Hier klicken Sale Salew Salem Hier klicken Sonderangebote studentsignup Cloud Drive Photos Learn More TDZ HI_PROJECT Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimited AmazonMusicUnlimited longss17



Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Der Regisseur und Drehbuchautor des Films "Alles über meine Mutter" ist der Spanier Pedro Almodovar. Gedreht wurde dieser Streifen 1999.

Die Filmhandlung ist überaus konstruiert, vielleicht aber deshalb gerade so amüsant schräg. Die Krankenschwester Manuela (Cecilia Roth) ist eine allein erziehende Mutter. Ihr siebzehnjähriger Sohn Esteban, intellektuell sehr begabt, möchte Schriftsteller werden. Manuela ist begeistert von den Ambitionen ihres Jungen. Esteban kommt allerdings bei einem Autounfall vor den Augen Manuelas ums Leben. Dies geschieht genau an seinem 17. Geburtstag.

Der junge Mann hatte immer wieder nach seinem Vater gefragt, wollte wissen wer er ist und weshalb Manuela ihn aus allen Fotos herausgeschnitten hat. Der Tod Estebans hat verhindert, dass sie ihn mit der Wahrheit konfrontieren konnte.

Manuela begibt sich unmittelbar nach der Beerdigung ihres Sohnes nach Barcelona, der Stadt, die sie 17 Jahre zuvor verlassen hatte, um den Vater Estebans zu suchen. Dieser ist ein Transvestit. Offenbar liebt sie besagte egoistische Person noch immer, trotz der Probleme, die durch sie entstanden sind. Manuela gesteht sich ihre Gefühle jedoch nicht ein, weil ihr Verstand ihr sagt, dass man einem solchen Menschen besser den Laufpass gibt. Im Zuge der Filmhandlung wird man mit dem Prostituierten- und Drogen- Milieu Barcelonas mit all seinen Abgründen näher konfrontiert.

In Barcelona lernen sich Manuela und die Sozialarbeiterin Nonna Rosa kennen und werden enge Freundinnen, nachdem Manuela erfährt, dass Nonna Rosa ein Kind von Estebans Vater, der mittlerweile an Aids erkrankt ist, erwartet. Als Nonna Rosa bei der Geburt ihres Sohnes stirbt, nimmt sich Manuela dieses Kindes an......

Interessante Rollen spielen nicht nur die soeben genannten Darsteller, sondern auch ein Transsexueller namens La Agrado und eine alternde Theater-Diva, die eine lesbische Beziehung mit einer heroinsüchtigen Schauspielerin unterhält, von dieser aber wegen eines Mannes verlassen wird, nachdem sie schwanger geworden ist.

La Agrado und die alternde Schauspielerin bilden die Ersatzfamilie für Manuela.
Die Botschaften des Filmes, wenn es den überhaupt welche gibt, lauten: dass Frauen nicht selten viele Schwierigkeiten in Kauf nehmen , um einem Kind eine gute Mutter sein zu können (eine Plattitüde, wenn man so will) und dass die Liebesbande zum Vater ihres Kindes im Grunde immer fortbestehen, auch wenn die Frau sich aus rationalen Gründen gegen den Mann entscheidet, (ob diese Botschaft verallgemeinert werden, bezweifele ich allerdings stark). Im Grunde sollte man nach tief schürfenden Aussagen bei diesem Streifen besser nicht suchen. Die Filmhandlung ist herrlich absurd. Das genügt, um sich zu amüsieren.

Manuela ist übrigens ein Engel, ganz klar.

Ein empfehlenswerter Film.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Mai 2010
Manuela ist Krankenschwester und lebt zusammen mit ihrem Sohn Esteban, dem sie
jegliche Information über seinen Vater schuldig bleibt. Er jedoch ist dabei, das Leben seiner Mutter schriftlich zu porträtieren und will daher viel über Manuelas Vergangenheit wissen.
An seinem 18. Geburtstag gehen sie gemeinsam ins Theater. Die von Esteban verehrte Schauspielerin Huma Roja ist in der Stadt und in Endstation Sehnsucht" von Tennessee Williams zu sehen.
Dieses Stück begleitet Manuela bereits seit Jahren, hat sie doch selbst einmal als Laienschauspielerin darin mitgewirkt. Nach der Vorstellung will Esteban unbedingt auf Huma Roja warten, um ein Autogramm von seinem Idol zu erbitten. Als sie tatsächlich erscheint, stürmt sie zu ihrem Wagen und ignoriert den jungen Mann, der an die Fensterscheibe hämmert und dem davonfahrenden Auto nachläuft. Es ist Nacht und es regnet in Strömen. Ein plötzlich aus einer Seitengasse rasendes Auto erfasst den jungen Mann, Esteban; er verstirbt im Krankenhaus.

