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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
26
3,9 von 5 Sternen
Digimortal
Format: Audio CD|Ändern
Preis:14,49 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 22. April 2001
Als Fear Factory vor gut acht Jahren ihren damals noch sehr Death Metal-lastigen Dampfhammer namens "Soul Of A New Machine" in die Läden stellten, hatte ich nicht wirklich viel Geld, um mir CDs zu kaufen, immerhin war ich erst elf. Also half ich der Vergrößerung meines musikalischen Horizontes per Tapetrading auf die Sprünge und eines schönen Tages landete ein Tonband mit der Aufschrift "Soul" in meinem Tapedeck. Was darauf zu hören war verdrehte mir gehörig meinen infantilen Kopf und ich mußte herausfinden, wer der Urheber dieser verdammt eigenständigen Death Metal-Granate war. Eben diese Band warf ca. 3 Jahre später mit "Demanufacture" eines der wichtigsten Werke auf den Markt, das die harte Musikszene je gesehen hat. Die Mischung aus aggressivem Metal und Industrial-Klängen war geradezu revolutionär. Mit "Obsolete" folgte ein weiterer Meilenstein der harten Zunft und nun, nach drei Jahren des ungeduldigen Wartens beglücken uns die Herren aus der Angstfabrik mit ihrem neuen Werk Digimortal. Und wahrlich: welch ein Glück! Diese Scheibe ist eine dermaßen fette Sache, daß ich beim ersten Hördurchlauf meinen Ohren kaum zu trauen wagte. Fear Factory sind ihren Markenzeichen ohne Zweifel treu geblieben: Dino schraddelt sich munter durch eine Gitarrenwand nach der anderen, Burton glänzt wie gewohnt mit seiner Stimme, wobei das Verhältnis zwischen gebrüllten und gesungenen Gesangspassagen weitesgehend ausgewogen ist, Christian pumpt uns den Bass mitten in die Fresse und Raymond.... Sagt mal, das kann doch kein Mensch sein! (Zitat eines befreundeten Tontechnikers:"Verdammt, ich habe dem Typen mit eigenen Händen die Trigger ans Drumkit gebaut, aber der Kerl hat die Dinger einfach nicht gebraucht!") Dieser Übermensch von Schlagzeuger prügelt uns erneut mit einer Präzision, die Ihresgleichen niemals finden wird, die Sechzehntel um die Ohren, daß man eigentlich noch Wochen später grinsend mit einem Dauerständer in der Gegend herumlaufen müßte. Auffallend ist, daß die Produktion dieses Mal wieder deutlich Schlagzeug-orientierter ausgefallen ist, als bei Obsolete, was den Druck ins Unermeßliche steigert. Dafür verantwortlich ist kein geringerer als Rhys Fulber (ex-Frontline Assembly), den seit der 93er EP "Fear Is A Mindkiller" eine enge Freundschaft mit den Musikern verbindet und der auf dem neuen Output nun wieder die Kontrolle über die Inputs hatte. Auch musikalisch hat dieser Wechsel am Pult seine Konsequenzen, denn die synthetischen Klänge haben auf "Digimortal" einen besonders hohen Stellenwert, was der Gesamtstimmung trotz der recht warmen Produktion eine gewisse Kälte und Aggressivität gibt. Fear Factory haben es wieder einmal geschafft und erneut einen Soundtrack für ein Zeitalter abgeliefert, was ich persönlich nicht unbedingt erleben möchte! Nur Geil!
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am 27. Mai 2003
Fear Factory letzte Scheibe Digimortal ist einfach genial. Mörderisch harte Riffs, pumpender Bass, geniales Drumming des Drumcoputers Raymond Herrera(Welche Präzision!!!!), und die Vocals Burton C. Bells zwischen apokalyptischen Chorälen und hasserfülltem Growling,der Mann ist einfach genial. Und alles wie aus einem Guss, klasse produziert und eine nach 10 Jahren dermaßen aufeinander eingespielte Band. Fear Factory sind meiner Meinung nach die größte und innovativste Band der Band der 90er Jahre. Ultrahart und doch immer für Melodien gut. Das Man vs. Machine Konzept wird weitergesponnen, Burton erzählt in ansprechenden, fast philosophisch angehauchten Texten, von der DIGITAL-MORTALITY, das kann einen zu manchen Gedanken inspirieren. Und wenn man das nich will, einfach Kopfhörer auf, Anlage aufdrehen und dann gehts brutal ab!!!! Ich hoffe immer noch, dass Fear Factory mit neuem Gitaristen noacheinmal durchstartet. Hört euch auf jeden Fall Linchpin,Digimortal und Memory Imprint an. Fear Factory kick ass!!!
