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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
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4,6 von 5 Sternen
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am 8. August 2007
Aaaaalso... da muss ich jetzt erstmal weit ausholen...
Als ich das 1. mal von Rammstein hörte, zeigte mir ein Freund die ersten beiden Alben von der Berliner Band. Diese waren zwar gut, konnten mich aber nicht vollkommen vom Hocker werfen. Ich wusste zu der Zeit nicht, ob ich mich wirklich zu den Rammstein-Fans zählen wollte...
Aber dann kam der Tag, der alles veränderte. Ich sah das Musik-Video "Sonne" im Fernsehen und war sofort begeistert. Dieser Song ließ mich nicht mehr los und als ich dann noch die Videos "Ich will", "Feuer frei!" und "Mutter" im Fernsehen sah, stand für mich fest: Dieses Album muss ich haben; komme, was da wolle! Ich habe den Kauf NIE bereut! Es ist das Allerbeste Album, das Rammstein je rausgebracht hat. Die Band sagt von sich selber, dass das 3. Album das schwierigste war, aber dafür haben sie es um so besser hinbekommen. Dieses Album zu besitzen ist wirklich fast schon 1. Bürgerpflicht :-) So, jetzt noch etwas, zu den einzelnen Tracks:
-Mein Herz brennt: Ein schöner, langsamer Einstieg in das Album. Rockgitarren und klassische Instrumente wurden hier hervorragend miteinander verbunden und bieten wie schon gesagt einen guten Anfang.
-Links 2,3,4: Der Titel gibt schon den Takt des Songs an. Ein eher flotteres Lied, dessen Metaphern darauf hindeuten sollen, das Rammstein keine Nazi-Band ist. Auch hier stimmen alle Einzelheiten; ein toller Track!
-Sonne: Tja... was soll man zu diesem Song noch großartig sagen... so ziemlich jeder Rammstein-Fan kann ihn auswendig mitsingen, denn er ist ja auch einfach der MEGAKNÜLLER!!! Mein absolutes Lieblingslied von Rammstein überhaupt. Allein dieses Lied macht das Album zu einem Pflichttitel.
-Ich will: Ein ebenfalls ausgezeichneter Song, perfekt für Konzerte geeignet (derjenige, der den Song kennt, weiß was ich meine). Coole Melodie, guter Takt, alles perfecto.
-Feuer frei!: Schnelles Lied, sehr viel Rock dabei und perfekt zum "mitgrölen". (Ist übrigens die Titelmusik vom Film "Tripple xXx")
-Mutter: Mal wieder ein ruhigerer, langsamerer Song. Sehr traurig ist er auch. Es geht um ein künstlich gezeugtes Kind, das die Welt nicht versteht und zwischen gut und böse nicht unterscheiden kann. Trotzdem ist das Lied auch sehr gut gelungen.
-Spieluhr: Auch hier geht es um ein Kind. Um ein totes allerdings. Dieser Track ist jedoch schneller und wieder mit mehr Rock zu hören. Er ist trotzdem nicht ganz so traurig und "schlimm", wie "Mutter" finde ich. Auch wieder fantastische Leistung.
-Zwitter: Jemand, der schwarzen Humor versteht, kann über dieses Lied grinsen. Rammstein wollte damit eines erzielen: Provokation. Spitzenmäßig! Ich glaube, dies ist der schnellste Song auf dem ganzen Album und dort fällt zum bis jetzt ersten mal ein Schimpfwort von Rammstein. Sehr viel Rockmusik und fiel Schlagzeug. Ein großer Spaß!
-Rein Raus: Hmmm... die Metaphern dieses Songs versteht wohl jedes Kind, das schon auf einer weiterführenden Schule ist. Hier wird das Thema Sex angepackt. Der Text ist vielleicht etwas chauvenistisch, aber trotzdem gut. Vielleicht der schwächste Track des Albums, aber trotzdem einfach "gut."
-Adios: Auch ein fixer Song, der allerdings weniger Lustig ist; es geht um einen Drogenabhengigem, der seine letzten Minuten im Vollrausch verbringt und am Ende stirbt. Aber auch auf jeden Fall ein klasse Song.
Ein Musikvideo hierzu wäre interessant gewesen, glaube ich...
-Nebel: Zum Abschluss noch eine letzte Ballade von Rammstein. Ein sehr schöner Abgang des Albums, hier stimmt alles vom Anfang bis zum Ende.

