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Kundenrezensionen

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am 1. März 2014
Den bisherigen Rezensenten kann ich bezüglich der Maximalbewertungen von Chor und Orchester absolut zustimmen.
Auch die angesprochenen Schwachpunkte bei der Rollenbesetzung teile ich.
Es irritiert mich etwas, daß trotzdem bei allen bisherigen Rezensionen 5 Punkte vergeben wurden. (!/?)
Im Vergleich zu den anderen mir bekannten AIDA-Interpretationen (Karajan / Solti / Levine) kann das Dirigat von Hornoncourt, verursacht durch die vielen eigenwilligen Tempoverschleppungen keinen Spannungsbogen, kein Feuer
und keine Atmosphäre entfachen und somit auch keine Emotionen wecken, wie es besonders bei der Karajan/Tebaldi/Bergonzi-Aufnahme so packend erzielt wird. Auch etwas vom Feuer Soltis würde die Aida Hornoncourts bereichern.
Dafür sorgt Hornoncourt weitgehend für kammermusikalisch wirkende Transparenz und Durchhörbarkeit.
Hinzu kommen noch die teilweise schleppenden Tempi, Dabei zerfällt leider die Dramaturgie dieser Oper weitgehend
und es entsteht keine Homogenität, als Voraussetzung für ein ungetrübtes Opernerlebnis.
Vorbildlich ist dagegen das Booklet mit viersprachigem Libretto gelungen.
.
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am 1. Dezember 2003
Unserem allseits beliebten Altmeister Herrn Harnoncourt ist hier zusammen mit den Wienern eine, wie ich finde, gefühlvolle emotionale Aufnahme von hervorragender akkustischer Qualität gelungen. Endlich eine atmende, transparente Aida weit ab von den üblichen Klangräuschen. Orchester und der wie meist überragende Schönberg-Chor überzeugen mich voll - leichte Abstriche muß ich allerdings machen, da ich mir für die Hauptrollen eine ebenso überzeugende Besetzung wie für die Nebenrollen (Röschmann, Streit, Salminen etc.) gewünscht hätte.
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am 5. Dezember 2001
Bis auf auf La Scola ist diese Aufnahme endlich mal wieder eine anhörenswerte Aida. Was die Wiener Philharmoniker an Klangerlebnis dazu beisteuern ist sagenhaft. Alle Ensembleszenen sind von Harnoncourt so gut ausgehört, daß selbst eine kleine, manchmal nebensächlich scheinende Klarinettenstimme zum Erlebnis wird. Sagenhaft!! Man hört die bekannten Mitgrölschlager gebannt und wie neu.
Mit Vincenzo La Scola hab ich so meine Probleme seine Hin und Hergerissenheit spiegelt zu sehr in seiner Stimme wider auch an Stellen wo es nicht sein sollte. Im Gegenteil dazu Thomas Hampson, der wieder einmal zeigt was für ein begnadeter Sängerdarsteller er ist.
Wie schon gesagt, liegen die Sternstunden dieser Aufnahme im Orchestralen Bereich bilden aber mit dem Sängerensemble, welches durchwachsen ist, aber eine so große Einheit, daß die Aufnahme meiner Meinung nach die 5 Sterne voll und ganz verdient hat. Bin gespannt auf Harnoncourts nächste Tat mit den Wiener Philharmonikern, dann mit dem Vaterland von Smetana.
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am 16. Mai 2014
Die guten Bewertungen dieser Aufnahme erstaunen mich. Dazu kann man bei objektiver Betrachtung eigentlich nicht kommen: Harnoncourt, den ich sonst sehr schätze, verschleppt das gesamte Werk und raubt ihm damit jegliche Emotionalität. Die Besetzung der Aida und des Radames sind zwar bemüht, ihre Partien zu bewältigen - schaffen es aber nur sehr unzureichend. Mit Borodina und Hampson kann man gut leben; der Rest ist solide, wenn auch nicht überragend. Insgesamt also viel zu wenig, um den Erwerb dieser Aufnahme zu rechtfertigen.
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am 6. Juli 2009
Diese Aufnahme ist von sehr guter Qualität und sehr gut besetzt. Christina Gallardo-Domas ist eine berührende, leidenschaftliche Aida, Olga Borodina eine ebenso leidenschaftliche, eifersüchtige Amneris. Matti Salminen gibt mit seinem profunden Bass dem Ramfis das nötige Gewicht. Thomas Hampson als Amonasro war für mich die Überraschung. Er gestaltet den König der Äthiopier sehr überzeugend. Die Szene mit Aida gestaltet er hervorragend von liebevoller Überredung bis zur explodierenden Wut. Nicht richtig in dieses Ensemble passt Vincento La Scola, das mag vielleicht an seiner Gesangstechnik liegen, als einziger singt er im italienischen Stil. Und Laszlo Polgar als Il Re zeigt hier, dass er ein sehr guter Bass ist.
Der Anrold Schoenberg Chor und die Wiener Philharmoniker singen und spielen präzise, Nikolaus Harnoncourt führt ein straffes Dirigat.
Eine wunderschöne Einspielung, bei der ich wieder bedauere, dass es sie nicht auf DVD gibt. Wer Verdi liebt, sollte sie sich zulegen.
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am 26. Dezember 2013
Eine wunderschöne Aufnahme, neu gedacht wie immer von Nikolaus Harnoncourt (wie auch seine Aufnahme von Verdis Requiems), sehr gute Besetzung, obwohl Vincenzo La Scola durch ungepflegteres Singen etwas abfällt. Geärgert hat mich der einführende Text vom Mike Ashman "Ein italienisches Musikdrama". Die neuere Forschung (doch schon seit Franz Werfel) hat schon lange festgestellt (siehe z. B. Gundula Kreuzer, Verdi and the Germans), dass die "Würdigung" der italienischen Oper von Rossini bis Verdi durch die Wagner-Brille überholt und verfehlt ist. Schade, dass offensichtliche Fehler, wie "Verdi war von Wagners Reformvorschlägen zur Oper begeistert" oder "...reagierte zumindest auf die Instrumentierung des Lohengrin" (richtig: Verdi machte einige durchaus kritische Bemerkungen zur Instrumentierung des Lohengrin, dessen erster italienischer Aufführung in Bologna er beiwohnte) aus vergangenen Zeiten einfach weiter kolportiert werden (siehe dazu auch Julian Budden, The Operas of Verdi). Tolle Aufnahme, dünkelhafte Einführung - man halte sich an den Kommentar von Nikolaus Harnoncourt. Aufnahme: *****, Einführung: 0
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am 8. Mai 2007
Aida mit Harnoncourt - wer hätte das vor vierzig Jahren für möglich gehalten? Hier wird es zum kammermusikalischen Ereignis. Die Instrumente des Orchesters leuchten, phrasieren und tragen bei zu einem berückend schönen Opernerlebnis.

Die sängerische Besetzung hätte ich mir adäquat gewünscht. Hier waren grosse Namen wohl wichtiger als interpretatorische Risiken. Dennoch übt der Reiz zwischen belcantistischer Klangrede und gross flutenden Stimmen eine Faszination aus, die sich über lange Passagen dieser Produktion als tragend erweist. Harnoncourt ist gut für Verdi, was wiederum beweist, dass es keine Grenzen gibt im Reich der Musik.

Hervorragende Ausstattung, was Libretto und Präsentation betrifft.
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