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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
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am 10. Januar 2015
Wie ein Mitrezensent bereits geschrieben hatte, ist dieser Film für 40k Fans eine wahre Perle. So oder so ähnlich stellen sich vermutlich die meisten Fans den Warp bzw. die Auswirkungen des Warps vor.
Wenn man damit nichts anfangen kann, dann ist es immer noch ein netter "Horror" Film mit Weltraumsetting. Allerdings bekommt man das Gefühl, dass Sci-Fi Filme entweder dumpfe Action, unerträgliche Teenie-Dystopien oder eben Horror Filme sein müssen.
Das Fehlen einer außerirdischen Spezies schadet diesem Film jedoch nicht. Es wird zwar nicht das Rad neu erfunden, aber eine erfrischende Abwechslung war es dennoch.
Ich fand ihn sehenswert, auch wenn man ihn nicht ein zweites Mal schauen muss. Allerdings hilft meine Meinung wenig, da es überhaupt keine Referenzwerte für meine Einschätzung gibt die anderen Leuten helfen könnten.
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am 12. Januar 2007
Bild:

Das Bild des Filmes wurde gegenüber der früheren Fassung auf DVD nochmal digital ge-remasterd und von Markierungslöchern und leichten Schäden bereinigt. Außerdem wurde die Bildschärfe leicht angehoben sowie der Kontrast nochmals verbessert (kommt besonders gut in Hell-Dunkel-Szenen und in den Außenaufnahmen im Weltall zur Geltung)!

Ton:

Liegt in Deutsch und Englisch vor. Hierbei handelt es sich je um den Dolby Digital Track in 5.1 Surround, sowie in Deutsch noch zusätlich um DTS 5.1. Für Leute mit der richtigen Surround-Anlage sei hier ganz klar der DTS-Track dank seiner höheren Datenrate zu empfehlen!

Ausstattung und Aufmachung der Box:

Die Box in Form der Vorderseite des Raumschiffes "Event Horizon" hat einen Klappmechanismus an der oberen Seite. Öffnet man diesen hat man zugang zum Innenleben und den darin befindlichen 2 DVD's (Film + Bonus-DVD). Diese befinden sich in einem Papp-Schuber der etwa CD-Case-Größe besitzt! Hier hätte man leicht, bedingt durch die Abmessungen der Außenbox, einen Schuber in DVD-Case-Größe nehmen könnne der auch etwas stabiler währe!

Ein Booklet befindet sich in der Innenseite des Papp-Schubers! Booklet sowie Papp-Schuber sind in Hochglanz-Optik gehalten und vermitteln einen wirklich hochwertigen Eindruck!

Die Bonusfeatures beinhalten mehrere Making-Of's, geschnittene Szenen mit seperat anwählbarem Kommentar und diverse Trailer.

Alles in allem eine wirklich gelungene und hochwertig verarbeitette Sammler-Box die aber leider die hohen Erwartungen an die Bonusfeatures nicht ganz erfüllen kann!
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am 4. Juni 2014
Eins vorweg, der Film ist mitlerweile in die Jahre gekommen also sollte man seine Erwartungen was Grafik und Effekte (die trotzdem sehr gut und Atmosphärisch sind) angeht nicht zu hoch setzen. Der Film ist ein sehr guter Horror-Film der Übernatürliches und Weltraum "Logisch" zusammenbringt.
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Das bisherige Schaffen des Regisseurs Anderson reicht von Gurken wie MORTAL KOMBAT oder SOLDIER bis zu routiniertem Actionentertainment wie ALIEN VS. PREDATOR. Sein Meisterstück EVENT HORIZON jedoch konnte er noch nicht übertreffen.

Die anfangs konventionell anmutende Story vom vermissten Raumschiff, das von einem bunt zusammengewürfelten Trupp Söldner mit wissenschaftlicher Verstärkung aufgespürt werden soll, entwickelt sich sehr schnell und ohne Durchhänger zum waschechten Horrortrip. Die in immer kürzerer Folge eingesetzten Schock- und Splattereffekte stehen dabei einem reinen Horrorstreifen in nichts nach.

