Hier klicken Sale Salew Salem Hier klicken Jetzt informieren 30 Tage lang gratis testen Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimited Autorip longss17

Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
14
4,7 von 5 Sternen
5 Sterne
13
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
1
Format: Audio CD|Ändern
Preis:5,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 21. Januar 2003
Wenig Worte nötig: 'Spectrum' ist einer der Grundpfeiler der Gründerzeit des Funk-/Jazzrock, aufgenommen 1973. Diese remastered-CD klingt wieder frisch wie damals die LP, die alle alten Fans wohl im Laufe der fast 30 Jahre wahrscheinlich völlig abgeschrubbt haben.
Unbedingt hörenswert für diejenigen, die nur den Billy Cobham der letzten ca. 10 Jahre kennen, der heute mit gelassener Souveränität auftritt, der längst nichts mehr beweisen muss und sich auf interessante Reisen im Sinne der Zusammenarbeit mit vielen jungen europäischen Musikern begeben hat.
'Spectrum' zeigt die Anfänge, auch den Beginn der vielfältigen Blüte, die aus Miles Davis' Saat hervorgegangen ist. Und auch vielleicht den Beginn der Emanzipation des Schlagzeugs als prägendes und prominentes Instrument.
Und da spielen u.a. mit: Jan Hammer, Ron Carter, Lee Sklar, Tommy Bolin, Joe Farrell.
0Kommentar| 39 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. März 2010
Dies ist wirklich eines der besten Jazzrock Alben aus den Siebzigern, manche der Stücke sind ja schon sowas wie Ikonen (Stratus, Red Baron). Den begeisterten Kommentaren hier ist nur wenig hinzuzufügen:
Die erste Hälfte der CD (damals LP Seite 1) ist ein einziger Wirbelsturm, ungeheuer schnell, druckvoll, präzise. Teil 2 ist sehr viel relaxter, fast schon swingend, cool - und das kann man nach dem 1.Teil auch gebrauchen.
Die Hörproben hier sind leider sehr wenig aussagekräftig. Sie sind fast immer vom Anfang des Stückes, was aber hier oft nur "Einstimmung" ist, und mit dem "eigentlichen" Stück nur wenig zu tun hat. Und zusätzlich ist die Probe von Taurian Matador auch noch falsch, es handelt sich um einen anderen Ausschnitt aus Le Lis. Man bekommt also durch die Hörproben nur einen begrenzten Eindruck von der "wirklichen" Musik. Ausnahmen sind z.B. Quadrant und Red Baron.
11 Kommentar| 15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Februar 2012
Billy Cobham gehört zu den herausragenden Jazz-Rock-Drummern seit den Siebziger Jahren - nicht zuletzt durch seine Mitgliedschaft beim Mahavishnu Orchestra, die von 1971-73 dauerte und die ihn entgültig zum Drummer-Star machte. Das 1973 produzierte Album "Spectrum" ist die Essenz des puren Jazz Rock mit einem gehörigen Schuß Funk. Im selben Jahr erreichte Cobham mit Stanley Clarke und Eumir Deodato in USA und England einen Top-Ten-Hit mit "Also Sprach Zarathustra".

"Spectrum" ist die erste Solo-Veröffentlichung von Billy Cobham und ist eine der wenigen Ausnahmen innerhalb dieses Genres, bei denen echte Spielfreude und Spielgefühl mit wunderbaren Sounds aus Jazz und Rock, Funk und Latin zu einer Fusion verschmelzen. Eines der wenigen wirklich progressiven Fusion-Alben, das Geschichte geschrieben hat. Leider auch Mitauslöser einer Flut von "Jazz Rock"-Veröffentlichungen, die fürchterliche Zirkuskunststücke und allerlei sportliche Verrenkungen von begabten Dudlern bringen sollten. Im Gegensatz zu vielen Jazz-Rock-LPs sind bei "Spectrum" z.B. tatsächlich Rock-(Gitarren)Sounds und -Spielgefühl zu finden, sowie echte Jazz-Sounds und -Strukturen, wobei hier Schnelligkeit und Virtuosität nicht als Übung und Angeberei, sondern als tatsächlich gefühlter Kern und als Mittel musikalischen Ausdrucks bestehen.

