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Kundenrezensionen

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am 22. April 2001
Als Fear Factory vor gut acht Jahren ihren damals noch sehr Death Metal-lastigen Dampfhammer namens "Soul Of A New Machine" in die Läden stellten, hatte ich nicht wirklich viel Geld, um mir CDs zu kaufen, immerhin war ich erst elf. Also half ich der Vergrößerung meines musikalischen Horizontes per Tapetrading auf die Sprünge und eines schönen Tages landete ein Tonband mit der Aufschrift "Soul" in meinem Tapedeck. Was darauf zu hören war verdrehte mir gehörig meinen infantilen Kopf und ich mußte herausfinden, wer der Urheber dieser verdammt eigenständigen Death Metal-Granate war. Eben diese Band warf ca. 3 Jahre später mit "Demanufacture" eines der wichtigsten Werke auf den Markt, das die harte Musikszene je gesehen hat. Die Mischung aus aggressivem Metal und Industrial-Klängen war geradezu revolutionär. Mit "Obsolete" folgte ein weiterer Meilenstein der harten Zunft und nun, nach drei Jahren des ungeduldigen Wartens beglücken uns die Herren aus der Angstfabrik mit ihrem neuen Werk Digimortal. Und wahrlich: welch ein Glück! Diese Scheibe ist eine dermaßen fette Sache, daß ich beim ersten Hördurchlauf meinen Ohren kaum zu trauen wagte. Fear Factory sind ihren Markenzeichen ohne Zweifel treu geblieben: Dino schraddelt sich munter durch eine Gitarrenwand nach der anderen, Burton glänzt wie gewohnt mit seiner Stimme, wobei das Verhältnis zwischen gebrüllten und gesungenen Gesangspassagen weitesgehend ausgewogen ist, Christian pumpt uns den Bass mitten in die Fresse und Raymond.... Sagt mal, das kann doch kein Mensch sein! (Zitat eines befreundeten Tontechnikers:"Verdammt, ich habe dem Typen mit eigenen Händen die Trigger ans Drumkit gebaut, aber der Kerl hat die Dinger einfach nicht gebraucht!") Dieser Übermensch von Schlagzeuger prügelt uns erneut mit einer Präzision, die Ihresgleichen niemals finden wird, die Sechzehntel um die Ohren, daß man eigentlich noch Wochen später grinsend mit einem Dauerständer in der Gegend herumlaufen müßte. Auffallend ist, daß die Produktion dieses Mal wieder deutlich Schlagzeug-orientierter ausgefallen ist, als bei Obsolete, was den Druck ins Unermeßliche steigert. Dafür verantwortlich ist kein geringerer als Rhys Fulber (ex-Frontline Assembly), den seit der 93er EP "Fear Is A Mindkiller" eine enge Freundschaft mit den Musikern verbindet und der auf dem neuen Output nun wieder die Kontrolle über die Inputs hatte. Auch musikalisch hat dieser Wechsel am Pult seine Konsequenzen, denn die synthetischen Klänge haben auf "Digimortal" einen besonders hohen Stellenwert, was der Gesamtstimmung trotz der recht warmen Produktion eine gewisse Kälte und Aggressivität gibt. Fear Factory haben es wieder einmal geschafft und erneut einen Soundtrack für ein Zeitalter abgeliefert, was ich persönlich nicht unbedingt erleben möchte! Nur Geil!
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am 27. Mai 2003
Fear Factory letzte Scheibe Digimortal ist einfach genial. Mörderisch harte Riffs, pumpender Bass, geniales Drumming des Drumcoputers Raymond Herrera(Welche Präzision!!!!), und die Vocals Burton C. Bells zwischen apokalyptischen Chorälen und hasserfülltem Growling,der Mann ist einfach genial. Und alles wie aus einem Guss, klasse produziert und eine nach 10 Jahren dermaßen aufeinander eingespielte Band. Fear Factory sind meiner Meinung nach die größte und innovativste Band der Band der 90er Jahre. Ultrahart und doch immer für Melodien gut. Das Man vs. Machine Konzept wird weitergesponnen, Burton erzählt in ansprechenden, fast philosophisch angehauchten Texten, von der DIGITAL-MORTALITY, das kann einen zu manchen Gedanken inspirieren. Und wenn man das nich will, einfach Kopfhörer auf, Anlage aufdrehen und dann gehts brutal ab!!!! Ich hoffe immer noch, dass Fear Factory mit neuem Gitaristen noacheinmal durchstartet. Hört euch auf jeden Fall Linchpin,Digimortal und Memory Imprint an. Fear Factory kick ass!!!
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am 20. Oktober 2004
Auf Digimortal geht Fear Factory wohl ein bisschen die Puste aus. Es gibt zwar weiterhin sehr gute Ansätze, doch ist das Album längst nicht so durchgängig gelungen wie die beiden Vorgänger, bei denen es, so meine ich, nicht einen Aussetzer gab. Vielleicht scheitert Digimortal auch nur an den mittlerweile sehr hohen Ansprüchen und nicht an der eigenen Qualität.
Jedenfalls ist gleich der Opener für FF-Verhältnisse zu straight und einseitig. Damaged kommt mit etwas mehr Atmosphäre daher, ist jedoch auch keine Referenz. Richtig gut gefällt mir der Titeltrack, denn so stelle ich mir die musikalische Weiterentwicklung bei anhaltendem Niveau vor. Das nächste Stück kann dies nur leider nicht bestätigen, dafür aber Linchpin, ein typischer Kracher im Stile von Replica und Self Bias Resistor. Invisible Wounds ist ebenfalls ein erstklassiger Song, eine Art Balade, die mit ihrer Tiefe und dem psychologisch/philosophischen Lyrics zu begeistern weiß. Acres of Skin ist nicht schlecht, aber überzeugt auch nicht wirklich. Zum nächsten Song kann ich nur sagen, dass ich Experimenten nicht abgeneigt bin, auch wenn diese darin bestehen, Hip-Hip Strukturen einzubauen; das Ergebnis lässt sich auch hören; doch ist ein solcher Song in einem eh schon unausgeglichenem und eher mittelmäßigen Album etwas fehl am Platz und frustet diejenigen, die sich mehr Fear Factory Hammer wünschen umso mehr. Die beiden nächsten Lieder sind zwar wieder gewohnt hart, jedoch vermisst man vollends die genialen Melodien. Never End rundet das Werk verhältnismäßig gut ab, doch im Vergleich zu A Therapy for Pain und Timelessness zieht es den kürzeren, was allerdings verzeihlich ist.
Insgesamt kein schlechtes Album, trotzdem bleibt die Band hier eindeutig unter ihren Möglichkeiten. Sie beweist mit dem 2004er Werk Archetype, dass auch nach Obsolete noch genug kreativer Fluss herrscht, auf Digimortal leider noch nicht...
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am 2. Januar 2003
In Retrospektive, also nach der abschließenden Veröffentlichung ihres bis dato unveröffentlicht gebliebenen Albums "Concrete", liegt mit "Digimortal" nach der Auflösung der Band ihr Vermächtnis an die Metal-Nachwelt vor: Fear Factory in Perfektion.
Man muß schon zugeben, daß die Band nach dem absoluten Oberhammer "Demanufacture" nichts mehr draufzusetzen hatte. War "Soul of a New Machine" mit seinen zweigeteilten Vocals die Initialzündung für alle Größen des heutigen Nü Metal, so war der Nachfolger wohl das Einstiegsalbum aller Die-Hard-FF-Fans. Klar war aber damals auch, daß die Kombo mit "Demanufacture" ihren endgültigen Stil bereits gefunden hatte, den es dann nur noch zu perfektionieren galt. So ist "Digimortal" das letzte Kapitel dieser Phase und entsprechend brachial ausgefallen.
Hier bekommt der Fan wieder einmal das so geniale wie punktgenaue Drumming (Mensch oder Maschine?) in Kombination mit dem immer noch einfach strukturierten, aber genau deshalb so eingängigen Riffing geboten. Ein weiteres Markenzeichen ist und bleibt der inspirierende Gesang. "Digimortal" stellt daher keinen Rückschritt oder Absturz dar, sondern einfach nur den Höhepunkt einer Band, die ebenso wie Slayer ihren Stil perfektioniert hat und sich nicht zu kommerzielleren Kompositionen verleiten hat lassen, die dem Ruf der Band in irgendeiner Weise schaden könnte (s. Paradise Lost und andere).
Aufgrund der ebenso perfekten wie brachialen Produktion, den eingängigen Melodien sowie dem hohen Wiedererkennungswert bildet dieses Album die Meßlatte für alle anderen Bands im Industrial/Nü Metal Bereich. Ein glanzvoller Abschluß! Good bye, my precious.
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am 14. Juni 2005
Zu allererst „Digimortal" ist keinesfalls schlecht- aber an den anderen FF Outputs gemessen eben nicht gut genug für 4 oder gar 5 Sterne. Mit „Digimorta" bekommt der genigte FF-Fan doch gleich mal die gewohnte FF Kost serviert. Treibende, klinische Double Bass Attacken mit dem ebenso klinischen, trockenen, brettharten Gitarren riffing von Dino.
Digimortal hat auch grandiose Hits zu bieten, die mit eingängigen Refrain-Melodien aufwarten-so gehört für mich zu den absoluten Highlights: „What will become?", „Digimortal", „No one" und „Linchpin". Leider bieten diese Highlights eben auch ein Manko und zwar die Abnutzung, die genau solche griffigen Gesangsmelodien haben. Deshalb muss ich hier auch ganze 2 Sterne abziehen und somit landet „Digimortal" für mich im soliden Mittelmaß. Sicherlich kein Totalausfall aber eben auch kein Klassiker.
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am 24. April 2001
Wir schreiben das Jahr 2001 und Cyber-Metal is back! FF beglücken uns mit einen neuen Album, das wahrscheinlich abwechslungsreicher und vor allem ausgefeilter ist, als es die Vorgänger je waren. FF sind ihrer Linie treu geblieben wütenden Metal mit allerlei Sampels und Keyboard Schnick-Schnack a la Rhys Fulber zu untermalen. Prinzipiell nichts neues also, aber FF tun dies auf diesem Album in absoluter Perfektion. Die Stücke sind sehr abwechslungsreich und Burton C. Bell singt sogar stellenweise mit sanfter Stimme um dann aber wieder ein paar Urschreie loszulassen. Lieblingssongs kann ich auf diesem Album kaum heraus picken. Auf jeden Fall sollte man sich das Digipack zulegen, da man für's gleiche Geld noch 4 gute Tracks dazu bekommt.
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am 23. Februar 2006
auch wenn ich sonst eher im bereich emo/alternative zuhause bin,muss ich schon sagen:FEAR FACTORY haben es schon ziemlich drauf.Und mit dieser platte liefern sie etwas besonderes ab,denn DIGIMORTAL klingt etwas anders als seine Vorgänger.Ob das jetz gut oder schlecht ist sei dahin gestellt.Was mir jedenfalls aufgefallen ist,das hier im gegensatz zu früher die elektronischen Spielereien ziemlich in den Vordergrund gerrückt sind,so dass sich die Jungs um Burton C. Bell öfters als oft anhören wie Static-X. Die platte klatscht zwar derbst nach vorne, kommt aber aufgrund dieser tatsache nicht an ihren noch von den schreddernden Gitarren- und Schlagzeugriffs dominierten Vorgänger OBSOLETE ran.
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am 5. April 2001
Nun sind wir also bei der 4. Scheibe der Industrial Band aus L.A. angekommen. Nach dem harten Album Soul of a new machine und dem Kracher Demanufacture wurde es etwas weicher und melodischer um Fear Factory als sie 1998 das Album Obsolete rauskam. Nun fast 3 Jahre später erscheint ein Album das laut Dino Cazares (FF Gitarrist) krachiger und härter ist als Obsolete je war, es soll sich vielmehr in die Demanufacture Richtung ansiedeln. Spitze, finde ich, auch wenn diesmal mehr technische Elemente vorhanden sind als je zuvor, so ist die Scheibe doch wie immer erste Sahne im Industrial Bereich.
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am 9. Mai 2001
...was auch Grund dafür ist, dass sich "Fear Factory" schwer mit anderen Bands vergleichen lassen. Industrial-Bands sind ja generell schon rar und haben oft ihren ganz eigenen Stil - z.B. "Die Krupps" oder "Ministry" - hier merkt man die starke Einwirkung von elektronischen, aber auch Metal-Elementen. Dazu kommen wirklich gute Texte und Melodien, die sich im Gegensatz zur "Konkurrenz", die teilweise nur nervt, wirklich im Kopf festsetzen. Aber Vorsicht, das bedeutet nicht, dass die CD weniger Härte besitzt als vorangegangene Alben, ganz im Gegenteil! Damit ist "Digimortal" für mich insgesamt, zumindest bisher, DIE Industrial-Platte des Jahres, und es wird einigem bedürfen, um das zu ändern.
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am 27. April 2001
Das neue Album von Fear-Factory bietet nicht viel neues und beschränkt sich auf die altbekannten Trademarks der Band, die schon auf Alben wie "Soul of a new machine","Demanufacture" und "Obsolete" zu hören waren, dennoch oder gerade deshalb mag die neue Fear-Factory dem Fan gefallen. Daher ist gerade diese CD den Menschen ans Herz zu legen, die diese großartige Band noch nicht kennen, den diese Scheibe vereint die Doublebass-Drums, die Möderriffs und Burton C. Bells Vocals in noch nie dagewesener Perfektion......der langjährige Fan hätte sich ein bißchen mehr Innovation gewünscht und "Back the fxxk up" ist wirklich schlecht....
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