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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
19
4,8 von 5 Sternen
Morrison Hotel [Vinyl LP]
Format: Vinyl|Ändern
Preis:16,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 5. Oktober 2012
Wer, wie ich mit den Doors groß geworden ist und das gute alte Vinyl wieder entdeckt hat, für den ist das Album quasi eine Verpflichtung zu Kauf. Die Musik zu werten möchte ich mir nicht anmaßen, denn Doors sind halt die Doors, kein wenn und kein aber. Die 180 Gramm Vinyl machen sich auf dem Laufwerk etxrem gut, der Sound ist exzellent und der Nostalgiefaktor ist garantiert. Auflegen, Sound aufdrehen und geniesen.
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am 3. Juli 2003
1970: Nachdem die Doors nach dem Miami-Skandal Auftrittsverbot bekommen hatten und viele Konzerte abgesagt worden waren hat sich das Image der Band wieder erholt und auch Jim hat sich wieder etwas gefangen. Die Doors veröffentlichen eines ihrer besten Alben: Morrison Hotel. Es ist das rockigste, das die Doors je aufgenommen haben. Jim hat seinen Alkoholkonsum (zumindest vorläufig) wieder unter Kontrolle, und auch die Kritiker sind begeistert. Die Doors sind wieder ganz oben! Der Titel der LP ist eine Anspielung auf das "Morrison Hotel" in Los Angeles, in dem auch das Cover aufgenommen wurde, und in dessem Keller sich das berühmte "Hard Rock Cafe" befindet. Ray und Dorothy Manzarek hatten das Hotel bei einem Spaziergang in L.A. entdeckt.
Das Album beginnt mit dem "Roadhouse Blues", einem harten Rocktitel, der auch einer der bekanntesten Doors-Titel überhaupt ist.
Das Stück "Waiting For The Sun" war eigentlich schon für das dritte Album aufgenommen worden und hatte dem Album auch seinen Namen gegeben, wurde aber damals (1968) nicht verwendet. Es ist ein träumerisches, melancholisches Stück, das von Jim mit einer sensiblen, klagenden Stimme gesungen wird.
Heiterer wird es in "You Make Me Real", einem Titel, der für Jims Freundin Pamela Courson (seine "kosmische Partnerin", wie er sie selbst bezeichnete) geschrieben war. Wieder einmal wird hier Jims Wunsch auszubrechen deutlich ("Make me free, You make me free.")
"Peace Frog" ist ein flottes, rockiges Stück, doch der Text ist extrem bedrückend. Jim verarbeitet hier seine albtraumhaften Erinnerungen an das Konzert in New Haven, als die Polizei ihn während des Konzertes auf der Bühne verhaftete. Während man ihn abführte, schlugen die Polizisten mit Schlagstöcken auf ihn ein, obwohl er sich nicht wehrte. ("Blood in the streets in the town of New Haven")
"Peace Frog" geht nahtlos in "Blue Sunday" über. Diese langsame Ballade ist weitere musikalische Liebeserklärung von Jim an Pamela.
In "Ship Of Fools", einem relativ schneller Song, drückt Jim seinen Unmut über die Denkensweise der Menschen aus und besingt zur heiteren musikalischen Begleitung den Untergang der Menschheit mit faszinierender Gleichgültigkeit.
"Land Ho!" handelt von einem alternden Seemann, der sich sein altes Leben zurücksehnt.
Danach folgt das bluesige "The Spy", mit seinem beängstigenden, verstörenden Text. ("I know your deepest, secret fear.")
Das swingende "Queen Of The Highway" hat aber auch, zumindest im Text, eine dunkle Seite.
Anschließend folgt das ruhige "Indian Summer", ein Titel, der fast wie der Anfang von "The End" klingt.
Zum Schluss enthält das Album mit "Maggie M'Gill" noch einen Song, dessen Text Jims Liebe zum Blues ausdrückt ("I'm an old blues man...I've been singing the blues ever since the world began."), die er in dem Album L.A. Woman noch stärker zeigen wird.
Für mich ist Morrison Hotel eines der besten Alben, das The Doors je produziert haben und das in keiner CD- oder Plattensammlung fehlen darf!
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am 23. November 2014
Eines der besten Alben der Band! Die Qualität der Ton aufgezeichnet besser als alle anderen Alben. Ich empfehle für alle Liebhaber guter Musik.
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am 16. April 2014
Habe diese Vinyl meiner Schwester zum Geburtstag gekauft
musste diese dann aber leider zurückschicke da Sie diese schon hatte... :/

verpackung war super und was ich so von außen beurteilen konnte top qualität
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am 20. Februar 2014
ich habe die Plate verschenkt, daer weiss ich nicht vie über Qualität oder klang, dennoch ist es einfach ein Klassiker und das geburtstagskind hat sich sehr darüber gefreut!! :D
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am 4. Februar 2010
Nach der etwas schmalbrüstigen *Soft Parade* fanden die Doors 1970 mit *Morrison Hotel* zu alter Stärke zurück. Der Name des Albums ist Programm. *Morrison Hotel* ist die einzige Scheibe für die Jim Morrison alle Texte verfasst hat. Was mitunter sehr intim und autobiographisch wirkt (Land Ho!) oder mit Rocker-Mythen aufräumt (Queen Of The Highway).

