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Kundenrezensionen

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am 21. Januar 2017
Ein Kleinstadtsheriff nimmt den Vietnamveteran John Rambo als Landstreicher fest,
wird von seinen Hilfssheriffs physisch misshandelt und gedemütigt.
Als sie zu weit gehn, dreht Rambo durch und flüchtet in die Wälder.
Vom Sheriff und seinen Leuten gejagt, versucht Rambo es auf friedliche Art
zu beenden.
Als das missglückt, wird der Gejagte zum Jäger.
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Obwohl man mit Rambo immer Tod und Gewalt verbindet, tötet Rambo hier keinen einzigen Mann,
der Hilfssheriff der hier zu Tode kommt, ist rein seiner eigener Dummheit zuzuordnen.
Wenig Blut, wenig Tote, dennoch ein spannender, realitätsnaher One-Man-Army-Action-Thriller.
Ein Kult-Klassiker den man immer wieder gern sieht.
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Sylvester Stallone als John Rambo,
Richard Crenna als Col. Trautman,
Brian Dennehy als Sheriff Will Teasle
und der junge
David Caruso als Deputy Mitch (bekannt als Horatio Caine aus CSI Miami)
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Diese BluRay ist UNCUT und hat ein gestochen scharfes Bild 1080p FullHD (2.35:1)
Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Russisch.
Untertitel : in 12 Sprachen.
Ton: die deutsche Tonspur 5.1 DTS-HD MA hört sich etwas helltönig an, blechern,
geht man auf die dt.Tonspur 2.0 MonoDTS surr. hat man die gewohnte Akkustik.
die Synchronisation wie schon in den 80ern, unverändert :))
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Extras: eine Menge an Bonusmaterial:
Audiokommentar von David Morrell,
Audiokommentar von Sylvester Stallone,
Making of,
Rambo-ein Blick zurück,
Alternatives Ende,
Witziges Ende,
geschnittene Szene: Saigon Bar,
Das wahre Vietnam: Stimmen von Insidern,
Die Heldenschmiede: Amerikas Green Barets,
Mut und Ehre,
Wie man Rambo wird,
Trailer,
mit Wendecover
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am 24. Januar 2016
Dieser Film ist der wohl am meisten verkannte Film der Filmgeschichte.
Ich war ca 15 als er in die Kinos kam, der Film war in Deutschland ein Sinnbild für Gewalttätigkeit.
Lag wohl daran das wir nicht so von den Problemen der traumatisierten Vietnam Heimkehrern betroffen
waren wie die Amerikaner.
Heute Wissen wir um die Probleme posttraumatischer Belastungssymptome von Soldaten die
aus Kampfeinsätzen zurückkehren.
Ich meine auch das der weinende John Rambo am Ende des Films in der damaligen deutschen Version des Films
weggelassen wurde.
Ich kann nur sagen WHY.
Schaut den Film mit den Augen von heute und erkennt es ist ein Antikriegsfilm und leidet mit John Rambo.
Dann seht ihr auch die Schauspielerische Meisterleistung von Stallone.
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am 31. Januar 2017
Rambo ist gemeinhin der Inbegriff primitiver, reißerischer, propagandistisch aufgemachter Action aus den USA und ein sehr taugliches Feindbild politisch korrekt denkender Menschen. Auch S. Stallone gaben die Rambo-Filme ein entsprechendes Image, viele seiner Filme aus den 80-ern wurden wegen ihrer damals als unerhört angesehenen Gewaltdarstellung in Deutschland indiziert.

Wenn man sich jedoch den ersten Teil der Trilogie ansieht, erkennt man schnell, dass dieses pauschale Urteil so nicht zutreffend ist. Der zweite und dritte Teil sowie die durchaus gelungene, aber doch überharte Neuauflage mit einem gealterten Stallone in der Hauptrolle, mögen kritikwürdige Filme sein. Rambo First Blood dagegen ist ein wirklich guter, vorbildlich gemachter Actionfilm, der sich vom Inhalt und seiner Konzeption auch völlig von den Nachfolgern unterscheidet.

Dem Regisseur Ted Kotcheff ist nicht nur handwerklich ein sehr guter Film gelungen, auch der Spannungsaufbau ist erstklassig und bis zum Ende schlüssig und durchdacht. Hier fliegen nicht gleich die Fetzen, vielmehr wird mit Bedacht an der Eskalationsspirale gedreht:
(Vorsicht! Ab jetzt kommen Spoiler!)
Es beginnt zunächst ganz friedlich, sogar melancholisch, irgendwo in einem trostlosen, kalten Nest in den Bergen. Ein einsam und verloren wirkender Mann mit Armeejacke läuft eine stark befahrene Straße entlang, der Verkehr zieht achtlos an ihm vorbei. Schließlich gelangt er zu einem Haus an einem See, wo er eine Frau, die gerade mit der Wäsche beschäftigt ist, anspricht. Es wird nun klar, dass der einsame Wanderer auf der Suche nach einem alten Kameraden aus einer im Vietnamkrieg eingesetzten Spezialeinheit ist. Es kommt jedoch die traurige Auskunft, dass der Gesuchte an einem aggressiven Krebs gestorben ist, der wohl aus dem Krieg herrührt und den ehemaligen Kameraden grausam dahingerafft hat, woraufhin sich der Fremde resigniert in die nahegelegene Stadt aufmacht, um nach einer Gelegenheit zum Essen und Übernachten zu suchen.

Dort trifft er jedoch auf einen übereifrigen Sheriff, der ihn für einen Landstreicher hält und festnimmt. Zunächst lässt der wortkarge, unnahbare Fremde die Erniedrigungen durch die Cops über sich ergehen, bis er an seine traumatischen Erlebnisse in der Gefangenschaft in einem vietnamesischen Lager erinnert dann doch Widerstand leistet. Er bleibt jedoch zunächst in der Defensive, die engstirnigen Kleinstadt-Cops wollen sich allerdings nicht geschlagen geben und nehmen es schließlich mit einem Gegner auf, von dem sie nicht wissen, um wen es sich handelt: John Rambo, eine menschliche Killermaschine, ausgebildet zum Töten, erbarmungslos und kampferprobt, gegen den ein Häuflein Polizisten nicht die geringste Chance hat. Nun kämpft der einstige Kriegsheld, der von der Gesellschaft isoliert und missachtet wird, gegen die eigene Staatsmacht.

Bereits an dieser Grundkonstellation erkennt man ganz klare Unterschiede zu den Fortsetzungen.
Wir haben zunächst eine konsequente, gut konzipierte Handlung, die bei weitem nicht nur als Vorlage für die Actionszenen dient. Dazu kommen gute Nebendarsteller wie der raue, sehr authentisch wirkende Brian Dennehy und der junge David Caruso, deren Charaktere allerdings ebenfalls nicht holzschnittartig als böse und verabscheuenswürdig dargestellt werden, sondern sogar in der Lage sind, ihr Handeln im späteren Verlauf kritisch zu hinterfragen. Auch Stallone liefert als Schauspieler eine sehr ordentliche Leistung. Bei den Dreharbeiten soll er sich sogar eine Rippe gebrochen haben, die Stunts machte er selbstverständlich selbst und zeigte vollen Einsatz. Man merkt insgesamt, dass es sich noch um filmische Wertarbeit handelte, wobei Action und Gewalt genau dosiert und intelligent eingesetzt wurden. Es gibt im ganzen Film nur einen Toten - und dieser resultiert aus einem Unfall.

Man vergleiche dies einmal mit dem Body-Count der Nachfolger, deren zweifelhafter Ruf leider auch auf Rambo First Blood abgefärbt hat. Auch jene Filme, die mittlerweile auch in Deutschland vom Index genommen wurden, hat man jedoch ohne Zweifel viel zu hart kritisiert. Den dritten Teil etwa kann man heute mit ganz anderen Augen sehen, thematisiert er doch das Scheitern der Sowjets in Afghanistan, was die USA nicht davon abgehalten hat, selbst in dieses Land einzurücken, obwohl die Russen dort ihr Vietnam erlebten.

