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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
21
Still Life
Format: Audio CD|Ändern

VINE-PRODUKTTESTERam 29. August 2015
Da könnte ich mir doch selbst in den Hintern treten! Mehr als einmal habe ich schon gehört, dass "Still Life" von 1999 eines der besten Opeth-Alben sein soll. Mittlerweile ist es 16 Jahre alt, ich höre seit gut zehn Jahren Opeth - und habe mir erst jetzt "Still Life" zugelegt. Was habe ich da die ganze Zeit über verpasst! Mit den Opeth von heute, die den Death Metal komplett über Bord geworfen haben, hat dieses vierte Album nur wenig gemeinsam. Überhaupt gefällt mir die Band heute nicht mehr ganz so gut, mein Favorit war bislang "Blackwater Park" von 2001. Doch nun wird höchstwahrscheinlich dessen Vorgänger den ersten Platz einnehmen. Auf "Still Life" kombinieren Opeth perfekt Death Metal und Progressive Rock in überlangen Songs, die zu keiner Sekunde langweilig werden.
Manche Alben erzeugen ein Kopfkino, und das hier gehört ganz klar dazu. Beim Anhören formen sich vor meinem inneren Auge Bilder einer einsamen, weitläufigen Moorlandschaft im Herbst. Opeth mögen hier noch nicht ganz so hochprofessionell zu Werke zu gehen wie auf den späteren Platten (was in diesem Fall bedeutet, dass das technische Niveau "nur" hoch und nicht astronomisch hoch ist), aber trotzdem ist jede einzelne Note genau da, wo sie sein soll. Die Songs sind einfach grandios: erhaben, von melancholischer Schönheit und im richtigen Moment auch mal garstig. Gut, dass ich "Still Life" nun endlich mein Eigen nenne. Besser spät als nie.
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 16. Juni 2008
Vorab ersteinmal ist "Still Life" das vielfältigste Opeth Album bei dem ständig etwas passiert und was man erst nach ein paar mal Durchhören merkt, wenn man es aufmerksam tut. Hier wechseln 7ner und 5er Takte sich ab, ohne das man es merkt und es trotzdem genial groovt. Das ist Musik in bester Form, wie man von den Opeth Jungs erwartet! Das Remake dieser genialen und schon beängstigend guten CD bietet viel fürs Geld. Der 5.1 Mix ist wirklich erste Sahne und das das Live Video von "Face of Melinda" sehr gut gemacht! Das Album lohnt sich auf jeden Fall, auch für Menschen die das alte schon haben!
Zur CD selbst muss ich nicht mehr viel sagen, außer dass der Schritt von "My Arms Your Hearse" zu "Still Life" wohl der größte in der Bandgeschichte war und vermutlich sein wird, auch wenn jedes neue Opeth Album erfrischend anders ist! Unglaublich tolle Songs mit typischer Opeth Stimmung und typischen Opeth Wiedererkennungswert schallen aus den Lautsprechern in denen man sich einfach nur verlieren und in die man sich ienfach nur verlieben kann, wenn man auf Pink Floyd, Deep Purple und mordernen Prog Metal steht!

Akerfelt in Höchstfrom! Kaufen und genießen wenn man eine 5.1 Anlage hat!

Sehr gelungen! Ich liebe diese Opeth Album und würde es mir auch nochmal kaufen, wenn es zum dritten Mal in so hoher Qualität erscheint!
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 28. April 2008
in letzter Zeit werden immer mehr Mehrkanal Cd's veröffentlicht, mich freut das sehr, denn das Sounderlebnis ist einfach gigantisch (vorausgesetzt man hat die passende Hardware)
Die Neuauflage des Opeth Albums beeindruckt gleich nach dem auspacken mit einem sehr sehr sauber verarbeiteten Cd-Cover, welches wie ein kleines Buch aufgebaut ist und sich im Cd Regal wie eine kleine Bibel macht :)

