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Kundenrezensionen

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am 5. Januar 2003
Obwohl aus dem fernen Jahr 1970 stammt, einer Zeit, in der Barockmusik häufig viel zu langsam und mit wenig spirituellem Einfühlungsvermögen dirigiert wurde, überrascht diese Gesamtinterpretation von Händels "Messiah" positivst: Richard Bonynge als Dirigent ist ein wahrer Meister seines Fachs und er bringt sowohl Orchester (English Chamber Orchestra) als auch Chor (Ambrosian Singers) und Solisten zu musikalischen und geistlichen, und somit das Werk entsprechend würdigenden Hochleistungen. Ja echte Gänsehaut vermag Tom Krause auszulösen, wenn er davon singt, dass die Posaunen erklingen und alle Toten erstehn. Ganz besonders hörenswert auch die wundervolle Joan Sutherland. Insgesamt eine der besten Gesamt-Interpretationen, die jemals von Händels "Messias"publiziert wurden.
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Gesanglich ist diese Aufnahme ein einziger Genuss. Die Solisten singen wunderschön - darüber hinaus ist der Chor wie ein fünfter Solist zu werten. So genau, geschmeidig und geschlossen intonieren Chöre selten.

Der Instrumentalpart wird durch ein sehr schlank besetztes English Chamber Orchester eher mit leichtem understatement wiedergegeben. Es dient nur zur Begleitung und Unterstützung des Gesanges und ordnet sich ihm zu sehr unter - ihm fehlt etwas der "Körper" und das Strahlende. Die rein orchestralen Teile sind zurückgenommen und dienen eher der Überleitung zum nächsten Vokalteil. Deswegen "nur" 4 Sterne - da die Balance etwas zum Gesang verschoben ist.

Bonygne dirigiert den Messiah leicht und schwungvoll - in Richtung italienisches Barock.

Gesamteindruck : eine gesanglich erstrangige Aufnahme mit leichten Abstrichen bei der orchestralen Begleitung
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Der Messias (Messiah, HWV 56) zählt bis heute zum bekanntesten und populärsten Exampel geistlicher Musik des christlichen Abendlandes. Es entspringt der Barockzeit. Allgemein bekannt ist vor allem das Chorwerk "Halleluja," welches man auch häufig auf Hochzeiten oder Krönungsfeiern europäischer Königshäuser zu hören bekommt. Als Komponist zeichnete sich Georg Friedrich Händel (1658 -1759) verantwortlich, der dies Oratorium im Jahr 1741 komponierte und ein Jahr später in Dublin uraufführte. Dublin feierte ihn sofort im Gegensatz zu London, dessen Kritiker in diesem Werk zunächst die Verunglimpfung der Bibel als profane Theaterinszenierung sahen. Dazu muss man wissen, dass im Oratorium dem Hörer in drei Teilen die christliche Heilsgeschichte erzählt wird. Die Geschichte beginnt mit den alttestamentarischen Prophezeiungen des Propheten Jesaja und wird fortgesetzt mit der Schilderung vom Leben und Sterben Jesu, um abschließend das erhoffte Kommen des Messias am jüngsten Tag zu schildern. Für die Auswahl und Verfassung der Texte zeigte sich Charles Jennens verantwortlich, der diese aus Textquellen der King James Bibel interpretierte. Der Gesang auf dieser Audio CD orientiert sich aber nicht am Original, sondern wird hier ausnahmsweise in deutscher Sprache vorgetragen.

Die Kunstform des Oratoriums war den Engländern vorab völlig unbekannt. So schuf Händel aus den Elementen der englischen Plays, Masques und Anthems, des klassischen französischen Dramas, der deutschen Kirchenkantate sowie der charakteristischen Musikform der italienischen Oper (Rezitativ und Arie, Ouverture, Einteilung in drei Akte) durch eine großformatig angelegte Gestaltung eine neue Form des musikalischen Dramas, die von der Bühne losgelöst ist. Dabei stellt das Theater zwar weiterhin den äußeren Rahmen, doch szenisches Spiel, Kostüme, Masken etc. entfallen. Der Handlungsablauf wird nun ausschließlich in die Fantasie des Zuhörers gelegt. So wird der ideelle und sinnliche Gehalt des Werks intensiviert. Das Oratorium hat dadurch, ohne dabei an Dramatik zu verlieren, episch-lyrischen Charakter.

