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HALL OF FAMETOP 500 REZENSENTam 19. November 2017
... und deshalb war ich überrascht, dass die DVD dennoch weiterhin mit FSK 6 angeboten wird, denn in der "alten" Version, die in den deutschen Kinos gezeigt wurde und, so weit ich weiß, bis heute im Fernsehen läuft, sieht man z.B. nie den toten Jungen am Boden liegen, sondern nur, wie die vier Freunde betroffen gucken, als sie auf die Leiche blicken. Der Schnitt wurde damals gemacht, um eben eine niedrigere Alterseinstufung zu bekommen.
Also, Vorsicht, wenn man den Film mit jüngeren Kindern gucken will. Ab 12 Jahre wäre bei dieser Version eher treffend.

Der Film selbst aber ist zu Recht ein Klassiker der "Coming of Age"-Geschichten geworden, einer dieser seltenen Glücksfälle, bei denen die Verfilmung das bessere Medium ist als die Erzählung von Stephen King, die hier die Grundlage bildet. Beispielsweise ist die Szene, in der zwei der Jungen auf einer Eisenbahnbrücke panisch vor dem herannahenden Zug flüchten (obwohl man zumindest als Erwachsener doch deutlich sieht, dass hier damals mit BlueScreen gearbeitet wurde) im Film weitaus dramatischer und furchteinflößender als in der Ich-Erzählung der Novelle. Der verstörte und leicht bi-polare Teddy wird von Corey Feldman wirklich genial gespielt, River Phoenix wirkt in seiner Rolle als "Boss" der Bande fast wie ein Erwachsener, weshalb sein seelischer Zusammenbruch an einer Stelle umso trauriger wirkt (es hat schon seine Gründe, dass die beiden Figuren im Zentrum des Filmplakats stehen und nicht der Erzähler Gordie).

Ja, es passiert nicht viel, wenn man so will. Vier Jungs machen sich 1959 auf die Suche nach einem vermissten, wohl von einem Zug angefahrenen Schulkameraden. Dabei reden sie auch allerlei "dummes Zeug" ("Ist Goofy ein Hund? Aber Pluto ist doch ein Hund!"), fabulieren aber auch über ihre mögliche Zukunft und öffnen sich bei dem langen Zusammensein gegenseitig das Herz über ihre Sorgen, Ängste, Nöte. Sie geraten heftig in Streit, versöhnen sich wieder, kommen in Gefahr, bemerken irgendwann, dass sie gar nichts zu essen mitgenommen haben und halten doch stur ihrer "Mission" fest, wobei am Ende jeder der vier als ein anderer zurückkommt.