Nicht nur dem eindrucksvoll gestalteten Setdesign, das dem titelgebenden Raumschiff eine an die ALIEN-Reihe erinnernde Optik verleiht, ist das Kreieren einer durch und durch Unbehagen erzeugenden Atmosphäre zu verdanken. Am meisten trägt der für das Sujet überdurchschnittliche Cast bei, der anders wie bei Genrekollegen normalerweise üblich Charaktere erschafft, mit denen der Zuschauer mitfiebern kann und will. Sam Neill neigt in seiner Rolle als zunächst harmloser, aber ehrgeiziger Wissenschaftler, dessen dunkle Seiten an Bord der Event Horizon erst zum Vorschein kommen, fast zum Overacting - aber nur fast, denn so wie er liefern Laurence Fishburne (dem breiten Publikum durch Morpheus in der MATRIX-Reihe wohlbekannt geworden) und die leider nur selten im Kino zu sehende attraktive Kathleen Quinlan (u.a. BREAKDOWN) bemerkenswerte Schauspielleistungen ab.

Die Idee, jeden Protagonisten mit seinen schlimmsten Ängsten oder düstersten Erinnerungen zu konfrontieren, ist so neu nicht (aufgegriffen wurde das Thema auch ein Jahr später im ungleich schwächeren SPHERE). Die Umsetzung geriet dafür umso überzeugender und sorgt auch im Vergleich zu heutigen Standards in einzelnen Sequenzen noch immer für erhöhten Pulsschlag.
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am 25. Mai 2016
Am Ende bleibt festzuhalten, dass der geneigte Zusachauer etwas schlauer geworden ist. So weiß er jetzt, dass man nur ausatmen und die (Rest-) Luft anhalten muss, um im Vakuum zu überleben.
Er weiß auch, dass, anders als im 20. und 21. Jahrhundert, die US-Raumfahrtbehörde offenbar leider nicht mehr auf qualifiziertes, charakterlich und emotional ausgewogenes und einem strengen Ausleseprozess unterworfenes Personal für ihre Schiffe zurückgreifen kann. So gibt es jetzt Raumpiloten, die bei geringstem Stress sich mit Kollegen prügeln möchten und schreiend und tobend ihrer Emotionalität aus nichtigem Anlass nachgeben. Scheint, als hätte man den Piloten direkt aus der US-Armee (Truck- oder Panzerfahrer) rekrutiert.
Der olle Kapitän wurde wohl direkt den US-Marines abgeworben, wenn man sich mal seine (amts-) autoritäre Führungskultur aus dem Bauch heraus so anschaut.
Eine Raumfahrerin, denen man ja eigntlich eine wissenschaftliche, aber mindestens doch akademische Bildung unterstellen können müsste, zuckt nicht bei Erklärung des Antriebs, solange der Erbauer Fremdwörter wie "Singularität" benutzt - dreht aber am Rad bei Nutzung des dafür anderen Begriffs "Schwarzes Loch", weil sie erst mit diesem populärwissenschaftlichen Begriff etwas anfangen kann. Ja nee, is klaar.
Dazu natürlich der Schwarze Mann, der für laszive Sprüche ggü. den Frauen zuständig ist. Wie immer halt...
Fazit: Die Charaktere insgesamt sind eindimensional, flach gezeichnet und unglaubwürdig.
Dazu diverse logische Brüche wie die Angelegenheit mit dem letzten Funkspruch.
Man kann diesen zwar im Raumfahrtzentrum auf der Erde mittels diverser Verfahren soweit aus dem Umgebungslärm isolieren, dass man die gesprochenen Worte verstehen kann - aber die Sprache ("keine bekannte Sprache") kann dummerweise keinesfalls zugeordnet werden. Da bedarf es erst eines Raumfahrers, der die 3 Wörter nach 1 Minute treffend als "Latein" erkennt. Logisch doch, oder?
Dieses undurchdachte, lieblose Handlungsflickwerk, zusammen mit dem vorhersehbaren Ende, dem zum quasi Dämon mutierenden Erbauer des Schiffes etc. reicht gerade mal für 3 Sterne. Wenn man es gut meint. Geld muss man für diesen Film definitiv nicht ausgeben.
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am 27. November 2014
Eigentlich habe ich diesen FIlm nur zufällig entdeckt, also nicht unbedingt auf der Startseite, was dem FIlm allerdings Unrecht tut.

