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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
3
4,3 von 5 Sternen
Back to the Roots
Format: Audio CD|Ändern
Preis:11,49 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 14. Februar 2004
Nach dem erstklassigen Album USA Union von 1970 nahm John Mayall im November 1970 in L.A. und London das Doppel-Album "Back To The Roots" auf, das 1971 veröffentlicht wurde und das er zum ersten mal seit 1969 wieder mit Drums einspielte. Insgesamt war die Idee des Albums, möglichst viele Musiker für die Recording-Sessions zu gewinnen, die seit Beginn seiner Karriere mit ihm auf seinen Alben gespielt hatten. Mit ihm spielen hier Harvey Mandel (g), Jerry McGee (g), Eric Clapton (g), Mick taylor (g), Johnny Almond (sax), "Sugarcane" Harris (violin), Larry Taylor (b), Steve Thompson (b), Keef Hartley (dr) und Paul Lagos (dr), den er bei den Sessions kennengelernt hatte.

Auf dem Original-Album erschienen 18 Titel, die insgesamt sehr anspruchsvoll von John Mayall arrangiert wurden. Hervorheben möchte ich "Prisons On The Road", "Accidental Suicide", "Blue Fox", "Television Eye", "Marriage Madness", "Looking At Tomorrow", "Mr. Censor Man" und "Unanswered Questions", die ich auf diesem Album herausragend finde.
John Mayall war seit dem Erscheinen 1971 wohl nie zufrieden mit dem Final-Mix des Albums (zu viele Overdubs etc.) und suchte 1987 monatelang nach den Original 8-Track-Masters in den verschiedenen und verstreuten Archiven seiner Plattenfirma. Nach deren Entdeckung und digitalen Überspielung nahm er Anfang 1988 das Album Archives to Eighties auf, wobei er 8 der alten Titel neu arrangierte und seine musikalischen Beiträge mit seinem damaligen Drummer Joe Yuele neu aufnahm.

Das Ergebnis war für mich 1988 insgesamt enttäuschend. Wenn auch der Sound der Neuaufnahmen wesentlich besser war, als man das von der LP kannte, so fehlte das Feeling der alten Songs. Insbesondere hatte Mayall bei einigen Titeln z.B. hervorragende Sax-Soli von Johnny Almond herausgeschnitten (so "Television Eye"), die dadurch einfach an Klasse und Brillanz verloren. Auch der Drummer Joe Yuele klang mit den neuen Einspielungen ungewohnt bzw. sehr fremd.

Ich war daher 2001 hocherfreut, dass das Album nach 30 Jahren endlich in seiner alten Form re-mastered erschien.
Die Aufnahmen von 1970 sind klanglich sehr viel besser als auf der Vinyl-Ausgabe. Zudem gibt es die Aufnahmen von "Archieves To Eighties" als Bonus-Tracks, so dass man nun vergleichen kann, was einem besser gefällt.

Das Booklet hätte etwas ausführlicher sein können, sowohl in Aufmachung als auch in Information (die Vinyl-LP beinhaltete einen sehr schönen farbigen Katalog mit vielen Fotos und den Texten der Songs).
Es bleibt ein sehr gutes Album von John Mayall, das aus den 70ern sicherlich neben The Turning Point, "USA Union" und Jazz Blues Fusion zu seinen besten gehört. Ich kann die Anschaffung nur empfehlen.
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am 19. Februar 2002
Mit dieser "alten" Doppel-LP, die jetzt endlich auf CD vorliegt,
wird von John Mayall und div. Gastmusikern (Clapton etc.)
Blues gezaubert. Der Titel lautet nicht zufällig "back to
the roots". Tut Euch einen Gefallen und kauft. Ihr werdet
es nicht bereuen. Zusätzlich sind Bonus Tracks vorhanden,
die auf der DoLP nicht enthalten waren.
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am 9. Juli 2002
Bevor man heute wirklich "Back to the Roots" kauft, hört man "Archives to Eighties" mit einer Auswahl der 13 wirklich hörenswerten Stücke aus diesem Album, vom Meister selbst 1988 neu und frischer, weil sparsamer instrumentiert und als die bessere Version empfohlen, denn Claptons Gitarre wollten wir genauer hören. Und noch ein Argument: Das Archiv kostet auch nur die Hälfte.
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