So, ich hoffe ich habe auch die letzten Zweifler überzeugen können, sich das Album zu holen. Macht es, Leute ihr werdets nich bereuen!!!
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am 15. Januar 2005
Als ich vor 4 Jahren auf MTV „Sonne" sah, ging auch bei mir die Sonne auf und ich musste mir direkt eine „Mutter" besorgen. Wer damit nix anfangen kann: Sonne war die erste Singleauskopplung aus dem neuen Rammstein Album „Mutter". Damit keine Missverständnisse aufkommen: Ich stehe nicht auf Rammstein. Um ehrlich zu sein sind mir die Texte der ersten Alben wie „Bück dich, Befehl ich Dir" oder „Du riechst so gut" ziemlich auf den Zeiger gegangen. Als ich dann auch noch die passenden Videos dazu sah war schnell klar: Hier sind „Kranke" am Werk. Na ja so war das bis „Mutter" kam. Denn das Thema hat sich ja mit „Sonne" nicht erledigt. Kracher wie: „Links 2,3,4", „Feuer Frei" und „Spieluhr" haben mich Wochenlang nicht mehr in Ruhe gelassen. Mir war die Band ja bekannt, aber mit einem solche „Riffgewitter" hatte ich nicht gerechnet. Man fragt sich wirklich ob Rammstein die Gitarren mit der Kettensäge spielt. So hart und brachial spielt sie sonst eigentlich ja nur Death Metal Bands. Der Gesang ist zugegeben auch mehr als nur gewöhnungsbedürftig, aber zu so einem Sound kann man auch kein „Goldkehlchen" engagieren. Insgesamt eine Mords Platte die nur fetzt und kracht!
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am 24. Januar 2002
Dieses Album ist einfach nur GEIL ! Ich selber als mittlerweile eingefleischter Rammstein-Fan wurde erst massgeblich durch dieses Album dazu. Nachdem ich Sonne einfach super fand habe ich mir einfach mal Mutter gekauft und es hat mich zutiefst beeindruckt. Die geil rockenden Gittarrenriffs von Paul, Richard und Olli; Christoph "Doom" Schneider der das Schlagzeug fast kaputt haut und das ganze noch einfach GENIAL untermalt von Flake am Keyboard und dazu dann noch die Monster-Stimme von Sänger Till !!! Diese Band hat einfach alles. Ich habe mir mittlerweile natürlich noch die anderen 3 anderen Alben "Sehnsucht", "Herzeleid" und "Live aus Berlin" geholt und bin einfach nur begeistert.
Dieses Album ist FÜR RAMMSTEINER EIN MUSS und für alle anderen auf jeden Fall das Geld wert und gerade für Leute die Rammstein eher skeptisch Gegenüber stehen eine sehr gute Erfahrung das hinter der Band einfach mehr steckt als immer immer in den Medien (vermutlich aus Neid und Missgunst) behauptet wird. Die anderen Alben kann ich übriegens auch nur empfehlen allerdings muss ich hier sagen dass sie sich textlich eher auf einer "niedrigeren Ebene" ansiedeln als Mutter, dafür rocken sie aber noch mehr (falls das überhaupt möglich ist)
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am 22. März 2005
Das Album "Mutter" hat mich persönlich total umgehauen. Es ist so vielseitig und tiefgründig wie keine andere Platte des Industrial-Metal Monsters. Feinfühlige sowie gleichzeitig leicht schockierende Texte verursachen Gänsehaut während wummernde Riffs tief ins Mark vordringen.
Hier die Tracklist mit den Liedern und meinen Meinungen dazu:
1. Mein Herz Brennt: Ein wundervoller Opener für ein wundervolles Album. Die Streicher fügen sich perfekt ins Gefüge aus Tils tiefer Stimme und den langsamen Riffs ein. Der Text mag an einigen Stellen etwas seltsam erscheinen (Ich bin die Stimme aus dem Kissen...), trotzdem: Ein sehr gelungenes Stück.
2. Links 2,3,4: Eine Art Marsch mit leisen Strophen und gnadenlos durchgezogenen Riffs im Refrain.
3. Sonne: Wer kann es nicht mitsingen? Wummernde Gitarren, unterlegt mit einer hohen Sopranstimme - verursacht Gänsehaut.