Die DVD auf welcher der Mehrkanalton zu finden ist bietet neben DolbyDigital auch DTS --> so macht Musik hören richtig Spaß :)
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 23. Februar 2002
Musik produziert Bilder, sollte sie zumindest.
Während ich bei Klängen von den Nine Inch Nails oder auch Tool die Gänge einer alten, sterilen und längst verlassenen Klinik vor mir sehe und sich ein eher kaltes Gefühl einschleicht, fange ich bei den ersten Tönen von "The Moor" gleich an mich wohl zu fühlen.Eine längst vergessene Landschaft umgeben von Seen, alten Bäumen und Höhlen sehe ich.
Egal ob Martin Ackerfeld ( Sänger ) das bösartigste Kreisch-Organ oder die klarste Trauerstimme anstimmt,egal ob sich die Rhythmus-Fraktion krachend und metallisch oder akkustisch bis leicht jazzig gibt, alles ist in sich stimmig,alles passt.Kein aufgetragener Pathos, kein übertriebenes Geprügel.
Während Truppen wie Cannibal Corpse oder Obituary puren Hass transportieren, merkt man Opeth diese gewisse Leidenschaft an. Gerade das Metal-Genre ist übersät von nervig-dämlichen Klischees und hat eine überschauliche Anzahl von ernstzunehmenden eigenständigen Bands, Opeth stehen meiner Meinung nach auf dem obersten Treppchen, unangefochten.
8 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 12. Juni 2001
Auf der vierten Platte des fabulösen Quartetts aus Schweden zeigen sich die Mannen um Mikael Akerfeldt auf dem Zenit ihrer musikalischen Schaffenskraft. Nach der im Opeth-Kontext doch sehr aggressiven Vorgängerplatte "My Arms, Your Hearse" behalten Opeth zwar textlich das Prinzip des Konzeptalbums bei, zeigen sich musikalisch jedoch wieder von ihrer ruhigeren Seite und schwimmen so wieder im Fahrwasser ihres zweiten Albums "Morningrise". "Still Life" stellt damit jedoch keinesfalls ein Selbstplagiat dar, vielmehr ist es Opeth gelungen, eine Synthese der Stärken von beiden Vorgängern zu entwickeln. So setzen Opeth ihre Trademarks immer songdienlich ein, progressive, teilweise sogar zärtliche Phasen wechseln sich mit agressiven Ausbrüchen ab ohne den Fluss des Stückes zu zerstören. Man hat den Eindruck, dass sich Mikael Akerfeldt gesanglich in Beide Richtungen weiterentwickelt hat. Seine klare Stimme nimmt immer mehr an Ausdruckskraft zu und sein Kreischgesang ist in seiner Agressivität kaum noch zu überbieten. Obwohl, im Gegensatz zur Vorgängerplatte, die Songs und nicht das Gesamtkonzept im Vordergrund stehen, wird ein textlich in sich geschlossenes Konzept verfolgt. Hier nur soviel: Die Story dreht sich um einen jungen Mann, welcher aus seiner Heimat durch die Kirche vertrieben wurde, der, um seine Geliebte wieder zu erlangen, in die Heimat zurückkehrt und dort in Konflikt mit der Inquisition gerät. Natürlich endet die Geschichte tragisch, ein Happy End wäre bei Opeth auch nicht denkbar gewesen. Sehr positiv sind die Lyrics hervorzuheben, die sich, in Opeth-Tradition, auf sehr hohem Niveau bewegen und nicht in Plattitüden ausarten. Als absolute Highlights der Platte sind das 9minütige "Moonlapse Vertigo" und das auf dem Höhepunkt der tragischen Story angesiedelte "Face of Melinda" zu erwähnen. Allerdings stehen ihnen die anderen Songs kaum in der Qualität nach. Abgerundet wird der Gesamteindruck des Werkes durch das gelungene Artwork von Travis Smith. Alle diejenigen, die fürchten, es gäbe nur noch mittelmäßige Musik auf der Welt, sollten der Platte eine chance geben. Die Wenigsten werden enttäuscht sein. Bleibt zu hoffen, dass der Band bald die Beachtung geschenkt wird, die ihr gebührt und Opeth ihre grandiosen Live-Qualitäten endlich einmal vor grösserem Publikum präsentieren dürfen.
18 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 10. März 2015
Ein super Werk
Eigentlich wurde ja hier schon fast alles geschrieben. Wer es nicht nur hart sondern zwischendurch auch mal ruhiger haben will ist hier richtig
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 10. November 2003
Opeth ist generell eine Band der superlative. Nur dieses Album ist noch ein viel größerer Hammer.Das album ist super produziert einfach hammer die Musik ist die Komplexeste die ich jemals hörte der Gesang ist der variabelste den ich jemals hörte. Ich hatte sogar mal mit einem Freund eine seltsam erfahrung wegen den Ungglaublichen Melodien und der Vielfalt. Story: Ich und mein Freund waren bei ihm er hatte sich an dem Tag die hier beworbene CD gekauft. wir haben die ganze Zeit gehört vo allem das 2 Lied. nach dem wir uns schlafen gelegt hatten sagte ich nach vielleicht einer Stunde im Halbschlaf er soll die musik ausmachen da ich schlafen will. er tat das und sagte plötzlich überrascht das wir die musik schon längst ausgemacht haben aber er es auch gehört hätte......... Verrückt nicht wahr???? Aber bei extrem guter musik kann das schon mal passieren! JETZT NICHT ZURÜCK schrecken einfach zuschlagen der Preis ist für eine der besten CD`s die es jemals gab extrem niedrig!!! Mfg satanico
13 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 5. Dezember 2005
Neben Morningrise ('96) bisher das beste Album von Opeth. Spätestens mit 'Moonlight Vertigo' kann man über die Einfachheit manch weniger Riffs vgl. mit den anderen dieses Albums in 'The Moor' und in 'Godhead's Lament' hinwegsehen. Diese Schwachstelle erlaubt die Benotung 4,99/5 Punkten.
Für Einsteiger in Opeth schlecht, da die Alben sich ohnehin ziemlich unterscheiden und das Album schon zu alt ist, dass die Hoffnung auf ein Still Life II kausal ünbegründet ist. Jene, die Opeths Glanzleistungen hören möchten, dürfen dies hier.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 11. April 2008
Diese Frage muss sich, wie schon bei dem Re-Release der Ghost Reveries jeder selbst stellen und beantworten. Ich habe mir das Album noch mal zugelegt, weil meine alte Cd nicht mehr lesbar war und was soll ich sagen? Es ist Still Life, es ist noch immer das legendäre Album von 1999, nur mit einem neuen Artwork und der minimal besser klingenden 5.1-Mischung des Albums.
Ob sich ein Neukauf des Albums wegen der 5.1-Version lohnt? Ich finde nicht. Aber da muss jeder, wie gesagt, selbst entscheiden.

