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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
18
You'Re the One
Format: Audio CD|Ändern
Preis:10,81 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 24. April 2016
Zur Info diese Bewertung bezieht sich nur auf die Klangeigenschaften. Zum Album selbst gibt es schon genug gute Rezensionen.
Ich sammele die mittlerweile seltenen DVD-Audio, die mit den Gebrauchtpreisen leider teilweisse sehr hoch angesiedelt sind. Ich bewerte die Aufnahme, im Vergleich zur LP, welche leider nicht besser ist. Also nicht unbedingt zu empfehlen, wenn man den möglichen Klang einer DVD Audio erwartet, oder wie beschrieben, schon das Vinyl Album besitzt. Weder Dynamik, Räumlichkeit noch Auflösung grenzen an der Möglichkeit dieses Medium.
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am 11. März 2015
Dieses Album laesst sich eigentlich nirgendwo einordnen, es ist eben Paul Simon. Nach dem ersten "Reinhoeren" noch schwer zu interpretieren, nachmehrmaligem Hoeren jedoch als eines der intensivsten Alben von Paul Simon.
Er wollte eigentlich nach seinem Misserfolg mit dem Musical "Capeman" nie mehr ein Album veroeffentlichen, hat sich jedoch gluecklicherweise dann doch anders entschieden und mit diesem Album einen weiteren Beweis seines Koennens geliefert. Fuer mich wiederum ein wahres Meisterstueck des wundervollen Songwriters/Singers Paul Simon.
Musik in einer Qualitaet, die auch heutzutage nicht mehr erreichbar ist.......
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am 15. März 2017
Stilles, wunderschönes Album des großen New Yorker Song-Poeten. Wie ein zögerlicher Frühlingstag, der einen davonträgt. Wird beim mehrmaligen Hören immer besser.
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TOP 1000 REZENSENTam 23. Januar 2009
Die 2000er CD Paul Simons zeigt ihn als Musiker eigener Klasse und ganz eigenen Stils. Simon mischt westafrikanische Harmonien und Klänge mit südafrikanischen und -amerikanischen Beats - und natürlich mit seiner eigenen Kantorstimme, die über allem von Themen wie Partnerschaft (aber zum Glück nicht nur) kündet.
Produziert hat es Paul Simon wie gewohnt selbst und in langen Sessions, auch sind alle elf Songs von ihm. Auch eine bekannte Erscheinung ist, dass man die CD beim ersten Mal als schwächer als die Vorgänger empfindet, doch eigentlich nur, weil man die häufiger hörte und schon besser kennt. Auch in "You're the One" sind so viele Feinheiten verborgen, dass die CD immer wieder angehört werden kann. Und dann kommt das Begeisterungsgefühl ganz von alleine.
Zu den Titeln in Kürze:
1. That's where I belong - Eröffner, von einer ungewöhnlichen Akkordfolge getragen
2. Darling Lorraine - einer der besten Stücke: Liebe, Selbsttrug sowie rhythmisch komplexe Melodien der Instrumente, die sich alle mit Simons Stimme zusammen ins Harmonische fügen
3. Old - das zornigste Stück: Buddy Holly lässt beim Drei-Akkorde-Riff grüßen, der Text spießt den Jugendkult mit links auf;
4. You're the one - wieder eine ganz eigene Musikmischung: das Titelstück sieht trocken auf die Liebe
5. The Teacher - verschleppter Rhythmus, der doch alles treibt und Pauls Stimme den Widerpart gibt
6. Look at that - Simon greift die Vokal-Musik des Capeman-Albums auf, nur mit noch mehr Pep, der Text ist aber fast banal
7. Senorita with a necklace of tears - Simons Lyrik und die Melodie wirken angestrengt oder zusammengewürfelt
8. Love - ein aufsteigendes Sitar-Riff, das endlos so weitergehen könnte und ein völlig untypischer Ohrwurm ist; dazu ein knapper und tiefer Text zur heilenden Liebe
9. Pigs, Sheep and Wolves - das Lied ist doch hervorragend! Attacke auf die Heuchler und vorurteilsschwangeren Abstempler. Zur Erinnerung: so genannte Opferverbände schrien hysterisch auf, als Simon im Capeman-Musical so etwas wie Resozialisierung statt Rübe-Ab zeichnete; in New York las man damals täglich darüber Berichte in den Gazetten
10. Hurricane Eye - wieder rhythmisch hoch interessant und doch ein Song
11. Quiet - es klingt der Anfang wie von Wagner: Der Klangteppich wabert à la Rheingold. Der Sänger kündet uns von der perfekten Ruhe. Nun ja, die Geschmäcker mögen darüber verschieden sein ... Mir gefällt die nahezu perfekte Musik Simons vorerst besser.