Historisch sollte zumindest erwähnt sein, dass Händel vor seinem endgültigen Umzug nach London für den Hof des vergleichsweise kleinen Königreichs Hannover tätig war. Hannover stellte übrigens mit dem Blutsverwandten George I im Jahr 1714 einen Nachfolger für den britischen Thron, der nach dem Tod von Queen Anne ansonsten verwaist wäre. Für King George soll Händel auch die berühmte Wassermusik im Jahr 1717 komponiert haben. Die Hannoveraner hatten somit damals einen wichtigen Verbündeten gegen das militärische Preußen und man scheute von daher auch keinen verbalen Heldenmut gegen Preußen. Unter George I wurde Händel auch zum Musiklehrer der königlichen Kinder. Den Großteil seines Lebens verbrachte Händel folglich in Großbritannien, weshalb die Engländer ihn auch mehr als einen der Ihrigen betrachten und somit sollten auch die Kritiker mehr Verständnis für die englische Sprache des originalen Chorwerks zeigen, denn eine lateinische oder deutsche Version gab es damals noch nicht.

Diese Version ist allerdings in deutscher Sprache. Lobenswert ist jedenfalls, dass der gesamte deutsche Text im Begleitheft der 2CDs umfassenden Sammlung abgedruckt ist. Die musikalische Umsetzung bedient sich der zurückhaltenden Instrumentalisierung des Originals, was nicht bedeutet, dass die Inszenierung auf die gewohnte Brise Pathos verzichtet. Für die Umsetzung zeigt sich neben English Chamber Orchestra und den Ambrosian Singers der australische Dirigent Richard Bonynge verantwortlich. Diese Interpretation zählt in Fachkreisen zu einer der besten deutschsprachigen.

Angesichts des Umfangs und der Aufnahmequalität entsprechend der Technik der 1970er Jahre stimmt auf jeden Fall das Preisleistungsverhältnis. Wer den Messias in englischer Originalsprache hören möchte, kann auch zu einer Variante von Nikolaus Harnocourt greifen.
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am 12. Dezember 2013
Nach vielen Jahren diese Aufnahme gehört. Was für fabelhafte SängerInnen. Ist es eine Alterserscheinung, die Vergangenheit zu verklären.
Sicher kenne ich andere Aufnahmen, wo mir jeweils eine Stimme mehr gefällt, Frau Ameling, Blochwitz oder Tomlinson. Aber diese Kopplung,in allen Stimmen so überzeugend bedient zu werden, das ist schon seltener. Ich schätze speziell Frau Tourangeau sehr,herrliche Stimme, was für eine Tiefe!

Diese Aufnahme ist Marriner darin ähnlich, gar nicht massiv-breit, sondern sehr zügig musiziert. Speziell Tom Krause wird sehr gefordert,aber er besteht diese Geschwindigkeitsprüfung bei seiner Arie why do the nations.

Der Chor besteht diese Probe ebenfalls. Die ambrosian singers waren sicher Profis.

Unter den zahlreichen auch sehr guten Aufnahmen wird diese ihre Bedeutung behalten.
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am 19. Mai 2007
Gesamtaufnahme des Oratoriums "Messiah" von G. F.Händel in Englisch, eigentlich nur in dieser Sprache richtig. Die deutsche Übersetzung ist nicht schlecht, aber es wird dann eben ein deutscher "Messias" daraus.
Zu allererst möchte ich die herrlich Dame Joan Sutherland nennen, ihr Sopran leuchtet und die Spitzentöne kommen, dann aber sofort den Alt der Huguette Tourangeau, eine derart geschmeidige Stimme einfach wunderbar.
Wenn eine Rezension schrieb, dass hier ein etwas ins Italienisch hinein gebrachtes Oratorium gebracht wird, hat er/sie nicht unrecht, aber eben die italienische Opern- und Messkomposition war in ganz Europa, zu der Zeit, tonangebend. Das schadet gerade dem "Messiah" nicht.
Im Ganzen ein prachtvolles Oratorium und der Chor, sowie Werner Krenn und Tom Krause singen einen herrlichen Händel. Ich kann nur Jedem empfehlen sich diese Ges. des Messiah zu kaufen.
Hier wird ein ökumenisches Oratorium gebracht, lange bevor es das gab, komponiert, und wer weiß wie lange es unter diesem Papst Benedikt XVI. das noch gibt.
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am 30. April 2007
Ich möchte ohne weitere Ausführungen zum Positiven den Sternabzug begründen. Mir sind es zu viele barocke Verzierungen im Instrumentalpart. Triller von oben und unten, das auch nicht immer so plausibel. Schade! Etwas weniger hätte gut getan.
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am 13. März 2014
Alles in allem eine gute Besetzung, doch vergleichbar mit dem Schoenbergchor Messiah Wien, leider nicht. Es war Sinn und Zweck dieser CD, zu lernen, wo ich die Unterschiede dieser speziellen Musik erkenne und heraus höre.
Jeder hat seinen eigenen Geschmack. Die Leistung des Chores und der Solisten, Orchester ist trotzdem gut.
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am 19. Oktober 2014
Eine gute Aufnahme. Mit guten Solisten. Die Aufnahme ist ausgewogen und gut ausgesteuert. Die leisen Passagen sind sehr gefühlvoll vorgetragen und vermitteln sehr gut die entstehende Dramatik des Todes.
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