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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
227
4,4 von 5 Sternen
Lawrence von Arabien (2 Discs)
Format: DVD|Ändern
Preis:5,97 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 3. Februar 2017
Der Film Lawrence von Arabien - Steelbook [Blu-ray] zeigt den Werdegang des etwas für meine Begriffe hochnäsigen und überheblichen englischen Leutnant der eigentlich nur für gewisse Aktionen jedoch nicht für den Einsatz an der Front geeignet war. Meines Erachtens nach hatte er sich voll übernommen gehabt durch die anfänglichen Erfolge. Jedenfalls informativ und sehenswert.
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am 25. Oktober 2015
Bild und Ton alles perfekt. Dieser Blue Ray Film ist das absolut schärfste was ich bis jetzt auf meinem TV gesehen habe. Hier sieht man bei 1920 x 1080p die kleinsten Details. Der 70mm Film (oder das 65mm Negativ) wurde mit sehr hoher Auflösung von 8K (= 16x Full HD) neu eingescannt und für die verschiedenen Ausgaben entsprechend heruntergerechnet.
Der Film 3:47 ist komplett auf der 1.Disc, auf der 2. sind die Extras, diese sind alleine schon den Kauf wert. Der Preis von 7,98 ist geschenkt.
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am 10. Januar 2009
Die vorliegende Fassung des Films erweckt große Erwartungen, die jedoch durch die unzumutbaren Wechsel zwischen deutscher und englischer Sprache leiden. Beim ersten Teil des Films auf Disk 2 sind die deutschen Untertitel gerade noch lesbar, während im zweiten Teil auf Disk 1 die Untertitel nur so kurz eingeblendet sind, dass sie überhaupt nicht lesbar sind. Die Landschaften sind beeindruckend, jedoch hat der Film auch Längen. Ich würde die Award Winner Collection nicht noch einmal kaufen.
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TOP 1000 REZENSENTam 23. Juni 2017
Ein sehr großer bildmächtiges Epos, ein großer Monumentalfilm, für den jedes noch so große TV-Bild noch zu klein erscheint: David Leans "Lawrence von Arabien" ist einer der besten Kinofilme aller Zeiten und ausgezeichnet mit 7 Oscars (Bester Film, beste Regie, bestes Szenenbild, Beste Kamera, Bester Schnitt, bester Ton und beste Musik. Nominiert waren auch Omar Sharif als bester Nebendarsteller, das beste adaptierte Drehbuch und natürlich Peter O'Toole für seine phänomenale Leistung als Offizier Thomas Edward Lawrence.

Er hätte wohl in jedem anderen Jahr den Oscar auch gewonnen, aber in diesem Jahr war Gregory Peck als Atticus Finch in "Wer die Nachtigall stört" - eine Filmfigur, die in der Best Of Liste des American Film Institute auf Platz 1 der größten Filmhelden auftaucht. Allerdings befindet sich auch Peter O'Tooles Performance als "Lawrence von Arabien" in den Top 10 dieser Liste.
Der Film selbst ist überwältigend fotografiert (Freddie Young) und mit schöner Melancholie und noch näher definierbarer Sehnsucht durchzogen, die noch einmal in der Schlußszene sichtbar wird. Auf der Fahrt nach Hause durch die Wüste, meint Lawrence Fahrer "Es geht heim, Sir" und wehmütig blickt der Held noch einmal auf die Wüstenlandschaft und auf die Beduinen, die mit ihren Kamelen dort reiten. Er liebte die Wüste und war wie im Film sehr oft erwähnt wird "ein halber Araber".
David Lean lässt sich sehr viel Zeit für seine Geschichte, dadurch gewinnt dieser große Wüstenfilm viel Kraft und die langen Einstellungen vom Ritt durch die Wüste wirkt atemberaubend und sieht bombastisch aus.