[SPOILER]

Vorweg, da viele meiner Vorredner anscheinend nicht in der Lage waren die SciFi-Elemente des Films zu erfassen - auch wenn der Film damit nicht gerade geizt:
Ein NASA-Forschungsraumschiff wird konventionell and den Rand unseres Sonnensystem geflogen, um dort einen "Gravitationsantrieb" zu zünden. Dieser soll mithilfe von Gravitronen (hypothetischen Teilchen, die unsere bekannte Schwerkraft "verursachen" sollen) die Raumzeit auf eine undendlich kurze (also nicht gleich null, sondern nur unendlich nah an null) Distanz falten, um so eine Singularität zu erzeugen, durch welche man sofort von einem Punkt im Raum zum anderen gelangt. Im Film wird dies zwar fälschlicherweise als "Schwarzes Loch" bezeichnet, doch in diesen Tiefen der theoretischen Physik und Quantenmechanik, kann ich so einen winzigen Drehbuchfehler nur belächeln. Da stört mich eher das "toxische" CO2.
Wem das noch zu wenig SciFi ist, wäre wohl lieber Physiker geworden.

Für einen 17 Jahre alten Film, lassen sich die Effekte auch heute noch sehen; Da habe ich schon schlimmeres von neueren Filmen gesehen.

Die schauspielerische Leistung ist sehr hoch, bei allen Schauspielern, auch wenn einige (Laurence Fischburn und Sam Neill) wirklich herausstechen.

Das Drehbuch hat ein paar verzeihliche Schwächen - für mich die größte sind die rauchenden Charaktere; Man möchte doch meinen niemand mehr würde im Jahre 2047 noch rauchen (hoffe ich zumindest).

Sehr schön finde ich persönlich, dass es nicht wie manch andere Filme an ein Erdbebenszenarion erinnert. Es wird also nicht auf Shakycam und Handkamera gesetzt, bis man sich wie im Wäschetrockner fühlt.

Paul W.S. Anderson ist mit diesem Film ein düsterer Science-Fiction-Horror gelungen, der mich wirklich an den Bildschirm gefesselt hat. Wer Science-Fiction mag, und dem Horror nicht abgeneigt ist, wird in diesem Film großartige Unterhaltung finden. Umgekehrt ist der SciFi-Teil nicht so massiv, um dem Horror-Freund nicht den Film zu verderben (man darf nämlich auch ruhig Bahnhof verstehen).
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am 10. April 2003
Als ich "Event Horizon" zum ersten Mal sah, war ich vollkommen unvorbereitet auf das, was mich da erwartete.Ich saß spät abends
allein auf meiner Couch und blieb beim "zapping" zufällig bei diesem mir bis dahin völlig unbekannten Film hängen.Nun gehöre ich eigentlich nicht zu denjenigen, die so leicht aus der Fassung zu bringen sind, doch brauchte ich neulich nur die Vorschau zu sehen,um in der darauf folgenden Nacht von einem scheußlichen Albtraum heimgesucht zu werden.
Was dieser Film erreichen will, das hat er jedenfalls bei mir erreicht.Er hat es geschafft jene nur allzu menschlichen Urängste aus meinem Unterbewußtsein zu befördern, von deren Existenz ich(als rational denkendes Individuum) bislang nichts wissen wollte.Dazu bedarf es keiner anspruchsvollen Kubrick'schen Filmkunst oder einer überambitionierten Kameraführung, sondern einfacher, immer wieder wirksamer filmischer Mittel gemixt mit einer interessanten Geschichte.
Ich persönlich bemesse den Unterhaltungswert eines Horrorfilms nicht nach der Anzahl der "Splatter"-Szenen.Ekel hat für mich mit Spannung nicht viel zu tun, doch in diesem Fall treiben die teilweise wirklich blutigen Bilder den Grad des Schreckens nur noch weiter in die Höhe.Statt der "greifbaren" und damit überwindbaren Gefahr der "Alien-Reihe", lauert hier etwas unfassbares, unbekanntes und gleichzeitig doch so bekanntes auf die Mitglieder der Besatzung und auf den ahnungslosen Zuschauer vor dem Bildschirm.
Auch hier gilt das Fazit:Im Weltall hört dich niemand schreien!
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am 28. März 2009
...endlich auf Blu-ray, ok, das Cover hätte man besser machen können (mal abgesehen vom FSK-Logo...würg :-P) etwas lieblos vom Design her finde ich, wenn man an die geniale Special Edition denkt im Raumschiff-Design, aber egal.