Eigentlich definitiv kein Kinderfilm, trotz der Kinderdarsteller, sondern eher ein Film, den man im Rückblick auf die eigene Kindheit schaut, auch wenn diese vermutlich später stattfand, die "inneren" Erlebnisse sind zeitlos.
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am 6. Dezember 2017
Mit "Stand by Me - Das Geheimnis eines Sommer" verfilmte Rob Reiner den Roman von Stephen King (Die Leiche). Mit toller Besetzung, u. a. dem begnadeten Jungschauspieler River Phoenix (†), schaffte Rob Reiner einen der besten Streifen der achtziger Jahre. Er ist sehr liebevoll und einfühlsam inszeniert, aber weder bleiben Spannung, Humor, Abenteuer oder das gewisse Herzblut auf der Strecke. Nie wirkt der Film kitschig, man kann sagen, er ist einfach stimmig. Er appelliert an alles in uns, zeigt was Freundschaft heißt. Zum Schluss möchte ich noch die Musik im Film hervorheben, denn diese ist einfach famos ausgewählt.
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am 8. Oktober 2014
Der Titel,das Geheimnis eines Sommers trifft die Geschichte auf den Punkt.
Vier Jungs machen sich auf die Suche nach der Leiche eines Jungen "Ray"der zum Blaubeerpflücken ging und nie mehr Nachhhause zurückkehrte.
Das ist wohl die Story.
Aber all die Kleinigkeiten,Genauigkeiten und Dramatisierung die von Diesem Film ausgehen machen den Film auf eine Kindliche Art,so besonders.
Streiten,Verbotenerweise eine Eisenbahngleise überqueren,nur von einem Zaun getrennt dem Wachhund eines Schrottplatzpächters gegenüberstehen,zusammen Singen,beim Baden von Blutegeln befallen werden,Weinen,Familienprobleme untereinander Austauschen,...
mich rührt der Film nach nun gut 25-30 Jahren genauso,aber tiefer wie damals.
Ein Ruhiges aber Intensives Filmabenteuer mit 4 Jungs wie DU und ICH.
Ein Film für die Ewigkeit!
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TOP 1000 REZENSENTam 2. Oktober 2013
Rob Reiners "Stand by me" ist eine der geglücktesten Coming of Age Filme und basiert auf Stephen Kings Erzählung "Die Leiche". Die Geschichte ist eine Reise in die Vergangenheit - nicht nur für den Zuschauer, sondern auch für den Erzähler Gordon Lachance, der sich bei dem Begräbnis seines Jugendfreundes an die Zeit seines Heranwachsens im Kaff Castle Rock in Oregon erinnert und sein wichtigstes Ereignis im Jahr 1959 Revue passieren lässt. Dort lebt er als Jugendlicher (Will Wheaton)) und wird von seinen besten Freunden "Gordie" genannt. Der Junge muss genauso wie seine Eltern mit dem Unfalltod seines großen Bruders Denny (John Cusack) zurechtkommen, der als große Football-Hoffnung gefeiert wurde und Liebling der Eltern war. Er fühlt sich von den Eltern nicht mehr beachtet, deren Leben seit Dennys Tod irgendwo in Lethargie stehen blieb. Ein weiteres wichtiges Ereignis ist das Verschwinden eines etwa gleichaltigen Jungen names Ray Bowers, der vom Blaubeerenpflücken nicht mehr nach Hause kam und seither verschwunden ist. Gordie hängt in dieser Zeit am liebsten mit seinen Freunden Chris Chambers (River Phoenix), Teddy Duchamp (Corey Feldman) und Vern Tessio (Jerry O'Connell) rum, Gordies Vater sieht diese Freundschaften nicht gerne, da er alle drei Jungs nicht für den besten Umgang hält. Eines Tages hört Vern ein Gespräch seines großen Bruders, das er mit einem Kumpel führt, mit, der die Leiche des kleinen Jungen an einem Bahndamm in der Nähe eines Waldstücks gesehen haben will. Vern erzählt seinen drei Freunden davon und plötzlich ist die Idee geboren, dass man diese Leiche finden will, um anschließend als Helden gefeiert zu werden. Doch der Weg ist das Ziel und die Reise zu Fuß ist beschwerlich. Erschwerend kommt noch hinzu, dass Ace Merrill (Kiefer Sutherland), der Boss der Jugendgang auch vorhat, die Leiche zu finden...
Der Film hat von Anfang bis Ende eine sehr angenehme melancholische Stimmung, die die Geschichte einer großen Freundschaft zelebriert und eindrücklich zeigt, dass die Schwelle von Kind zum Erwachsenen auch mit Schmerz verbunden ist.
Kameramann Thomas del Ruth (Death Wish 2, Breakfastclub) hat schöne Bilder dafür gefunden, daher war es nicht verwunderlich, dass Rob Reiner ihn 2010 für einen weiteren Coming of Age Film aus vergangenen Tagen "Flipped" engagierte.
Diese sommerliche Freundschaftsidylle ist von Rob Reiner sehr sensibel inszeniert worden und wurde sehr schnell zu einem perfekten Klassiker des 80er Jahre Kinos. Durchweg gut sind die Darstellerleistungen der jungen Akteure, der leider viel zu früh verstorbene River Phoenix wurde mit diesem Film bekannt.
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am 15. Oktober 2017
Die Verfilmung von Stephen King's "The Body" ist für mich ein absoluter Klassiker aus meiner Jugend. Die Freunde machen sich auf, um die Leiche eines verunglückten Jungen zu bergen. Dabei haben sie mit Problemen (familiär, sozial, persönlich) zu kämpfen, die für diese Lebensphase geradezu typisch sind. Ein Stück Lebensgefühl...
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am 3. März 2016
Den Film habe ich schon in meiner Jugend angeschaut, jetzt habe ich ihn gekauft, da ich ihn unbedingt wieder sehen wollte.
Eine ungewöhnliche, mitreißende, melancholische Geschichte über Jugend, Abenteuer, Freundschaft, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Für mich einer der besten Filme, die jemals gedreht wurden!
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am 24. September 2013
Stephen King, sonst als Autor von Horrorgeschichten bekannt, schrieb hier eine autobiografische Kurzgeschichte über seine Kindheit in den fünfziger Jahren. Er wird von Richard Dreyfuss gespielt, der sich an früher erinnert, als er eine Todesanzeige liest, in der sein Freund von damals (River Phönix) in dem Versuch, einen Streit zu schlichten, ums Leben kommt. Tragisch: River Phönix kam tatsächlich ums Leben. Ein großartiger Schauspieler. Er spielt den ältesten der vier Freunde, die sich auf die Suche nach einer Kinderleiche machen (das einzige gruselige in dem Film), die noch nicht gefunden wurde und begeben sich auf ein Abenteuer, das die vier danach völlig verändert und erwachsener geworden zurückkehren lässt. Großartig auch Kiefer Sutherland als böser Bube, eine seiner Paraderollen. Die beste Szene im Film ist das "Zug ausweichen" auf der Brücke. Super sehenswert!
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am 1. Oktober 2016
Was soll man sagen, Erinnerungen von Kindern, die langsam in die Pubertät kommen. Teilweise kennt man das noch aus der eigenen Zeit in dem Alter, wo man mit den Augen seine Umwelt und das was da wächst und kriecht wahrgenommen hat, anstatt wie ferngesteuert auf sein Smartphone zu starren. Ich, Jahrgang 65, habe auch eins, aber habe es nicht ständig in der Hand ;)
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am 17. November 2013
Stand by me - Das Geheimnis eines Sommers ist ein wundervoller Film mit einer Spitzenbesetzung, der in meiner Familie immer wieder gerne gesehen wird. Ich selbst war in meiner Jugend ein Riesenfan von den Akteuren River Phoenix, Corey Feldman und Kiefer Sutherland (und natürlich einigen anderen mehr) und diese Fanliebe habe ich wohl auch auf meine älteste Tochter vererbt, die was die Filminteressen angeht, komplett in meine Fußstapfen getreten ist. Keine Frage also, dass ich ihr den Wunsch nach dieser DVD erfüllt habe, vor allem bei diesem unschlagbaren Preis!
Eine Tolle Geschichte, teilweise urkomisch, teilweise sehr kritisch und für mich definitiv ein Klassiker der Filmgeschichte der 80er Jahre! Must have!
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am 21. Februar 2018
Wer sehen will woher Szenen in "ES" und "Stranger Things" ihren Ursprung haben hier ist der Film. Habe die DVD auf einem 175" TV. Die Bild/ Ton Qualität ist gut, aber für mich sowieso nicht so wichtig.
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