Hier klicken April Flip Hier klicken Jetzt informieren 30 Tage lang gratis testen Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ HI_PROJECT Hier klicken Mehr dazu Fire Shop Kindle Entspannungsmusik longss17

  • Vater
  • Kundenrezensionen

Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
19
4,8 von 5 Sternen
5 Sterne
18
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
1
Preis:58,90 €+ 3,00 € Versandkosten
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 30. Oktober 2000
JANUS. Eine Band, die sich nicht dem Kommerz beugt. In den einzelnen Liedern des Albums "Vater" geht es textlich mehr oder weniger um gestörte Vater-Kind-Beziehungen anhand der Biographie einer (mehr oder weniger) bekannten Persönlichkeit. Was JANUS uns mit "Vater" vorlegt ist depressiv, emotional und düster...um nicht zu sagen: einfach genial! Selten hat mich ein Album so verzaubert und doch verstört, wie "Vater" es geschafft hat. Von eingängigen EBM-/Industrial-Hämmern á la "Exodus" und "Isaak" über Balladen wie "Lolita" bis hin zum extrem verstörenden "Flüsterer im Dunkeln" bietet "Vater" Lieder der Extraklasse! Jeder Anhänger der Schwarzen Szene, der auch nur ein kleines wenig offen für Neues ist und sich auch mal Musik anhören will, welche nicht in jedem Club allnächtlich zu hören ist...ja, jeder dieser Leute wird mit einem Album belohnt, welches nicht hätte besser, düsterer, zweideutiger und gemeiner sein können! Mein Favorit auf der CD ist auf jeden Fall der "Flüsterer"! Hier zeigen JANUS, was sie wirklich drauf haben! Eine tiefsinnige Geschichte - in Anlehnung an H.P.Lovecraft - über ein Kind, welches den Tod des Vaters nicht versteht - schließlich sieht es ihn noch...die Atmosphäre ist in diesem Song so dicht, dass man ihn besser nicht im Dunkeln hören sollte...JANUS drehen ein Feuerwerk der Gefühle ab und die musikalische Untermalung passt perfekt zum angsterfüllten, wütenden und auch leicht irren Gesangs von RIG. Hier stimmt wirklich alles - dieses Lied...und natürlich die CD im Allgemeinen...darf man sich nicht entgehen lassen. Ich kann diese CD nur jedem Freund niveauvoller düsterer Musik empfehlen!
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Oktober 2000
Janus sind für mich die Avantgardisten schlechthin. Ein Zusammenspiel von melancholisch- tragischer sowie ärgster Themenwahl, finsterer Grafiken und gänsehautschwangerer Texte machen JANUS zu einer der schönsten Gruppen dieses Jahrhunderts. Dazu passt nur allzugut Sänger Rig's emotionsgeladene Stimme, die nirgendwo an Hingabe spart. In allen Liedern spiegelt sie Verzweiflung, Angst, Panik, und Traurigkeit so wieder, als hätte RIG selbst diese Empfindungen getragen. Wirklich gelungen finde ich, daß fast jedes Lied einer wahren Begebenheit entsprungen ist. Jedem, der die Bibel auch ohne einen Pfarrer an der Kehle findet, wird der Name Isaak etwas sagen. Ob dieser zweifellos geniale Song aus einer wahren Begebenheit stammt, könnte vielleicht eine mehrstündige interessante Diskussion aufklären. Hier kommen auch die Empfindungen des Jungen sehr gut zum Ausdruck. Bei Schwarzer Witwer ging mir zum ersten Mal eine Gänsehaut in die Glieder. Dennoch gab es hier ein Mißverständnis: Bis ich eines Besseren belehrt wurde, schien es mir, als hätte er seine Frau mit Hilfe der Nylonfäden umgebracht und anschließend verbrannt. Lolita entsprang zweifellos der Neuverfilmung des gleichnamigen Romans. Das wird bei diesen Worten deutlich: „Von hier zu meinem Wagen sind es dreißig Schritte. Geh die dreißig Schritte!" Wie alle anderen Stücke geht auch Lolita unter die Haut. Der Ursprung des ergreifenden Songs Exodus blieb bis zu einem bestimmten Zeitpunkt meines Begriffsvermögens fern. Dieser liegt im Dritten Reich als die Kinder jüdischen Blutes in Massen verschleppt wurden. Die tieftraurige Ballade Saitenspiel zeigt Gustav Mahler in seinem Leid nach dem Tod seines Kindes. In sehr jungen Jahren glaubte Lovecraft den Flüsterer im Dunkeln wahrzunehmen, in dem er seinen Vater sah und ihm sogar gottähnlichen Status zugedachte. Ein unübertroffenes Lied, das sich gut für das Hören im Dunklen eignet. Wenn ich meinen Lieblingssong nennen soll, kann ich mich nur schwer entscheiden. Dennoch will ich es versuchen: Isaak, Schwarzer Witwer, Lolita, Flüsterer. Große Erwartungen richten sich auf die Schlafenden Hunde, die hoffentlich bald erweckt werden. Eigentlich sollte man meinen, daß eine CD wie „Vater" nicht mehr zu übertreffen ist, aber wenn man sich bei JANUS auf eines verlassen kann, dann auf das Unerwartete.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Juli 2007
"Vater" ist wie alle Janus Alben musikalisch ganz großes Kino, abseits jeglicher Klischees und weit entfernt vom musikalischen Durchschnitt. Schon der Opener Isaak schildert uns auf dramatische Weise die biblische Begebenheit aus der Sicht des Namensgebers, der nicht versteht warum sein Vater so handelt.

"Schwarzer Witwer" orientiert sich an E.A. Poes "Das verräterische Herz" und erzählt uns die Geschichte eines von Schuld geplagten Mörders, der seine Frau tötete. Fast fühlt man sich selbst schuldig wenn RIG einem gegen Ende des Tracks ein vorwurfsvolles "Mörder, du hast mich umgebracht" entgegen schreit.

"Lolita" berichtet uns dann fast schon zärtlich von der verzweifelten Liebe eines Vaters zu seiner Tochter.

"Exodus" prangert danach die Schrecken des Nationalsozialismus an und wurde inspiriert von den Tagebüchern Adam Czerniakows, der zu zeiten des dritten Reiches Leiter des Warschauer Judenrates war und versuchte Kinder vor dem KZ zu bewahren.

Track No. 5 heißt "Saitenspiel" und ist wohl RIGs persönliche Hommage an Gustav Mahler.

Track 6 "Der Flüsterer im Dunkeln" ist neben "Schwarzer Witwer" mein absoluter Lieblingstrack auf dem Album. Mahl leise flehend, eindringlich forschend und wütend/verzweifelnd schreiend schickt uns RIGs Stimme durch eine wunderschön verstörende musikalische Landschaft auf einen Gänsehaut Trip der Extraklasse.

"Die 13 Bestien" sind wenn man von den paar gegrummelten Zeilen absieht eher ein Instrumental und meine persönliche Gurke auf dem Album.