Garant dafür an der Gitarre ist der geniale Tommy Bolin (Ex-James-Gang, Ex-Zephyr, Ex-Energy, Ex-Deep-Purple). Er zeigte in den nächsten zwei Jahren auch noch auf zwei Soloalben und auf dem von ihm maßgeblich beeinflussten letzten 76er Deep-Purple-Album "Come Taste the Band" wie man erstklassigen Fusion derart gestaltet, daß Funk, Latin, Hardrock und Jazz zu einem leckeren Genuß verschmelzen. Bolins Sound ist unnachahmlich beseelt nicht zuletzt durch seinen Lieblingseffekt, das Echoplex. Jan Hammer als Meister des Moog-Synthesizers und E-pianos und Cobham mit seinen ureigenen Paradiddle-Rythmen und nie ausgezählten, sondern stets komplex-abenteuerlich angelegten Zauberbreaks und Rolls. Dazu ein Drumsound, der für die Hip-Hop-Szene noch heute Vorbild ist, und Kompositionen, die ihrer Zeit voraus waren. Genial auch die Bassthemen von Lee Sklar bei den Stücken "Red Baron" und "Stratus", die zu wahren Jazzrock-Hits wurden und noch heute gesampelt und kopiert werden und sowohl eingängig als auch clever und komplex genug sind, um noch heute zu reizen. Der Kern der Platte besteht also aus einem Quartett, das vor Spielfreude, Reiz und Coolness fast zu platzen scheint. Experimentierfreudig zeigt sich Cobham bei einigen Intros, wo er neben dem Naturset auch Moog-Synthesizer-Drums und Moog-Samples benutzt - sehr einzigartig!

Weitere zwei Kompositionen, nämlich "Le Lis" und der Titelsong "Spectrum" sind mit anderen Musikern eingespielt oder ergänzt. So tauchen alte Freunde wie Joe Farrell an Flöte und Sax, Ron Carter am Akustic-Bass und Ray Barreto an den Congas sowie Jimmy Owens an Flügelhorn/Trompete auf. Diese zwei Songs geben einen guten Vorgeschmack auf den künftigen Billy-Cobham-Sound, wie er auf sehr schönen Platten wie "Total Eclipsed", "A Funky Thide of Sings" oder "Crosswinds", die kurze Zeit später erschienen, zu hören ist.

Die Kompositionen sind allesamt aus der Feder des Billy Cobham, der auf dieser Platte bereits den Höhepunkt seines Schlagzeugspiels und Sounds erreicht hatte. Von Cobham gab es bis dahin bereits viele großartige Veröffentlichungen mit seinem außergewöhnlichen Drumstil, wie z.B. bei drei Mahavishnu-Platten, mehreren Miles-Davis-Platten und verschiedenen Platten mit Freddie Hubbard und Randy Weston - um nur die besten exemplarisch zu nennen. Bei "Spectrum" konnte er erstmals seine Ideen in den Mittelpunkt einer Produktion stellen, ohne dass dabei eine Drummer-LP als Selbstzweck entstanden wäre. Außerdem hört man Cobham nie wieder so cool und funky spielen wie auf dieser Platte.

Dieser sehr eigene Drumstil zeichnet sich vor allem durch die lateinamerikanischen Techniken aus, die Cobham auf das Schlagzeug übertrug und die er nahtlos und außer Konkurrenz mit dem Jazz und Rock verbunden hat. Noch dazu ist er einer der seltenen Drummer, der keinen spieltechnischen Unterschied zwischen der linken und der rechten Hand hat, und ein großartiges Double-Bassdrum-Spiel (siehe Song: "Quadrant 4") zeigt. Zudem setzte Billy Cobham wie kein andere die sog. "Paradiddle"-Drumfiguren ein; das sind quasi wie spiegelverkehrt wiederholte Figuren. Eine originelle Anspielung darauf findet sich im Namen seiner Produktionsfirma, die er "Bilham Cobly" nannte. Auch Cobhams Drum-Stimmung ist unglaublich auf seinen Stil potenziert und Vorbild für zahllose Drummer geworden.

Diese Platte gehört in jede halbwegs anständige Plattensammlung!

Noch ein Tipp: unbedingt als Vinyl kaufen, da dann der Sound umwerfend ist, im Gegensatz zum Sound auf CD, der zwar ok ist, aber etwas zu scharf und schriller ausfällt, als im Original geplant.

Bewertung: Eine volle und höchstobjektive 15 !:-)
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. August 2011
Ich habe all den Lobhudeleien meiner Vorgänger nichts hinzuzufügen: Dieses Album ist absolut der Hammer!

Nur ein kleiner Hinweis sei mir gestattet. Es gibt von Atlantic eine Digipack-Version, auf der ein Bonus-Jam drauf ist. Dieses Kleinod macht die Sache noch grossartiger, ich kann nur empfehlen, nach dieser CD-Version Ausschau zu halten! Und sie ist nicht mal teuer ... im Gegenteil!
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 21. September 2016
Peppig, rockig, funky, jazzig, mit großartigen Kompositionen und inspirierten Solis – so kann man Billy Cobham’s erstes Soloalbum kurz zusammenfassen.

Was Cobham hier ablieferte ist mglw. das Paradebeispiel dafür wie Fusion ursp. eigentlich mal gemeint war – nämlich nicht als Plattform für eitle aber auf Dauer doch recht langeweilige Virtuositätsdarbietungen, sondern als unterhaltsame, spannende und kurzweilige Verschmelzung von Jazz, Funk u. Rock.
Dass diese Musik dann, trotz ihres Anspruchs, auch massenkompatibel war bewies unter anderem ein Platz 26 in den US Billboard Album (nicht Jazz-) charts.

Für das Gelingen dieses Unterfangens war wohl vor allem die Hauptbesetzung dieser Platte verantwortlich – neben Cobham an den drums der vom härteren Rock kommende Tommy Bolin, der Mahavishnu Kollege und Keyboardzauberer Jan Hammer, sowie Bassist Lee Sklar, der scheinbar traumwandlerisch auf Cobham’s grooves einsteigt. Die Koryphäen John Tropea, Ron Carter, Ray Baretto und Joe Farrell als Gäste waren dan noch das Sahnehäubchen obenauf. Aber letztlich ist es die stimmungsmäßige Vielfalt und die kompositorische Güte der Stücke die dieses Album zu so einem highlight machen.

Welch langen Schatten dieses Album warf – auch in anderen Genres – ist ja über Massiv Attack’s ‚Safe From Harm‘ leicht nachzuprüfen, das ‚Stratus‘ 18 Jahre später als Basis verwendete. Spectrum gehört aber defintiv in jede ordentliche Plattensammlung und ist für Rock und Jazz Fans gleichermaßen ein wahrer Schatz.
44 Kommentare| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Oktober 2003
spectrum ist wohl die mutter und der massstab aller fusion (jazz funk rock) platten und bands. 1973 aufgenommen, alleine schon für DEN sound, vor allem dem schlagzeug sound ein meilenstein der bis heute seines gleichen sucht. die musikalische genialität und grösse dieser musik ist wohl unbestritten. mit dieser platte wurde so ziemlich alles gesagt, was zu sagen ist. diese musische höchstleistung, die nämlich auch noch sehr angenehm zu hören bleibt, wird wohl einzigartig bleiben. auf dieses album hin, wurden einige fusion bands kommerzieller (stanley clarke, return to forever, tony williams....), des genre war aber schnell langweilig, kein wunder, wenn cobham mit dieser scheibe alles gesagt hat. ein pflichtalbum für musiker (als massstab ungeeignet weil die meisten normalsterblichen musiker wohl daran verzweifeln werden...).
0Kommentar| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Dezember 2009
Dieses Werk ist einfach genial und einer der Wegbereiter der damaligen Jazz-Rock-Phase. Kann man immer hören! Wie gesagt: ZEITLOS GENIAL!!!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Oktober 2001
Die CD "spectrum" von Billy Cobham ist ein Meisterwerk auf dem Gebiet des Funk. Man fragt sich echt, ob der Mann 8 Arme wie ein Krake hat, so schnell und präzise wie der Schlagzeug spielt.
Aber nicht nur Schlagzeug, sondern auch Bass und Synthiesounds aller "Herbie Hancock" grooven schon beim ersten mal hören, sofort ins Ohr.Kein Wunder also, das sich auch schon Künstler wie "Massive Attack" an diesen Album in Sachen Samples bedient haben. Anspieltip "Spectrum" o. "Stratus". Yeah,let's funk up and don`t sit down.
Stefan Krenz
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Oktober 2001
Die CD "spectrum" von Billy Cobham ist ein Meisterwerk auf dem Gebiet des Funk. Man fragt sich echt, ob der Mann 8 Arme wie ein Krake hat, so schnell und präzise wie der Schlagzeug spielt.
Aber nicht nur Schlagzeug, sondern auch Bass und Synthiesounds aller "Herbie Hancock" grooven schon beim ersten mal hören, sofort ins Ohr.Kein Wunder also, das sich auch schon Künstler wie "Massive Attack" an diesen Album in Sachen Samples bedient haben. Anspieltip "Spectrum" o. "Stratus". Yeah,let's funk up and don`t sit down.
Stefan Krenz
0Kommentar| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. März 2009
Wer diese Musik damals als LP schon mochte, wird jetzt die nebengeräuschlose CD genauso schätzen.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

5,29 €
33,49 €
11,53 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken