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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
13
Terrible Certainty (Bonus Track Edt.)
Format: Audio CD|Ändern
Preis:15,01 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 5. Februar 2018
Terrible Certainty ist das perfekte Bindeglied zwischen dem unkontrolliert, ungestüm und teilweise chaotische Songwriting von Pleasure to Kill und der musikalisch gereiften und technisch versierteren Extrem Aggression. Mit Blind Faith geht es sofort gewaltig los und es wird da weiter geprügelt, wenn auch "gereifter",
wo man mit Pleasure to kill aufgehört hat. Der perfekte Opener. Anschließend geht es mit Storming with Menance etwas gedrosselter (also jetzt nicht wirklich langsam) zu Werke. Mit einer der eingängigsten Songs auf dem Album. Weiter geht es mit dem Titel Track. Dieser zeigt deutlich wie sehr die Band technisch und musikalisch gereift ist. Das geniale Schlagzeug Intro, bei dem später der Bass mit einsteigt (der leider, leider viel zu leise abgemischt ist und somit nur schwer zu erkennen ist. Schande das man dies nicht beim Remaster besser hinbekommen hat). Der Einstieg bis zur 1. Strophe ist fast schon als progressive zu bezeichnen und erinnern mich übrigens verdächtig stark an Slayers Kill Again (auf der Hell Awaits). Mit Toxic Trace kommt dann auch schon die nächste Granate. Der Anfang ist so genial, mit seinen ganzen Riffs, bevor dann das Chaos losbricht. Im Mittelteil gibst dann diese herrliche Bridge zum Mitgröhlen. Sehr gelungen. Mit As the World Burns, One of Us, Behind the Mirror gibt es noch jede Menge erstklassiger Songs, die meiner Meinung nach zwar nicht die Qualität von Blind Faith, dem Titel Track oder gar Toxic Trace haben, aber immer noch mächtig überzeugen. Als Bonus wurde noch die Out of the Dark...EP mit zusätzlichen Live Songs draufgepackt.
Was gibt's an dieser Scheibe auszusetzen? Eigentlich nichts, außer das die Soli für meine Begriffe zu austauschbar sind und zu wenig Wiedererkungswert haben. Coma of Souls spielt da schon in einer anderen Liga. Das ist aber jammern auf hohen Niveau.
Die Produktion ist für 1987 ok. Schlagzeugsound finde ich gut, Gitarren sind etwas dünn und der Bass leider zu leise.
Man hätte auf der Bonus CD noch den Cover Song von Tygers of Pan Tang draufpacken können. Gangland war damals die B-Seite von Behind the Mirror.
Super Scheibe und gehört mit Extreme Aggression und Coma of Souls zu meinen 3 Kreator Favoriten. Schade das diese Platte live stark vernachlässigt wird.
Zum Glück haben Kreator damals noch keinen Powermetal gespielt 😉

Dafür gibt's 4.5 Sterne und damit im Zweifel für den Angeklagten 5 Sterne!
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am 4. Januar 2016
Top Album von Kreator.
Schnell, hart, laut.
Nur der Sound ansich ist etwas kalt,
paßt aber gut zur Stimmung der Scheibe.
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am 3. September 2002
Und endlich remastered, das Dritttwerk der Mannen um Mille Petrozza. Mit "Pleasure to Kill" und "Endless Pain" lag natürlich die Hürde sehr hoch. Deswegen schlug diese Platte damals auch nicht so sehr arg ein. Schade eigentlich. Mit Songs wie "Toxic Trace" (einer der besten Kreator-Songs ever!!!) und "Terrible Certainty" wurden eindeutig die Weichen für den nachfolgenden Meilenstein "Extreme Agressions" gestellt. Der damals eher spartanische Sound wurde durch das remastering verbessert und das ganze mit Bonustracks gespickt. Was will das Metal-Herz mehr?
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am 25. November 2012
Was besseres gibt es für Trashmetal Fans nicht! Die CD war in einem TOP Zustand. Ist Bloß weiter zu empfehlen
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am 27. Januar 2017
Bei Aufzählung der größten deutschen Thrash- oder auch Kreator-Klassiker fehlt die Terrible Certainty meistens. Der einzig logische Grund dafür kann eigentlich nur der seltsame Sound sein. Die Gitarren klingen zweitweise schon zu sehr nach Rasierapparat... 1987 kannte die ganze Szene die deutlich besser produzierten Referenzalben von Slayer (Reign in blood) und Co. Das war im direkten Vergleich schon ne andere Hausnummer.