Dennoch bekommen Janus von mir 5 Sterne, denn alles in allem können sie mit diesem Album absolut überzeugen und sind ein willkommenes Geschenk für Menschen die Tiefgang und Düsternis zu schätzen wissen.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. September 2000
Abwechslungsreich, anspruchsvoll, musikalisch ein Genuss. Was Janus mit "Vater" geschaffen hat, ist wirklich bemerkenswert. Verstörende Tracks, die tief und kitschfrei in das eindringen, was man so gern als "Das Dunkle" in uns bezeichnet. "Vater" macht Lust auf mehr und ist nicht nur für Szenegänger geeignet. Unbedingt reinhören!
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. März 2012
... bin ein wenig raus aus der Januswelt, habe vor Jahren oftmals versucht, die deluxe - Eigenproduktion bei verschiedenen Anbietern zu ersteigern... war immer von Erfolglosigkeit geprägt. Durch Zufall habe ich mal wieder die Knochenhaus Internetseite besucht, und es wurde mir gewahr, dass eine Neuauflage erhältlich ist, ausschließlich zu beziehen auf der entsprechenden Seite für 19 Euronen plus Versand. Würde mal behaupten, das wäre doch mal 'ne entsprechende Alternative zu Anbieterpreisen dieser Seite...
Über die Qualität dieses musikalischen Meisterwerkes gibt es keine Worte mehr zu verlieren...
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Februar 2012
Deluxe meint in diesem Fall tatsächlich Deluxe. Janus erweitern das Album um 3 Songs, remastern das gesamte Album und strukturieren die Titel neu. geblieben sind alle Titel des Debüts und hinzugekommen sind die Songs von der Isaaksingle sowie der verloren geglaubte Titel die Ballade von Jean Weiss.
Das Album bewegte sich bereits 1998 auf der Höhe der neuen deutschen Härte und ging darüber hinaus. Janus waren nie so richtig glücklich mit Rammstein und Schweisser in eine Ecke gestellt zu werden. Dazu waren sie zu komplex und zu vielschichtig. Begründen lässt sich diese Einordnung dennoch schon allein über den Opener Isaak, der bisher einzigen Single der Band. Ein Song aus kurz angeschlagenene Gitarren, treibenden Drums, wilden Synths und RIGs wütendklagenem Gesang, der fast als Brüllen zu bezeichnen ist. Der Song behandelt die bekannte fragwürdige Stelle des alten Testaments, in welcher Abraham Isaak mit zum Berg nehmen soll um Gott ein Opfer darzubringen. Die steigende Verzweiflung Isaaks um so mehr ihm gewahr wird das kein Opferlamm existiert und er das auserwählte Opfer sein soll wird hervoragend erzählt. Problematisch finde ich diesen Titel allein, weil der Titel ein musikalisches Klischee darstellt von welchem sich Janus kaum befreien konnten. Obwohl der grobe Rest des Albums weitaus interessanter erscheint. Schwarzer Witwer ist ein 9 Minuten langer Epos um einen Mann der sich von seiner toten Frau verfolgt wähnt, drohende Streicherarangements, zuckendnervöse Rhytmen und eine wechselhafte Stimme die zum ersten Mal belegt, was Janus eigentlich können. So gesehen beginnt die Fahrt durch das Konzeptalbum (alles Vaterfiguren) wohl erst hier. Lolita, Saitenspiel, der Flüsterer im Dunkeln schließen sich an dieses Schema an, es sind vielschichtige durchdachte und manchmal etwas dick aufgetragen dramatische Stücke. Man sollte derweil nie die Selbstironie der Band unterschätzen, die sich dieses überladenen Pathos durchaus bewusst ist, und das eigene Schaffen ab und an mit einem Augenzwinkern betrachtet. Exodus hingegen greift noch mal in die Vollen und haute Rammsteinmäßige Gitrarrenbretter raus, während Knochenhaus eher verspielt klingt und Kafka in dieser Version schon gar nach dem Bluesrock der Doors. Von den neuen Titeln ist besonders die Ballade von Jean Weiss hervorzuheben dessen schwarzer langsamer Aufbau in ein bittertragisches Ende mündet.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Februar 2004
Musik die zwischen Metal und Industrial schwankt, Tupfer von Klassiksound, mit einigen atmosphärischen Einlagen. Kaum zu beschreiben und einzigartig. In einigen Teilen hart und weniger eingängig insgesamt trotzdem gut hörbar, nur nicht für Easy-Listening.
Der Gesang mitreissend, verzweifelnd und vom Wahn getrieben.
Ein Konzeptalbum rund um das Thema Vater (und es sind hier nicht die erfreulichen Themen).
Von seinen Texten ist es ergreifend und schockierend.
Es ist mit das düsterste und erschaudernste Werk, welches ich bisher gehört habe und nur für starke Charaktere geeignet.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Juni 2002
Endlich mal eine Band, die sich nicht an allen Klischees der "schwarzen Szene" hochzieht. Besonders bemerkenswert sind die vielen Musikstile, die hier auf dieser Scheibe vereint sind. Hier wird nicht stur an einem Stil festgehalten. Das zeichnet Janus aus. Die Vielfalt der Themen ist berauschend.
Absolut nicht empfehlenswert für alle die sich gerne in den klischees der "Gruftis" baden wollen und nur Musik über Tod und unerfüllte Lieben im regal haben wollen
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Januar 2001
Wunderbar betörend und beängstigend, welche Gefühle RIG mit seiner Stimme hervorzuzaubern vermag. Da steckt in jedem Ton eine delikate Hingabe, und jedes Wort ist wohlbedacht - Texte sind bei Janus sehr wichtig. Und das herrlichste Stück ist zweifellos das „Saitenspiel", in dem man sich einfach nur verlieren kann. Da kann ein müdes Herz wieder träumen, von allem, was es will ... Einfach göttlich!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Januar 2009
Eigentlich fällt es unter Gothic.
Tatsächlich enthält das Debüt "Vater" von JANUS so viele Stilelemente und den Einsatz von exotischen Instrumenten das die Schublade "Gothic" nicht mehr stimmt.
JANUS bedienen sich ebenso aus dem rockigen Bereich wie aus dem klassischen. Daraus entsteht ein sehr ergreifender Mix von einfach nur guter Musik.
Lyrisch beschreiben JANUS die Vaterschaft aus den verschiedensten Blickwinkeln: ob über jüdische deportierte Kinder oder den unglaublichen Tod eines Vaters usw.
Das herrlichste Attribut ist aber die kongeniale Stimme, die man sofort auf eine Stufe mit WOLFSHEIM oder anderen Ausnahmesängern stellen muß. Selten wurde deutsche Texte so gut und emotionsgeladen transportiert.
Ebenfalls mehr als positiv ist das sehr gute Design des Inlets zu bewerten.
Eine weitere Beschreibung jedes einzelnen Songs würde den hier gegebenen Rahmen sprengen, denn jeder Song ist anders und transportiert durch eine Fülle von musikalischen Details andere Emotionen. Darum bleibt dem interessierten Hörer nur das probeweise Anhören jedes Tracks.
Heute, 8 Jahre nach der Erstveröffentlichung, ist "Vater" ein Klassiker unter Kennern und in der Szene und eigentlich müßten hier 6 oder mehr Punkte her. Leider bleibt es aber nur bei 5...
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden


Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken