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Kundenrezensionen

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am 20. September 2003
Das fantastische "Two Against Nature" - Konzert ist hervorragend aufgenommen, die 5.1 Surround - Abmischung das Beste, was ich je auf einer DVD zu hören bekommen habe - von den Soundperfektionisten Walter Becker und Donald Fagen fast eine Selbstverständlichkeit. Die abgefahrenen Interviews von Becker/Fagen mit den Musikern der Band zwischen den Songs zerstückeln leider das Live-Feeling und können nicht "weggeschaltet" werden, gehören jedoch genau wie die ungewöhnlichen Kameraperspektiven zum Gesamtkunstwerk. Für Steely Dan - Fans und Surroundmusikliebhaber ein Genuss!
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am 10. Juni 2003
Da soll noch einer behaupten, "Rock-Opas" könnten keine gute Musik mehr machen. Während beispielsweise die neueren Werke von Dinosauriern wie Pink Floyd oder Eric Clapton eher milde bis mitleidvoll belächelt werden, scheint sich die Musik von Steely Dan (deren Mitglieder Walter Becker und Donald Fagen auch schon über fünfzig Lenze zählen) wie ein guter Wein zu verhalten: Mit den Jahren kommt die Reife. In diesem Sinne ist "Two against Nature" ein ebenso elegantes wie lässiges "Alterswerk", mit dem Becker/Fagen vor gut zwei Jahren den Grammy für das beste Album dem Rapper Eminem vollkommen zu Recht vor der Nase wegschnappten, worüber ich mich noch heute diebisch freue! Im Gegensatz zu vielen Alben anderer Künstler/Interpreten, die wenige Hits mit viel Füllmaterial garnieren, leistet sich "Two against Nature" von Anfang bis Ende keinen einzigen Durchhänger und kombiniert dies mit einem exzellenten Sound.
Deshalb dreht diese Scheibe immer noch regelmäßig ihre Kreise in meinem CD-Player, obwohl das Werk auch schon wieder drei Jahre auf dem Buckel hat (in den Zeiten heutiger Teenie-Einwegware eine halbe Ewigkeit) - besonders in entspannten Abendstunden gibt es kaum etwas besseres (abgesehen natürlich von anderen Steely Dan-Alben)! Fazit: fünf Sterne plus!
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am 6. November 2006
Nicht nur das Konzert wird hier gezeigt ! Zwischen den gut ausgewählten Titeln sind verbale Beiträge der agierenden Künstler zu sehen. Wer die nicht will kann sie einfach überspringen und ist schon beim nächsten Hit.

Die Kamera fährt sehr nah an die Musiker heran, daher kann man sich auch einiges abschauen. Teilweise wird die Totale dadurch aber etwas vernachlässigt.

Insgesamt tolle Titel, tolle Musiker, gutes Bild und guter Ton.

Für mich ein Highlight: Mr. John Herrington beweist mit kleinen Solobeiträgen sein Können an der Gitarre.
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am 1. November 2013
Es beginnt mit Percussions, die einen, noch nicht endgültig festgelegten, Rhythmus vorgeben möchten, beinahe so, als seien sie unentschlossen, ob die Richtung die richtige ist. Einsprengsel von E-Piano und Saxophon folgen, fügen sich ein, soweit das zu diesem Zeitpunkt möglich ist, bringen den Song in eine Struktur, oder weisen den Weg dahin. Nach 20 Sekunden setzt der Bass ein, und es ist klar, wohin die Reise geht. Nach weiteren 20 kommen Klavierakkorde hinzu, und bevor ab der 1. Minute Donald Fagen zu singen beginnt, setzt die Rhythmusgitarre wesentliche Akzente. Two Against Nature ist und bleibt der Höhepunkt des gleichnamigen Comeback-Albums von Steely Dan aus dem Jahre 2000. Eine Platte, die anknüpfte, nahtlos anknüpfte an Gaucho, das letzte Studioalbum von 1980, und die ich – und deswegen heute die Rezension – nach 5 Jahren Trennung wieder in Händen halte.