4. Ich Will: Das Lied hat einen kalten Touch - das Keyboard spielt zu sich immer wiederholenden Riffs, während das Publikum der Band wild brüllend ihre Begeisterung entgegenbringt - mitreissend.
5. Feuer Frei!: Hui, das hat Feuer: Wilde Lyrics, wilde Riffs - unheimlich Hardcore :-P
6. Mutter: Das geht unter die Haut - geniale Lyrics gepaart mit einer langsamen Melodie, was nicht heissen soll, das unsere geliebten Riffs ausbleiben. Ein dramatisches Stück.
7. Spieluhr: Eins meiner liebsten Lieder: Die eingeblendete, ferne Kinderstimme ist einfach nur genial. Das Lied hat eine gewisse Traurigkeit, trotzdem - unheimlich gut gelungen. Betonung auf unheimlich.
8. Zwitter: Wieder einmal sehr hardcore - die Lyrics hauen total rein.
9. Rein Raus: Das meiner Meinung nach schwächste Stück auf dem Album - wie auch immmer, die Riffs sind gewohnt heavy und gut.
10. Adios: Wieder einmal sehr gut gelungen - liegt nicht auch hier ein Hauch von Dramatik in der Luft?
11. Nebel: Dieses Lied geht unter die Haut und lässt einen wohlig zitternd zurück - die lyrics lassen den Nebel direkt ins Zimmer kriechen.
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am 6. April 2001
Ich bin wahrlich nicht der absolute Rammstein-Fan und hatte bisher auch nur ihren Megaseller "Sensucht". Mich erinnert das neue Album etwas stärker an Oomph, die lt. Aussage von Rammstein auch ein bischen Vorbild sind. Allerdings zeigt die CD auch, warum Rammstein immer erfolgreicher sein wird als Oomph. Da ist der Rythmus einfach treibender, die Gitarren einfach härter und die Songs deutlich eingängiger. Alleine der Opener "Mein Herz brennt" ist das Geld für die CD schon wert. Da hat sich nicht nur für einen richtigen Fan das Warten auf die neue CD gelohnt. Ich freue mich jetzt schon, wenn Rammstein als erfolgreichste deutsche Interpreten in den USA wieder in den Billboard Top 100 zu finden sind. Allerdings sollten sie, wie bei Sensucht, kein Lied in englisch singen, da sonst solche Lieder wie "Rein,Raus" im puritanischen Amerika absolutes Radioverbot bekommen.
Weiter so.
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am 12. August 2016
wer rammstein wirklich mag, muss diese scheibe unbedingt im regal haben. ganz tolles album, auch einige jahre nach der veroeffentlichung
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am 9. April 2001
Die erste Frage, welche dieses Album aufwirft lautet natürlich: Ist Rammstein noch steigerungsfähig? Antwort: Ja, und zwar enorm. Klar kann man trotzdem keinen Stilbruch erwarten, wäre ja auch im Ermessen der Band selbst nicht ganz angebracht. Permanente Rammstein-Kritiker bestreiten zwar nach wie vor mit Händen und Füßen diese Aussage, aber diese „Outsider" wollen wir mal rein objektik außen vor lassen. Somit erschließt sich dem gewissenhaften Rammstein-Hörer der Eindruck, die Band hätte sich um Dekaden gesteigert, musikalisch wie auch textlich. Darüber hinaus ist dieses Album ganz klar nicht mehr auf Provokation, sondern auf musikalische Fähigkeiten und Entwicklungen ausgelegt. Denn mit was will man schon noch provozieren? Dieser Ansicht sind auch Rammstein und rollen nicht schon bereits abgenudelte „Tabu-Themen" wieder von hinten auf. Lieber schwelgen sie in subtiler Zweideutigkeit und Verwirrung (Spieluhr, Nebel) oder bringen es hart und kompromisslos (meist sexueller Natur) einfach auf den Punkt (Rein Raus, Zwitter). Die Fraktion „Rammstein ist rechts" wird künstlerisch perfekt und sehr intelligent am Ende doch wieder im Regen stehen gelassen (Links 234). Hier zeigt sich ebenfalls der hintersinnige Humoranteil in den sehr umfangreich ausgefallenen Texten. Doch das Hauptaugenmerk der Band liegt klar im Aufbau einer Gänsehaut-Atmosphäre, die ihresgleichen sucht. Den größten