Bildqualität:

Bis auf wenige Aufnahmen absolut gestochenscharfes klares Bild, mit grossen 3-D Effekt, wenn man genau aufpasst sind zwar hier und da mal Bildverschmutzungen aber hält sich in Grenzen. Habe die Blu-ray mit der SE DVD verglichen, vor allem bei Aufnahmen im All und im Inneren der Raumschiffe kommt HD-Freude auf, auch wenn die Unterschiede zu hervoragend gemasterten SE DVD bei einigen Einstellungen und Szenen nur gering sind, lohnt der Kauf der Blu-ray meiner Meinung nach trotzdem.

Sound:

Entspricht der SE DVD Version bei DD 5.1, leider wurde nur der englische Ton in HD gemastert, Deutsch nur DD 5.1, kein DTS wie auf der SE, das ist schwach Paramount !!!
Trotzdem ist der Sound für "normales" 5.1 sehr gut.

Extras:

Entspricht der SE DVD Version, das ist schon mal gut.

Fazit:

Wer den Film liebt so wie ich, kauft ihn sicher auch als Blu-ray nochmal, die wo die DVD haben, nicht die SE!, sollten zuschlagen.
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am 27. Juni 2001
In mehreren Hinsichten hat dieser Film wohl außerordentliches Lob verdient. Zunächst besticht das brillante Design der Kulisse und des Schiffes. Es kommt selten vor, dass eine Kulisse und die Ausstattung so futuristisch sind, aber dennoch nie aufgesetzt oder klischeehaft wirken. Was den Film wohl am Beeindruckensten macht ist, dass man schlicht weg gesagt den Story-verlauf nicht erwartet. Bis zuletzt hält man als Zuschauer an der Alien-Thematik fest, welche so aprubt beendet wird, dass es einem Schock nahekommt. Der Storyauffbau ist gut durchdacht und lässt nur im allerletzten Teil die Action spielen, was aber unter diesen Umständen nicht verwerflicht ist. Der Brutalitäts-faktor des Films ist schwierig einzuordnen. Bei vielen Filmen wird die Gewalt so tumb dargestellt, dass der Effekt des Grusels verwirkt. Aber bei diesem Film wirken die *unerwarteten* Szenen so schockierend, dass man sie im ersten Momen nicht mal richtig erfassen kann. Ich denke den hauptsächlichen Schrecken zieht der Film, und ich hoffe, dass mir alle zustimmen, daraus, dass man nicht weiss, was einen erwartet. Letzendlich geht dieser Film, der an den Kinokassen leider gefloppt ist, als Meilenstein des Angstkinos in die Geschichte ein, den es zu Anschauen lohnt.
Zur DVD:
Die DVD enthält wenige Extras ist aber übersichtlich aufgemacht und die Bildqualität ist bis auf einen einzigen kleinen Hänger sehr brillant und klar.
Zur vorherigen Rezension:
Die Fehler, die in der Rezension vorher angeprangert werden sind keine, und lassen auf Oberfächlichkeit und Unwissen der Person schliessen!!! 1. Die Person am Schluss ist nicht Weir sondern nur eine Verkörperung von ihm, der echte Weir ist schon bei dem Unfall mit der *Scheibe* tot. Man kann sogar annehmen, dass die Person am Schluss die Personifizierung des Schiffes ist, da das Schiff ja von Weir gebaut worden ist. usw..
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am 26. Juli 2007
In Anlehnung der Rezension von Peter Kötzing "pkoetzing" kann ich den Film auch nicht gerade zu meinen Favoriten zählen, aber der Film ist schwere Kost und nichts für schwache Nerven. Wer hier hingegen keine Spannung empfindet, muss schon arg abgestumpft sein und /oder den Film mal nebenbei angeschaut haben ohne richtig hinzusehen. Es wird mit vielen Einzelbilder gearbeitet, die gezielt für nur einen kurzen Augenblick eingeblendet werden und einem den Atem stocken lassen, nachdem man eigentlich begriffen hat, was man dort zu sehen bekommen hat, respektive die unfassbare Orgie der früheren Crew / Höllenszene usw. - einfach nur Wahnsinn.