Der Titelsong ist nicht nur wegen seiner Struktur der Höhepunkt. Wer den Song hört, wieder hört, neu hört, ist überrascht wegen der diversen kleinen Reminszenzen an die Verbindung zwischen Jazz und Rock – also das, was man gemeinhin Fusion nannte – und Hinweise auf Musik, die man so gar nicht erwartet hätte. Die Art, wie Fagen hier das Rhodes einsetzt, lässt mich ständig an die Bitches Brew-Phase von Miles Davis denken, wo das E-Piano ja in ganz ähnlicher Weise eingesetzt wird. Gelegentliches Wabern, dort in der Stille, hier, bei Steely Dan, Becker/Fagen, eingebettet, wie immer, in eine perfekte Songstruktur, und zwar so geschickt, das man sich, immer wieder aufs neue, über kleine Details, Einsprengsel, Füllsel und wie dergleichen Effekte mehr auch immer heißen mögen, erfreut, und ich auch nach 13 Jahren den Song (und die Platte) immer wieder neu hören und entdecken kann.

Two Against Nature besticht aber insgesamt als Platte. Gaslightning Abbie, der erste Titel, schließt in der Tat an Third World Man, den letzten Titel von Gaucho, an und gibt einem das Gefühl, wieder zu Hause zu sein. Auch dieser Song baut sich langsam auf, ist in seiner Struktur aber klarer und einfacher. Sensationell ist die Gitarrenarbeit Walter Beckers, die dem Stück den notwendigen Groove gibt. Das waren Steely Dan ja immer schon: funky, wenngleich die Bedeutung des Funk in ihrer Musik seit 1980 deutlich zugenommen hat (vor allem, wenn man die Soloplatten von Donald Fagen betrachtet).

Und es geht weiter. Eine Besonderheit der Steely Dan des 21. Jahrhunderts ist, dass man ihre Texte etwas besser versteht, also zumindest teilweise. Also manchmal. Die komplexe Lyrik früherer Alben ist – jedenfalls für mich – einer etwas zugänglicheren, aber deswegen nicht weniger poetischen Sprache gewichen. So heißt es in Jamie Runaway:

„Who makes the traffic interesting/Rescues a dreary Sunday/Who makes me feel like painting again/Honey it's you - Janie Runaway“

Oder – in die andere Richtung – in „Negative Girl“:

„She's in the zone/Crying on the phone/I need you here/I'm on the street again/Staggering out into the burn of the brain dead dawn/To arrive in time to find her gone

She's on the train/To somewhere up by Fordham Road/Her reptile brain/Locked down and ready in combat mode/Some cash - a key/This guy she has to see/A doctor friend uptown/And maybe she gets to me when she comes back down“