Anteil hierbei hat wieder einmal „Synthie-Monster" Flake Lorenz, dem scheinbar nie die Ideen ausgehen. Mit unglaublichen Keyboard-Salven und Samples kreiert er eine ganze Bandbreite, die von bedrohlichen Albtraum-Melodien bis hin zu elektro-dance-fähigen Elementen voll ausgereizt wird. Doch das Zepter haben ähnlich wie auf „Herzeleid" eindeutig wieder die alles zermürbenden Gitarren der Herren Kruspe/Landers in der Hand. So brettern die Riffs aus den Boxen wie Rotorblätter und schreddern im nächsten Moment alles in Grund und Boden (Sonne, Feuer Frei!, Links 234). Sehr gut gelungen erweist sich auch der Titeltrack, welcher kompliziert mit sich aus zwei Tonarten überschneidenden Akkorden (e-moll und H-dur) gestaltet ist und somit wieder die hochqualifizierten musikalischen Kenntnisse der Band aufzeigt. Bereits beim Opener „Mein Herz brennt" steht einem staunend der Mund offen, wenn hinter den einzelnen Strophen eine dreckig gestimmte Washburn-Blues-Gitarre wummert. Die aber wahrscheinlich innovativste Neuerung im Rammstein-Sound stellt der Einsatz von orchestralen Einflüssen dar. Diese sind so gekonnt und passend in Szene gesetzt wie nie zuvor beim Versuch, die beiden Elemente Metal und Klassik zu kombinieren (Mein Herz brennt, Mutter, Nebel). Neben diesen bombastischen, ja fast majestätischen Effekten verliert natürlich das Drumming von Christoph Doom Schneider in keinster Weise an Wirkung. Im Gegenteil, die Base knallen ordentlich und auch zahlreiche, schier unglaubliche Breaks finden sich in seinem Repertoire wieder. Erstmals wird auch auf eine sehr variable Tempovorgabe großer Wert gelegt, sodass vereinzelte Stücke (Adios, Zwitter) geradezu punkig daherkommen. Teilweise macht sich ein Monstergroove á la Pantera oder Machine Head breit, der mit der elektronischen Untermalung sehr gut harmoniert (Ich will). Dem famosen Unterton gibt Oliver Riedel mit seinem Bass den allerletzten Feinschliff. Aber dem Ganzen setzt schließlich der alles überragende Gesang von Till Lindemann die hochverdiente Krone auf. Noch nie zuvor klang er so fies und traurig zugleich und noch nie war er rauer und sensibler als auf MUTTER. Klar ist Lindemann glücklicherweise kein Tenor, aber in diesem Genre darf er sich gerne ein Genie nennen. Er besitzt nun mal die Gabe, den unvergleichlichen Textrahmen Rammstein's Bilder zu verleihen. Um einzelne Textzeilen zu „verstehen" ist es eben oft genug nötig, seine Hirnwinden anzustrengen. Dieser Fähigkeit vermag nun mal nicht jeder, sollte aber dann lieber schweigen bevor er die Lyrik dieser Texte als schlecht oder unausgereift tetuliert („Der Neider hat es schlecht gewusst"). In diesem Sinne bleibt eigentlich nur noch eins zu sagen: Wenn es auch nicht jedermanns Meinung ist, aber Rammstein haben sich mit diesem Longplayer ganz klar selbst übertroffen und es bleibt die Frage wie das nochmal zu toppen sein soll? Vertraut man dem enormen Potenzial der Band könnte auch dies möglich sein. Im Endeffekt ist es subjektiv betrachtet „nur" ein neues Album von Rammstein, de facto ist es nicht nur für Deutschland ein Stück Musikgeschichte für die Ewigkeit.
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am 7. Januar 2002
Ich glaube, wer diese CD nicht kennt, der kennt bestimmte Gefühle nicht, die nun mal nur durch eine Rammstein CD übermittelt werden können. Und das ist bei "Mutter" ganz extrem so. Bei "Mein Herz brennt" fühle ich mich aufleben, besonders bei der Textzeile "Ein heller Schein am Firmament". Und das ist bei fast allen Liedern so, speziell auch bei Sonne, Mutter, Spieluhr oder Nebel. Die anderen Lieder geben einem etwas Machtgefühl, und jemand, der sich gut und stark und wie neugeboren fühlen will, der braucht diese Platte. Und wer will das nicht?
