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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
138
4,5 von 5 Sternen
Wer die Nachtigall stört
Format: DVD|Ändern
Preis:9,99 €+ 3,00 € Versandkosten


am 20. August 2017
Leider konnte ich die DVD wegen einem Defekt nicht abspielen, obwohl ich zuhause an zwei Geräten probiert hatte. Schade, habe die DVD anderweitig besorgt.
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am 10. November 2017
Der Film ist sehr gut gemacht, allerdings gibt es einige Abweichungen zum Buch. Insgesamt wird der Gerichtsprozess um Tom gut dargestellt.
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am 8. November 2002
Meine Mutter gab mir vor Kurzem das Buch "Wer die Nachtigall stört..." von Harper Lee zu lesen. Wie es so ist, lag es eine Weile herum, denn ich fand nicht die Zeit und Muße dafür. Dann brachte sie mir das Video mit. Ich zögerte lange, es mir anzuschauen, denn ich fürchtete, ich war nicht in der Stimmung für Verfilmungen "hoher Literatur". Irgendwann sah ich es mir dann doch an und war von der ersten Minute an begeistert. Ich habe selten einen Film gesehen, der so sanft aber dennoch ehrlich mit Geschichte umgeht. Er schildert die Begebenheiten in einer Kleinstadt in den Südstaaten vor langer, langer Zeit aus der Sicht von Kindern. Ihr Vater, ein Anwalt, bekommt den Auftrag, einen Schwarzen zu verteidigen, der angeblich eine weiße Frau vergewaltigt haben soll. Natürlich ist der Schwarze schuldig in den Augen der Weißen, und sie würden ihn am liebsten ohne Gerichtsverhandlung lynchen. Das läßt sein Anwalt nicht zu, denn er glaubt an Recht und Gesetz. Und seine Kinder glauben an ihn. Der Film zeigt die ihnen oft unverständliche Erwachsenenwelt ebenso wie ihre ganz eigene Kindheitswelt mit all ihren Wundern, Abenteuern, Ängsten und Problemen. Er beschwört Erinnerungen an meine eigene Kindheit herauf, und doch läßt er die Hauptgeschichte keinen Moment aus den Augen. Das beste, was man über einen Film sagen kann, ist, er wurde mit sehr viel Liebe und Verständnis gedreht. Dieser hier wurde es. Man spürt sie in jeder einzelnen Szene. Obwohl Gregory Peck als Anwalt eine sehr wichtige Rolle spielt, sind die eigentlichen Helden dieses Films die Kinder Scout und Jem auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden. Ich kann diesen Film jedem wärmstens empfehlen, der sich im Herzen noch an seine eigene Kindheit erinnert. Ich habe ihn mir gleich selber zugelegt. (Ich werde mir jetzt wohl doch noch einmal das Buch vornehmen..)
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am 7. August 2009
Es ist zum endgültigen Verständnis des Filmes unabdingbar das man das Buch gelesen hat, sonst kommen diverse Szenen nicht wirklich deutlich zum Betrachter hinüber (z.B. die Faszination die das Haus der Radleys auf die Kinder ausübt). Auch muss man sich unbedingt verdeutlichen, wann die Handlung spielt, um das Revolutionäre dieses Buches zu sehen - in Bezug auf Kindererziehung und im Umgang/ Leben mit schwarzhäutigen Mitbürgern. Unter dieser Voraussetzung ist der Film sehr zu empfehlen.
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TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 9. August 2017
Es gibt ja FIlme aus dieser Zeit, die sind heute nicht mehr erträglich und regelrecht unansehbar.
Anders dieser Film, der zeitlos und authentisch ist. Gerade durch sein Alter, das an der tatsächlichen Zeit der Handlung eben deutlich näher ist, als es moderne Verfilmungen je sein könnten.
Für moderne Zuschauer ist der Prozess (der gottlob nur einen Teil der Laufzeit einnimt) vorhersehbar, weil man derartige Argumentationsketten mittlerweile gewohnt ist und seine Schlüsse bereits früh ziehen kann. Darauf kommt es aber nicht an, denn dies ist kein Krimi. Das ist Zeitgeschichte in Form einer zeitlosen Geschichte erzählt durch die Augen von Kindern.
Dadurch dass durch die Augen der Kinder erzählt wird, entfällt eine aufdringliche Wertung und der moralische Zeigefinger, denn die Sichtweise ist irgendwie unschuldig, der Blick auf die Welt durch die Augen eines Lernenden der noch einem unschuldigen inneren Kompass folgt und auf seine moralisch menschlichen Impulse hört. Die Kinder wagen es Dinge zu denken und auszusprechen, die ein erwachsener durch seine Verbildung durch Gesellschaft und Schule als politisch incorrect ansieht, obwohl sie eigentlich zutiefst korrekt und menschlich sind.
Ein Film darüber wie das, was legal ist nicht unbedingt moralisch sein muss und wie Moral sich gottlob über die Zeit entwickeln kann und zwar in eine humane Richtung die dem innerne Kompass eines Kindes entspricht.
Die Schauspieler sind alle durchweg sehr gut, nicht so gekünstelt wie das bei Filmen dieser Zeit häufig der Fall war. Die Musik ist auch angemessen und nicht aufdringlich oder zu melodramatisch.