Der Reigen beginnt allerdings mit einem Klassiker: Roadhouse Blues. Nix könnte wohl Doors-typischer sein, als von der käuflichen Liebe auf der einen Seite, und der Bigotterie auf der anderen Seite zu singen. Im Anschluß daran schreit Morrison nach der Sonne (Waiting For The Sun), ein Titel der durchaus bereits auf die dritte LP gepasst hätte. Die Band besingt große Gefühle (You make Me Real), bluest ordnungsgemäß (Peace Fog, The Spy), trifft skurille Seelenfänger (Ship Of Fouls) und schwelgt nostalgisch und zeittypisch im indianischen Sommer (Indian Summer), bevor man mit der Looserstory Maggie MGill als Rausschmeisser nochmals das Rockriff auspackt.

Morrison Hotel ist eine typische Rock`N`Roll-Platte mit Blueselementen geworden, die sehr straight und rough rüberkommt. Manzarek verzichtet auf übertriebene Organ-Elemente, dafür maltratiert er sein Piano in bester Sixtiesmanier. Und zum ersten Mal war auf einer Doors-Scheibe auch ein Session-Bassist zu hören.

FAZIT: mein heimlicher Favorit...
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am 26. März 2017
Es ist sehr schnell angekommen. Die Qualität ist sehr gut und der Sound auch. ich habe es sehr genossen.
Sehr empfehlenswert
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am 9. September 2007
Nach dem eher durchschnittlichen Album "The Soft Parade" waren die Doors mit "Morrison Hotel" wieder voll am Start; das Songwriting ist so gut wie eh und je, man verzichtet auf Beiwerk wie Mandoline, Geige, Englisch Horn u. ä. und spielt wieder puren Rock and Roll mit Blues-Einschlag, wobei die psychedelischen Elemente inzwischen eher der Vergangenheit angehörten.
Schon der Opener "Roadhouse Blues" ist einer besten Doors-Songs überhaupt und entwickelte sich schnell zu einem Live-Standard der Band, genauso wie die stets im Doppelpack gebotenen Nummern "Peace Frog" und "Blue Sunday": ersteres ist eine geile Funk-Nummer und letzteres eine sehr schöne, fast (aber eben nur fast) schon schmalzige Ballade.
Sehr stark sind auch solche Ohrwürmer wie "Waiting For The Sun", "You Make Me Real" oder "Land Ho!", die wunderbar entspannten Tracks "The Spy" (eine hübsche Gitarrenmelodie und smoothes Pianospiel von Ray Manzarek) und "Queen Of The Highway", sowie die zweite Ballade "Indian Summer", bei der die Doors einmal mehr ihr Gespür für wundervoll melancholische Stücke unter Beweis stellen.
Beschlossen wird das Ganze mit der traurigen Geschichte von "Maggie M'Gill", in der auch Jim Morrions Traum von einem in kleinen Clubs auftretenden Blues-Sänger zutage kommt (er wollte ja nie ein großer Rockstar sein): "Well, I'm an old blues man... I've been singin' the blues, ever since the world began..."
Also: Eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Vorgänger und leider schon das vorletzte Album einer der großartigsten Bands aller Zeiten.
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am 16. April 2013
Die Ware konnte rasch und eindeutig identifiziert werden und war wie erwartet und Folge dessen in Ordnung. Ich würde bei Bedarf sofort wieder bestellen.
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TOP 1000 REZENSENTam 16. Oktober 2015
Nach den mäßigen Kritiken zu „The Soft Parade“ (welche ich bis heute nicht verstehe), kam 1970 (wieder ein Jahr später) das nächste Album der Doors: „Morrison Hotel“. Zwischenzeitlich gab es allerdings viele Tiefpunkte in der Welt der Doors. Misslungene Auftritte, der Haftbefehl gegen Morrison und sein exzessiver Alkoholkonsum. Doch die Band fing sich wieder, sogar Morrison war nach einiger Zeit wieder arbeitsfähig. „Morrison Hotel“ geht wieder zurück zu den Anfängen der Doors, ist aber vor allem sehr Rock- und Blues-lastig (was mit „L.A. Woman“ dann auch weiter geführt wurde). Diesmal waren auch die Kritiker wieder begeistert, aber wen juckts schon, was die Kritiker sagen?
„Morrison Hotel“ umfasst einige Stücke, die im Zeitraum 1966 – 1969 entstanden, es aber nicht auf eins der vorherigen Alben geschafft haben.

