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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
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am 16. Dezember 2014
Wie bei allen Alben, die erscheinen, scheiden sich scheinbar auch hier die Geister. Jeder darf seine Meinung haben, aber verstehen muss man sie nicht. Und so verstehe ich hier die Disslikes nicht. Ich bin ein kritischer AC/DC - Fan, ich finde nicht alles gut, was die Jungs machen. Aber für mich ist dieses Album das beste Album der Jungs. Warum? Das kommt jetzt.

1. der Sound:
Mitte der 90-er waren die gröbsten Hall- und Synthie- Eskapaden überstanden und dann bringen die Jungs dieses Album raus. Es ist trocken. Trockener als trocken, es ist gandenlos, schonungslos ehrlich Kein Delay, kein Hall. Malcolms Gitarre wurde nicht mehr wie auf der 90-er Tour durch einen Mesa Boogie gejagt, sondern durch einen Wizard, bzw. einen alten Marshall. Kaum Zerre, aber dampf ohne Ende. Der Basssound ähnelt den en der 70-er Jahre Basssounds. Der Schlagzeugsound ist wummernd, die Snare angenehm leise, aber Rudds unverwechselbarer Groove ist definitiv rauszuhören. Man hört sogar seinen Fuß auf dem HiHat-Pedal (Anfang von "caught with your pants down"). Angus' Sound ist eine Bombe. Auch hier ist es schonungslos, aber weder mit einem Delay vollgepumpt (wie bei "Black Ice", oder "Rock Or Bust"), noch ist der Solosound mit einem hohen Brummton begleitet (Wie auf dem Album "Stiff upper lip". Hier wurde für die Solos ein anderer Amp verwendet, den ein hoher Ton stets begleitet).
Der Gesang ist ebenfalls trocken, aber seine Stimmfarbe (ich würde sie hier als eine Mischung aus "Rostiger Nagel" und "Stein schleift Stein" bezeichnen) kommt super heraus.

2. Die Songs:
Schnell, langsam, Texte unter der Gürtellinie, absolute Bretter ("Ballbreaker" oder auch "Caught with your pants down"), dann wieder Songs, die bei jedem Durchhören besser werden ("The Furor", oder "Burnin' Alive") Das Album hat keine Füllsongs, die man bei jedem Hören skipt.

3. Die Art und Weise:
Jeder hat eine andere Meinung zu AC/DC, hat besondere Alben, oder Erinnerungen, aber eins steht fest: Sie sind die Working-Class-Heroes. Und dieses Album hört sich genau danach an. Es hört sich nach den Werftarbeitern an, die schwitzend und verölt die größten und schwersten Tanker bauen, es hört sich nach den Arbeitern an, die 6 Tage die Woche schuften und abends wie ein Frettchen stinkend von der Arbeit kommen. Es klingt nach den Kerlen, die beim Rauchen noch rauchen.
Es klingt nach der dampfenden Lok, nach dem "Rock 'n' Roll Train", nach dem "Ballbreaker", nach dem "Baptism by fire". Es klingt nach "Rock or Bust", nach "T.N.T" und nach Angus, Cliff, Malcolm, Brian und Phil, lange vor den Eskapaden von Phil und vor dem Ausfall von Malcolm. Es klingt nach dem schwitzenden, bluesigen düsteren Etwas, was dich von Song 1 bis Song 11 stets begleitet und dich bei jedem Riff, bei jedem Schrei des Gesangs und jedem wummernden Donnergrollen der Bass-Drum daran erinnert, dass du gerade der besten Rockband aller Zeiten zuhörst - und das dieses Album für alles steht, was diesen Koloss ausmacht.
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TOP 1000 REZENSENTam 17. Januar 2008
Zugegebenermaßen kenne ich nicht alle AC/DC-Alben im Detail, soweit ich weiß, ist in der beachtlichen Albumchronologie der Band kein einziger wirklicher Totalausfall zu finden!
Und nicht nur das spricht für die Australorocker...