Ein Film, der zu Recht ein Klassiker ist.
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am 1. Mai 2016
Eine der besten Literaturverfilmungen die es je gab, allen Auszeichnungen gerecht werdend. Hier hat sich Regisseur Robert Mulligan selbst übertroffen.
In stimmungsvollen Bildern wird die Atmosphäre dieser Kleinstadt eingefangen. Die Wertmasstäbe der Bürger, Traditionen, ausgeprägter Rassismus und Intoleranz gegenüber Andersdenkenden werden perfekt veranschaulicht. Ausstattung und Szenerie sind den 1930ern, in denen die Handlung spielt, sehr entsprechend und wirkungsvoll - und man fühlt sich in diese Zeitepoche versetzt, kann das Geschehen aus dieser Perspektive miterleben. Die Erzählweise ist sehr packend, hauptsächlich aus der sehr interessanten Sichtweise der Kinder geschildert, belebt stets den eigenen Gerechtigkeitssinn und überzeugt von der Notwendigkeit und dem grossen Mut zur Zivilcourage. Die Inszenierung baut einen hervorragenden Spannungsbogen auf, lässt den Film in keiner Minute langweilig werden.
Mit Sicherheit ist dieser Filmerfolg auch einem brillianten, eindrucksvollen Gregory Peck zu verdanken, der sehr überzeugend und charismatisch in der Rolle des engagierten Anwalts Atticus Finch glänzt.
Ein ganz besonderes Filmerlebnis und ein Stück Filmgeschichte aus dem Jahr 1962... wirklich sehr, sehr sehenswert.
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am 29. November 2013
...nur eine Anmerkung zum "Hintergrundmusikgedudel" in der deutschen Tonspur: habe die ersten beiden DVD-Auflagen getestet und musste leider feststellen, dass auch hier dieses "Hintergrundmusikgedudel" auftritt, unter anderem ca. bei 80 min. Das heißt, das ursprüngliche deutsche Synchro-Master ist wahrscheinlich mit dieser "eingestreuten" Walzer/Marschmusik "verseucht" und kann nicht mehr davon befreit werden :-( Ich kenne diesen Effekt häufig von Magnetbandaufzeichnungen die lange in Archiven lagen und durch die Bandwicklung die Geräusche von anderen Stellen "übernehmen", d.h. wenn Magnetband übereinander liegt, kann das Signal sozusagen "abfärben". Ich weiß zwar nicht wie es in diesem Fall passieren konnte, da ich nicht wüsste wo solche Musik sonst im Film zu hören ist, aber wer weiß?
Nun habe ich diese """" sehr oft verwendet, aber ich weiß nicht, wie ich es sonst beschreiben sollte. Dieser Effekt, wenn ihn außer mir sonst noch jemand wahrgenommen hat, klingt sehr nach dem oben beschriebenen Phänomen.

Nachtrag 18/12/2013
...nun habe ich eine VHS-Aufzeichnung vom BR aus den End-Neunzigern überprüft und: höre da..... KEIN MUSIKGEDUDEL!!!
Das bedeutet, dass es doch ein fehlerfreies Tonmaster der deutschen Tonspur geben muss! So muss ich meine Meinung zu UNIVERSAL ändern:
DIES IST EINE GROSSE SCHLAMPEREI!!! Ich frage mich was da für Leute an den Schnittplätzen und bei der Endkontrolle sitzen??? (Endkontrolle??? Gibt es soetwas überhaupt) Taube und Blinde? Aber da gäbe es ja wenigstens eine Blindengerechte Tonfassung... Also dann doch nur unmotivierte Zeitarbeiter...?
Traurig :-( Und das bei einer restaurierten Jubiläumsausgabe...
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am 2. März 2003
Gregory Peck, der in mehr als 100 Filmen mitgespielt hat, bezeichnete "Wer die Nachtigall stört" als seinen Lieblingsfilm. Wer den Film gesehen hat, versteht warum...
Allein die Titelsequenz ist ein Meisterwerk. Innerhalb weniger Minuten wird eine ganze Kindheit eingefangen. Aus dem Blickwinkel eines Kindes wird in diesem Film (und im gleichnamigen Buch von Harper Lee) eine Geschichte über Hass und Toleranz erzählt, die zu Herzen geht.
Die auf der DVD erschienene Dokumentation "A fearful symmetry" ist allemal lohnenswert. Man erfährt mehr über das Leben im Süden der USA, was aus den Kinderdarstellen geworden ist, wie die preisgekrönte Autorin zum Film stand usw. Ein Filmbeteiligter fragt: "Was ist das eigentlich für ein Film? Es gibt keine Action, keine Gewalt, keinen Sex..."
Was ist das für ein Film? Einer, den man gesehen haben muß.
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am 13. März 2016
Dieser Film hat nichts Belehrendes an sich und ist doch soviel lehrreicher als vielleicht viele Geschichtsbücher und trockene Unterrichtsstunden.
Der engagierte Anwalt Atticus Finch, den Gregory Peck perfekt verkörpert, spielt sehr einfühlsam und unaufgeregt. Als immer geduldiger Vater und junger Witwer lebt er mit seinen beiden wissbegierigen und neugierigen Kindern Scout und Jem in einem kleinen Ort in den Südstaaten.
Es ist großartig, wie die Geschichte über Rassismus aus der Sicht der Kinder erzählt und entwickelt wird.
Einzigartiges großes Kino!
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VINE-PRODUKTTESTERam 2. März 2008
... denn diese Edition von "Wer die Nachtigall stört" erinnert (sich und uns) daran, dass ein Film ein Ereignis sein kann. Ganz besonders dann, wenn der Film künstlerisch und ethisch so wertvoll ist wie dieser.