Unvergessen die lange Sequenz, als Lawrence (Peter O'Toole) mit seinem Beduinen-Führer (Zia Mohyeddin) nach langem Ritt erstmalig wieder an eine Quelle kommt. Das Wasser gehört dem Stamm der Harith und sie trinken aus dem Brunnen. Sie schauen in die unendliche Wüste, ein schier unendlicher Horizont ist sichtbar. Und ein unendlichen Panorama, menschenleer...doch dann nähert sich ein schwarzer Punkt. Der wird langsam größer und und größer, es fällt ein Schuß. Sherif Ali (Omar Sharif), der Besitzer des Brunnens, hat den arabischen Masruh Führer von Lawrence erschossen.

Lawrence wurde auserkoren die Araber und insbesondere Prinz Faisal (Alec Guinness) zu beobachten, dessen zukünftige Pläne zu deuten. Dies beinhaltet nach Lawrence Vorstellungen auch die Einigkeit der vielen arabischen Stämme und tatsächlich wagt er gemeinsam mit Sherif Ali die kaum passierbare Wüste Nefud zu durchqueren, was noch keiner vor ihnen geschafft hat. Doch wer er schafft, der kann die von den Türken gut geschützte Hafenstadt Akaba erreichen und die Stadt einnehmen, da die Kanonen alle aufs Meer gerichtet sind. Der Weg dorthin ist eine tödliche, glühende Sandeinöde. Doch allen Bedenken zum Trotz schaffen die Reiter das Unmögliche. Lawrence reitet sogar noch einmal zurück als er merkt, dass Gasim (I. S. Johar) nachts vom Kamel fiel und ohne Hilfe sterben wird. Er rettet den Mann und kümmert sich auch rührend um die beiden Waisen Farraj (Michel Ray) und Daud (John Dimech), die ihm unter allen Umständen dienen wollen. Tatsächlich gelingt es dem egozentrischen Individualisten auch ein Waffenstillstand zwischen Auda Abu Tayi (Anthony Quinn) und den Männern von Feisal. Die Stadt Akaba wird erobert. Und Lawrence wird immer mehr wie ein Halbgott von den Arabern verehrt. Diese können jedoch nicht sehr gut mit ihrer neugewonnenen Freiheit umgehen...

"Lawrence von Arabien" hinterlässt den Zuschauer immer noch sprachlos und irgendwie betäubt. Viele Szenen bleiben unvergessen. Etwa wenn T. E. Lawrence in einer strahlend weißen Dschellaba durch die Wüste übermütig, erleichtert und selbstverliebt in der Wüste tanzt. Im Laufe des Films wird aus dem menschenfreundlichen Idealisten ein fantatischer Kämpfer, getrieben von Wahnsinn und Mordlust, nachdem er der Folter durch die Türken (u.a. Jose Ferrer) entkam. In weiteren Rollen sind Jack Hawkins, Arthur Kennedy, Claude Rains und Anthony Quayle zu sehen. Peter O'Toole ist perfekt als widersprüchlicher Held. Beim ersten Kinoeinsatz wurde der Film leider geschnitten, erst im Jahr 1989 brachte David Lean eine hervorragend restaurierte Fassung mit der Originallänge von 222 Minuten heraus.
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am 14. September 2017
### Disclaimer: Wer in meiner Rezension eine klein wenig politische Note sieht, der sollte sie bitte einfach überlesen, weil der Film eben eine politische Botschaft enthält! ###

