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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
87
4,5 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
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am 7. August 2003
Geschlagene zwei Monate ist die DVD in Originalverpackung in meinem Regal gelegen. Zwei Monate bin ich wie eine Katze drumherumgeschlichen und irgendetwas hielt mich so lange davon ab, sie zu sehen. Dann wars soweit und was dann folgte bestätigte meine Zweifel, den Film sehen zu wollen. Er hat mir die Schuhe ausgezogen! Die Handlung wird in der Amazon-Rezension ausführlich beschrieben, das tu ich mir an dieser Stelle nicht an, ich werde nur die Gefühle beschreiben, die ich während des Films erlebt habe. Zu Anfang hat mich die Handlung verrückt gemacht und am liebsten hätte ich ausgeschalten. Diese lethargischen Dialoge und das ständige aneinander vorbeireden der Darsteller hat mich absolut aggressiv gemacht. Am liebsten wär ich schreiend davongelaufen. Diese liebevolle Mutter (Björk), die unglaublich naiv erscheint und bedingungslos alles Übel auf sich nimmt, um ihren Sohn zu retten, gleichzeitig aber ständig in ihre Fantasiewelt abtaucht um kurzzeitig der Realität zu entfliehen. Den vermeintlich netten Nachbarn, der ihre hart ersparte Kohle klaut und damit den schrecklichen Verlauf der Handlung lostritt. Und schliesslich das bittere Ende (das jeder selbst ansehen sollte). Das war der Moment in dem ich realisiert hatte, das mich dieser Film mit Haut und Haaren gefressen hatte. Ich bin zwar ein leidenschaftlicher Filmweiner, aber was ich da gesehen habe, war jenseits von heimlichem Schniefen und einer versteckten, kleinen Träne. Ich hab geheult wie ein Schlosshund und mich lang nicht mehr beruhigt. Die darauffolgende Nacht bin ich wach da gelegen und hab mir überlegt wie ich das van Trier heimzahlen kann. Noch nie zuvor hat mich ein Film derart berührt und ich muss gestehen, ich würde ihn mir auf keinen Fall nocheinmal ansehen, weil meine Nerven das sicher nicht mehr mitmachen.
Wie schon gesagt - der bewegendste Film seit langem!
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am 30. April 2001
Mit tränenverquollenem Gesicht verließ ich das Kino, gequält von dem Gedanken der gnadenlosen Ungerechtigkeit, die in dem Film geschieht und dem unendlichen Mitleid, was ich für Selma empfand. Schon lange hatte ein Film mich nicht mehr so emotional berührt und eine Handlung mich derart mitgenommen, was an der hervorragenden Leistung von Björk und sicher auch an der Musik lag. Es erschien mir wie ein Wunder, dass Selma in so einer aussichtslosen Situation ihre Kraft behielt, allein getragen durch die Musik. Ich habe angefangen, intensiver zu leben, mich an so vielen Dingen zu freuen, die mir vorher selbstverständlich erschienen. Ich versuche, glücklich zu sein in meinem Leben, denn ich kann sehen, hören,singen, tanzen, lachen... was gibt es schöneres?
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am 16. Februar 2005
Die Genialität des Streifens rührt von der Genialität des Regisseurs her.
Doch eigentlich müsste man ihn für diesen Film küssen und schlagen zugleich.
Küssen für seine Offenheit. Schlagen für seine Offenheit:
Der Geniestreich, den zum Happy-End hochstilisierte Schluss innerhalb einer Zehntelsekunde ins größtmöglich entmenschlichte, ja menschenverachtende Gegenteil zu kehren, nimmt dem Zuschauer jede Gelegenheit, seine innersten Regungen für sich zu behalten.
Der Zuschauer wird förmlich seelisch ausgezogen.
Keine Chance, sich hinter einem aufgesetzten Lachen zu verstecken.
Es war das erste mal in meinem Leben, dass ich in einem vollbesetzten Kinosaal saß, der auf den Schlag verstummte dass man eine Stecknadel hätte fallen hören können...
Es traute sich niemand mehr zu atmen.