Wen es noch interessiert: das Booklet gibt die Texte und Photos von Paul wieder, es ist graphisch - und das sieht sehr interessant aus - von afrikanisch wirkenden Textilen geprägt.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 22. Oktober 2000
Nach dem geflopten Ausflug in die Musicalwelt ("Songs from the Capeman") ist Paul Simon wieder zu dem zurückgekehrt, was er wirklich kann: klaren, melodiösen Songs mit ausgefeilten Arrangements, tiefgründigen Texten und den Ethno-Anklängen, die seine Scheiben insbesondere seit "Graceland" auszeichnen. "You're the one" erschließt sich nicht gleich beim ersten Reinhören, aber man fühlt sich durch die Instrumentierung und die Melodieführung sofort an die südafrikanisch bzw. lateinamerikanisch geprägten Sounds der letzten Studioplatten erinnert. Eine Ahnung von Buddy Holly's Gitarrenriffs läßt "Old" aufkommen, rhytmische Anleihen an sich selbst ("The Rhythm of the Saints"!) macht Simon mehrfach, z.B. in "Your're the One". "Senorita with a Necklace of Tears" ist eine - gelungene - Neuauflage von "Hearts and Bones", in "Love" meint man Takte aus der "Still crazy..."-Platte herauszuhören. Schade, daß Paul Simon in seinen Texten manchmal in Ironie verpackten Weltschmerz absondert und uns Rätsel mit wohl ganz persönlichen Metaphern aufgibt. Insgesamt also keine umwälzende Erneuerung, kein Geniestreich wie "Graceland", aber solide und raffiniert zugleich konstruierte 11 Songs, Township-Guitar gepaart mit Bluegrass-Banjo und Pedal Steel Guitar, sanfter Rock 'n' Roll und meditative Klänge ("Quiet"), hit-unverdächtige Spätwerke in gewohnter Qualität. Gutes Futter für Paul-Simons-Fans und für Leute, die melancholisch-träumerische Songs mögen.
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 29. Januar 2004
Erstaunlich wie wenig mediales Interesse die Veröffentlichung des neuen Paul Simon - Albums „You're the one" anno 2000 fand. Dafür mag es verschiedene Gründe geben, der Flop vom einige Jahre zuvor erschienenen „Capeman" - Album oder die zurückhaltende Promotion. Sicher aber auch die sperrige Zugänglichkeit und Komplexität des Werkes.
Beim ersten Hören wirkt „You're the one" melancholisch, diffus und eher spärlich instrumentiert. Das ändert sich allerdings grundlegend nach mehreren Hördurchgängen. Dem aufmerksamen Zuhörer kredenzt Simon Songperlen edelster Qualität. Dabei kann man den Musikstil mittlerweile nicht mehr in gängige Sparten einreihen. Paul Simon hat aus seinen Einflüssen von Folk, R & B, afrikanischen und südamerikanischen Rythmen und Melodien seinen eigenen Musikstil kreiert, in welchem er Stimmungen, Geschichten und Seelenzustände direkt in die Herzen seiner Zuhörerschaft transportieren kann. Seine Songs sind Geschichten, Gedichte von Liebe, Verlust, Glaube und Freundschaft. Doch auch die ironische, satirische Seite leuchtet oft und zu mehreren Stücken zuckt dem geneigten Hörer das Tanzbein, bspw. beim funkigen Groove des Titelstücks.
Die akustische Instrumentierung mit Flöten, viel Percussion, Akkordeon , Cello, Steel Guitar u.a. läßt das Album eher „unplugged" klingen und transportiert die poetischen Textinhalte auf eine natürliche, wahrhaftige Art und Weise. Die hochintelligenten Kompositionen variieren in nahezu jedem Titel Rythmik, Tempi und Melodieführung mehrere Male was den Eindruck des „Geschichten-Erzählens" verstärkt und gerade die längeren Titel nie langweilig werden läßt. Herrlich auch „Old" - Simon's Abrechnung mit dem Älterwerden in 2 Minuten 20 und der klassische Aussetzer „Pigs, Sheeps and wolfes" kurz vor Ende, da wird einem das Drücken der Skip-Forward-Taste leider nicht erspart.
Amsonsten läßt sich das Werk sicherlich mühelos in die Riege „Graceland" und „Rythm of the Saints" einreihen, klingt halt nur eben anders ...
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 18. Juli 2002
Einer der begabtesten Texter und Komponist des ausgehenden Jahrhunderts legt sein neues Werk vor und entäuscht damit. So sieht es aber nur auf den ersten Blick aus. Die stille Verschlossenheit Paul Simons ist nicht jedermanns Sache, aber beim näheren Hinhören können sich einem Türen öffnen. Man bemerkt das man sich abseits vom Radiodudel und Technomainstream bewegt. Aber in keiner Hinsicht übertrifft der poetische Popjazz dieser Scheibe die Höhen früherer Werke, wie z. Bsp. One Trick Pony; Hearts and Bones oder das Graceland Album, das noch immer unübertroffen am Himmel steht.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 22. Oktober 2000
Die transzendente Schönheit dieses Albums wird sich dem Hörer erst nach mehrmaligem Abspielen erschließen, wenn er sich von falschen Erwartungen befreit hat und sich auf das musikalische Geschehen unbefangen einlassen kann. Mag man vielleicht von Paul Simons metaphysischer "Wende" überrascht sein, so wird man indessen bald die Gesamtatmosphäre dieser Musik als ungewöhnlich stimmig erkennen. Ohne Rücksicht auf Trends hat Paul Simon eine Ausdrucksmöglichkeit gefunden, die ihm allein zu gehören scheint - was nur noch ganz wenigen gelingt. Es lohnt sich, ihm in diese Stille ("Quiet" ist der Titel des letzten Stückes)zu folgen. Wunderbar transparente Produktion. Für mich das Album des Jahres.
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 6. Januar 2012
Dieses Album aus dem Jahr 2000 ist sicher kein Hit-Album. Wer auf Songs in der Machart von "You can call me Al" wartet, für den ist dieses Album nichts. Wer sich aber in kreativen, verspielten und sehr gefühlvollen Songs wohlfühlt, für den ist diese Scheibe ein kleines Meisterwerk.
Meine Favouriten sind das sehr schöne "Love" und der Track "Hurricane Eye". Der Titel "Quiet" klingt ein bisschen nach irrischen Einflüssen. Aber so ist das bei Paul Simon. Irische, afrikanische, amerikanische und ethnische Einflüsse vermischen sich. Der Mann ist für alles offen und entwickelt sich stets weiter. Und für Menschen dieses Typus ist dieses Album eine sehr schöne Sache.
Jene die Simon & Garfunkel gut fanden oder die größeren Hits von Paul Simon - für die ist es wahrscheinlich nicht der große Renner.
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am 15. November 2000
Zunächst war ich doch sehr enttäuscht, da ich die CD aufgrund der guten Kritiken gekauft habe. Die Lieder waren mir teilweise zu wenig melodiös - zu monoton - zu wenig Höhepunkte. Ich mußte mein Urteil allerdings revidieren, nachdem ich beim 3. Mal zuhören mich besser konzentrierte und mir die Lieder doch näher gegangen sind. An Graceland reicht diese CD jedoch nicht heran
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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