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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
73
4,7 von 5 Sternen
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am 7. April 2014
von vanessa redgrave (1. episode) bis ellen degeneres (3.) bietet if these walls could talk 2 ein spektrum schauspielerischen genusses und eine thematische vielfalt von der tragödie, die einem das herz zerreißt und wütend macht, bis zur komödie, die einem vor lachen die tränen in die augen treibt. das mädel in der mittleren episode sucht in der zeit von flowerpower und emanzipation mehr ihre position in dieser gesellschaft als sich selbst, und hat doch zu kämpfen, weil ihr selbst in diesen wilden 70ern noch außerhalb des gesellschaftlichen spektrums liegt.
wie gut, dass es solche filme gibt.
wie schade, dass wir noch immer nicht verstehen, abgrenzen, ausgrenzen und verletzen.
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am 15. Juni 2009
Was tun, wenn Frau ins Alter kommt? Was tun, wenn die Liebste verstirbt? Und verdammtnochmal was tun, wenn die Liebste sich zu Lebzeiten nie zu der Partnerin bekannt hat und nun verschollene Verwandte in einen intimen, schmerzhaften Bereich eindringen und die letzten, wertvollen Erinnerungen an sich reißen? Weil keiner einen blassen Schimmer hat, dass die alte Frau, die nun vor ihnen steht, nicht bloß mit der Verstorbenen wohnte, nicht nur das Haus sondern auch das Leben teilte, die Seelengefährtin und Geliebte war?

Dies ist nur eine Geschichte der drei Kurzfilme, jedoch denke ich oft an ihn zurück. So einfühlsam inszeniert, wirklich ergreifend.

Auch die beiden übrigen Filme spiegeln lesbische Liebe wahrheitsgetreu wieder.

Diese Sammlunng hat Klasse. Und das Potenzial, zu bereichern.
Daumen hoch.
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am 7. August 2010
... die meiner Meinung nach alle aktuell sind, denn diese drei Kurzfilme, die jeweils 1961, 1971 und 2000 spielen, zeigen unterschiedliche Ausschnitte und Problemsituationen, mit denen gleichgeschlechtliche Frauenpaare konfrontiert waren und in unterschiedlichen Ländern dieser Welt heute immer noch sind.

Film 1 spielt 1961 (mit Marian Seldes als Abby und Vanessa Redgrave als Edith):
Schön mit anzusehen wie zwei ältere Frauen miteinander umgehen, nach x Jahren des Zusammenseins immer noch verliebt und verspielt. Aber das ganze heimlich - keiner weiss es, keiner darf es wissen. Und dann ... der Tod der Liebsten (Abby)! Wie damit umgehen? Beweismittel muss verschwinden, der Kampf ums gemeinsame Haus geht los ...
Die für mich schönste Szene in diesem Film war, Edith bei der Durchsicht uralter Fotos zuzusehen. Erst da bekommt man ein Gefühl dafür wie lange die beiden (heimlich) zusammen waren...nämlich fast ihr ganzes Leben!

Eine unheimlich traurige, einfühlsame und nachdenklich stimmende Geschichte. So einfühlsam inszeniert, wirklich ergreifend.
Vanessa Redgrave ist -wie immer- grandios. Wirklich genial gespielt!
Dieser erste Teil der Triologie hat mindestens 5 Sterne verdient ;-).

Film 2 spielt 1972 (mit Michelle Willliams als Linda und Chloë Sevigny als Amy):
Dieser zweite Teil ist eine für mich niedliche und romantische Teenie-Geschichte aus der Flower Power Zeit.
Linda und ihre Freundinnen wohnen in einer Wohngemeinschaft von lesbischen Studentinnen und stehen offen zu ihrer Homosexualität. In der feministischen Studentengruppe der Uni führt ihre offene Homosexualität auf wenig Gegenliebe und sie werden gebeten auszusteigen.
Der nächste Rückschlag folgt, als sich Linda in Amy verliebt, eine echte Butch die sehr gut als junger Mann durchgehen kann. Lindas Freundinnen sehen es aber nicht gerne, dass sich Linda mit dieser "jungenhaften" Frau trifft: Lesben sollen zu ihrer Feminität stehen und da passt Amy als Butch nicht rein.