Wie auch soll man sich verhalten, wenn jeder Kinogänger von einem Augenblick zum anderen den innersten Gefühlszustandes eines jeden anderen Kinobesuchers kennt, weil er ihn gerade selbst erlebt?!?
...wenn selbst augenscheinlich harte Männer plötzlich nur noch mit flatterndem Atem und blassen Gesicht dastehen und sich nicht trauen, jemand anderem ins Gesicht zu sehen, weil diese Fenster zur Seele, die Augen, plötzlich so klar und weit aufstehen...
Hier kommt man sich entblößt, vergewaltigt vor.
Da nützen keine geheuchelten Scherze mehr. Es ist sofort klar, dass alle Ablenkmanöver nichts bringen werden...
Der Dieb Lars von Trier hat uns in die Falle des absolut unerwarteten tappen lassen und aller Waffen beraubt, um anschließend erbarmungslos zuzuschlagen.
Eine Meisterleistung mit Bestand.
Dem Regisseur bleibt zu danken, dass er das Wort "Tabulosigkeit" in einer Zeit, in der vermeintliche Tabus wie Sexualität durch ihre inflationäre Verbreitung die Bedeutung verloren haben, neu definiert hat!
Missstände kritisiert man eben am besten, wenn man sie in ihrer ganzen Blüte der wahren Natur zeigt.
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am 11. April 2001
Um es kurz zu machen: Einen besseren Film habe ich noch nie gesehen, zumindest kann ich mich nicht dran erinnern. Okay, die Dogma-Kamera-Führung ist gewöhnungsbedürftig und die Farben sind karg, aber was dieser Film, was Lars von Triere und vor allem was Björk für Gefühle weckt ist unglaublich! Von der ersten Minute des Filmes ist man von Selmas Geschichte gefesselt und wird von Minute zu Minute mehr mitgerissen. Man leidet so sehr mit und geniesst zusammen mit Selma (Man nimmt Björk wirklich ab, dass sie sich in die Rolle mit Haut und Haaren - und Stimme - reingelebt hat) jedes Abtauchen in die Traumwelt des Musicals, wo die Kamera plötzlich nicht mehr wackelt und die Farben irgendwie frischer erscheinen, aber vor allem diese unglaublich bewegende Musik alles andere vergessen lässt. Meisterhaft!!!!
Zum Ende hin überschreitet der Film wirklich fast die Grenze zum emotional gerade noch erträglichen. Die Szene in der Todeszelle, in die kein einziger Ton eindringt, und dann dieses phantastische A-capella Stück von Björk dazu... das ist wirklich nichts für empfindliche Seelen. Oder der Gang zum Galgen und die Hinrichtung selbst! Wen das nicht zutiefst bewegt und verstört, der muss wirklich aus Stein sein.
Der Film, die schauspieleriche Leistung von Björk und die Musik bewegen mich auch noch Monate, nachdem ich den Film gesehen habe!
Dancer in the Dark ist wirklich Gefühlskino der Extraklasse und der Beweis dafür, daß Filme keinen Schmalz, keinen Weichzeichner und keine heulenden Geigen brauchen, um zu bewegen.
10 von 5 Sternen und die Aufnahme in die ewige Bestenliste aller Filme
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am 20. August 2014
Ich hatte mich auf eine verbesserte Bildqualität gefreut, da schon die DVD schlecht umgesetzt war und weit hinter den Möglichkeiten des Mediums zurückblieb.
Tja...nichts hat sich mit der Neuauflage der Blu-ray verbessert. Das Bild ist in Schulnoten eine glatte 5, und das noch wohlwollend. Der Aufpreis zur DVD ist rausgeschmissenes Geld, das einzige sind die Extras (Interview mit Lars und Björk), aber die werden wohl auf der DVD auch drauf sein.
Schade...kann mir nicht vorstellen dass das Master so schlecht ist. Zumindest liegt der Ton in DTS-MA sowohl in Deutsch als auch in Englisch vor. Wie viel besser das klingt kann ich aber nicht sagen.
SO lieblos ist mir schon lange keine Blu-ray mehr untergekommen.
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am 27. Juni 2006
Mich hat dieser Film zutiefst gerührt ! Björk spielt absolut überzeugend, und einzelene Szenen in der Kombination mit ihrer Stimme ..., kurz : mir liefen nur so die Tränen runter !