Musikalisch gibt's hier allerdings gar nichts zu motzen. Sowohl der Vorgänger als auch der Nachfolger mögen ein bisserl legendärer sein, die durchweg besseren Songs haben sie nicht unbedingt. Die TC bietet schlicht alles, was Fans der alten Kreator bzw. des 80er Brutalo-Thrash steilgehen lässt. Angefangen beim tötlichen "Blind faith" bis zum eigentlichen Finale der B-Seite "Behind the mirror" gibt's hier ausnahmslos ganz große Klassiker (Toxic Trace, Terrible Certainty, Storming with Menace) oder eben Halbklassiker (kompletter Rest). Die Band geht dabei zwar deutlich strukturierter als auf der Pleasure to kill zu Werke, vergisst dabei allerdings nicht das unbändige, gnadenlose Geknüppel der ersten zwei Alben. Ein letztes Mal. Schon auf der "Extreme" wird Kreators Urgewalt kanalisiert, die Songwriting effektiver und die Band immer größer.
Hier aber gibt es immer wieder mal das Gehacke, das die "Pleasure" soooo geil machte und den Fan ohne Vorspiel zur ekstastischen Zuckungen treibt!
Sind wir doch mal ehrlich, wer beim endgeilen Toxic Trace nicht immer, wenn die Band richtig losprügelt, nicht in die totale Raserei getrieben wird, ist wahrscheinlich kein Thrasher und ganz sicher kein Kreator-Fan! Meine Wenigkeit wird die Tour zum Album - meine erste Kreator-Show - NIE vergessen. Als das Opening-Riff des göttlichen Titeltracks ertönte, waren wirklich alle Köpfe samt Matten in wilder Rotation. Kein Fistgebange, kein Gepose, keine kurzen Haare...;o)) Hach, was schön!

9,5 von 10
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am 25. Oktober 2015
... das gilt auch im Falle von KREATOR, denn mit ihrem dritten Studioalbum unterstrichen sie sehr eindrucksvoll ihre Vormachtstellung in Sachen "Thrash Metal" in Deutschland und Europa. Waren die Vorgänger noch brutal und ungestüm, so begeisterte "Terrible Certainty" vor allem durch sein ausgewogenes und abwechslungsreiches Songwriting, das war wirklich alles aus dem obersten Regal - ganz großes Kino! Für mich persönlich gehört "Terrible Certainty" nicht nur zu den besten KREATOR-Scheiben, sondern zu den besten "Trash"- Alben überhaupt. Ich mag es eigentlich nicht wenn nur drauflos geklopft wird, ich brauche auch unbedingt gute Melodien und eingängige Hooklines und genau damit ist "Terrible Certainty" zu Hauf gesegnet. Das macht wirklich von Anfang bis Ende richtig Spaß, KREATOR feuern von der ersten bis zur letzten Sekunde ein richtiges Stahlgewitter ab.
Anspieltipps gibt es an dieser Stelle nicht, die Songs sind allesamt aus der obersten Schublade und ich denke auch das sich jeder "Thrasher" bereits vor Jahren seine eigenen Highlights herausgesucht hat.

Mein Fazit: Für mich ist "Terrible Certainty" eines der besten "Thrash"- Alben überhaupt und darf auch meiner Meinung nach in keiner anständigen Sammlung fehlen. Ich kann mir auch nicht vorstellen das es Freunde dieses Genres gibt die diesen Silberling nicht im Regal stehen haben.
Falls doch, schämt euch und besorgt euch diese Granate schleunigst!

Meine Bewertung: 10 von 10 Punkten.
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am 29. Dezember 2003
...war dieses Album für Kreator. Schneller als pleasure to kill konnte man zu diesen Zeitpunkt noch nicht werden und der rest wäre eine reine Selbstkopie gewesen. Der gesang ist diesmal viel Aggresiver und die Gitarren nicht mehr so chaotisch. Auch die texte werden immer anspruchsvoller und daher sind 5 Sterne in meinen Augen verdient. Auch die produktion passt gut zu dierser Platte. Ohne dieses Album wäre "extreme Aggression" in seiner ausgereiften Thrash-Hülle nie möglich gewesen.
Anspieltips: Bling Faith, Behind the mirror und Terrible Certainty
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am 1. Oktober 2008
Als ich sie damals 1993 geschenkt bekam und in den Player einlegte, fegte mich der Sound glatt an die Wand. Kannte ich bis dato auch nur Bands wie Metallica und Guns N Roses. Es waren Songs wie "Terrible Certainty" und vorallem "Behind the Mirror" die mich schwer beeindruckt haben. Auch heute noch hat diese Bombe nichts an ihrer Durchschlagskraft verloren.
Terrible Certainty ist für mich neben der genialen Renewal das beste Kreator Album ever!

Dieses Album ist einfach wunderbar um Frust abzuhauen.
Einfach einlegen, Boxen aufdrehen und abmoshen!
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am 11. November 2000
Nach so einer tollen Thrash Metal CD wie "Pleasure to Kill" hatte ich mehr von Kreator erwartet. Irgendwie flitzt alles auf dieser CD schnell an einem vorbei ohne einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Keiner der Songs motiviert mich. Man hat das Gefühl, daß die ganze Scheibe aus einem Grundsong herraus erarbeitet worden ist, da allen ziemlich eintönig klingt. Besser ihr holt euch "Pleasure to Kill" oder "Extreme Aggression".
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am 1. März 2012
Es war um 1991, ich war damals 12, als ich nach einer Menge bitten und betteln Kreators Drittling Terrible Certainty auf Kassette geschenkt bekam. Sodom und Destruction waren mir zu diesem Zeitpunkt schon ein Begriff; es war also nicht mein erster Kontakt mit Thrash Metal, aber sicherlich war er nicht minder gewaltig.
Ich weiss nicht wieso, aber früher galt es für mich mit jedem neuen Album, auch immer ein neues Stück (Msuik)Welt zu erforschen und dementsprechend nervös und angespannt war ich auch, als ich das Tape ins Deck schob und "Play" drückte.
Das Album aus damaliger Sicht zu beschreiben wäre natürlich völliger Quatsch, da ich heutzutage viel mehr Vergleichmöglichkeiten habe und das Album mehr als genug Zeit hatte auf mich einzuwirken :)

Wie schon manch Vorredner absolut richtig geschildert hat, kann man Terrible Certainty als nachvollziehbares und somit auch logisches Bindeglied zwischen der absoluten, perversen Rohheit eines Pleasure To Kill (1986) und den technisch schon weitaus gereifteren Extreme Aggression (1989) und Coma Of Souls (1990) sehen. Und genau diese Position macht diese Scheibe für mich so extrem reizvoll, denn jeder Song bietet zum einen gebündelte Energieen und Aggressionen, die es locker mit Thrash-Monstren der Marke Rippin Corpse und Pleasure To Kill aufnehmen können und zum anderen, trotz aller Gewalttätigkeit und nicht zuletzt dank des reiferen Songwritings und ausgeklügelter Texte, einen ungeahnten Ohrwurmcharakter.
Wie sich das vereinbaren lässt ist das Geheimnis von Mille und seinen Jungs, aber es ist machbar. Nehmen wir beispielsweise den Titeltrack. Der Song ist einerseits ultra brachial, so dass man sich automatisch nach etwas umschaut, das man an 'ner Wand zerkloppen kann, und andereseits könnte man ihn locker beim Abschrubben unter der Dusche vor sich hin trällern.
Im Gegensatz zu den Kreator-Alben neueren Datums, klingt Milles Stimme hier auch noch so richtig assig. Eigentlich klang die Stimme auf Terrible Certainty und auf dem 89er Nachfolger Extreme Aggression nie mehr so gut. Davor schien sie weniger kontrolliert und hatte somit auch etwas punkiges, und später bzw. heute klingt der Gute eher nach Pumuckl mit Verstopfung. Ist natürlich subjektiv, ist aber auch ein weiterer Grund, weshalb ich TC so sehr mag.

Lange Rede, kruzer Sinn: Terrible Certainty bietet besten Thrash Metal made in Germany; rau, schnell, kantig, sozialkritisch, aber trotzdem auch sehr eingängig und was ich persönlich äusserst wichtig finde, nicht überproduziert, was mir bei neueren Thrash-Alben aller Coleur immer wieder bitter aufstösst.
All diese Faktoren machen Kreators Numero Tres zu meinem Fave in Sachen Thrash und eignet sich zudem als perfekte Thrash-Einstiegsdrogen.
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