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am 8. November 2001
Die beiden Vorgängerwerke waren für mich Gott! "Demanufacture" hatte diese unglaublich intensive Atmosphäre und "Obsolete" war so bretthart, wie ich es vorher noch nie gehört hatte. Natürlich hab ich mich da voll auf das neue Album gefreut. Und dann das! Einmal gehört: langweilig. Zweimal gehört: langweilig. Zehnmal gehört: langweilig. Auch nach dem X-ten mal wird es nicht interessanter. Songs, wie "Back the Fxxk Up" klingen total austauschbar. Und warum mit "Linchpin" ausgerechnet einer der Tiefpunkte überhaupt als Single ausgekoppelt wurde, ist mir echt ein Rätsel.
Versteht mich nicht falsch: Fear Factory sind immer noch viel zu gut um ein wirklich schlechtes Album zu machen. Aber hier fehlt das, was die Vorgängerwerke so einzigartig macht: Innovation, Atmosphäre, eine einzigartige Story und vor allem Ideen. Bloses Knüppeln und das Wiederkäuen von bereits Dagewesenem bringts nicht.
Mit einer Träne im Knopfloch: drei Sterne weniger als für "Demanufacture" und "Obsolete".
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am 2. Januar 2003
In Retrospektive, also nach der abschließenden Veröffentlichung ihres bis dato unveröffentlicht gebliebenen Albums "Concrete", liegt mit "Digimortal" nach der Auflösung der Band ihr Vermächtnis an die Metal-Nachwelt vor: Fear Factory in Perfektion.
Man muß schon zugeben, daß die Band nach dem absoluten Oberhammer "Demanufacture" nichts mehr draufzusetzen hatte. War "Soul of a New Machine" mit seinen zweigeteilten Vocals die Initialzündung für alle Größen des heutigen Nü Metal, so war der Nachfolger wohl das Einstiegsalbum aller Die-Hard-FF-Fans. Klar war aber damals auch, daß die Kombo mit "Demanufacture" ihren endgültigen Stil bereits gefunden hatte, den es dann nur noch zu perfektionieren galt. So ist "Digimortal" das letzte Kapitel dieser Phase und entsprechend brachial ausgefallen.
Hier bekommt der Fan wieder einmal das so geniale wie punktgenaue Drumming (Mensch oder Maschine?) in Kombination mit dem immer noch einfach strukturierten, aber genau deshalb so eingängigen Riffing geboten. Ein weiteres Markenzeichen ist und bleibt der inspirierende Gesang. "Digimortal" stellt daher keinen Rückschritt oder Absturz dar, sondern einfach nur den Höhepunkt einer Band, die ebenso wie Slayer ihren Stil perfektioniert hat und sich nicht zu kommerzielleren Kompositionen verleiten hat lassen, die dem Ruf der Band in irgendeiner Weise schaden könnte (s. Paradise Lost und andere).
Aufgrund der ebenso perfekten wie brachialen Produktion, den eingängigen Melodien sowie dem hohen Wiedererkennungswert bildet dieses Album die Meßlatte für alle anderen Bands im Industrial/Nü Metal Bereich. Ein glanzvoller Abschluß! Good bye, my precious.
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am 14. Juni 2005
Zu allererst „Digimortal" ist keinesfalls schlecht- aber an den anderen FF Outputs gemessen eben nicht gut genug für 4 oder gar 5 Sterne. Mit „Digimorta" bekommt der genigte FF-Fan doch gleich mal die gewohnte FF Kost serviert. Treibende, klinische Double Bass Attacken mit dem ebenso klinischen, trockenen, brettharten Gitarren riffing von Dino.
Digimortal hat auch grandiose Hits zu bieten, die mit eingängigen Refrain-Melodien aufwarten-so gehört für mich zu den absoluten Highlights: „What will become?", „Digimortal", „No one" und „Linchpin". Leider bieten diese Highlights eben auch ein Manko und zwar die Abnutzung, die genau solche griffigen Gesangsmelodien haben. Deshalb muss ich hier auch ganze 2 Sterne abziehen und somit landet „Digimortal" für mich im soliden Mittelmaß. Sicherlich kein Totalausfall aber eben auch kein Klassiker.