OK, es ist vielleicht nicht alles 100% logisch durchdacht und das Finale kommt mit einem ziemlich Hau-Ruck daher, aber es handelt sich immerhin um einen Since-Fiction-Film mit einer (schon zu) deftigen Horror-Attitude, da ist wohl alles erlaubt! Wer sich auf den Film ohne Vorurteile einlässt wird mit eiskalten Spitzen überrascht, die einem die Gänsehaut über den Rücken laufen lässt und das mit nachhaltiger Wirkung. Die aufgebaute Spannung entlädt sich nicht gerade selten in einem heftigen Schocker, das ist Grusel pur. Es ist eben genau die Kombination aus Grusel/Horror/Schockeffekten die es fast unerträglich macht diesen Film entspannt anzuschauen. Langweilig wird es höchstens, wenn man die unerträgliche Spannung mit der Vorspulfunktion seines DVD-Players vorspult; bei einen Porsche Turbo ohne Sprit im Tank kann ich natürlich auch behaupten, dass mich das Auto fahrtechnisch
nicht überzeugen konnte ;-). Einmal EH hat mir persönlich völlig gereicht, denn bei diesem Film habe ich Nerven gelassen. Der Film ist grausam, in dem Punkt kann ich Kötzing beipflichten, grausam schockierend mit einbrennenden Bildern und Sound, aber das kann natürlich gefallen.

In der Rezension von Mustermann "spencer_Dougles" steht geschrieben, ich zitiere: Event Horizon ist ein Fotoalbum an Weltall, Schockeffekten und Explosionswolken hinter denen sich nicht das mindestes verbirgt". Da möchte ich fragen, was sich denn dahinter befinden sollte, eine Tüte Weingummi oder vielleicht doch ein Lottogewinn mit Zusatzzahl? Bilder vom Weltall, von Schockeffekten und Explosionen bleiben nun mal das was sie sind, müssen wir jetzt schon anfangen, beim bewusst Unlogischen ein moralisches Fazit zu suchen oder ein tiefgründiges Warum? Meiner Meinung nach haben solche Menschen noch nicht verstanden, dass es sich hier lediglich um einen Film handelt, der nur eins zum Ziel hatte, nämlich Profit und Unterhaltung, für eine, wenn auch nicht im Vorfeld ganz klar abgesteckte, Zielgruppe. Denn ursprünglich bin ich von spannungsgeladener Since-Fiction mit einem bekannten Cast ausgegangen und nicht von schockierendem Horror verpackt im Genremantel des Since-Fiction. Umso verstörender war für mich die plötzliche Wendung, was allerdings die Wirkung dieses Films noch mal erheblich verstärkte. Fange ich also an, Filme an dem Maßstab zu messen, was hinter all dem steckt und was das doch alles soll, dann habe ich eines komplett aus dem Auge verloren, nämlich den Film. Entweder er gefällt oder nicht. Und wie schon mal erwähnt, hier geht es um einen Since-Fiction-Horrorschocker, mit dem Schwerpunkt Horror und nicht um die Dokumentation des Dritten Reichs! Und bitteschön, wer interessiert sich noch für die Meinung eines Harry Knowles, der Event Horizon in einem Atemzug mit Mortal Kombat und Soldier nennt und dabei kategorisch diese Filme herabsetzt. Erstens fällt es mir äußerst schwer diese Filme unter einem Hut zu kriegen und zweitens wird hier nur die Antipathie gegenüber Anderson zum Ausdruck gebracht. Na dann nehme ich mir mal ein Beispiel an Knowles und bitte mal darum, diese Person nach Bildern zu googeln - *schmunzel, schmunzel* - wäre meiner Meinung nach auch ein Topbesetzung für EH gewesen, da hätte man sich einige Schockeffekte sparen können, wie ich finde.

Zum Schluss möchte ich resümieren und das beinahe völlig wertfrei: EH ist vielmehr ein extremer Horrorschocker als Since-Fiction-Movie. Extrem vor allem in der Hinsicht, dass er FSK 16 bekommen hat. Die Bilder sind heftig, die Spannung teilweise unerträglich und das Blut fließt mitunter in Kubiklitern. Der Film ist verstörend und zieht gleichzeitig in den Bann, was auch der Story (wenn auch ein wenig abgegriffen) zu verdanken ist. Die Nachhaltigkeit ist enorm, er hat mich auch noch Tage danach beschäftigt, den nach dem Film ist vor dem Film, der sich im Kopf abspielt. So gesehen, hat er seine Wirkung vollkommen erzielt und mir die eine oder andere unruhige Nacht beschert. Macht euch bereit und rettet euch selbst, der Film ist nichts für jedermann, er ist die Hölle.
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