„What A Shame about Me“ handelt vom Versagen, vom Älter werden, von jugendlichen Träumereien, vom Vergleichen mit anderen, erfolgreicheren Menschen aus der eigenen Generation, und er gehört (deswegen) zu den großen Songs auf diesem wunderbaren Album. Und auch wenn Donald Fagen in diesem Song konstatiert, gescheitert zu sein („I'm still working on that novel/But I'm just about to quit/'Cause I'm worrying about the future now/Or maybe this is it“), wissen wir, am Ende der Platte, am Ende des Tages: Er ist es nicht. Steely Dan haben seinerzeit ihre Bedeutung für die Pop/Rock/Jazz/Wasweißichdenn-Musik klar unter Beweis gestellt. Eine Platte für die Ewigkeit.
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am 12. November 2014
Ja wenn es Steely Dan nicht gäbe, müßte man sie erfinden. Dieser Ausspruch stammt zwar nicht von mir, trifft aber voll zu! Da kann man mal so richtig die Gedanken über die letzten Jahre der musikalischen Entwicklung schweifen lassen um dann zum Schluß auf der Zeit von "Steely Dan" zu beharren. Das war's doch eigentlich. Besser geht's doch nicht. Ein "toller Silberling" - gebraucht gekauft - wie neu. Einfach Super!
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am 15. Juni 2014
Als "Two Against Nature" im Jahr 2000 erschien, hatte man - was Studioalben angeht- 20 Jahre nichts mehr von Steely Dan, 6 Jahre nichts mehr von Walter Becker und rund 7 Jahre nichts mehr von Donald Fagen gehört. Somit ist das Album eher als logische Symbiose der beiden vorangegangenen Solowerke, nämlich Fagens "Kamakiriad" und Beckers "11 Tracks Of Whack" zu begreifen, als ein verspätetes Nachfolgewerk zu "Gaucho" von 1980. Dafür ist der verstrichene Zeitraum von immerhin 2 Jahrzehnten einfach zu groß. Trotzdem scheinen die 80er (mit ihrem Stadionrock und dem Synthie-Pop) und die 90er (mit ihrem Grunge und Ihrem Techno) spurlos an den den beiden New Yorker Perfektionisten Fagen+Becker (zusammen = Steely Dan) vorübergegangen zu sein, leben die beiden doch seit jeher in ihrem ganz eigenen musikalischen Kosmos, der kaum Abweichungen vom einmal eingeschlagenen Weg zulässt und somit konsequent temporär angesagte Musiktrends ignoriert. Wenn das keine Coolness ist! Jeder anderen Band würde man dafür gnadenlos musikalischen Stillstand und anachronistische Selbstkopie vorhalten. Nicht aber Steely Dan! Sie gelten mit Recht als unantastbare Stilikonen, die Ihnen Bewunderung selbst aus kompetentesten Musikerkreisen zuteil werden lässt. Zu den einzelnen Stücken auf "Two Against Nature" ist hier in den vorangegangenen Rezensionen schon alles gesagt worden. Der bei Steely Dan inzwischen legendäre Perfektionismus für Arrangements und Klang schlagen sich auch auf diesem Comeback-Album nieder. Ist es Pop? Jazz? Soul? Funk? Oder gar Rock? Es ist alles gleichzeitig und damit vor allem eines: Steely Dan-Musik! Und das ist nach dieser langen Schaffenspause mehr als man erwarten durfte. Absolut berechtigt, dass dies mit einem Grammy im Jahr 2001 gewürdigt wurde und die die Band dazu veranlasste, ein Jahr später noch ein Album in demselben Stil zu veröffentlichen: Das ebenfalls empfehlenswerte "Everything must Go", dem bisher letzten Studioalbum von Steely Dan. Seither gab es diverse Liveaktivitäten inklusive des zweiten Livealbums "In Concert" mit vielen Stücken von "Two Against Nature", etliche Best Of-Compilations, ein weiteres Soloalbum von Walter Becker sowie zwei Soloalben von Donald Fagen, von denen insbesondere "Sunken Condos" verstärkt Steely Dan-Tugenden aufweist und die Zeit bis zum bereits angekündigten -und hoffentlich noch vor der Rente von Becker+Fagen erscheinenden- nächsten Steely Dan-Werk verkürzt.
Fazit: Mit "Two Against Nature" holt man sich ein weiteres Schmuckstück aus der edlen Steely Dan-Musikmanufaktur in seine Sammlung, das man immer wieder auflegen kann und staunend immer wieder neue Facetten des Sound-Feinschliffs entdecken wird. Nicht mehr und nicht weniger.
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am 29. Oktober 2013
Kultband mit Touch zum Jazz. Leider sein viele ihrer Hits der Vergangenheit in diesem Live-Programm nicht vertreten und außerdem ist die Aufzeichnung des Konzertes für h e u t i g e Verhältnisse eigentlich "second class". Fagen und Becker sind fantastische Künstler aber dieser Konzertmitschnitt wirkt irgendwie etwas unambitioniert. Keine Ahnung ob es andere Konzerte aus der Vergangenheit gibt, wo es sich lohnt sie auf DVD zu bringen. Wer Steely Dan liebt, sollte lieber die vielen CD's hören, das ist dann der bessere Weg, die ungewöhnlichen Songs zu geniessen.