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am 24. April 2001
Wir schreiben das Jahr 2001 und Cyber-Metal is back! FF beglücken uns mit einen neuen Album, das wahrscheinlich abwechslungsreicher und vor allem ausgefeilter ist, als es die Vorgänger je waren. FF sind ihrer Linie treu geblieben wütenden Metal mit allerlei Sampels und Keyboard Schnick-Schnack a la Rhys Fulber zu untermalen. Prinzipiell nichts neues also, aber FF tun dies auf diesem Album in absoluter Perfektion. Die Stücke sind sehr abwechslungsreich und Burton C. Bell singt sogar stellenweise mit sanfter Stimme um dann aber wieder ein paar Urschreie loszulassen. Lieblingssongs kann ich auf diesem Album kaum heraus picken. Auf jeden Fall sollte man sich das Digipack zulegen, da man für's gleiche Geld noch 4 gute Tracks dazu bekommt.
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am 23. Februar 2006
auch wenn ich sonst eher im bereich emo/alternative zuhause bin,muss ich schon sagen:FEAR FACTORY haben es schon ziemlich drauf.Und mit dieser platte liefern sie etwas besonderes ab,denn DIGIMORTAL klingt etwas anders als seine Vorgänger.Ob das jetz gut oder schlecht ist sei dahin gestellt.Was mir jedenfalls aufgefallen ist,das hier im gegensatz zu früher die elektronischen Spielereien ziemlich in den Vordergrund gerrückt sind,so dass sich die Jungs um Burton C. Bell öfters als oft anhören wie Static-X. Die platte klatscht zwar derbst nach vorne, kommt aber aufgrund dieser tatsache nicht an ihren noch von den schreddernden Gitarren- und Schlagzeugriffs dominierten Vorgänger OBSOLETE ran.
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am 30. Dezember 2001
Das ist die Enttäuschung des Jahres 2001!!! Nichts, aber wirklich gar nichts neues hauen uns Fear Factroy hier um die Ohren. Zwar ist "Linchpin" ein guter Song, aber ähnlich gute und sogar noch viel bessere hatten wir auf den Alben zuvor auch schon. Mit dieser einzigen Ausnahme plätschert "Digimortal" mit einer konsequenten Eintönigkeit vor sich hin, ohne einen einzigen, nennenswerten Höhepunkt. "Bloß niemanden verprellen" war wohl das Motto der Band, aber mit den altbackenen Mensch-Maschine-Texten wirken sie nur unfreiwillig komisch. Immer nur auf Schema F (F wie Fear Factory) zu setzen, ist noch nie der Schlüssel zum Konsequenten Erfolg gewesen und diese Erfahrung müssen die Industrialmetaller jetzt auch machen. Da es nur noch besser geht, hoffen wir auf ein FF-Album, was vielleicht nicht nur alte Songs neu aufwärmt und lassen "Digimortal" ganz schnell dahin verschwinden, wo es hingehört. Nämlich in die unterste Schublade.
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am 9. Mai 2001
...was auch Grund dafür ist, dass sich "Fear Factory" schwer mit anderen Bands vergleichen lassen. Industrial-Bands sind ja generell schon rar und haben oft ihren ganz eigenen Stil - z.B. "Die Krupps" oder "Ministry" - hier merkt man die starke Einwirkung von elektronischen, aber auch Metal-Elementen. Dazu kommen wirklich gute Texte und Melodien, die sich im Gegensatz zur "Konkurrenz", die teilweise nur nervt, wirklich im Kopf festsetzen. Aber Vorsicht, das bedeutet nicht, dass die CD weniger Härte besitzt als vorangegangene Alben, ganz im Gegenteil! Damit ist "Digimortal" für mich insgesamt, zumindest bisher, DIE Industrial-Platte des Jahres, und es wird einigem bedürfen, um das zu ändern.
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am 27. April 2001
Das neue Album von Fear-Factory bietet nicht viel neues und beschränkt sich auf die altbekannten Trademarks der Band, die schon auf Alben wie "Soul of a new machine","Demanufacture" und "Obsolete" zu hören waren, dennoch oder gerade deshalb mag die neue Fear-Factory dem Fan gefallen. Daher ist gerade diese CD den Menschen ans Herz zu legen, die diese großartige Band noch nicht kennen, den diese Scheibe vereint die Doublebass-Drums, die Möderriffs und Burton C. Bells Vocals in noch nie dagewesener Perfektion......der langjährige Fan hätte sich ein bißchen mehr Innovation gewünscht und "Back the fxxk up" ist wirklich schlecht....
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