Jeder Song ist für sich ein geniales Stück Musik und im Zusammenhang eines der größten Werke, die ich mir jemals in den Player legen durfte.
Das Album ist von vorne bis hinten wirklich perfekt. Es wächst mit jedem Hören, jeder Song ist einzigartig und die Stimmung und die Magie, die dieses Album auch nach beinahe 10 Jahren noch verbreiten kann sind unmöglich zu beschreiben.

Vor allem die ruhigen Stücke sind es, die auf diesem Album Zeit benötigen. Zunächst ging es mir ähnlich wie mit My Arms Your Hearse: Metal Anteile zu unmelodisch oder ungroovig empfunden und die leisen Teile des Album oft als viel zu schwach instrumentiert abgestempelt. Doch je öfter man die Stücke hört und je mehr man sich auf dieses Album einlässt, desto mehr von seiner Schönheit wird es einem offenbaren.
Easy Listening ist also nicht angesagt. Aber das dürfte jeder Wissen, der schonmal einen Blick in Richtung der (mittlerweile) 5 Schweden riskiert hat.

Fazit: Einzigartiges Album, welches man so nicht so schnell wieder erleben wird. Für alle Fans von progressiver Musik besteht ganz klar Kaufempfehlung, alle die simple Bang-Musik wollen sollten sich den Kauf überlegen, dann sie werden mit Opeth nicht glücklich.
8 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 10. März 2002
Gleich vorweg: Ich habe noch NIE zuvor eine Platte gehört, welche die allerniedersten Instinkte und den hohen Kunstverstand so gleichermaßen voll und ganz befriedigt. Wer sich nach einem harten Tag ab und zu gerne DEATH-mäßig die Kanne gibt, aber nach spätenstens 3 Titeln doch wieder etwas ruhigeres, gesitteteres und 'künstlerisch wertvolleres' hören möchte, der kaufe diese CD. Hier haben wir progressiven Death-Metal, bei dem Erholungspausen und Anspruch bereits einbaut sind. Nachdem einem durch ein abgrundtiefes Röhren, Grunzen, Rülpsen - unterlegt von brachialen, abgrundtief schwarzen Höllenriffs - gerade das Gehirn ausgeblasen wurde, findet man sich auf einmal in der schönsten Akustik-Gitarren Harmoniewelt wieder, igendwann später wabern psychedelische Gitarrensounds durch die Luft, zwischendurch klingts auch mal herrlich relaxt angejazzt. Oft wird auch 'sauber' gesungen, nätürlich wird auch mal technisch-progressiv gefrickelt und es werden kurze Soundscapes entwickelt, aber bevor es irgendwann zu niveauvoll wird, zischt uns der 'Sänger' wieder was um die Ohren: "Each and everyone would die at my hand. Choking in warm ponds of blood " - Haha, so lieben wir das!
Wer nun aber glaubt, wir hätten es hier mit einem zusammengeschusterten Machwerk ohne große Linie zu tun, der irrt. Im Gegenteil, das Werk zeigt trotz der extremen Gegensätze einen klaren übergeordneten Spannungsbogen. Die Songs haben zum Teil regelrechten Ohrwurmcharakter und sind von einem fast klassischen Formwillen. Und vor allem hat jedes Stilelement, jede Floskel, jede Phrase Gewicht und Bedeutung und sitzt genau an der richtigen Stelle. Hier ist weit und breit nichts von Selbstzweck oder purer Demonstration zu spüren. Nein, die Musik steht ganz für sich selbst und dass man es mit begnadetsten Musikern zu tun hat nimmt man genau so selbstverständlich hin wie das hohe kompositonstechnische Niveau, die aufwendige Produktion und die hervorragende Klangqualität. Bei einem solchem Album von Schwächen zu reden ist eigentlich Frevel, doch es muß gesagt werden, daß man Death-'Gesang' auch schon furchterregener und agressiver gehört hat und daß der 'Clean'-Gesang doch ziemlich blaß bleibt, weil dem Sänger Individualität und Charisma fehlen. Aber dieses Manko dürfte nicht ausreichen, um diesem Album einen Platz in der legendären Insel-Top 10 zu verwehren.
12 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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