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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
5
4,2 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
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am 25. Mai 2003
Ich möchte es gleich vorwegnehmen, der fehlende 5.Stern ist nur auf die mangelhafte Technik der Aufnahme zurückzuführen. Da wäre zunächst der Ton im PCM Format, die Mischung zwischen Orchester und Protagonisten ist mangelhaft. Ich denke nicht, daß die Musik die Sänger "zudeckt", es ist einfach schlecht gemischt. Das Problem tritt auch bei äußerstem Piano auf, oder wenn überhaupt keine Musikunterlegung erfolgt. Die Bildregie während der Aufführung ist OK, aber kaum ist der letzte Takt verklungen, wird ausgeblendet. Musik aus, und tschüss ! Das ist schon fast ein Verbrechen an den SÄngern, die sich ihren Applaus ja redlich verdient haben, auch auf einer DVD.
Wenn ich die Aufführung künstlerisch kritisiere, komme ich zwangsläufig ins Schwärmen. Sie ist einfach großartig. Felicity Lott ist eine wundervolle Mrschallin, mit schönem Timbre und ausdrucksvollem Spiel. Ihre Gestaltung des Endes des ersten Aktes ist für mich großes Theater. Sie reiht sich mühelos in die großen Vertreterinnen dieser Rolle: Maria Reining, Elisabeth Schwarzkopf, Sena Jurinac, Clair Watson etc. Anne-Sofie von Otter als jugendlicher Octavian, der mit Ungestüm liebt und die Melancholie seiner reiferen Geliebten ( erster Akt ) nicht verstehen kann. Das Zusammenspiel beider Künstlerinnen ist vortrefflich. Barbara Bonney scheint mir derzeit die beste Sophie zu sein, Ihre Notentreue und ihre 100 prozentige Intonation, gerade auch in der technisch schwierigen Phase des Schlussterzetts ("Hab mir's gelobt, Ihn lieb zu haben") überzeugt jeden Kenner der Materie. Kurt Moll wächst immer besser in diese Rolle hinein und gehört ebenfalls zu den besten, welche den Ochs derzeit darstellen können. Der Rest ist gutes Ensemble der Wiener Staatsoper und muß nicht weiter erwähnt werden. Carlos Kleiber führt die Wiener Philharmoniker zu einem wahren Feuerwerk, es ist großartig anzuhören, was er da alles rausholt. Fazit: Eine großartige Aufführung aus dem Jahre 1994, leider etwas lustlos abgefilmt, aber ein unbedingtes Muß für jeden Liebhaber dieser Oper.
11 Kommentar| 34 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. April 2002
Der Rosenkavalier von Richard Strauss ist eine Huldigung an Wien, den Walzer und auch an die Musik Mozarts.
Wer wäre geeigneter, die Schönheit und den Zauber dieser Musik zu gestalten, als der Dirigent Carlos Kleiber. Der Sohn des legendären Erich Kleiber mag ein Ekzentriker sein, aber er vibriert von Musikalität. Seine Dirigate der Neujahrskonzerte der Wiener Philharmoniker suchen ihresgleichen.
Hier führt er das Orchester der Wiener Staatsoper sensibel und kostet alle Stimmungen aus.
Dazu ist Otto Schenk eine Inszenierung gelungen mit opulenter Ausstattung, ohne jede modernisierende Verfremdung.
Kostüme und Bühnenbild sind eine Augenweide und vermitteln das Erlebnis großer Oper.
Kurt Moll singt den Ochs von Lerchenau mit schwarem, vollen Bass und komödiantischer Kraft.
Felicity Lott als Marschallin schafft es, die Wehmut des Alterns und die Größe des Vezichts darzustellen.
Der Höhepunkt des Werks und auch der Aufführung ist sicher der dritte Akt, in welchem der Baron seine Würde restlos verspielt und die Marschallin ihre Würde und Größe wahrt, indem sie den geliebten Octavian freigibt: "Hab mir's gelobt, ihn liebzuhaben in der richtigen Weise". Hier sind die verschiedensten Gefühle musikalisch und dramatisch dicht beieinander: das Peinliche und Komische, der Verzicht und die innigste Liebe.