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am 4. April 2001
...beim Anhören dieses Albums! Es wäre einfach zu schreiben, Rammstein klängen immer noch gleich. Damit verkennt man aber die Qualitäten dieses Albums, welches bei mir persönlich erst nach vier, fünf Durchgängen eingeschlagen hat, dafür aber umso heftiger. "Mein Herz brennt" nenne ich ganz einfach mal den besten Song, den Rammstein je in ihrer Karriere gemacht haben, wobei Flake am Keyboard ganze Arbeit leistet. Der Chorus ist Hammer: stellt Euch "Come with me" mit den Keys aus dem Breakteil bon "Engel" vor."Links 2-3-4" ist mir ein wenig peinlich, die Aussage geht natürlich voll in Ordnung, doch zweifle ich, ob eine wahre Notwendigkeit für dieses Lied bestand, oder ob es Rammstein nun den Onkelz abgeguckt haben...Soll sich jeder selbst seine Gedanken zu machen. Lieber als "Links 234" ist mir allerdings das später zu findende "Spieluhr" mit irritierendem Intro, das zunächst belustigt. Die Ernsthaftigkeit des Songs trifft einen dann umso mehr, denn Rammstein verarbeiten hier ein heikles Thema. Ein kleiner Mensch will alleine sein und stirbt dafür nur zum Schein. In unserer Gesellschaft mehr als verständlich, dass Kinder nichts mehr von der Welt wissen wollen. Ich weigere mich aber zu glauben, dass Rammstein selbst sich über die Tragweite dieser Aussage bewusst sind. Wenn doch: Glückwunsch! Glückwunsch auch zum Titelsong, zwar ist die Leadgitarre im Chorus bei Metallicas "The Unforgiven" gnadenlos gestohlen, aber wen juckt's. "Zwitter" besticht durch flotte Rhythmen, und sogar Watto aus Episode I ist als Gastmusiker zu hören in diesem Song ;-) Nun ja, genug des Schabernacks. Ich war davon überrascht, dass Rammstein "Sehnsucht" getoppt haben und nicht zu Gefangenen des eigenen Stils verkommen sind. Fünf Punkte für ein Mörder-Album, das jeden persönlich treffen wird, der mit Rammsteins Art klar kommt. Und zwar ganz tief, wenn man sich nur darauf einlässt. Da stört auch nicht, dass "Nebel" nicht mehr ist als ein "Seemann" oder "Klavier"- Plagiat erster Güte.
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am 10. Januar 2004
Wer glaubt, Rammstein hätte sich nicht weiterentwickelt, der irrt gewaltig. Eines vorweg: dies ist das beste Rammstein-Album und für mich persönlich das beste Heavy Metal Album aller Zeiten. Die sechs Jungs haben die etwas wilden Keyboardklängen aus den Vorgängern abgelegt und stattdessen mit bombastischen Orchestern und dunklen, unheilvollen Töne gefüllt. Tills Stimme ist der Stimmung entsprechend etwas zurückgeschraubt, aber umso expressiver. Die Gitarren und der Bass stampfen weiterhin grandios alles nieder. Direkt der Opener Mein Herz brennt brandmarkt die gesammte Stimmung des Langeisens: schaurig, düster, bombastisch. Einfach genial. Links 234 zeigt endgültig, dass Rammstein nichts mit faschistoider Ästhetik zu tun hat und knallt ordentlich rein. Sonne macht einfach nur lust auf mehr und zeigt eindrucksvoll das Potential unerreichten Ausmaßes dieser Band. Ich Will ist für live Zwecke perfekt gedacht. Feuer Frei knallt aus allen Rohren. Mutter ist wiederum ruhiger aber dafür sehr ausdrucksstark (tolle Kritik an die Klonwissenschaft). Spieluhr, das Highlight der Platte, ist am düstersten und erdrückendsten angelegt. Zwitter ist wieder ein Headbangen wert und sorgt auch live für tolle Stimmung. Rein Raus ist sehr ironisch gemeint und sorgt für einen Lacher zwischendurch. Adios erzählt über den Missbrauch von Drogen (vielleicht durch Selbsterfahrung?...)und zu guter letzt Nebel, die erste richtige Rammsteinballade. Wunderschön, subtil, rührend. Jeder Song ist ein Highlight an sich und darf in keiner Metalsammlung fehlen!!!!!!!!!!!!!!!
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