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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
14
4,7 von 5 Sternen
Lift Your Skinny Fists Like Antennas to Heaven [Vinyl LP]
Format: Vinyl|Ändern
Preis:24,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 3. August 2003
Godspeed You! Black Emperor galten schon seit anbeginn ihrer machenschaften als großer Geheimtip unter Liebhabern malerisch-melancholischer Stimmungsmusik die immer mal wieder ins epochale abdriftet. Doch seit dem Album "Lift Your Skinny fists..." sind sie in diesem (falls man das überhaupt sagen kann) Genre neben Sigur Ros eine der etabliertesten Gruppen. Und das hat seine Berechtigung denn auf diesem grandiosem Doppelalbum verschmelzem Streicher und Gitarrensounds mit stimmungsvollen Drumparts zu einem orchestralem Gesammtsound der vor Ausdruck und Emozion geradezu erstrahlt. Die vier! (sehr langen) Songs die sich über die beiden CD`s erstrecken sind allesammt virtuos aufgebaut, bieten an vielen ecken überraschungen und laden zum träumen ein. Besonders gut gefällt mir das Spiel von Aufbau und Destruktion das immerwieder gewalltige schwebend rassannte höhepunkte Bildet. Gesagt sei noch das auf vocals bis auf einen Textsample bei "terrible canyons of Static" verzichtet wird. Trotzdem wird man nur wenig Musik finden die solch starke gefühle auslößt. Ich würde sagen das Zusammenspiel der Frequenzen und Arrangements ergiebt in sich die schönsten Stimmen.
In meinen Augen ist dieses Album ihr bis Jetzt bestes auch wenn ich die Anderen sehr schätze. Besondes auch ihr neuestes Werk Yonqui U.X.O ist auch sehr zu empfehlen. Es scheint aber als hätten sie sich endgültig selbst gefunden und ihr Schaffen vervollkommnet.
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am 17. Dezember 2008
Auf dieser Platte sind eine Menge Dinge enthalten, die man mit Musik machen kann. Sehr interessant und unkonventionell ist der dynamische Aufbau und die damit verbundene Veränderung des Tempos. Obwohl dies ein naheliegendes und äußerst interessantes Stilmittel ist, ist es sehr selten zu finden (Außnahme: klassischer Musik). Tatsächlich könnte man diese Platte als eine moderne Klassik mit modernen Instrumenten bezeichnen (E-Git., Schlagzeug). Tipp: Wenn man sich nicht gleich mit der Musik identifizieren kann trotzdem nochmal (und nochmal) anhören. Das ist wirklich ein großer Brocken. Aber es lohnt sich wirklich. Dies ist etwas ganz besonderes.
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am 30. Juni 2017
Mögen Sie Bach? Max Reger? Schostakowitsch? Egar Varese? Tangerine Dream? Vielleicht finden Sie auch die Bilder von Salvador Dalí gut...
Na, dann dürfte Ihnen auch GY!BE gefallen.
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am 27. Oktober 2007
Godspeed You! Black Emperor.
Für die einen langweilig und verzichtbar, für die anderen (und das dürfte den Grossteil ausmachen) sowieso nicht bekannt. Zugegeben, auch ich würde die Band nicht kennen, wäre da der Film 28 days later nicht gewesen. Beim ersten Mal "East Hastings" empfand ich zumindest den Mittelteil als gut, den Rest fand ich überflüssig. Beim zweiten, dritten und vierten Mal konnte ich mit den anderen, sphärischen Songteilen immer noch nichts anfangen. Erst etwa beim zehnten Mal begann ich langsam zu verstehen, dass da mehr als nur Melodien waren. Es waren Gedanken, vertonte Gefühle, Hörbücher.
So erging es mir auch mit dieser CD.
Lift yr. skinny fists like antennas to heaven. Storm, Static, Sleep. Schon die Titel liessen mich Grosses vermuten, als ich mir die CD das erste Mal anhörte. Und das wurde bestätigt. Diese Musik ist gross, riesengross. Man kann sie nicht mit einmaligem Hören schlucken. Aber wenn man sie erst einmal geschluckt hat, kriegt man sie nicht mehr so schnell aus dem Magen heraus. Auf dieser CD ist das Musikergespann meiner Meinung nach puren "Gefühlsessenzen" noch ein Stückchen näher als auf den anderen Werken.