Das Schlussduett zwischen Octavian und Sophie gehört zum Schönsten und Tiefsten, was an Musik auf dieser Erde komponiert worden ist. Es hat eine religiöse, jenseitige Dimension.
"Ist's ein Traum, kann nicht wirklich sein, dass wir zwei beieinander sein." Ein Traum ist diese Aufführung in der Tat.
- Die optische und klangliche Qualität der DVD ist ausgezeichnet, wenngleich auch das Orchester gelegentlich die Stimmen ein wenig zudeckt. Die deutschen Untertitel sind eine gute Hilfe, der Handlung noch besser zu folgen.
11 Kommentar| 43 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. August 2011
Es ist immer wieder erstaunlich, welch verschiedene ästhetische Strömungen die Kunstwelt des Fin de Siècle durchwoben. Während Arnold Schönberg sich bereits der freien Atonalität hingab, gab es einen anderen Komponisten, Richard Strauss, der eine Oper schrieb, "Der Rosenkavalier", gegen die selbst Opern von Mozart gerade obszön wirken. Das Stück schwelgt komplett im Geiste der Nostalgie. Weder musikalisch noch textdramaturgisch wagt der deutsche Komponist sich hier weit nach vorne.
Die Geschichte - eher eine schmalzige Schmonzette - basiert auf einem Libretto von Hugo von Hofmannsthal und handelt vom jungen Beau Octavian, der nach einer wilden Nacht mit der erfahrenen Feldmarschallin als Kammermädchen verkleidet das Gefallen des alten Grafen von Lerchenau auf sich zieht. Der wiederum jedoch ist mit der jungen Sophie von Faninal verlobt, welche allerdings für Octavian brennt.
Alles in allem handelt es sich also um eine Oper minderen Anspruchs, schon allein deswegen, weil die Handlung auf ein teils entsetzliches Minimum reduziert ist.

Die vorliegende Inszenierung durch den Chor und das Orchester der Wiener Staatsoper unter der Leitung des legendären Carlos Kleiber entstand 1994. Ton- und Bildqualität sind gut. Die Orchesterleistung ist - wie zu erwarten - tadellos. Kleiber forscht den Kosmos straussschen Ausdrucks perfekt aus, fordert Höhen und Tiefen. Vor allem die bekannten Walzer des "Rosenkavaliers" macht er durch perlende Nuancen und farbige Schattierungen zu unvergleichlichen Leckerbissen. Hinzu kommen treffende Akzente, die Spannung garantieren, und die vollkommene Differenziertheit des Vortrags. Leider muss erwähnt werden, dass der Orchesterschwall die Singstimmen im ersten und zweiten Akt übertüncht.
Sicherlich gibt es auch keine Einwände gegen die gesangliche Leistung. Die Hosenrolle des Octavian wird von der brillanten, herzig anstimmenden Anne Sofie von Otter bekleidet. Den Baron von Lerchenau singt Kurt Moll wundervoll selbstironisch, die Feldmarschallin ist Felicity Lott auf der Höhe ihrer Kunst. Zuletzt wird Sophie von Faninal von der großartigen, individualisierenden Barbara Bonney dargeboten. Alle Akteure - auch der herausragende Chor - singen ihre Rolle nicht nur, sondern leben sich ein. Gekrönt wird das Recital durch die beeindruckende schauspielerische Leistung.
Eine letzte Betrachtung gilt der Bühnengestaltung, die auf einer Idee Otto Schenks beruht. Der Rezipient darf hier sicherlich nichts Modernes erwarten, sondern voluminöse, üppige Bilder, die sich als historisch informiert bezeichnen können. Dennoch sind sowohl das Bühnenbild als auch die Kostüme niemals übertrieben oder aufdringlich, sondern passt sich dezent an.

Fazit: Eine fast perfekte Darbietung einer Dreigroschenoper!
99 Kommentare| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Januar 2010
Schöne Oper (sowieso), tolle Sängerinnen u. Sänger, aber auch optische u.
akustische Aufnahmetechnik d. DVD sind gut ! empfohlen !
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am 31. Juli 2014
Diese Oper habe ich mir wegen Carlos Kleiber als Dirigent gekauft. Ich habe auch eine alte Rosenkavalier Oper, beide sind sehr gut. Das schönste ist die silberne Rosenüberreichung.
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