Heutige Ereignisse die zuhauf in der arabisch-islamisch geprägten Welt passieren lassen diesen Film unter der Regie von David Lean in einem aktuellen Licht erscheinen. Die zahlreichen Konflikte die man heute im Nahen Osten in den Medien zu lesen und zu sehen bekommt, könnten auch so in der Zeit des T. E. Lawrence stattgefunden haben, als er seinen autobiografischen Kriegsbericht "Die sieben Säulen der Weisheit" diesen Wüstenepos schuf, auf dessen Grundlage diese Verfilmung fußt. Er spielt in der Zeit, als der Erste Weltkrieg in Europa tobte. Peter O'Toole mimt den britischen Offizier Thomas Edward Lawrence, den Hauptprotagonisten des Films, in eindrucksvoller Art und Weise auf eine theatralische und epische Weise, was dem Film eine glänzende Qualität verleiht. Auch Omar Sharif, Mitprotagonist der die Rolle des Sherif Ali Ibn El Kharisch spielt, scheint diese Figur wie auf den Leib geschneidert zu sein. Ultimativ spielen auch andere Größen der Zeit mit in diesem Film. Unter anderem Anthony Quinn, Alec Guiness und Jack Hawkins. Die vielen Schauspieler mit ihren Leistungen geben dem Film sein unvergleichliches Image in diesem Genre und hat zu recht ihm sieben Oscars eingebracht.

Selten schaut man einen Film immer und immer wieder, wie diesen hier. Er besticht einfach durch seine Detailversessenheit, die Robert Bolt und Michael Wilson aus dem Stoff von Lawrence geschaffen haben. Jedes Kostüm, jede Szene, jede Aussage und insbesondere historische Komponente ist stimmig arrangiert worden und entführt den geneigten Zuschauer in die Welt, die die damaligen Beduinen in dem, nur aus scheinbarer Wüste bestehenden Teil Asiens umtrieb. Wie die Briten und Franzosen Kontrolle über diese gewaltigen Ebenen erlangen wollten und Staaten gebildet wurden, indem man einfach die Grenzen mit dem Lineal durch die Gefilde zog, als die ersten Staaten entstanden und das Osmanische Reich langsam unterging.

Die Chemie stützt sich nicht nur weil Fiktion und "Tatsachenbericht" des T. E. Lawrence fast übereinstimmend wirken, sondern auch dadurch, dass man, je mehr man sich mit diesem Streifen beschäftigt, die Probleme erfährt, mit denen die arabische Welt zu kämpfen hat. Ein garantierter Blick auch in unsere heutige Gegenwart, da sich Beduinenstämme und ganze Völker dort feindlich gegenüberstehen und mit bis an die Zähne bewaffneter Aggression nicht wirklich befrieden lassen wollen. Was auch der Film einem so sagen möchte, wer die Hindernisse, die dem britischen Protagonisten ganz am Ende des Films im Weg stehen sieht.

Die Kameraführung von Freddie Young ist kolossal und bombastisch der britischen Produktionen der Zeit entsprechend, weil er es dadurch schafft, Landschaften und Regionen für sich selbst sprechen zu lassen, was bei vielen Kampfszenen recht hilfreich erscheint, weil dadurch dem Zuschauer eine Geschichte ohne jegliche gesagte Worte präsentiert wird. Die Filmstimmung zeichnet sich dadurch aus, dass vielfach an Drehorten gespielt wurde, die dem Ursprungswerk entsprechen, mit Ausnahme von Aufnahmen in Marokko, Spanien und Kalifornien. Die Filmmusik zu diesem Werk aus der Feder von Maurice Jarre entführt einen sogleich schon zu Beginn in die Wüste und bringt dem Film noch zusätzlich einen weiteren Stimmungsschub, zurecht erhielt er dafür einen Oscar. Die unglaubliche Schauspielkunst aller Protagonisten runden den Film noch zusätzlich ab, insbesondere in der einzigartigen Chemie, die zwischen O'Toole und Sharif, Sharif und Quinn, Hawkins, Guiness und Rains besteht.

Wer sich selbst also ein Bild von dem machen will, von den Eindrücken über die ich spreche, der sollte selbst diesen Film ansehen und wird gewiss süchtig danach werden, auch wenn der Film in seiner etwa 230 Minuten umfassenden Neufassung garantiert nicht kurzweilig ist. In der Tat wird man mit einem tollen Staraufgebot, gewaltigen Landschaftsaufnahmen, einem bildgewaltigen Spektakel an verschiedenen Protagonisten und Antagonisten und insbesondere eines lehrreichen Werkes entlohnt werden und sich von den Erzählungen inspirieren lassen.
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am 14. November 2012
Ich konnte mir die Blu Ray gestern schon kaufen. Und eines ist sicher: In einer solch brillianten Bildqualität hat man "Lawrence von Arabien" noch NIE gesehen!!!

Zum Film: 1916, während des Ersten Weltkrieges: Der Brite Thomas Lawrence (Peter O'Toole) wird von der britischen Regierung nach Saudi Arabien geschickt, um die Verhältnisse bei den dortigen Stämmen zu analysieren. Weiters soll er sich um eine Vereinigung der Stämme bemühen, um Verbündete für die Einnahme der Türkei zu gewinnen. Während seiner teilweise beschwerlichen Reise durch die Wüstenlandschaften Arabiens auf dem Weg ins Lager von Fürst Fesal (Alec Guinnes "Die Brücke am Kwai), trifft er auch auf Ali (Omar Sharif "Doktor Schiwago") der auch einer seiner Weggefährten wird. Im Laufe der nächsten Zeit gelingt es "El Aurence", wie er bald genannt wird, die Stämme zu vereinigen. Er nimmt die Stadt Akaba ein, und wird nach einigen herausragenden Taten bald für die arabischen Stämme zum Helden...

Ich habe die Handlung nur oberflächlich beschrieben, denn das Filmepos ist sehr spektakulär und großartig in Szene gesetzt. Regisseur David Lean ("Die Brücke am Kwai") hat hier ein Meisterwerk geschaffen. Mir hat der Film sehr gut gefallen. Sehr gute Schauspieler wie Alec Guinnes, Omar Sharif, Anthony Quinn, Jack Hawkins und Peter O'Toole als Lawrence von Arabien verschaffen den jeweiligen Charakteren eine tolle Leinwandpräsenz. Grandiose Massenszenen, dramatische Actioneinlagen und unvergessliche Momente machen "Lawrence von Arabien" zu einem Klassiker der Superlative.

Zur Blu Ray: Die Blu Ray präsentiert den Film im Format 2.20:1 und bietet eine PHANTASTISCHE Bildqualität. Von Anfang an wird ein sehr scharfes und schönes Bild geboten. Konturen von Requisiten, Gegenständen werden jederzeit klar und scharf wiedergegeben und wirken zeitweise plastisch. Gesichter der Schauspieler werden sauber und sehr scharf gezeigt. Farben wirken jederzeit bunt und natürlich. Panorama-Aufnahmen von Wüstenlandschaften, Hintergründe (u.a Berge) sind in einer solch brillianten Qualität - besonders was die Detaildurchzeichnung angeht - ein Wahnsinn!! Kratzer und andere Artefakte sind zu keiner Zeit irgendwo auszumachen. Auch in dunklen Szene wird eine sehr gute Bildqualität geboten. DAS ist WAHRES FULL HD!!!

Der Film wird hier im Director's Cut von 227 Minuten gezeigt. Ein Kommentator hat mich auf eine Tatsache aufmerksam gemacht, die ich beim Kauf ebenfalls befürchtet habe. Nämlich das der Film wegen seiner Lauflänge auf 2 Blu Rays verteilt ist. Diese Annahme hat sich nicht bestätigt. Er ist auf 1 Blu Ray vorhanden. Ein vielleicht nerviger Wechsel der Blu Rays ist also nicht erforderlich. Es wird lediglich nach einer ungefähren Laufzeit von 2 Stunden 20 Minuten das Wort "Intermission" eingeblendet, und nach einer kurzen Zeit des "schwarzen Bildschirms" und geht der Film dann weiter

Die Tonspuren sind Englisch in DTS HD 5.1. Deutsch und Italienisch in Dolby Digital 5.1. Wobei die deutsche Fassung vollständig deutsch ist und auch sehr gut klingt. Passagen, die in vorigen DVD-Veröffentlichungen "Englisch mit deutschen Untertitel" vorhanden waren, wurden nachsynchronisiert (man merkt den Sprecherwechsel besonders bei Peter O'Toole).

Genauso spektakulär wie die Bildqualität ist das Bonusmaterial. Bereits auf der 1. Blu Ray ist neben dem Film das Special "Geheimnis von Arabien: Bild in Grafik Track vorhanden". Und das gestaltet sich so: Links: Mittels Texttafel - sehr informative Hintergrundinformationen über die Entstehung des Filmes und auch Infos über das Leben und Wirken von Thomas E. Lawrence und auch sehr interessante Infos zu manchen Filmszenen, was Schauspieler und Kostüme und Charaktere betrifft - während rechts die jeweiligen Szenen laufen!! Also ich muss sagen: Sehr originell!!

Auf der zweiten Blu Ray gibt es einen sehr interssanten Dokumentarfilm Das Making of von "Lawrence von Arabien", ein Gespräch mit Steven Spielberg, ein Featture über Kamele als Darsteller, ein Interview mit Peter O'Toole über den Film, Wochenschau-Filmmaterial über die Premiere in New York, Making of eines Klassiker (eine Version von 1970) und vieles mehr...

Was den FSK-Flatschen angeht: Es gibt ein Wendecover!!

DIESE Blu ray-Veröffentlichung von "Lawrence von Arabien" ist wirklich SPITZENMÄßíg!! und von mir eine KLARE Kaufempfehlung
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am 26. November 2012
Zum Film möchte ich nicht viel schreiben:
1. Ein zeitloser Klassiker.
2. Eine Geschichte in die man sich fallen lassen kann.
3. Viele Längen (die man mögen sollte) die einem Ruhe geben und Gefühle gut transportieren.
4. Entweder man findet den Film grandios (wie meine Person) oder man langweilt sich zu Tode (wie meine Frau).

Zur Blu-Ray:
Eine Blu-Ray wie man sich sie wünscht. Man legt sie ein und ist sofort im schlicht gehaltenem Menu. (Ich hasse tausende Werbungen und Anti Piracy Filmchen, dem ist hier nicht so).
Die erste Disc beschränkt sich maßgeblich auf den Film (227 Minuten!) und ein paar Extras.
Die zweite Disc beherbergt die vielen Extras.

Kurz und knapp das Wichtigste:
Der Film hat eine atemberaubende Bildqualität! Kein Rauschen, keine Filmkörnung, super Ton! Besser geht es nicht.

Eine Blu-Ray wie sie ins Regal gehört um einmal im Jahr rausgeholt zu werden und genossen zu werden.
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am 25. September 2014
David Lean und Sam Spiegel haben wir wohl was einmaliges geschaffen. Ein bildgewaltiges Meisterwerk um den Wüstenkrieg in fernen Arabien.

Der Film weiß zu überzeugen aber hier in dieser Form auch zu verwirren. Nach dem Einlegen erfolgt Staunen, denn auf DVD 1 befindet sich Teil 2 und auf DVD 2 befindet sich Teil 1. Vor dem Start des Filmes wird drauf hingewiesen, dass die Filmmusik ohne Bild abläuft auf Wunsch des Regisseurs.

Damit die Musik wirken kann...aha... *wirk*....*wirk*!

Beim Flugzeugangriff auf das Lager der Araber sind Flugzeuge vom Typ de Havilland D.H. 82 Tiger Moth zu sehen. Dieser Flugzeugtyp wird sehr oft in Filmen benutzt. Interessanterweise gab es dieses Flugzeug zur Zeit des ersten Weltkrieges noch gar nicht. 1931 erhob sich eine Tiger Moth zum ersten Mal in die Lüfte also einen guten Zacken später.

Peter O Toole sorgte 2008 bei Jay Leno dafür, dass endlich ein wenig Licht ins dunkle Gewölbe der Filgeschichte kommt. Er gestand dort, dass er und Omar mächtig Angst vor dem bevorstehenden wilden Ritt hatten und sich zuvor Mut angetrunken hatten. Später wurde er hoch gelobt für seinen wild entschlossenen Gesichtsausdruck den er zum Besten gab. Dabei war er nur hacke dicht und zu wie noch was. So sehr kann sich der Zuschauer von der Optik täuschen lassen.

Also nach 2 Kasten Bier gucke ich auch wild entschlossen aber nur in Richtung Bett...egal!

Er konnte wenigstens noch aus eigener Kraft sitzen. Dagegen Omar Sharif lies sich auf dem Pferd fest binden.

Keine Ahnung was der Regisseur David Lean und der Produzent Sam Siegel hier erschaffen wollten? Als autobiographischer Kriegsbericht geht die Sache nicht durch, wirklich nicht. Es ist eine Glorifizierung des britischen Offizier Thomas Edward Lawrence. Offensichtlich wurde keinerlei großartigen Wert darauf gelegt die Schlachten einigermaßen authentisch und realitätsnah rüber zu bringen. Es läuft irgendwie recht seltsam ab. Die Araber greifen an und die Türken lassen sich teilweise umbringen und der Rest sucht sein Heil in der Flucht.

Bevor Missverständnisse entstehen, der Film ist grandios und die Schauspieler überzeugen auf ganzer Linie. Nur herrscht über die 3,5h Laufzeit irgendwie eine seltsame Stimmung. Es ist ein bildgewaltiger Wüstenepos geprägt von einem derben romantischen Touch. Die englischen Offiziere werden ausnahmslos als sehr arrogant dargestellt. Für die Araber haben sie nicht sehr viel übrig. Die Kommentare sind meist herab lassend und verächtlich. Lawrence ist der einzige, der hier komplett irgendwie aus der Art schlägt. Anfangs wirkt er irgendwie total verschüchtert also der richtige Antiheld. Im Laufe des Filmes scheint er langsam aber sicher dem Wahnsinn zu verfallen. Aus dem ruhigen, besonnene Offizier wird ein hasserfülltes, gnadenlos tötendes Etwas das irgendwie immer tiefer in diesen Sumpf aus Gewalt gezogen wird!

Er scheint auch nicht nirgendwo rein zu passen. Bei seinen eigenen Landsleuten findet er Anfangs keinerlei Beachtung. Sogar nach seinen grandiosen Erfolgen erntet er offen Beachtung und Lob aber hinter seinem Rücken lästern die sich einen ab.

Bei den Arabern wird er geachtet und als Held verehrt aber er selbst fühlt sich unter seinen Kampfgenossen wie ein Fremdkörper. Mag auch daran liegen, dass er ständig gute Freunde verliert. Seine Beziehung mit Sherif Ali (Omar Sharif) ist auch nicht gerade das was man als gute Freundschaft bezeichnen kann, denn sie sind ständig anderer Meinung. Auch mit Prinz Faisal (Alec Guinness) will er nicht so richtig warm werden. Es scheint grade so als wolle Lawrence beabsichtigt nichts mit Leuten zu tun haben, die einen höheren Rang haben. Prinz Faisal buhlt regelrecht um seine Freundschaft aber er lässt ihn einige Male wirklich links liegen als sei er nichts weiter als ein Bettler!

Die Macher wandeln auf komplett unbekannten Pfaden. Es ist irgendwie nichts wie es normalerweise sein sollte. Das Ende kommt gleich am Anfang. So weiß der Zuschauer vorab schon einmal wie das Abenteuer endet. Es gibt auch seltsamerweise keine einzige weibliche Hauptrolle? Die holde Damenwelt spielt hier nur die dritte Geige passend zum Kulturkreis.

Der Film ist durchweg negativ gezeichnet und teilweise derb sarkastisch. Es gibt nicht viel Anlass zur Freude. Das Geschehen ist geprägt von Machtgehabe und Streitigkeiten. Die Macher des Filmes lassen auch wirklich niemand gut weg kommen. Hier bekommt jeder sein Fett ab so oder so. Bis auf wenige Ausnahmen wird voll in die Tiefe Kiste in die Abgründe des menschlichen Charakter-Müllhaufens gegriffen. Die wenigen Personen von denen man sagen kann, dass sie nett und sympathisch rüber kommen sterben wie die Fliegen. Schnell und ohne Hoffnung, dass sie irgendwie davon kommen.

Sollte wohl so sein. Anklagend gegen die englische Kolonialmacht und gleichzeitig gegen die arabischen Stämme, die sich gegenseitig auch noch spinnefeind gesinnt sind.

Der Film ist dennoch sehr sehenswert und trotz der Lauflänge von 3,5h ein kurzweiliges Filmvergnügen. Durch die geniale Art und Weise wie es hier serviert wurde kann ich nur anerkennend den Hut ziehen!

Am Anfang des Filmes war Lawrence nur ein kleines Licht an das niemand glaubte. Er selbst hatte ein hohes, ein sehr hohes fast unerreichbares Ziel gesteckt. Im Laufe des Filmes veränderte er sich und wurde zu etwas, dass er niemals sein wollte. Dann war ein Punkt erreicht an dem er selbst nicht mehr an sich glaubte und sein ganzes tun und Schaffen hinter fragte. Perverser weise, genau just in diesem Moment glaubten alle an Lawrence und drängten ihn grade dazu weiter zu machen. Dann als das große Ziel erreicht wurde war es nicht wirklich was erstrebenswertes. Der große Sieg hatte eine ziemlich bitteren Beigeschmack. Dadurch, dass die Macher aber rein gar nichts Gutes haben aufkeimen lassen kann man diesen Film getrost als einen Antikriegsfilm abheften.

Wage mal zu behaupten nur so war es möglich diesen Film über diese Lauflänge zu wuchten ohne das Langeweile auf kommt. Dadurch geschah nichts vorhersehbares.

Auch das Wissen aus den Geschichtsbüchern kann sich der Zuschauer hier irgendwie an die Backe heften oder sonst wohin. Die Macher legten keinerlei sonderlichen Wert auf irgendwelche lästigen geschichtlichen Tatsachen. Dürfte sich aber irgendwie von selbst verstehen, dass die Araber bestimmt nicht die Türken Säbel rasselnd in die Flucht geschlagen haben. Sie wurden von der britischen Armee sogar mit Maschinengewehren aus gerüstet. Von den wirklich Ablauf des Krieges ist hier sehr wenig zu sehen. Keinerlei Gefechte, die aus den Schützengraben heraus geführt werden, sondern wilde Angriffsritte auf Kamele und Pferden mit dem typischen Geschrei und Säbel-Gerassel untermalt. Damit alles sehr heroisch und glorifizierend rüber kommt so wie es der Zuschauer auch irgendwie braucht. Könnte auch das Weltbild zerschmettern, wenn da stattliche Kriegsschiffe auftauchen, die noch die Sache hilfreich unterstützen.

Also wird die gute alte Schiene „Brotmesser gegen Kanonen“ gefahren........YEEEEEEEEEEEAH!

►►► FAZIT: ◄◄◄

Bild-und Tonqualität gehen in Ordnung. Einige Szenen wurde nicht nach synchronisiert aber egal. Besser als gar nix oder die geschnittene Version. Das Booklet selbst ist toll gemacht und auf 10 Seiten werden Bilder und Infos über den Film serviert!

Der Film ist irgendwie zeitlos, denn es geschieht immer wieder und wieder. Offensichtlich ist die Menschheit nicht fähig und nicht Willens aus der Vergangenheit zu lernen. Es ist immer wieder das gleiche Trauerspiel.

Das zeigt hier dieser Film eindrucksvoll. Geprägt von Machtgier und politischen Kalkül bleibt am Ende nichts mehr übrig. In solchen Kriegen gibt es keine Sieger....nur Verlierer.

Upps eigentlich wollte ich eine Rezension schreiben und das „Wort zum Donnerstag“ wurde draus...

►►► DVD 1 HAUPTMENÜ : ◄◄◄

● Film starten- Teil 2
● Sprachauswahl
● Untertitel (Englisch, Spanisch, Holländisch, Arabisch ,Deutsch, Tschechisch, Finnisch, Bulgarisch)
● Szenenauswahl
● DVD-ROM
Ins Laufwerk des PC`s einlegen. Präsentiert werden aus arabischen Archiven historische Fotografien!

►►► ZUSÄTZLICHE FILMINFOS : ◄◄◄

● Exklusive „Making of Dokumentation“ Laufzeit ca. 1:01h
● Auf Reisen mit Lawrence
● Kinotrailer
● im Gespräch mit Steven Spielberg
● Vier Originaldokumentationen
● Die Premieren von New York
● Werbekampagnen
● Filmografien

►►► DVD 1 TONAUSWAHL: ◄◄◄

● Englisch DD 5.1
● Deutsch DD 5.1
● Spanisch DD 5.1

►►► DVD 2 HAUPTMENÜ : ◄◄◄

● Film starten- Teil 1
● Sprachauswahl
● Untertitel (Englisch, Spanisch, Holländisch, Arabisch, Deutsch, Tschechisch, Finnisch, Bulgarisch)
● Szenenauswahl
● DVD-ROM
Ins Laufwerk des PC`s einlegen. Präsentiert werden aus arabischen Archiven historische Fotografien!

►►► DVD 2 TONAUSWAHL: ◄◄◄

● Englisch DD 5.1
● Deutsch DD 5.1
● Spanisch DD 5.1
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am 22. November 2016
Monumentale Bilder einer Wüstenlandschaft und ein brillanter Protagonist. Beides lässt sich in bester Qualität beobachten und doch nicht verstehen. Lawrence von Arabien bleibt einer meiner Lieblingsfilme.

Sehr gut finde ich, dass die Passagen, die damals nicht synchronisiert wurden, jetzt in englisch (auf der deutschen Tonspur selbstverständlich!) enthalten sind und mit deutschen Untertiteln versehen sind. Auch wenn einige Benutzer offensichtlich ein Verständnisproblem damit haben.
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am 14. Februar 2004
Heute kommen Special Effects aus Hochleistungsrechnern, aber wer "Lawrence von Arabien" erlebt, spürt in jeder Sekunde die Präsenz authentischer Schauplätze. Auf opulentem und teurem 70mm-Material gedreht, ist dieser Film bildgewordene Poesie, wirklich großes Kino, ein zeitloses Meisterwerk, vielleicht der beste Film aller Zeiten. Er wurde unter extremen Bedingungen 'on location' gedreht. 60° Celsius waren ebenso wie Sandstürme und Skorpione keine Seltenheit. Dabei erdrücken die Schauwerte nicht die Biographie einer faszinierenden Gestalt, deren Mission mit ihrer bis heute unabgeschlossenen Nachgeschichte die Welt wahrhaft verändert hat. Ich würde dem Film entsprechend der Zahl seiner Academy-Awards durchaus 7 Sterne verleihen, wenn dies hier möglich wäre. Er ist für mich das Größte, was bisher auf der Leinwand zu sehen war, da er eben nicht nur monumental ist, sondern auch Tiefgang hat und trotz aller Fantastik kein Fantasy-Abenteuer, sondern die Wirklichkeit wirklicher Menschen und Völker abbildet. Da der Preis der DVD inzwischen ein Schnäppchen-Preis ist, die restaurierte Fassung vorliegt und auch Ausstattung und Specials glänzen, will ich von einem Pflichtkauf reden, denn dieser Film gehört einfach in jede gute DVD-Sammlung.
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