Für den Bass gab es dieses Mal Lonnie Mack und Ray Neapolitan für einige Titel. John Sebastian spielte Mundharmonika im ersten Stück, „Roadhouse Blues“.
Und damit wird die Platte auch direkt eingeleitet. Einer der bekanntesten Doors-Songs und sicherlich der bekannteste von diesem Album. „Roadhouse Blues“ ist ganz klar ein mitreißender Hit, die Mundharmonika macht viel vom schmissigen Klang aus. Gleichzeitig leitet „Roadhouse Blues“ aber auch die erste Hälfte des Albums (1 – 6) ein: Hard Rock Cafe.
„Waiting For The Sun“ ist das erste Stück, welches schon früher hätte veröffentlicht werden sollen, es aber aus irgendwelchen Gründen nie geschafft hat. Ganz klar war es für das dritte Album mit selbigem Namen gedacht, aber was solls? Besser spät als nie. Und „Waiting For The Sun“ erinnert vom Rhythmus und der Atmosphäre her sehr stark an die dritte LP der Band, passt aber interessanterweise auch irgendwie gut in den Hörfluss von „Morrison Hotel“.
„You Make Me Real“ wird dann wieder rockiger, aber auch leicht und einfach richtig gut!
„Peace Frog“ stammt wieder zum Teil aus der Feder von Robby Krieger und ist auch wieder ein sehr toller Song. Klasse Gitarrenspiel von Krieger und ein mitreißender Sound, „Peace Frog“ demonstriert perfekt den Grundkern des Albums.
Jetzt wird es erstmal ruhiger mit „Blue Sunday“, auch wenn der Übergang zu diesem Titel etwas zu direkt ist. Dieser Song geht wieder etwas mehr in die experimentelle Richtung der Doors mit einigen kuriosen Harmonien, die sogar an zwei Stellen etwas schief klingen. Dennoch ein schöner, wenn auch kurzer Titel.
„Ship Of Fools“ schließt das Hard Rock Cafe ab und ist wieder eine Zusammenarbeit von Morrison und Krieger. Eine Art Mix aus Blues und Rock, in dem aber auch Manzareks Orgelspiel wieder etwas mehr hervorsticht.
Willkommen im Morrison Hotel! Auch „Land Ho!“ ist ein Produkt von Morrison und Krieger. Ein klasse Rock-Titel!
„The Spy“ ist ein wieder ruhigerer und sehr atmosphärischer Song, der neben seinem (wieder mal) tollen Text, durch seinen düster, melancholischen Blues überzeugt.
„Queen Of The Highway“ beginnt dezent, wird dann aber schneller und vor allem wieder rockiger. Ebenfalls wieder ein Song von Krieger und Morrison.
Das vorletzte Stück „Indian Summer“ ist ebenfalls von Krieger und Morrison, vor allem war es aber schon für das aller erste Album gedacht, da der Song bereits 1966 geschrieben wurde. Und auch hier hört man das etwas raus, aber genau wie „Waiting Fot The Sun“, ist es sehr schön diesen Stimmungswechsel in „Morrison Hotel“ zu haben. Noch dazu ist „Indian Summer“ ein sehr wundervoller Song!
„Maggie M'Gill“ ist der letzte Track vom Album. Dieser schließt die Platte mit dem typischen Rock-Sound des Albums ab, wobei der Song doch deutlich zurückhaltender klingt, als „Roadhouse Blues“, was keine Kritik ist! „Maggie M'Gill“ ist ein sehr guter Abschluss für dieses tolle Album.

Fazit: „Morrison Hotel“ hat eine Länge von 37 Minuten und ist für viele Fans eine gelungene Rückkehr zum Doors-Sound, den viele so lieb gewonnen haben. Da kann ich auch zustimmen, mir gefällt natürlich der rockige und bluesige Sound dieses Albums, doch mir haben bisher alle Alben der Doors gefallen. Nichtsdestotrotz ist „Morrison Hotel“ wieder Mal ein umwerfendes Stück Rockgeschichte und lässt sich immer wieder am Stück hören. Ein großartiger Einstieg in die 70er, in denen sich die Doors aber leider nicht mehr lange hielten…
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