Wäre sie anders bzw. besser gewesen, hätte ich volle 5 Sterne gegeben. Ich fand sie einerseits nicht wirklich anspruchsvoll und zweitens war das Schauspiel da und dort recht übertrieben und "crazy", jedenfalls war das "Mitgefühl" weit nicht so vorhanden wie mit den anderen Darstellerinnen. Zudem war sie auch einfach zu kurz und das Ende zu unkompliziert, was sicher auch irgendwo beabsichtigt war um eben zu zeigen dass Homosexualität (und der Wunsch eines gemeinsamen Kindes) heutzutage eigentlich kein Problem mehr sein sollte. Dennoch fand ich diese letzte Geschichte nicht so prickelnd.

Alles in allem gilt für diese DVD: Je mehr Leute sie ansehen, umso mehr werden sich (sofern noch nicht passiert) auch hoffentlich mal Gedanken über Akzeptanz und Toleranz machen.
Kauf ist Pflicht!
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am 7. August 2010
... die meiner Meinung nach alle aktuell sind, denn diese drei Kurzfilme, die jeweils 1961, 1971 und 2000 spielen, zeigen unterschiedliche Ausschnitte und Problemsituationen, mit denen gleichgeschlechtliche Frauenpaare konfrontiert waren und in unterschiedlichen Ländern dieser Welt heute immer noch sind.

Film 1 spielt 1961 (mit Marian Seldes als Abby und Vanessa Redgrave als Edith):
Schön mit anzusehen wie zwei ältere Frauen miteinander umgehen, nach x Jahren des Zusammenseins immer noch verliebt und verspielt. Aber das ganze heimlich - keiner weiss es, keiner darf es wissen. Und dann ... der Tod der Liebsten (Abby)! Wie damit umgehen? Beweismittel muss verschwinden, der Kampf ums gemeinsame Haus geht los ...
Die für mich schönste Szene in diesem Film war, Edith bei der Durchsicht uralter Fotos zuzusehen. Erst da bekommt man ein Gefühl dafür wie lange die beiden (heimlich) zusammen waren...nämlich fast ihr ganzes Leben!

Eine unheimlich traurige, einfühlsame und nachdenklich stimmende Geschichte. So einfühlsam inszeniert, wirklich ergreifend.
Vanessa Redgrave ist -wie immer- grandios. Wirklich genial gespielt!
Dieser erste Teil der Triologie hat mindestens 5 Sterne verdient ;-).

Film 2 spielt 1972 (mit Michelle Willliams als Linda und Chloë Sevigny als Amy):
Dieser zweite Teil ist eine für mich niedliche und romantische Teenie-Geschichte aus der Flower Power Zeit.
Linda und ihre Freundinnen wohnen in einer Wohngemeinschaft von lesbischen Studentinnen und stehen offen zu ihrer Homosexualität. In der feministischen Studentengruppe der Uni führt ihre offene Homosexualität auf wenig Gegenliebe und sie werden gebeten auszusteigen.
Der nächste Rückschlag folgt, als sich Linda in Amy verliebt, eine echte Butch die sehr gut als junger Mann durchgehen kann. Lindas Freundinnen sehen es aber nicht gerne, dass sich Linda mit dieser "jungenhaften" Frau trifft: Lesben sollen zu ihrer Feminität stehen und da passt Amy als Butch nicht rein.

Eine, auf der einen Seite erotische Geschichte die aber auch aufzeigt, wie es ist eine Außenseiterin innerhalb einer "Randgruppe" zu sein.
Wie weit geht Toleranz in einer Gruppe, die selber Toleranz fordert?
Durchweg toll gespielt von Michelle Williams und Cloe Sevigny!
Auch Film 2 hat mir sehr gut gefallen und bekommt 5 Sterne!

Film 3 spielt im Jahre 2000 (mit Sharon Stone als Fran und Ellen DeGeneres als Kal):
In diesem letzten Teil geht es um den Kinderwunsch eines lesbischen Paares. Die Suche nach einem geeigneter Samenspender beginnt. Zuerst steht das schwule Freundespaar Arnold und Tom zur Debatte, doch dann entscheiden sich die beiden Frauen für eine Samenbank. Nun muss nur noch der geeignete Spender aus den Profilen ermittelt werden. Keine leichte Sache ...

Diesen letzten Teil fand ich nicht ganz so gelungen wie die beiden ersten. Warum? Es könnte daran liegen, dass ich diesen Kinder-Wunsch nie hatte und ich mich demnach nicht wirklich in die Situation hineinversetzen konnte. Trotz der Tatsache, dass ich diesen Teil als nicht sonderlich anspruchsvoll empfand haben einige lustige Szenen und die (ziemlich heisse) Bettszene der beiden mich dazu bewogen, auch diesem letzten Teil noch knappe 5 Punkte zu geben.