Rolf-M. Nicklaus - Berlin
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am 29. Februar 2000
Wer es schafft, genau 20 Jahre nach dem letzten Album ("Gaucho" von 1980) so zu klingen, als seien es nur 20 Monate Trennung gewesen, der hat Respekt und auch eine hohe Chartposition mehr als verdient. Nach den gelungenen Soloalben Anfang der 90er (Donald Fagens 93'er "Kamakiriad" und Walter Beckers 94'er "11 Tracks of Whack"), welche vom jeweils anderen produziert wurden, sind Walter Becker (Gitarre, Bass) und Donald Fagen (Keyboard, Gesang) diesmal wieder gemeinsam auf der Suche nach dem bestmöglichen Albumsound fündig geworden und haben tolle neue Jazzpop-Songs hervorgebracht wie "Gaslight Allie", "Cousin Dupree", "Janie Runaway" oder den Titeltrack. Alleine dessen Bossanova-Arrangement rechtfertigt den Kauf der CD. Hoffentlich wird das Steely Dan-Comeback ein wenig länger dauern und wir bekommen weiterhin so fantastische zeitlose Musik. Den "Grammy" für den besten Albumsound (wie schon bei "Aja" und "Gaucho") wirds wohl aber erstmal geben.
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am 10. Juni 2007
Man kann es kurz machen. Diese Musik-DVD gehört in die Top-Gruppe ihrer Gattung. Steely Dan sind ja bekannt für eine qualitativ hochwertige Surroundumsetzung(alle SACD und DVD-Audio). Auch diese Produktion-im übrigen die einzig ernst zu nehmende-bietet den bekannten technischen Standard. Der Ton ist ausgewogen und differenziert. Der Bass ist pulsierend, die Höhen sind klar. Das Bild ist ebenso auf hohen Niveau. Einen Punkt Abzug gibt es für den Umstand, dass die Kommentare der Herren Becker, Fagen etc. nicht abschaltbar sind. Absolute Kaufempfehlung!
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am 1. März 2003
Es ist nicht schwer vorher zu sehen: "Two Against Nature" wird, 20 Jahre nach dem letzten Studioalbum "Gaucho", ebenso ein Klassiker wie jenes. Wie Becker und Fagen das machen, zunächst scheinbar seicht-leichten Popsongs so viel Substanz einzuverleiben, dass es massive Dauerbrenner werden, ist nur durch genaues Hinhören zu erschließen. Diese Art des genialen Songwritings beherrschen sie wie keine zweite Band: Die Songs klingen federleicht, schmelzig und melodiös, sind aber so komplex, dass sie das Ohr auch nach dem 200sten Hören nicht langweilen. Unmerklich in die Musik verpflanzt sind diese Häckchen und Ösen, die die Songs zu Popklassikern mit unbeschränktem Haltbarkeitsdatum machen.
Die Songs sind auf angenehme Art altmodisch, mit eleganten Bläsersätzen verziert, aber keineswegs altbacken oder angestaubt. "Jack of Speed" oder "Janie Runaway" sind meine großen Favoriten.
Ich verneige mich: "Two against nature" ist vielleicht eines der großartigsten und erstaunlichsten Comebacks. Mögen noch viele Alben folgen! Und man kann nur hoffen, dass Mr. Becker und Mr. Fagen in der Zwischenzeit keine Solo-Arbeiten mehr veröffentlichen; die Herren funktionieren offenbar nur in Symbiose, wie die letzten, halbwegs vermurksten Alleingänge zeigen.
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