flip flip Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren Xmas Shop 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle MusicUnlimited AmazonMusicUnlimited BundesligaLive longss17

Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
10
4,8 von 5 Sternen
Rock Action
Format: Audio CD|Ändern
Preis:13,30 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 23. Dezember 2001
Man weiß nicht so recht, was man bei dieser Cd denken soll. Ist sie nun genial oder doch nur oberflächlich?
Ganz lässt sich diese Frage sicherlich nicht beantworten, da muss schon jeder selbst enscheiden, was ihm gefällt und was nicht.
Ich persönlich war begeistert; noch nie habe ich solch perfekt inszenierte Klangwelten erlebt, in die man hineingesogen wird und in denen man sich verlaufen kann. Manchmal hatte ich den Wunsch, nie mehr ausschalten zu müssen, so sehr war ich von diesen grandiosen, depressiven und melancholischen Klängen überwältigt.
Wer Simian mag, sollte einen Blick riskieren; wer Fan von Radiohead ist, zugreigfen!
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Oktober 2006
2 Jahre nach dem allseits beachteten und gelobten "Come on die young" kamen Mogwai wieder hervor aus ihrer dunklen abgeschiedenen Kammer um den Hörer wieder auf eine Reise in seinen eigenen Kopf zu entführen und ihn,so sie wollen, ihn nach ,dieses mal nur 38, Minuten in den danach noch trauriger erscheinenden Alltag zu entlassen.

Diese 5 schottischen Musiker setzten es sich zum Ziel "serious rock music" zu machen, ergo mit Rock-instrumenten möglichst nicht-Rockmusik zu komponieren und spielen. Eben diese faszinierend erfolgreiche Durchführung des ganzen macht sie zu einem der populärsten Vertreter des noch relativ jungen,aber gerade sehr aufblühenden Post-rock Genres. Wie schon der erste Song "Sine wave" andeutet, sind Mogwai eine Band für sich mit eigenen Gesetzen und Stilmitteln,die manchmal dogmatisch schmerzend eingehalten werden, scheinen sie es sich manchmal zum Ziel zu setzen "Wenn's am schönsten ist, sollte man es sofort umkehren", so wird das unglaublich zerbrechliche Stück per Kratzen und übersteuerten Drums nach oben getrieben um dann langsam am Gehörhorizont mit einem Echo des verzerrten Gesangs unterzutauchen.

"Take me somewhere nice" tut genau das was der Titel andeutet, dich auf eine Flugbahn mit den Streichern und der samtenen Stimme mitnehmen,dich immer wieder die Luft tief einatmen lassend,ungestört auf den Schwingen der einfachen Melodien die Mogwai ohne großartige Umschweife direkt präsentieren, dass es eigentlich ein Schlag ins Gesicht jedes ambitionierten Popmusikers ist,so einfach scheint das.

Dial:Revenge, mit Gruff Rhys von den Super Furry Animals als Gastsänger ist das eingängigste beziehungsweise "poppigste" Stück auf der Platte, mal vom Text abgesehen, besteht der Refrain doch aus der kryptischen Zeile "And every time I pick up the phone it says "Revenge" " und wieder möchte man die Arme ausbreiten, die Musik umarmen und in sein Gehirn pressen möge man diese wunderbaren Momente die man damit verbindet immer richtig zuordnen können,seien sie nun passiert oder nur erträumt. Direkt danach das zentrale Glied der CD,und das komplette Gegenteil zu Dial:Revenge, das sind die alten Mogwai,die ihre Gitarren anschreien sie sollen noch mehr klirren und sich in geistiger Abstinenz vor die auf Lautstärke 12 gestellten Verstärker werfen und versuchen dem selbst beschworenen Sturm Herr zu werden,was ihnen aber nur mit Mühe und Not nach einem Trommelfell- und Emotions-maelstrom gelingt. Instrumente fliegen durch die Luft, Eis zerberstet, Fenster klirren,aber Mogwai sind da, sehen dich aus der Ferne, winken dir zu, kämpfen nochmals gegen die eigenen Lärmtriebe und können die Soundbestie zähmen, ja quasi zu einem Schlaflied bewegen.

Nach dieser musikalischen Selbstritz-katharsis üben sich Mogwai wieder darin was sie am besten können, Nerds wie mich zum Luftschlagzeug auf dem Fahrrad bringen (2 rights make 1 wrong) und mit dem Pop-pinsel die schönsten Landschaften anno 2001 mit einem nicht protzigen Bombast des Arme-ausstreckens malen. Dieses Lied hat genau das was man von Post-rock im heutigen Sinne erwartet, ungewöhnlicher Aufbau(Chorus?), ungewöhnliche Instrumentierung (Banjo,hallo?) und ein unpassendes Ende( krrrzzrkrkkkzkrkzk). Es sind eben Mogwai,so einfach machen sie einem die Sache dann doch nicht,bloß weil sie dich nach oben werfen heisst das nicht dass sie dich auch wieder auffangen.

Abgeschlossen wird mit Secret pint,lässt den Hörer zuerst in die polternde Drum-falltür tappen und ihn dann im freien Fall sein Streicherrequiem inklusive hypnotischer "kenne ich doch?" Wandergitarren-rutscherei fliegen. "Jusqu' ici tout va bien"
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Mai 2001
Obwohl dies ein durchaus kurzes Album ist, lohnt sich der Kauf uneinschränkbar. Der Titel des Albums ist allerdings ironisch: Es ist kein Album, das auf Parties den Boden zum Beben bringt, es ist eines der Alben zum Zurücklehnen. Mogwai können wie sonst kaum eine andere Band, in Klang- und Melodiewelten ungeahnter Schönheit führen. Anspieltipp ist - wobei keiner der Songs nicht gut wäre - Dial:Revenge, das mit den schönen Gitarrenläufen und dem befremdenden Gesang wie von einer anderen Welt klingt - eben eine etwas andere Rock Action...
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Juni 2004
Neuerdings werden moderne britische Bands gerne mit Pink Floyd verglichen, sobald die Musiker nur gelernt haben, ihre Gitarren richtig zu halten. Bei Mogwai ist dieser Vergleich wenigstens nicht völlig aus der Luft gegriffen. Wie der Titel dieses Albums schon nahe legt, liegen Mogwais musikalische Wurzeln im Rock. Die Schotten haben jedoch einen völlig eigenständigen Stil entwickelt und legen ungebremste Experimentierfreude an den Tag. Beide Eigenschaften findet man in der heutigen Musikwelt nicht mehr oft.
Man darf sich von "Rock Action" nicht blenden lassen: es überwiegen ruhige Stimmungen, wenngleich auch der ein oder andere heftige Klimax vertreten ist. Am Beginn der Scheibe erinnert "Sine Wave" bis zum Einsetzen des Synthesizers an "A Warm Place" der Nine Inch Nails. Danach folgt das bluesige "Take Me Somewhere Nice": das ruhige, im für Mogwai typisch minimalistischen Stil vorgetragene Gitarrenspiel und Schlagzeug, die Streicher und die elektronischen Effekte im Hintergrund sowie die gehauchten Vocals hüllen den Hörer wie in eine Decke. Der Song wirkt weltabgewandt, melancholisch und tröstend zugleich. Im Anschluß wirkt das fragmentarische "O I Sleep" wie das Taumeln der Gedanken an der Grenze zwischen Wachen und Schlaf. Hitpotenzial beweisen Mogwai mit "Dial: Revenge", einem ungeheuer eingängigen Song mit Folk- und keltisch-irischen Einflüssen. Der Gesang in der uralten walisischen Sprache harmoniert perfekt mit der Musik. Laut - richtig laut - wird es mit "You Don`t Know Jesus". Die beschwörende Gitarre des Beginns peitscht mit einem für Mogwai typischen Spannungsverlauf eine ebenso überwältigende wie schöne Klangmauer auf. Die letzten Akkorde noch im Ohr, wird der Hörer dem rein elektronischen "Robot Chant" ausgesetzt. Dieses knapp einminütige Fragment wird schon durch seinen Titel exakt beschrieben - Robotergesang. Wer Mogwai vorwirft, dass ihre Werke nicht gerade vor Lebensfreude strotzen, der höre das Instrumental "2 Rights Make 1 Wrong", das neun Minuten lang ein breites Grinsen aufs Gesicht zaubert. Während die ersten vier Minuten mit einem dominanten Schlagzeug und Bläsern reines Adrenalin pumpen, sorgt im Mittelteil eine ungewöhnliche Kombination von countrymäßigem Banjo und Keyboard für Stimmung, ehe der Song in einem schönen, gemischten Chor endet. "2 Rights Make 1 Wrong" ist zweifellos einer der Höhepunkte dieses ausgezeichneten Albums und in Mogwais Repertoire. Mit gebremstem Schaum schließen Mogwai den Vorhang - das getragene Piano von "Secret Pint" verbreitet die Stimmung von Ende und Abschied.
"Rock Action", eine der besten LPs des Jahres 2001, ist bei allen Überraschungen und Experimenten auch Neuhörern zu empfehlen, die sich den Klangkosmos von Mogwai erschließen wollen. Die Scheibe ist um einiges leichter zugänglich als die direkten Vorgänger bzw. Nachfolger "C.O.D.Y." und "Happy Songs For Happy People".
Einziges "Manko" ist die mit nur 38 Minuten etwas kurz geratene Spielzeit. Das im gleichen Jahr erschienene Instrumental "My Father My King" hätte sich auch auf "Rock Action" gut gemacht, da Stil und Qualität nahtlos anknüpfen.
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Mai 2001
Mogwai sind erwachsen geworden. Dies bedeutet aber bei den Schotten Gott sei dank nicht langweilig. Wer die Musik von der Band aus Glasgow bereits vor Rock Action kannte also vertraut mit dem Erstling "Young Team" und dem Zweitwerk "Come on die young" kann sich bereits denken, dass das Album wohl irgendwie Rockmusik ist allerdings steht man doch als Mogwaifan dem Wort Action skeptisch entgegen. Und genau so ist es auch, von Rockaction keine Spur. Wunderbare Harmonien, leise Gitaren, Streicher von Zeit zu Zeit gefühlvoller Gesang. Der Höhepunkt ohne Zweifel "Dial: Revenge" mit Gruff Rhys, dem Frontmann der walisischen Combo Super Fury Animals an den Vokals. Ein Album das einen in seinen Bann zieht und einen so bald nicht mehr loslässt, nur leider zu kurz geraten für meinen Geschmack mit nur 38 Minuten ist die Reise schon fast vorbei, und man selbst ist noch am Träumen. Trotzdem Weltklasse, es wäre zu hoffen dass den Schotten jetzt mit diesem Album auch hier auf dem europäischen Festland der Respekt gezollt wird den sie auf der Insel längst besitzen. Rock on! Mogwai
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Mai 2001
Mogwai beherrschen wie keine andere Band, die ich kenne, die Balance zwischen Höllenlärm und meditativer Ruhe. Der Opener dieses Albums "Sine Wave" ist das beste Beispiel dafür - eine sehr einfache Melodie, die langsam lauter wird, dazu ziemlich kratzige Sounds (die einen Freund zur besorgten Frage bewegten, ob die Boxen kaputt seien ;-))
Gitarren und Synthies stehen bei ihrer Musik im Vordergrund, gesungen wird wenig. In "Dial: Revenge" in einer Sprache, die nicht Englisch ist, aber ich hab keine Idee, was es sonst sein könnte. Wer die Gelegenheit hat, sollte sich ein Konzert antun. Aber Ohrstöpsel mitnehmen! Ich glaube, ich war noch nie auf einer so unglaublich lauten Veranstaltung. Meine Nasenflügel haben vibriert. Aber war schön - ich hab die Musik eingeatmet.
Ein Manko dieses Albums darf ich hier selbstverständlich nicht unerwähnt lassen: es ist nur ca. 38 Minuten lang, und das ist eindeutig zu wenig.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Oktober 2016
Ich bin großer Mogwai Fan und besitze alle Alben. Dennoch bleibt Rock Action mein Liebling. Das Album habe ich 3 Jahre am Stück fast täglich gehört. Es hat mich als Musiker stark beeinflusst. Wer auf sphärische Klänge in Verbindung mit Noise Elemente steht, kennt sie sowieso. Wer auf der Suche nach Neuem ist und atmosphärische Klangteppiche mag, sollte sich dieses Album nicht entgehen lassen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Januar 2002
Nach ersten Berührungen mit Mogwai durch "Come On Die Young" hat mich diese Platte endgültig zum Fan von Mogwai gemacht. Eine wohltuende Pathetik in Zeiten von Selbstironie und Britney Spears. Elektronisches und analoges Instrumentarium harmonieren und erzeugen eine Atmosphäre, die ihresgleichen sucht. Mehr davon!!
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Mai 2001
Englands Postrock-Helden Mogwai haben mit "rock action" ein Meisterwerk erschaffen. Drei Hypothesen: 1) Ein Groupie hat der Band kollektiv das Herz gebrochen. 2) 4/5 der Band haben Kinder bekommen. 3) Gott persönlich hat Mogwai zum Candlelight-Dinner eingeladen, um ihnen ein paar Tipps einzuflüstern. Anders ist dieses Album nicht erklärbar. Das Vorgängeralbum "come on die young" (cooler Titel, das) wurde ja auch schon von den Kritikern abgefeiert, war mir aber irgendwie zu konstruiert, zu gewollt, zu "pc". "rock action" kratzt hingegen am Sockel von Sigur Ros. Aus <technischer> Perspektive gibt es außer ein paar dezenten Erweiterungen im Instrumentarium (Streicher, Banjo, Analog-Synthies) nicht viel Neues. Aus <emotionaler> Perspektive ist dem Quintett aus Glasgow jedoch ein Quantensprung mit Warp 9 in den Postrock-Himmel gelungen. Hier stimmt einfach alles, jede Note wandert vom Gehörgang direkt in dein Herz. Produzent Dave Fridmann (u.a. Flaming Lips, Mercury Rev) schafft es, selbst verzerrtes Digitalrauschen ("sine wave") in herzerwärmende Sounds umzugießen. Das neue Album ist sicher gut als Einstieg in Mogwais Welt geeignet, da es eben <nicht> über den Kopf, sondern über den Bauch funktioniert, und dies ist eine universale Sprache. (Michael Krenz. Mehr Infos: karreraklub.de)
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. November 2001
... nicht ganz schlecht. aber auch nicht unbedingt riesig. ich hatte beim hören das gefühl, höhepunkte werden vornehmlich nur durch irgendwelche elektronischen klangverzerrungen erreicht. zum tages-chillout als schlafunterstützung ideal aber sonst... da finde ich "tortoise"(um mal eine band mit einem ähnlichem klangschema zu erwähnen)wesentlich spannender und experimenteller.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

Mr.Beast
10,99 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken