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am 12. Mai 2017
Eígentlich wollte ich nur Jugenderinnerungen auffrischen und einen Versuchsballon starten. "Ein Jahr" war mir bekannt, die Namen der anderen Titel sagten mir nichts. Ich war überrascht, dass mir doch einiges bekannt vorkam. Mir gefällt die CD sehr gut, sowohl die Aufnahmequalität als auch die einzelnen Songs.
Wer typische NDW erwartet, wird enttäuscht. Hier gibt es eher deutschen New Wave.
Klare Kaufempfehlung!!!
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am 18. April 2016
Ich habe ''Monarchie und Alltag'' bei Erscheinen auf Vinyl gekauft - ich war damals 15 Jahre alt und die Platte lief -neben einigen anderen-
beinahe täglich. Später habe ich die Platte verkauft und auch die Fehlfarben (und auch andere Protagonisten dieser Epoche) aus den Augen verloren ...
Kürzlich hatte ich bei einem Spaziergang eine der Textzeilen im Kopf (,,Paul ist tot ...'') und wurde diese für Tage nicht mehr los.
Da habe ich kurzfristig diesen Kauf getätigt - die alte Magie will sich nicht mehr einstellen - die Platte bleibt aber weiterhin hörenswert
und dokumentiert ein Stück deutsche Zeit - und Musikgeschichte.
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am 28. Januar 2001
Seit "Monarchie und Alltag" hat es kein deutsches Album mehr gegeben, daß mich gleichermaßen bewegt hätte, und das in über 20 Jahren. Schade, daß die Band anschließend gleich wieder auseinandergegangen ist, bis auf eine kurze Reunion Anfang der 90er. Ich habe mir das Album nun zum 3. Mal gekauft, hauptsächlich weil auf der alten CD bei "paul ist tot" inzwischen kleine Defekte auftreten (von der Vinyl garnicht zur reden), aber auch wegen der Bonus-Tracks. Die sind O.K., aber eher etwas für Sammler. "abenteuer und freiheit" und "große liebe" zeigen den musikalischen Ursprung der Fehlfarben in der Ska-Bewegung (Specials, Madness) auf, "herrenreiter" ist eine genial-skurrile Live-Performance, die wohl verantwortlich für den Hinweis auf den "Dadaismus der Zwanziger" im Booklet ist. Für's Booklet hat man sich überhaupt sehr viel Mühe gegeben, dieses enthält eine heroisierende Albumbesprechung mit viel Zeitbezug, einige verschwommene Heldenfotos, und alle M&A-Texte, deren Wiedergabe vielleicht auch einige Mißverständnisse auflöst (oder neue Verwirrung stiftet?).
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am 24. Februar 2007
Liebe Leute, was hab ich mich gefreut, als diese remasterte mit Bonus Tracks versehene Version rauskam. Gekauft, angehört, enttäuscht...

Die alte CD Version ist irgendwie druckvoller, hat mehr bzw. besseren Bass (siehe Anfang von "Ein Jahr (Es Geht Voran)") z.T. hatte ich das Gefühl, dass die Sachen neu engespielt oder alte B-Versionen benutzt wurden. Die Bonus Tracks gehen absolut klar, keine Frage. Aber wer das Album in voller Pracht will, kauft die gebrauchte 1989er CD Version.

Und für alle Zweifler: Ich hab nix an den Ohren, ich habe nur beide Versionen und habe sie verglichen...
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TOP 500 REZENSENTam 2. Oktober 2009
,Ein Jahr (es geht voran)' mag zwar nicht einer der größten Hits der NDW gewesen sein, das dazugehörige Album aber, ist eines der ganz wenigen dieser Zeit, das warhren Kultstatus erreicht hat.

Das liegt zum einen an der Tatsache, dass es damals ganz am Anfang der neuen selbstbewussten und jungen deutschen Szene stand und zum anderen an den zahlreichen griffigen Statements die es darauf gibt, und die fast wie Parolen klingen.

Sätze wie: ,ich kenne das Leben - ich bin im Kino gewesen', ,die zweite Hälfte des Himmels könnt' ihr haben, das hier und das jetzt behalte ich', , Wir tanzten bis zum Ende, zum Herzschlag der besten Musik, jeden Abend, jeden Tag, wir dachten schon, das wär der Sieg' und natürlich das zynische , Keine Atempause, Geschichte wird gemacht, es geht voran!' machen aber auch klar, dass diese Platte mit der später ach so populären Karnevalsbeschallung à la Markus (,ich will Spaß') nichts, dafür aber umsomehr mit der Paranoia und den jugendlichen Großstatdtsehnsüchten und Zukunftsängsten eines Ian Curtis zu tun hatte.

Auch musikalisch steht hier noch der vom Punk kommende New Wave drauf - weswegen das poppige ,Ein Jahr' für diese Platte auch nicht unbedingt repräsentativ ist.

Tanzbar ist diese Musik schon oft, aber gleichzeitig auch beissend und verstörend, alleine schon durch die Art wie Peter Hein seine Texte ins Mikro schreit und bellt und in ,Gottseidank nicht in England' und ,Angst' sind Sie auch noch ganz nah am Punk.

Was diese Platte aber so wichtig, überzeugend und faszinierend macht, ist die Dringlichkeit die man bei jedem Ton spürt. Es war für die Band offensichtlich (über)lebensnotwendig, all diese Lieder aufzunehmen. Und wenn Sie einem dann mit dem düsteren, resignierenden und fast trägen ,Paul ist tot' am Ende der Platte wieder aus der Geiselhaft entlassen, dann ist man bereits zum Mittäter geworden. Eine ganz wichtige Platte - fast schon ein Manifest.
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am 23. November 2003
Nachdem in letzter Zeit deutschsprachige Rockmusik mit Bands wie Wir sind Helden, Sportfreunde Stiller in aller Ohren und absolut "IN" sind tauchen in diversen Musikzeitschriften Auflistungen der "besten deutschen Alben" auf.
Neben DAF's "Alles ist gut" taucht dort auch FEHLFARBEN's "Monarchie und Alltag" aus dem Jahre 1980 auf.
"Monarchie und Alltag" hat sich bis heute aus dem Einheitsbrei der "Neuen Deutschen Welle" als wahre Perle herauskristallisiert und dürfte wohl die beste von allen sein.
Harte Riffs, Ska und Punk sind die Markenzeichen von Fehlfarben. Doch was wäre die Band ohne die Stimme von Sänger Peter Hein und dessen Erkenntnis das man deutsche Texte nicht Singen sondern Schreien muß. Bissige und böse Texte die bis heute nichts an ihrer Wirkung und Aussage verloren haben. Allen voran der im Zuge der NDW zum Single-Hit gewordenen "Ein Jahr (Es geht voran)", "Apocalypse" und "Militürk" den es auch in einer DAF-Version auf deren "Alles ist gut" gibt.
"Monarchie und Alltag" hat wenn man die langsameren Stücke betrachtet textlich und musikalsich eine ganze Generation von deutschsprachigen Bands wie die Toten Hosen oder die Ärzte beeinflußt. Ein Vergleich lohnt sich.
Alles in allem ist "Monarchie und Alltag" eine der besten Alben aus der Frühzeit der Neuen-Deutschen-Welle und Fehlfarben eine Band mit Kult-Status die es im letzten Jahr noch einmal wissen wollte und mit "Knietief im Dispo" eine wirklich gute Platte auf den Markt gebracht hat.
"Monarchie und Alltag" ist und bleibt ein wahrer Klassiker, da sich wie 1980 auch heute 2003 "Zehn millionen Fernseh-Zuschauer nicht irren können" wie auf dem Cover steht.
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am 13. Dezember 2014
Als junger Erwachsener sympathisierte ich mit "bürgerlichem" Punk. Dieses Album hatte den größten Einfluss auf mich und stellt m.E. zugleich ein Zeitdokument dar :

1. No future : Protest & Resignation (Hohe Arbeitslosigkeit, stagnierende Wirtschaft, Weltuntergangsängste : Ökologie/Ressourcen, Kalter Krieg u.a.) :
"Die zweite Hälfte des Himmels könnt ihr haben, im hier und jetzt da seh ich nur mich"
"Wir tanzten bis zum Ende der besten Musik...wir dachten schon das schon das ist der Sieg...das war vor Jahren.

2. Kriegsangst & öffentliche Gewalt
"Ich bettle nicht um Sekunden, ich habe nur vor dem Schwärzen, Ernstfall ist schon längst soweit"
"Angst junger Mann auf die Straße zu gehen, Angst junge Frau um diese Zeit allein im Dunkeln zu stehen ?"

3. Konsumkritik & Ausbeutung
"Die Coca-Cola-Sonne scheint erneut auf den Glanz unserer Republik, es gibt Leute die finden das schick"
"Einkaufsbummel im Erdnussland, was übrigbleibt, wird Entwicklungshilfe genannt"

4. Feministische Frauen & neue Männlichkeitsentwürfe
"Ich warte darauf, dass Du auf mich zukommst, vielleicht kann ich dann sehen, das es auch anders geht."
"Ich brauch deinen Schutz und will dich beschützen, ich hab Dich nötig, will Dich nicht benützen."

5. Schatten deutscher Vergangenheit
"Keine Atempause, Geschichte wird gemacht, vergessen macht frei, es geht voran"

6a. Ablehnung vorhandener Lebensentwürfe
"Was ich haben will, das krieg ich nicht und was ich kriegen kann, das gefällt mir nicht"
b. Definiere Dich selbst
"Stell Dir vor Du bist Lotse und hälst das Steuer, mitten im Ozean spielst Du mit dem Feuer. Sprich fremde Sprachen im eigenen Land, zerstreu Deine Zweifel um Deinen Verstand...Du bleibst allein."
c. Finde eigene Worte hierfür
"Das sind Geschichten in Büchern gelesen, Geschichten aus dem täglichen Sterben, das sind Geschichten, die mir niemand glaubt und sie sind geklaut"

7. Punk ist einfach, kann/darf jeder & damit basisdemokratisch
Hierfür ist die Platte kein Beispiel. Das ganze ist komplexer Rockpunk; allerdings mit trockenen Riffs und treibenden Bassläufen, sodaß man auch ohne Pogo darauf tanzen konnte.

Und die feministische Rock-Punk-Antwort vom "Klassenfeind", der Nina Hagen Band, an die "Schwestern" im Westen war genauso wichtig und schlug ein wie eine "Bombe" : Wir machen es einfach, worüber andere grübeln :
"ick hab keine Lust meine Pflicht zu erfüllen, für Dich nicht, für mich nicht.
Ich habe keine Pflicht....augenblicklich fühl ich mich unbeschreiblich
weiblich, Weiblich."
Und dies demonstrierte die neue "Sünderin" der 70iger in einer Talkshow.

Heutzutage finde ich die Einflüsse der Philosophie von Punk wieder in Vorstellungen der Selbstbemaechtigung; musikalisch z.B. "Be your personal jesus" Depeche Mode.

(In memory an den verstorbenen Musiker und Freund Harald F., der mir Punk näherbebracht hat und unseren Punk-Gegner-Zappa-Fan Stefan H.)
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am 26. Mai 2009
Mittlerweile ist das Album fast 30 Jahre alt - und klingt trotzdem absolut unverbraucht. Das mag weniger an der Musik liegen (da hat sich doch einiges getan) als an den Texten. Peter Hein schaffte es mit knappen, ja dürren Sätzen ein scharfgezeichnetes Bild seiner Zeit zu hinzuwerfen. Eine fahle Skizze einer fahlen Zeit, die der heutigen gar nicht so unähnlich ist: Wirtschaftskrise, (herbeigeredeter) Terrorismus, Stillstand, dazu der übliche Pubertätsfrust. All das mit einer Inbrunst und Energie auf den Punkt gebracht, wie es außer anderen frühen NDW-Bands (Abwärts, Extrabreit, Geisterfahrer) niemand geschafft hat. Nur mit einem hatten sie unrecht: "Was ich haben will, das krieg ich nicht. Und was ich kriegen kann, das gefällt mir nicht." Denn mit dem Album hab ich's schon vor drei Jahrzehnten bekommen. Großartig!
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am 22. Mai 2017
Nur für Interessenten, die hierher geleitet werden, wenn sie eine Pressung wie das Original haben wollen: Die Platte, die ich von früher kenne, blieb bei "Paul ist tot" in einer Endlosschleife hängen. Das ist hier nicht der Fall. In dem Fall: Finger weg.
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am 6. März 2017
War auf dem 1980er Vinyl ein Peter Hein zugegen der direkt und anklagend vor einem stand steht er nun nach der Neuabmischung des Albums in irgendeinem Badezimmer und seine Stimme ertrinkt im Hall. Schade. Die Instrumente sind etwas transparenter aber die New Wave Stimmung ist dahin.
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