Kritisiert wurde an First Blood immer wieder der Schluss, der als Angriff auf die Gegner des Vietnamkriegs und Versuch von Geschichtsrevisionismus gedeutet wurde. Dies scheint mir jedoch eine viel zu deutsche Debatte zu sein; man kann den Amerikanern nicht vorwerfen, dass sie nicht dieselbe fragwürdige, weil oft selbstgerecht und moralisierend geführte Vergangenheitsbewältigung hinsichtlich des Vietnamkriegs betrieben haben, wie dies in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg von der politischen Linken durchgesetzt wurde. Protest gegen den Krieg in Vietnam war natürlich notwendig und berechtigt, oft wurde dabei jedoch über das Ziel hinausgeschossen, indem amerikanische Veteranen pauschal als Baby-Killer und die vietnamesischen Kommunisten als Heilsbringer dargestellt wurden. Die Amerikaner hatten fraglos schwere Fehler begangen und den Krieg auf dem Rücken unzähliger Zivilisten geführt, es ist jedoch auch eine Tatsache, dass die vielen, oft noch jungen amerikanischen Soldaten nach der Rückkehr völlig vernachlässigt und mit ihren teilweise schlimmem Erinnerungen im Stich gelassen wurden, weil die Gesellschaft den im Desaster geendeten Krieg einfach verdrängen wollte. Insofern ist die Motivation der Figur John Rambo für sich betrachtet durchaus nachvollziehbar. Er ist für sein Land zum Killer geworden, hat seine ganze Existenz nur dem Krieg gewidmet und findet nun keinerlei Anschluss mehr in der Heimat, die sich nicht mehr für Männer wie ihn interessiert, sondern sie wie Aussätzige behandelt. Die Macher dieses Films sind nicht stolz auf den Krieg in Vietnam und auch Rambo ist es nicht.
Daher sollte dieser Film auch entsprechend gewürdigt werden.
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am 2. Mai 2017
ich bin ein riesen fan von sylvester stallone. ich liebe seine filme. rambo ist voller action und nie wird es zu langweilig. einfach klasse die filme. von mir 5 sterne
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am 4. März 2011
First Blood ist DER Actionklassiker der neben erstklassiger Action, super Stunts und Spezialeffekten auch ideologisch etwas bewirkt. Beispielsweise zeigt er durch den Anfang als Rambo von den Polizisten gequält wird, wie die Vietnamveteranen nach dem Krieg behandelt wurden. Desweiteren bietet er durch das Ende des Films als Rambo einen Nervenzusammenbruch erleidet und zu weinen anfängt auch erschütternte Kritik am Kriegswahnsinn.
Über die Story gibts nicht viel zu sagen, denn Rambo kennt heute jeder.
Trotzdem noch mal kurz zusammengefasst:
Der Vietnamveteran John Rambo kehrt nach seinem Kriegsdienst in Vietnam nach Hauße zurück um einen alten Kameraden zu besuchen. Als er erfährt das dieser an Krebs verstorben ist macht er sich auf den Weg in die Stadt um etwas zu essen zu kriegen. Doch der Sheriff verhaftet ihn wegen seines Ausehens und seiner Kriegskleidung. Er steckt ihn ins Gefängnis wo er wie der letzte Dreck behandelt wird. Doch diese Gemeinheiten errinnern Rambo an seine Gefangenschaft in Vietnam. Er bricht aus, flieht in die Berge und beginnt einen Guerilliakrieg.
Zur Qualität:
Rambo ist aufgrund seines Alters natürlich kein HD-Wunder, aber für eine Restaurierung sehr gute Qualität. Der Ton wurde auch gut restauriert, aber man merkt das Alters an den Toneffekten schon deutlich. Der Artikel ist eine dünne BluRay-Hülle die als Spezials nur ein Interview mit Sylvi von 2008 bietet. Ich rate ihnen jedoch dieses Interview anzusehen, denn dort werden sehr interessante Sachen und Neuigkeiten aufgeklärt.
Der Film ist anomorphic Widescreen 2,35:1 geschnitten, als Sprachen gibt es nur Deutsch und Englisch und Englisch nur deutsch untertitelt obwohl auf dem Cover steht das es auch noch die Sprachen Französisch, Spanisch und Portugisisch gibt. Sorry Kinowelt aber das geht gar nicht, ich will mir den Film zwar nicht auf Spanisch anschauen aber lügen sollte man nicht.
Auch ist das FSK 16 vorne fest auf das Cover gedruckt obwohl Amazon beim Artikel ein Bild ohne festaufgedrucktes FSK Kennzeichen zeigt. Aber dafür gibt es ein Wendecover.

Fazit:
Mit einem Minibuget und einem hohem Einspielergebnis und guten Kritiken der Filmkritiker ist First Blood einer der rentabelsten und besten Filme aller Zeiten. Sylvi wurde durch ihn zum Massenidol, er ist mein absoluter Lieblingsfilm, er ist für einen Actionfilm sehr spannend, er berührt und bietet auch überhaupt keine kurzweilige Unterhaltung.
Er ist so ein Film von dem man niemals ein Remake machen kann und so das er wenn man ihm zum fünfzigsten mal anschaut, immer noch gut ist. Er ist der einzige Film denn ich persönlich absolut perfekt finde und in keiner Kategorie besser machen würde. Einfach nur meisterlich!
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am 3. April 2007
Rambo 1, nach dem Roman "First Blood" von David Morell, ist ein hochgradiger Actionfilm und einer der besten Actionfilme, die je gemacht wurden. Mit Rambo wurde zudem eine Filmfigur geschaffen, die man gerne verteufelte und verzerrte. Und wer das tat, hat den Sinn der Geschichte nie so recht begriffen bzw. sich "First Blood" in keiner Form angetan.

Zur Handlung: Der eher wortkarge John Rambo wandert durch die Provinz. Sein Pech ist es jedoch, der gelangweilten Dorfpolizei zu begegnen, sodass sie ihn wegen Landstreicherei einbuchten und quälen. Und IHR Pech ist es, sich John Rambo, einen erstklassigen Kämpfer und ehemaligen Soldaten aus dem schrecklichen Vietnamkrieg ausgesucht zu haben. Als sie es zu weit treiben, dreht Rambo durch, flüchtet in den Wald und kämpft erbittert um sein Leben...

Dies ist keineswegs ein Film mit trockenem (oder anderem) Humor für lustige Filmstunden. Wer "Rambo" sieht, dem dürfte klar sein, dass dies ein Werk mit kritischer Distanz zur Gewalt ist, die darin dargestellt wird. Trotzdem wird der Film gerne öfter als gewaltverherrlichend beschrieben. Dafür sorgen wohl auch die hervorragend inszenierten Actionszenen, in denen Hauptdarsteller Sylvester Stallone seine Stunts meist selbst ausführt. Zudem ist das kein reines Splattermovie mit haufenweise Ekeleffekten (auf die man heute scheinbar nicht verzichten möchte), sondern ein Werk, der die Unsicherheit und Ängste der Filmfiguren gut darstellt und somit für genug Spannung sorgt.

Ein Film, den jeder mal gesehen haben sollte.

Zur DVD: das DVD-Menü wurde atmosphärisch gut mit Musik und Animationen (lediglich das Hauptmenü und die Überleitungen) unterstützt.

Den Film kann man in vier Sprachen ansehen, dafür gibts den obligatorischen Audiokommentar diesmal nicht.

Die Extras sind lediglich ein Teaser und ein Trailer (beide Englisch), was ich schade finde, da man sicherlich genug Extras für "Rambo" zusammenkratzen könnte, zum Beispiel das alternative Ende, das bei ersten Testvorführungen für Entrüstung sorgte (darüber erzähle ich besser nix, jeder kann danach recherchieren). Auch Informationen über den Roman oder den Vietnamkrieg wären eine Bereicherung für die Extras-Rubrik gewesen.
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am 3. Dezember 2012
Es gibt wohl kaum einen Film der so missverstanden wurde wie Rambo.

Ich las mal dass der Film ursprünglich als reiner Actionfilm geplant war, dass Stallone seine Popularität nutzte und ihn zu einem Kriegsdrama umschreiben liess.

Und ein Kriegsdrama ist es. John Rambo hat in Vietnam gekämpft, aber für was? Zu Hause wird er als Verbrecher beschimpft, als Kindermörder und Frauenschänder. Dabei wollte er nur seinem Land im Kampf gegen den Kommunismus helfen!

Als er übers Land zieht und nur was essen will wird er von einem übereifrigen Sheriff verhaftet und von seinen Vasallen im Gefängnis misshandelt - und da tickt er aus und wird zur Kampfmaschine, denn genau das hat er gelernt und verinnerlicht.

Ein Kampf in den benachbarten Wäldern wird für den Sheriff zur Katastrophe, und auch die Menschenjagd am nächsten Tag wendet Rambo zu seinem Gunsten, er überlebt sie.

Während alle seinen angeblichen Tod feiern kommt er zurück in die Stadt und will sich an dem Sheriff rächen ... von der Stadt bleibt danach nicht mehr viel übrig ;-)

Tja, zu seiner Zeit wohl sehr provokativ, man konnte sich nicht vorstellen dass Kriegserlebnisse einen Menschen so prägen dass er einen Amoklauf macht, aber heute wissen wir es besser, das gibt es, und das passiert!

Heute wird der Vientamkrieg und auch die Ölkriege der USA eher kritisch gesehen, und RAMBO hat hierzu einen Teil beigetragen.
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Als Film erzählt "Rambo" eine einfache wie eindringliche Geschichte nicht nur über den Krieg in fernen Ländern, sondern auch darüber, dass die Grausamkeit und Ungerechtigkeit in allen Menschen zu finden ist, egal ob in Uniform oder nicht.

Der geschlagene und seelisch gebrochene Soldat John Rambo kehrt nach seinem Dienst zurück in die USA und findet auf Grund seiner Erlebnisse nicht mehr in diese ihm fremd gewordene Gesellschaft zurück. Er wandert heimatlos durch das Land, dessen Machthaber ihn einst in den Krieg schickten, das seine Taten nun aber verteufelt. Als er von der Polizei aufgegriffen und Extrems schikaniert wird melden ich die ihm antrainierten Instinkte wieder und er beginnt sein leben unter allen umständen zu verteidigen.

Das John Rambo hier noch keine übermenschliche Tötungsmaschine ist, sondern eher den Eindruck eines geheizten Tieres vermittelt steht in keinem Verhältnis zum späteren Klischee vom Übersoldaten. Interessant ist, dass es angeblich vor allem Stallone selbst gewesen sein soll, der dieser Figur diese gebrochene und ruhige Ausrichtung gegeben haben soll.
Er selbst soll die entsprechenden Änderungen im Drehbuch mit angeregt haben und hat meiner Meinung nach eine große Leistung vollbracht diese Figur zu verkörpern.

Auch wenn die Verantwortlichen später noch zurück ruderten und zum Beispiel den auch in der Vorlage vorgesehenen Selbstmord Rambos zu Gunsten der Fortsetzungen wieder aus dem Film entfernten, was dem Film meiner Meinung nach viel der potentiellen stärke nahm, ist Rambo in meinen Augen einer der besten Filme zum Thema was Krieg mit Menschen anrichtet und das auch die überlebenden Soldaten Opfer sind. Wer sich dann über die geschnittenen Szenen aufregt hat in meinen Augen den Inhalt nicht verstanden, denn die Aussage wird durch ein paar Sekunden weniger Blut nicht geschmälert.

Technisch ist die DVD dem Alter angemessen, die kleinen Fehler im Bild und die, vielleicht auch dem Alter geschuldet, blasse Farbgebung unterstützen die Grundstimmung des Films in meinen Augen nur noch. Rambo ist definiv nichts für den geselligen Männerabend, aber ohne Zweifel ein Film, den man als kritischer und interessierter Mensch gesehen haben sollte. Außerdem beweist dieser Film, dass in Stallone auch schon in jungen Jahren ein wirklich Güter Schauspieler steckt und er es dann auch zeigt, wenn er selbst Herzblut in die Figur und deren Entwicklung stecken konnte.

Ich würde Rambo uneingeschränkt empfehlen, nur 4 Sterne (mit Tendenz zu 5) gibt es dennoch, denn er ist nicht die Referenz zum Thema und die technische Ausstattung hätte schon etwas üppiger ausfallen dürfen und hier zählt ja nicht nur der Film, sondern auch seine Umsetzung.
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am 5. November 2013
Wie es aussieht, verdankt Sylvester Stallone einen Bruchteil seiner Action-Ikonisierung einem, jawohl, einem Apfel. 1968 begann der 25-jährige Literaturdozent David Morrell an seinem Debütroman First Blood zu werkeln. Sein Protagonist: John Rambo, benannt nach der Apfelsorte Rambo und angeblich skizziert nach dem amerikanischen Kriegshelden Audie Murphy. Alles andere als mit Obst beschäftigt sich First Blood nämlich mit der Auseinandersetzung von Post-traumatischen Stresssymptomen von kampffixierten Kriegsveteranen und der Frustration der amerikanischen Gesellschaft auf den verlorenen Vietnamkrieg, die rigoros an vielen heimgekehrten Soldaten ausgelassen wurde. Ganz schön schwermütiger Gefühlsschinken, für einen Charakter, dessen Name heute eigentlich nur noch als Inbegriff der ultimativen Kampfmaschine fungiert und dem Terminator im Zerstörungswahn in Nichts nachsteht.

Fazit: Ein Heiligtum und Meilenstein der cineastischen Actionkultur. Tausend Mal gesehen und dennoch wird man immer wieder aufs Neue vom 'Cheer of the Underdog' gepackt. Zu geschickt wechselhaftem Soundtrack und der ideal gewählten Landschaftskulisse agiert Sly wie eine Art Frankenstein und ist doch irgendwie nur gefangen in seinen Kriegserinnerungen.
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TOP 500 REZENSENTam 26. Juni 2004
Dieser Film ist um Welten besser als sein Ruf. Hier geht es um die Schwierigkeiten, als Vietnam-Veteran wieder Fuss zu fassen, und das wird ebenso überzeugend, packend wie auch actionreich erzählt.

Der Veteran John J. Rambo wird in einer Kleinstadt vom selbstherrlichen Sheriff und dessen Mannschaft verhaftet und gedemütigt. Es gelingt ihm zu fliehen, doch die Polizisten veranstalten eine wilde Jagd auf ihn. Rambo, einst ein Elitesoldat und Einzelkämpfer, schlägt sich in die Wälder und verteidigt sich (daher der Originaltitel, wenn er seinem zum Eingreifen herbeikommandiertem Oberst erklärt: "They spilled the first blood, not me"). Schliesslich kommt sogar die Nationalgarde, und Rambo ist jetzt mitten im Krieg gegen einen übermächtigen Feind- den er Mann für Mann töten wird...

Das Ganze macht Sinn, bietet genügend Action und auch ein bisschen Psychologie (wenn es auch reichlich üebrtrieben wäre, von Tiefgang zu sprechen), ist anständig gespielt und ordentlich abfotografiert. Das miserable Hau-Drauf-Image der Rambofilme kommt wohl eher von den unsäglichen Teilen 2 und 3, von deren Konsum man nur dringlich abraten kann - vor allem Rambo 2 ist an Dummheit und Schwachsinn kaum zu überbieten. Doch dieses Original lohnt sich, auch wenn hier bereits einige der üblichen Klischees bemüht werden.
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