Eine, auf der einen Seite erotische Geschichte die aber auch aufzeigt, wie es ist eine Außenseiterin innerhalb einer "Randgruppe" zu sein.
Wie weit geht Toleranz in einer Gruppe, die selber Toleranz fordert?
Durchweg toll gespielt von Michelle Williams und Cloe Sevigny!
Auch Film 2 hat mir sehr gut gefallen und bekommt 5 Sterne!

Film 3 spielt im Jahre 2000 (mit Sharon Stone als Fran und Ellen DeGeneres als Kal):
In diesem letzten Teil geht es um den Kinderwunsch eines lesbischen Paares. Die Suche nach einem geeigneter Samenspender beginnt. Zuerst steht das schwule Freundespaar Arnold und Tom zur Debatte, doch dann entscheiden sich die beiden Frauen für eine Samenbank. Nun muss nur noch der geeignete Spender aus den Profilen ermittelt werden. Keine leichte Sache ...

Diesen letzten Teil fand ich nicht ganz so gelungen wie die beiden ersten. Warum? Es könnte daran liegen, dass ich diesen Kinder-Wunsch nie hatte und ich mich demnach nicht wirklich in die Situation hineinversetzen konnte. Trotz der Tatsache, dass ich diesen Teil als nicht sonderlich anspruchsvoll empfand haben einige lustige Szenen und die (ziemlich heisse) Bettszene der beiden mich dazu bewogen, auch diesem letzten Teil noch knappe 5 Punkte zu geben.

Unterm Strich: Eine wunderschöne Trilogie, die man sich immer wieder ansehen kann.
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am 9. August 2006
also, ich hatte vorher schon viel von diesem film gehört und hab mich total gefreut als ich ihn endlich anschauen konnte. bei deisem wundervollen Episodenfilm ist es ganz gleich, ob man hetero oder homosexuell ist, es geht um die LIEBE! einfach nur liebe zwischen zwei menschen in drei anrührenden Geschichten und in allen dreien geht es um eine unterschiedliche Zeit mit unterschiedlichen Generationen. Ich glaube das ist auch das was mir am meisten gefallen hat, dass man von den 60ern bis heute erleben kann wie schwierig es damals und heute immernoch ist als homosexuelles Paar annerkannt zu werden. Die erste und vorallem die letzte der Geschichten haben mich am meisten berührt! Taschentuchpflicht garantiert!
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am 27. Oktober 2013
Eine DVD mit 3 Geschichten, die in verschiedenen zeiten spielen. Sehr gut gemacht. Etwas fürs Herz und für die Seele. Ich war sehr berührt. Leider waren die Geschichten viel zu schnell vorbei. Top! !Empfehlenswert!
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am 30. April 2012
Ich fand die Filme total schön. Nur leider Kurzfilme. Im ersten Film geht es um 2 ältere Frauen, die ihre homosexuelle Beziehung verheimlichen, aber gemeinsam in einem Haus Leben. Kurze Zeit später verstirbt eine der Frauen. Die Szene im Krankenhaus fand ich einfach nur emotional. Danach geht es um das Erbe. Im zweiten Kurzfilm handelt es sich um eine "Lesbengemeinschaft" in der Hippizeit. Eine davon lernt in einer homosexuellen Bar eine sehr maskuliene Frau kennen. Sie verlieben sich inneinander. Ihre Freunde tolerieren die Beziehung aber nicht und machen sich wegen ihrer Art sich zu kleiden lustig. Im 3 Fim geht es um ein homosexuelles Paar im Jahr 2000, die sich nichts sehnlicher Wünschen ein gemeinsames Kind zu bekommen und viele Hindernisse überstehen müssen. Auch wenn es Kurzfilme sind empfehle ich sie weiter. Ich hätte mir (auch in anderen Bewertungen erwähnt) keine Kurzfilme gewünscht, sondern Filme in normaler Länge.
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am 30. Mai 2001
Ich habe beim Lesen des Kommentars von "amazon.de" doch sehr lachen müssen, denn es geht in "If these walls could talk 2" ausschliesslich um Lesbenbeziehungen: Vanessa Redgrave verliert in der zu Tränen rührenden ersten Episode nicht ihren "Partner", sondern ihre Lebenspartnerin und das nicht "mit 50 Jahren", sondern wohl eher mit 70. Die Dramatik besteht darin, dass die Witwe von ihrer Umwelt - Krankenhauspersonal und raffgierige Erben - nicht als bedauernswerte Hinterbliebene respektiert, sondern lediglich als asexuelle "Freundin" der Verstorbenen angesehen wird, weil eben zu dieser Zeit eine offene homosexuelle Liebesbeziehung gesellschaftlich nicht akzeptabel war. In der zweiten Episode geht es keineswegs um "die sexuellen Gepflogenheiten der schwulen Gemeinschaft" (wie kann irgendjemand Lesben als Schwule bezeichnen? - voll peinlich), sondern darum, dass die intellektuell-feministischen Lesben der 60er Jahre eine Butch/Femme-Rollenverteilung ablehnten; Lesben sollten möglichst "weiblich" sein und nicht in den Verdacht geraten, heterosexuelle Verhaltensweisen nachzuahmen. Wahrscheinlich handelt es sich hier um eine schlechte Übersetzung aus dem Amerikanischen. Der Film ist jedenfalls einfach toll. Ein Meilenstein in der Geschichte des lesbischen Films made in Hollywood - wenn das nicht überhaupt einen Widerspruch sui generis darstellt.
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am 5. September 2004
Dies war die erste DVD, die ich mir bewusst zum Thema lesbische Liebe gekauft habe. Nie hätte ich damit gerechnet, dass ich heulend die 3 Filme gesehen habe. Alles kam mir ungeheur bekannt vor. 3 Filme, 3 Generationen und 3 verschiedene Probleme, die meiner Meinung nach alle aktuell sind.
Ich hatte nur einen einzigen Wunsch. Dieser Film müsste schon Pflichtprogramm in Schulen sein. Ich hatte den großen Wunsch, dass die ganze Welt diesen Film sieht und endlich mehr Akzeptanz und Toleranz auf dieser Welt existiert.
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In allen drei Teilen wird vom Zusammenleben erzählt, von der Liebe zwischen Frauen, mit all den kleinen und großen Problemen. Was passiert, wenn die Lebenspartnerin nach einem gemeinsam verbrachten Leben verstirbt und die Verwandschaft sich nun auf das gemeinsam geschaffene Lebenswerk stürzt? Wie kommen Lesben zu einem Kind? Liebevoll und mit viel Humor, aber auch einem klaren Blick auf die Realität werden drei Lebensabschnitte erzählt. Wenn Sie "Die Konkurrentin" mochten oder "Desert hearts" werden Sie diesen Film lieben. Vanessa Redgrave erhielt zu Recht einen Golden Globe für überragende Leistung und Sharon Stone und Ellen de Generes überzeugen als Liebespaar. Der Film verzichtet auf Klischees, läßt Frau Frau sein, lieben, lachen und leiden.
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am 10. Oktober 2001
Ein sehr schöner,gut aufgebauter Film,mit tollen Schauspielern.Ein sehr interessantes Thema und vorallem ein wichtiger Inhalt.Dieser Film ist in 3 Teile aufgeteilt und zeigt jeweils eine andere Generation,sowie eine andere Sicht der Dinge.Dieser Film zeigt,daß wachsende Selbst-Bewußtsein verschiedener Frauen,welche zu ihrer Liebe zu Frauen und zur Gesellschaft stehen.Ein Kampf gegenüber starren Konventionen und überholten Traditionen und ein Sieg für die Liebe,welche doch immer siegen sollte.
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