Unterm Strich: Eine wunderschöne Trilogie, die man sich immer wieder ansehen kann.
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am 9. August 2006
also, ich hatte vorher schon viel von diesem film gehört und hab mich total gefreut als ich ihn endlich anschauen konnte. bei deisem wundervollen Episodenfilm ist es ganz gleich, ob man hetero oder homosexuell ist, es geht um die LIEBE! einfach nur liebe zwischen zwei menschen in drei anrührenden Geschichten und in allen dreien geht es um eine unterschiedliche Zeit mit unterschiedlichen Generationen. Ich glaube das ist auch das was mir am meisten gefallen hat, dass man von den 60ern bis heute erleben kann wie schwierig es damals und heute immernoch ist als homosexuelles Paar annerkannt zu werden. Die erste und vorallem die letzte der Geschichten haben mich am meisten berührt! Taschentuchpflicht garantiert!
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am 27. November 2006
Nun hab ich endlich auch die DVD davon, nachdem mir alle davon vorgeschwämrt haben, und habe zu jedem Teil eine eigene Meinung.Es ging los mit dem ersten Teil,und man ahnt schon,das da was schlimmes passiert.Naja,unbedingt Taschentücher breit halten, ich habe geheult wie ien Schloßhund.Das war auch meiner Meinung nach die beste Geschichte,weil sie emotional super toll rüber kam,klasse Schauspielerin!

Die zweite Geschichte hat mir gar nicht gefallen,weil es nur oberflächlich angerissen war,und irgendwie die Zusammenhänge nicht gleich so richtig klar waren.Machte auf mich eher den Eindruck,wie:los schnell ,machen wir nen Kurzfilm daraus.

Die letzte Geschichte ist oder soll wahrscheinlich das Ganze etwas auflockern,wiegt sich in seichten Gewässern,aber ist nett anzusehen,wie zwei Frauen miteinander leben,und liebevoll miteinander umgehen.

Alles in allem,nett für einen gemütlichen Fernsehabend,aber nichts was einen total vom Hocker reißt(aber vielleicht hab ich schon zuviel Gutes gehört...und bin nur ein bißchen enttäuscht :-))
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am 27. Oktober 2013
Eine DVD mit 3 Geschichten, die in verschiedenen zeiten spielen. Sehr gut gemacht. Etwas fürs Herz und für die Seele. Ich war sehr berührt. Leider waren die Geschichten viel zu schnell vorbei. Top! !Empfehlenswert!
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am 30. April 2012
Ich fand die Filme total schön. Nur leider Kurzfilme. Im ersten Film geht es um 2 ältere Frauen, die ihre homosexuelle Beziehung verheimlichen, aber gemeinsam in einem Haus Leben. Kurze Zeit später verstirbt eine der Frauen. Die Szene im Krankenhaus fand ich einfach nur emotional. Danach geht es um das Erbe. Im zweiten Kurzfilm handelt es sich um eine "Lesbengemeinschaft" in der Hippizeit. Eine davon lernt in einer homosexuellen Bar eine sehr maskuliene Frau kennen. Sie verlieben sich inneinander. Ihre Freunde tolerieren die Beziehung aber nicht und machen sich wegen ihrer Art sich zu kleiden lustig. Im 3 Fim geht es um ein homosexuelles Paar im Jahr 2000, die sich nichts sehnlicher Wünschen ein gemeinsames Kind zu bekommen und viele Hindernisse überstehen müssen. Auch wenn es Kurzfilme sind empfehle ich sie weiter. Ich hätte mir (auch in anderen Bewertungen erwähnt) keine Kurzfilme gewünscht, sondern Filme in normaler Länge.
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am 30. Mai 2001
Ich habe beim Lesen des Kommentars von "amazon.de" doch sehr lachen müssen, denn es geht in "If these walls could talk 2" ausschliesslich um Lesbenbeziehungen: Vanessa Redgrave verliert in der zu Tränen rührenden ersten Episode nicht ihren "Partner", sondern ihre Lebenspartnerin und das nicht "mit 50 Jahren", sondern wohl eher mit 70. Die Dramatik besteht darin, dass die Witwe von ihrer Umwelt - Krankenhauspersonal und raffgierige Erben - nicht als bedauernswerte Hinterbliebene respektiert, sondern lediglich als asexuelle "Freundin" der Verstorbenen angesehen wird, weil eben zu dieser Zeit eine offene homosexuelle Liebesbeziehung gesellschaftlich nicht akzeptabel war. In der zweiten Episode geht es keineswegs um "die sexuellen Gepflogenheiten der schwulen Gemeinschaft" (wie kann irgendjemand Lesben als Schwule bezeichnen? - voll peinlich), sondern darum, dass die intellektuell-feministischen Lesben der 60er Jahre eine Butch/Femme-Rollenverteilung ablehnten; Lesben sollten möglichst "weiblich" sein und nicht in den Verdacht geraten, heterosexuelle Verhaltensweisen nachzuahmen. Wahrscheinlich handelt es sich hier um eine schlechte Übersetzung aus dem Amerikanischen. Der Film ist jedenfalls einfach toll. Ein Meilenstein in der Geschichte des lesbischen Films made in Hollywood - wenn das nicht überhaupt einen Widerspruch sui generis darstellt.
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