Was "Ballbreaker" anbelangt, so kann man von einem weiteren kleinen "Rockmanifest" sprechen. Schon der Beginn mit "Hard as a rock" (vielleicht die schönste Rock-Single der 90er) hat's in sich. Auch der Rest der Platte ist gefällig. Insgesamt kann man tatsächlich von einem überaus gelungenem Gesamtwerk/Album sprechen, das zeigt, dass AC/DC sich selbst treu bleiben und gleichzeitig immer noch kleine Meilensteine in der Musikbranche schaffen kann! Schon alleine dafür gebührt den Australorockern ein Riesenlob, wie ich finde.
"Ballbreaker" kann man problemlos durchlaufen lassen. Nach Song Nr. 11 wünscht man sich, es handle sich um ein Doppelalbum (aber man kann die Scheibe ja noch mal von vorne abspielen)...

Also: Rockhymnen, die zum Tanzen auffordern; Melodien mit denen man die Schalldichtheit seiner 4 Wände prüfen kann und das auf gefällige Art und Weise.
Für mich sind's gute 4 Sterne, eigentlich 4enhalb!!
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am 5. Mai 2005
Mit diesem Album haben AC/DC ein echten Knüller hingelegt, man kann es durchaus mit Alben wie "Let there be rock" vergleichen was ja sowiso Kult ist. Songs wie "Wihskey on the rock" laden zum trinken und mitrocken ein, bei "Boogie man" erinnert man sich an "the jack.
"hard as a rock" und "Ballbreaker" sind typische AC/DC Hardrocksongs die richtig abgehen, auch die anderen Lieder haben es in sich.
Ein Album das an frühere Zeiten erinnert. Wer es noch nicht besitzt, sollte es unbedingt kaufen, denn meiner Meinung nach eins der besten Platten was AC/DC rausgebracht haben
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am 27. Juli 2008
Nach dem recht glatt produzierten The Razors Edge-Album(ich fand es perfekt so) wollte man wieder etwas erdiger und rauer werden.Es ist etwas schwächer als der Vorgänger,aber um Längen besser als Stiff upper Lip.Die Rick Rubin-Produktion klingt erdiger und rauer als die zu The Razors Edge.
Die Songs haben alle eine gewisse Grundhärte und gehen gut ins Ohr.Neben den Singles Hard as a Rock(KLasse eingängige Rock-Hymne) -Hail Caesar(gut)und Cover you in Oil(gut)gibt es noch einige Höhepunke auf diesem Album; z.B.allen voran der Titelsong -faszinierend einfach gehaltener Rocker der voll ins Ohr geht(Guter Rausschmeisser aus dem Album), -Whiskey on the Rocks -absolut locker-cooler Trinker-Song knochentrocken rübergebracht, -Burnin Alive -gutes Riff, -Boogie Man -guter Blues-Song.
Mit The Honey Roll ist leider auch ein Rohrkrepierer dabei.
Wegen der doch raueren Produktion der Scheibe jedoch dann doch nicht so vom Mainstream-Publikum angenommen wie The Razors Edge 5 Jahr vorher.
Die Kompositionen sind auch wieder etwas langsamer gehalten als zuletzt - einen nach vorne losgehenden Heavy-Rock-Song (z.B.Fire your Guns)sucht man hier vergebens(Caught with your pants down hat keine Klasse).
Schul-Noten in der Song-Reihenfolge würde ich folgende vergeben:1-3-3-3-5-3-3-3-4-2-2
Man kann mit dem Kauf des Albums eigentlich nichts falsch machen.
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TOP 100 REZENSENTam 17. Oktober 2015
Fünf Jahre nach "The Razor's Edge" präsentierten AC/DC mit "Ballbreaker" ihr 12. Studioalbum. Während auf dem Vorgänger noch eine Vielzahl von Hochkarätern enthalten waren, so kam "Ballbreaker" doch ziemlich bescheiden und bieder um die Ecke. Wenn man einmal "Hail Caesar" ausklammert, dann lässt sich hier nicht viel Hochklassiges finden, allerdings kommt auch der nicht an die Hochkaräter des Vorgängers ran. Die Songs sind nicht "grottenschlecht", für meinen Geschmack einfach etwas zu altbacken und langweilig, kann man hören, reißt mich aber nicht wirklich vom Hocker. Das hat man alles schon viel besser von den Mannen um ANGUS YOUNG gehört, es fehlen definitiv die Überraschungen und die "Aha-Erlebnisse"!
"Hard as a Rock", "Cover you in Oil" und "Burnin'Alive" würde ich noch als Anspieltipps empfehlen, der Rest ist nicht schlecht, aber leider auch nicht besser als Durchschnitt!

Mein Fazit: Für mich gehört "Ballbreaker" definitiv zu den schwächeren Alben der Australier. Die Songs sind nicht wirklich schlecht, allerdings reißen sie mich jetzt auch nicht mit. Auf "Ballbreaker" findet man überwiegend durchschnittliche Hausmannskost, das haben AC/DC schon des Öfteren viel besser hinbekommen.

Mein Fazit: 6,5 von 10 Punkten.
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am 28. Oktober 1999
Bevor man diese CD genießen will, muss man sich zumindest im Klaren sein, dass ein Menü-Brian-Johnson eben nicht den Genuss eines Bon Scott verschafft. Zwar bemühen sich die Young-Brothers mit Ihrem Frontmann Brian Johnson an die alten Blues-Zeiten anzuknüpfen. Dies klingt jedoch sehr mühselig und holprig. Den Jungs von AC/DC ist ein derartiges Experiment in den 90'ern nur einmal gelungen - und zwar in ihrem Last-Action-Hero-Song: "Big gun".
Für eingefleischte AC/DC-Fans ist zwar die Ballbreaker ein Muss, für Gelegenheitshörer würde ich eher die Live-CD und eine alte Scheibe empfehlen.
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am 27. November 2009
Damit fing alles an. Ich war 13, sollte später in jenem Sommer 1997 meine erste Band gründen, und ein Kumpel hatte "Ballbreaker". Die ersten Takte von "Hard As A Rock" ertönten aus dem Lautsprecher, dazu die coolen Comics im Booklet, und ich war AC/DC verfallen. Von irgendwoher tauchte zeitgleich "If You Want Blood" auf (wie schwer es doch manchmal ist, jene seltsam verschlungenen Pfade im Nachhinein nachzuvollziehen, die doch so prägend sind für junge Adoleszenten), jener raue Konzertmitschnitt mit Bon Scott - und so hatte ich beide Kapitel der Band mit einem Streich kennengelernt. Im Eiltempo, wie in einem Wettrüsten, legten ich und mein Kumpel uns den Backkatalog der Australier zu, und jedes neue Album, das wir uns zulegten, wurde wie eine Offenbarung gefeiert. In der Tat waren AC/DC eine der ersten Bands, die ich mir selbst erschlossen, erobert habe. Was für eine schöne, unbeschwerte Zeit.

Etliche Jahre, unzählige Live-Videos und DVDs, grottenschlechte als auch passable Bootlegs und zwei besuchte Konzerte (inkl. Händeschütteln mit Brian Johnson) später, kann ich "Ballbreaker" nun in Gesamtkontext einordnen, wobei ich nicht umhin kann, das Werk auch heute noch mit leicht verklärtem Blick zu betrachten. Und so will ich hier gar nicht behaupten, es sei das beste Album der Australier, aber es ist auf jeden Fall jenes, was mir bis heute am besten gefällt. AC/DC Originalität nachsagen zu wollen grenzt an ein Bubenstück, aber in diesem Falle drängt sich mir dieses Prädikat auf. Und auch wenn ich mich bemühe, objektiv zu bleiben, so muss ich feststellen, dass kaum das Songwriting von Angus & Malcom je so ausgefeilt, so dramaturgisch inszeniert, so vielseitig war, wie hier - zumindest in der Brian Johnson Ära.

Für die Band war es nach dem sensationellen Erfolg mit dem geglätteten "The Razor's Edge" fünf Jahre zuvor und ausgedehnter Welttournee ein Schritt zurück zu den eigenen Wurzeln - zumal Phil Rudd, Schlagzeuger der Urbesetzung, nach über zehn Jahren Abstinenz mit seinen Kippen und seinen zerfurchten Totenkopfgrinsen wieder auf den Schemel hinter der Bassdrum und den zwei Hängetoms zurückkehrte. Rick Rubin als Produzent tat ein übriges, der Band einen raueren, erdigeren Sound zu verpassen - die Zeiten der Kommerzanbiederung à la "Moneytalks" waren vorbei, hier wurde knochentrockener Bluesrock in Reinform betrieben, ohne Sperenzien. Aber doch mit dem gewissen Etwas, das jedem Song einen eigenen Charakter, ein eigenes Gesicht verleiht - und das will bei AC/DC - bei aller Liebe - schon was heißen. Vor allem wenn man mit den über großen Strecken sehr einfallslosen Nachfolgern "Stiff Upper Lip" und besonders "Black Ice" vergleicht, dann wird deutlich, welche kreative Kraft hier anno 1995 am Werke war.

Damals wie heute besticht jeder Song durch seinen ganz eigenen Reiz. Da ist das düster-treibende "The Furor", der trockene Blues über den "Boogie Man", das hymnenhafte "Hail Caesar", der schweißtreibende Titelsong, der beeindruckend demonstriert, was man mit einem Zweiakkordriff anstellen kann. Das können so nur AC/DC, das ist die ganz große Kunst des Simplizismus. Am besten gefällt mir nach wie vor der Song, den ich aus der ganzen Bandgeschichte am liebsten mag: "Burning Alive", mit seinem dramatischen Aufbau und dem grandiosen Refrain. Der besteht im Prinzip wie so oft auch nur aus zwei Worten, nämlich "Burning" und "Alive", aber irgendwie haftet ihm etwas ungleich Majestätisches, Erhabenes und Erhebendes an. An sich sind die Zutaten also die gleichen wie immer bei AC/DC, vom songdienlichen und nie überkandidelten Getrommel Phil Rudds, über Brian Johnsons Hustenreizgesang und Angus Youngs Soloeskapaden auf der Basis von Malcolms - diesmal staubtrockener - Rhythmusspur, aber ich höre mehr: Ein Feuer, eine Leidenschaft, und eben einen Ideenreichtum, die aus den einzelnen Komponenten mehr machen als die Summe seiner Zutaten.

Es zeigt, zu was AC/DC-Songs in der Lage sind, wenn man ihnen Raum gibt sich zu entfalten, hier werden verschiedene Stimmungen ausprobiert, wobei die musikalischen Zutaten eine ungeahnte Effektivität entfalten, allein die Gitarrenfigur im Refrain von "Whisky On The Rocks" - kleine Ursache, große Wirkung. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, sollte man meinen - aber wenn man "Black Ice" hört, wo jede gute Idee vom störrischen 4/4-Takt, drei Akkorden und einem 3 bis 4-Minuten-Korsett unterdrückt wird und im langweiligen Einheitsbrei versinkt, dann muss ich wohl einsehen, dass "Ballbreaker" die letzte Großtat von AC/DC war. Auf jeden Fall ein rundum gelungenes, in sich stimmiges Album, das mit "Hard As A Rock" einen großen Klassiker (den letzten?) der Bandgeschichte hervorgebracht hat. Es gibt keinen wirklichen Tiefpunkt auf "Ballbreaker", keinen Ausrutscher, aber jede Menge Spielfreude, Dynamik, und, ja, im Kontext gesehen muss ich sagen: Originalität, so dass es nun doch heraus muss: Ja, "Ballbreaker" ist das beste Album mit Brian Johnson.

Zumindest für mich.
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am 23. Dezember 2013
Über Geschmack lässt sich immer streiten. Mir gefällt die CD. Es kann auch nicht jeder Song ein Top-10-Song sein. Entweder ist man AC/DC-Fan oder nicht.
Auch über die Verpackung und Lieferung gab es nichts zu beanstanden. Der Preis ist ebenfalls OK.
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am 12. August 2001
Und wieder ein Produzentenwechsel: Diesmal saß Rick Rubin hinter den Reglern und nervte die Band mit seiner Lethargie, die sich wohl auch auf Brians Stimmbänder ausgewirkt haben muß. Jedenfalls klingt der sympathische Frontmann über weite Strecken erschreckend kraftlos, was das ansonsten gutklassige Album in der Wertung etwas drückt. Songs wie "Hard As A Rock", "Hail Caesar" oder "Ballbreaker" sind aber trotzdem mehr als hörenswert.
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am 2. März 2015
Für mich ein fehlgriff. Versteh nicht wieso das album so hochgelobt wird. Fand blow up your video und razors edge um längen besser. Für mich ist das album viel zu rootig...aber wär ein back to the roots album von ac/dc mit etlichen "saufliedern" will, ist damit bestens bedient.
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