Die Geschichte spielt im Alabama der 1930er Jahre: Der Anwalt Atticus Finch (Gregory Peck) erzieht seine beiden Kinder Scout (bemerkenswert: Mary Badham) und Jem (kaum weniger: Phillip Alford) nach dem Tod seiner Frau allein. Eines Tages wird er gebeten, den Schwarzen Tom Robinson (Brock Peters) zu verteidigen, der der Vergewaltigung einer jungen weißen Farmerstochter beschuldigt wird. Die zunehmend rassistisch aufgeheizte Stimmung in der kleinen Südstaatenstadt wendet sich bald gegen ihn.

Die Geschichte ist fast ausschließlich aus der Sicht der Kinder - neben Scout und Jem deren Sommerfreund Dill - geschildert. Dieser Kunstgriff erweist sich als äußerst klug: Durch die unschuldigen Augen der Kinder werden dem Zuschauer die Zusammenhänge und Zustände - die Ungerechtigkeit gegenüber Tom, die standhafte Integrität ihres Vaters, die Borniertheit der Einwohner - besonders eindringlich deutlich, und zwar ohne dass die Botschaft aufdringlich wirkt. Der Zuschauer wird angehalten, eben mit diesen Kinderaugen auf die Welt zu schauen und zu erkennen, dass sie zwar unter der hübschen Oberfläche keine schöne ist, dass aber trotzdem gute Menschen in ihr leben und sie vielleicht ein bisschen besser machen können.

Wenn man sich den Film wegen gar nichts sonst anschauen sollte, dann allein wegen Gregory Peck. Ich mag Peck in vielen verschiedenen Rollen, aber hier ist er mit der Figur des Atticus Finch wahrhaft eins geworden - und hat völlig zu Recht für seine Darbietung einen Oscar erhalten. Pecks Darstellung ist unglaublich intensiv: seine Wut und Enttäuschung angesichts der Unzulänglichkeit seiner Mitmenschen, seine Würde angesichts der Anfeindungen, seine humorvolle Wärme und Weisheit gegenüber den Kindern, seine pure und charismatische Menschlichkeit - all das fließt mit einer selbstverständlichen Sicherheit und Ruhe aus Pecks Gesten und Worten, dass man die anhaltende Faszination besonders der Amerikaner für diesen Charakter absolut nachvollziehen kann.

Dass der Film ein überaus guter ist, davon kann sich jeder selbst überzeugen; es sind in diesem Fall aber auch die Extras, die diese DVD so wertvoll machen und die allemal das überragen, was sich heutzutage so "Extras" schimpft und aus nichtssagenden, zusammengeschnippelten Interviews voller selbstreferentieller Lobhudelei und anderen sinnvollen Dingen besteht: Unter dem bescheidenen "Making Of" verbirgt sich eine geradezu kunstvolle Auseinandersetzung mit dem Entstehungsprozess des Films; Gregory Pecks Dankesrede anlässlich der Academy Awards sowie die Ehrung mit dem AFI Life Achievement Award sind als kleine Zugaben enthalten; es gibt ein Interview mit Peck und eine lange und durchaus auch private Momente einfangende Dokumentation über den Schauspieler, die nebenbei auch noch einmal den Stellenwert von "To Kill A Mockingbird" verdeutlicht; dazu schließlich noch ein Interview mit der Scout-Darstellerin Mary Badham. Kurz: So stelle ich mir eine gelungene DVD-Edition vor.
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