Diesen Film empfehle ich jedem, der nicht auf laute dümmliche Effekthascherei steht und der wirkliche Gefühle sehen und empfinden will. Der gesamte Film ist TRAUMHAFT gut umgesetzt ! Wunderschöne Musik. Und wenn der Film zuende ist, braucht man erst eine Weile um wieder im Hier anzukommen. Ein unglaublich bewegender Film.
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am 23. August 2007
Lars von Triers bestürzender, erschütternder und herzzerreißender Film "Dancer in the Dark" ist wohl einer der mit Abstand schonungslosesten und gerade wegen seines Realismus gausamsten und emotionalsten Filme der letzten Jahre.

Angesiedelt im Amerika der 60er Jahre wird die Geschichte der langsam erblindenden, musicalvernarrten Selma (unfassbar ergeifend verkörpert von der isländischen Sängerin Björk), einer Immigrantin aus der Sowjetunion erzählt. Um ihrem Sohn dasselbe Schicksal zu ersparen, an einer Erbrankheit schließlich der Blindheit ebenfalls zum Opfer zu fallen arbeitet sie hart, um das Geld für eine rettende Operation zu sparen... doch nicht nur der amerikansche Kapitalismus, sondern gar ihre augenscheinlichen Freunde machen ihr ein Kreuz durch die Rechnung - mit fatalen Folgen für die naive aber herzensgute Selma.

Obwohl der Film wie ein Musical aufgebaut ist, und folglich Gesangseinlagen immer wieder eingestreut sind, ist es vor allem der fast grausame Realismus, der diesen Film, der die wohl bedingungsloseste Liebe die es gibt, die zwischen Mutter und Kind, zum Thema hat, so schockierend macht. Der grandiose Soundtrack, aus der Feder der Hauptdarstellerin Björk, unterstreicht mit seinen teils mechanisch anmutenden Klängen die zwei Welten, in denen sich die potagonistin wähnt. Da ist zum einen die Gesellschaft, die sie immer mehr zurückweist und die sie körperlich wie geistig erschöft; Daneben die Welt des Musicals, in die sie sich zusehends, bald auch in Tagträumen, flüchtet.

Zuletzt seien noch einmal die außergewöhnichen schauspielerischen Leistungen der Besetzung hervgehoben; Allen voran Björk, die für ihre Darstellung beim Filmfestival von Cannes verdient als beste Schauspielerin geehrt wurde.

Dieser Film wird sie jedoch für einige Zeit nicht mehr loslassen und Taschentücher sollte man in jedem Fall bereit halten - die habe sebst ich gebraucht.
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am 2. Oktober 2001
Als Björk-Fan war dieser Film für mich nicht nur wegen ihr ein Muß, sondern auch, weil man von Björk immer etwas Außergewöhnliches erwarten kann. --Neues, Verrücktes, Geniales-- Aber dieser Film sprengt alle Erwartungen. Nie habe ich einen Film in der Art gesehen. Nie hätte jemand anderes diese Figur spielen können. Ich hab noch nie in einem Film so geheult wie bei dem. Es ist unvorstellbar, wie einem Menschen so viel Leid auf einmal angetan werden kann. Ich finde es wunderbar geschauspielert. Die Kameraführung ist bemerkenswert, weil sie ganz anders ist als in diversen anderen Filmen. Sie weist Fehler auf, die aber die Handlung nicht beeinträchtigen, sondern eher unterstützen, so dass alles sehr real erscheint und nicht gekünstelt. Die Musik, natürlich von Björk, ist so ergreifend und traurig zugleich. Eine dickes Lob allgemein, das es diesen Film gibt.
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am 28. Januar 2003
Völlig zurecht hat dieser mitreißende Film die Goldene Palme von Cannes 2000 gewonnen.Es ist unglaublich wie realistisch und gefühlsnah Björk die Tschechin Selma spielt,welcher ein und glaublich tragisches Schicksal zu Teil wird.Ein Mensch,der bei diesem Film nicht zumindest feuchte Augen bekommt hat entweder kein Verständis oder ist einfach herzlos!Noch nie habe ich einen so herzereissenden Film gesehen,der aber völlig ohne Kitsch auskommt!Leute die aber etwas labil sind sollten den Film lieber meiden,denn er ist nichts für zartbeseitete!Alee anderen die endlich mal wieder einen wirklich guten,intelligenten Film sehen wollen sei "Dancer In The Dark" ans Herz gelegt.Und allen Björk-Fans natürlich allein schon wegen der umwerfenden Musical-Szenen und der besten aber auch leider wohl letzten schauspiereischen Leistung ihrer Göttin;-) (In einem Ineterview sagte sie,dass sie nicht mehr schauspielern möchte,schade)
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Der Film ist ein klassischer Lars-von-Trier-Film. Schwermütig, tiefgründig, abgründig, bitter, düster, beängstigend. An vielen Stellen nur schwer erträglich. Ähnlich "Idioten". Bei manchen Momenten hätte ich heulen mögen. Kein Film für erholsame Stunden auf der Couch. Achja, fast vergessen. Björk spielt großartig.
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