Das geht so weit, dass man z.B. bei "Storm" glaubt, eine Gitarre vor Freude schreien zu hören. Na ja, das hört sich vielleicht lächerlich an, aber das ist es, was einem durch den Kopf gehen kann, wenn man den ersten Part hört. Auf die Freude folgt im selben Stück eine elegante, erhabene Ruhe, die sich in einem breit macht. Bis zu dem Moment, in dem die Schlagzeuge wieder einsetzen und schliesslich das Ganze, einer Dampflokomitive gleich, zum Stehen kommt. Sowas ist einfach einzigartig und muss man einfach gehört haben.

"Static" ist das wohl einheitlichste Stück von GY!BE. Hier herrscht die ganze Zeit über vorallem ein Gefühl vor: Mystik. Sie verstärkt sich mehr und mehr und kommt schliesslich nach einer Priesterrede über Gott und die Welt ("When you see the face of God, you will die, and there will be nothing left in you..." Fantastisch. Die Worte spuken mir immer wieder durch den Kopf) zu einem Höhepunkt, wenn die Geigen und Gitarren sich im ständig wiederholenden Motiv ergänzen. Das Stück endet mit unheimlichen, dröhnenden Geräuschen, bei denen man sich alle Fragen, die das Stück aufgeworfen hat, durch den Kopf gehen lässt. Und man kann zu 99,99% Prozent sicher sein, dass es tiefschürfende Fragen sein werden, vielleicht über den Sinn des Lebens, vielleicht über Gott...wer weiss. Einer der der am meisten avantgardistisch angehauchten Teile der CD. Wie schon am Anfang erwähnt, sind es beim ersten Anhören vorallem diese Teile, die langweilen können, was sich aber im Verlauf gut ändern kann.

"Sleep" ist sozusagen die Vertonung von Nostalgie. Ein treffenderes Wort lässt sich kaum finden. Einmal betrübt über vergangene, schöne Zeiten nachdenken - Sleep ist die richtige Wahl. Auch hier konnte ich, wie bei vielen Godspeed-Songs, mit einigen Elementen zunächst überhaupt nichts anfangen, zum Beispiel mit der heulenden Gitarre in der Mitte. Sie ist nach dem fünften Anhören nicht mehr aus dem Stück wegzudenken und sogar zu meinem Liebling geworden.

"Antennas to Heaven", der abschliessende Song, ist der wohl schwächste der CD, aber immer noch höchst interessant. Das Gefühl, das er vermittelt, kann ich dagegen nicht beschreiben, es ist mir unbekannt. Aber wieder macht man sich dabei Gedanken um Gott...und darüber, dass diese Platte ihren Namen redlich verdient hat.

Ein nicht-GY!BE-Hörer wird sich nun vielleicht fragen: wie soll ich mir diese Musik vorstellen? Ganz einfach: ohne mindestens einmal gehört haben geht das nicht. Rein von der Bewegung her mit ihren verschiedenen Teilen sind die Stücke vielleicht am ehesten mit den frühen Pink Floyd (wohlgemerkt ohne überflüssigen Gesang) zu vergleichen ("Echoes"). Aber dennoch: GY!BE sind anders, sind einzigartig, sogar im Post-Rock-Bereich. Statt psychedelische Geräusche und "groovige" Gitarrensoli gibt es hier ganze, sich jeweils über 20 min. erstreckende Einheiten, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint. Streicher, Bläser, Klavier, Gitarren, alles bildet ein grosses Ganzes, das man erst versteht, wenn man tief hineinsinkt.
Live hüpft übrigens niemand auf der Bühne herum. Sie spielen teils mit geschlossenen Augen (!). Noch ein Pluspunkt für die Band. KAUFEN!
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am 27. Oktober 2005
Dieses Doppelalbum wird jeder lieben, und zwar wirklich lieben, der einen halbwegs guten Geschmack in Sachen unkonventioneller Rockmusik hat. Um eine ungefähre Richtung anzugeben: Talk Talk, Mogwai und Sigor Ros Fans werden hier begeistert sein, aber auch der Rest.
Große instrumentale Bögen werden hier gespannt, Themen, die sich langsam entwickeln und auch langsam wieder vergehen, machen die organische Struktur der Musik aus. Schlagzeug, Gitarren und Bass werden ergänzt durch Cello und Geige, und dann wiederum gibt es ganze Passagen aus sphärischen Gräuschen.
Das ist irgendwie göttliche Musik, naiv und einfach wie sie auch sein mag. Für mich als großen Post-Rock-Fan, und Fan von Avantgarde und Experimentellem, waren Godspeed mit genau dieser Platte, ihrer besten, eine ganz große Entdeckung, liebe Freunde von guter Musik.
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am 4. Juli 2013
Tja, was soll ich noch großartig dazu sagen bzw schreiben?
Es ist halt keine Musik, vielleicht nur in kleinen Ausschnitten, es ist eher Sound.
Breitbandsound, Kino für den Kopf ohne Film (auch wenn deren Musik gelegentlich in Filmen vorkommt).
Alles zum Teil sehr episch lang, nicht so "kompakt" wie die Amerikaner Explosions In The Sky oder die Japaner Mono es zelebrieren. Gut die sind beide auch nur zu viert und nicht wie GYBE teilweise bis 14-16. Auch in der Auswahl der Instrumente ist ein Riesenunterschied.

Top-Album!

Und wenn es interessiert, GYBE erlauben das Mitschneiden ihrer Konzerte, so gibt es einiges im Internet zu entdecken. Es lohnt sich!
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am 1. Januar 2014
Vier spannende Musikstücke auf 2 CDs. Die einzelnen Stücke sind atmosphärisch dicht, Melodien bauen sich langsam auf. Einige spannedne Brüche, deren Logik sich erst beim mehrmaligen Anhören ergibt.
Überw eite Bereiche sehr melodiös
Für alle GY!BE-Fans ein muss, darf in der Sammlung nicht fehlen.
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am 26. Februar 2013
Wer auf den Geschmack des Post-Rock gekommen ist, findet in diesem Album die pure Essenz dieses wunderschönen Genres.
ca. 80 minuten lang kann man in eine Art Trance verfallen und sich von dieser Musik berieseln lassen.
Kunstvoll und auch ohne Gesang überzeugt das Album jeden Kritiker!
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am 7. März 2016
mehr möchte ich auch nicht zum Ausdruck bringen. Das Vinyl ist ist verdreckt und hat Spuren auf der Oberfläche.
Die Schallplatte läuft nur mit andauernden Knacksern. Katastrophale Pressung. In meinen Augen wird man hier über das Ohr gehauen.

Die Musik ist natürlich über jeden Zweifel erhaben. Das weiß sicherlich Jeder, der das Vinyl bestellt.
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am 10. März 2004
Es gibt Filme, die darf man sich ihrer Bilder wegen nur im Kino anschauen, da sie im Breitbildformat gedreht worden sind. Bei Godspeed verhält es sich ähnlich: natürlich kann man sich diese Werk über jede Anlage anhören, nur man muß es mit Verstand machen. Godspeed haben hier quasi einen musikalisches Hörstück erschaffen und dabei eine Dramatik in der Musik erzeugt, die man selten heute zu hören bekommt. Während viele Bands aus den 70ern und auch den 80ern immer noch ihren alten progressiven Sounds (*würg*) hinterherhängen, schaffen die Kanadier einen neuen Sound und wollen dann noch vorallem eins sein: nämlich unabhängig jeglicher Musikindustrie.
Meiner Meinung nach ein Meisterwerk- Danke!
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