Zutiefst erschüttert macht sich Manuela auf den Weg, Estebans Vater in Barcelona zu suchen. Er soll nun doch von seinem Sohn erfahren.
Auf dieser Suche findet sie mehr, als sie je erhofft hat. Viele skurrile Personen kreuzen ihren Weg. Frauen, die das Leben gezeichnet hat und die durch Manuela wieder hoffnungsvoller nach vorne schauen können:
Der Transsexuelle La Agrado, die schwangere Schwester Rosa, die Aids hat und unter der Kälte ihrer Mutter leidet und letztendlich auch Huma Roja, die von der drogensüchtigen Geliebten auf Trab gehalten wird. Am Ende taucht auch Estebans Vater auf, der sich jetzt Lola nennt und todkrank ist.

Ein wunderschöner Film, der unaufdringlich und dennoch eindringlich das Schicksal
von vier Frauen schildert, die es schaffen, sich gegenseitig wieder aufzurichten.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Juli 2010
Wie ich finde der beste Film von Almodovar. Zu mindest von den, die ich bisher sah. Was man immer wieder lesen muss: die Filme von Almodovar sind Mist, sind langweilig, da ist kein Humor, usw. Man kann das verstehn. Wer einen Film ala Hollywood sehen will, soll auf solche Filme verzichten. Almodovar macht keine Filme zur Unterhaltung. Dies sind Filme als Kunst. Nicht als kurzfristige Unterhaltung und Spass. Wer über einen Film länger nachdenken will, als bis zum Ausgang vom Kino. Ist hier richtig aufgehoben. Wer einen Film als Kunst sehen will, kaufen kaufen kaufen. Es lohnt sich.
"Weil wir umso authentischer sind, je ähnlicher wir dem Traum werden, den wir von uns selbst haben."
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. August 2006
....kann man nur angesichts einiger "Rezensionen" hier ausrufen. Besonders auffällig die vielen Anmerkungen um den Oskar. Seit wann ist dieser Preis der Hollywood-Industrie denn ein Qualitätsmerkmal. Außerdem plappert man nicht die gesamte Handlung eines Films herunter, wenn man eine gute Rezension schreiben möchte.

Für mich bleibt "Alles über meine Mutter" auch nach dem inzwischen gesehenen "Sprich mit ihr" und "La Mala Educacion" der vorläufige Höhepunkt in Pedro Almodovars Schaffen. "Volver" kommt fast wieder an die Geschlossenheit dieses Meisterwerkes heran. Hier stimmt einfach alles: Die Vielschichtigkeit des Stoffes, die fantastische Kamera, das wunderschöne Design und ein herausragendes Schauspielerensemble (mit Frauen ist er meines Erachtens immer besser als mit männlichen Hauptdarstellern). Hiier wird aus der Komödie und Tragödie ein fazinierendes Melodram über die Kraft der Freundschaft, der Erinnerung und des Theaters selbst. Das ist Kino, wie es in Amerika fast gar nicht möglich ist. Und auch kein deutscher Regisseur macht derzeit so kraftvolle Filme wie der Meister aus Spanien - leider.
22 Kommentare| 35 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. September 2004
Ich finde diesen Film traumhaft schön. Selten hab ich einen Film gesehen, wo die Charaktere so schön hervorgehoben werden wie hier. Ob das Manuela ist, die die Trauer wegen ihres Sohnes zu überwinden hat, Rosa mit ihrem harten Schicksalsschlag, Huma mit ihrer unglücklichen Liebe und und und. Die einzelnen Charaktere sind schon sehr stark, aber zusammen?!? Einfach nur umwerfend.
Es gibt eine Scene wo die Hauptpersonnagen zusammen sitzen und ein Kaffeekränzchen abhalten. Zunächst denkt man: Ups, ob das gut geht, die sind doch so verschieden. Aber am Ende dieses Zusammenseins haben die Charaktere wie auch der Zuschauer eins herausgefunden:
Es ging gut, denn sie haben alle etwas gemeinsam: sie sind alle Frauen und man weiss einfach, diese Bindungen werden ewig halten.
Ein wunderschöner Film, bei dem man lachen und weinen kann und wo man sich zum Schluss einfach nur mit einem Lächeln zurücklehnt und denkt: Endlich mal wieder ein toller Film
0Kommentar| 17 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Mai 2005
Mit "Alles über meine Mutter", schuf der spanische Kultregisseur Pedro Almodvar sicherlich eines seiner reifsten und besten Werke...
Die Geschichte um die Krankenschwester Manuela, die durch einen tragischen Unfall ihren 18jährigen Sohn verloren hat und durch die damit verbundene Rückkehr nach Barcelona das Schweigen gegenüber ihrem Ex-Geliebten (welcher mittlerweile eine Frau ist... und zudem HIV-Positiv) brechen will und ihm mitteilen, das er selbst einen leiblichen Sohn hatte, rührt stellenweisse mitunter sehr zu Tränen (aber ohne das diese "falsch" oder "aufgesetzt" wirken!).
Aber natürlich läuft diese Geschichte nicht gradlinig ab... schliesslich sind wir hier in einem Alodovar-Film: Manuelas Rückkehr nach Barcelona bringt mehrere Schicksalhafte Begegnungen und Verknüpfungen mit sich, bevor sie endlich ihrem Ex-Geliebten gegenüberstehen darf.
Diese ganzen Schicksalschläge aber rühren nicht immer nur das Herz, nein, sie bringen einen auch ab und an zum Schmunzeln und lächeln... zu skurill sind einfach manche Situationen, Begegnungen und Personen innerhalt dieser "eigenen, kleinen Welt", des Pedro Almodovar.
Zurecht hat dieser Film anno 1999 und 2000 eine ganze Reihe an Filmpreisen erhalten (u.a. den Oscar als "bester ausländischer Film")... somit sei dieser Film jedem zu empfehlen, der noch ein Herz in seiner Brust sein eignen nennen darf und jegliches (wie auch dümmliches) Scheuklappenverhalten ablehnt.
Eins der modernen Meisterwerke aus Spanien... ganz ohne Frage!
0Kommentar| 16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Dezember 2000
Dieser Film hat mich sehr beschäftigt-und fasziniert! Was ich besonders gut fand, waren die verschiedenen Stimmungen, die immer wieder wechselten und trotzdem nie unglaubwürdig erschienen sondern mich mitrissen. Trotz der Story, die jemandem der den Film noch nicht gesehen hat abstrus erscheinen mag, wirkt der Film nie unglaubwürdig oder konstruiert. Wundervoll!
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Juli 2001
Almodóvar ist es in seinem Film gelungen, die Lebenssituationen völlig unterschiedlicher Frauen darzustellen und diese auf einzigartige Weise miteinander zu verknüpfen. Almodóvar baut ein Netz aus den Geschichten der einzelnen Hauptdarstellerinnen auf, die alle zusammengenommen ein wahres Meisterwerk bilden. Unbedingt zu empfehlen!!!!!!
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. September 2001
Ich habe diesen Film in Originalsprache gesehen und er hat mich einfach nur umgehauen. Das Thema der Prostitution von Transvestiten ist noch sehr unangesprochen und wird mit diesem Film aufgerollt. Ich fand ihn sehr interessant und ergreifend. Man sollte diesen sehen, denn er verleitet zum Nachdenken. Pedro Almodovars Filme sind meistens extrem,aber nun mal die Wahrheit! Gruss,Vanessa
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Januar 2003
Die Darsteller, das Design, die Umgebung, die Charaktere und weitere Zutaten versetzen den Zuschauer ins Spanien von heute, trotz der ungewöhnlichen Milieus, die betrachtet werden. Zutiefst menschliches Kino, deren Ausgangspunkt eine der schlimmsten Tragödien ist, die Müttern wiederfahren kann, der Unfalltod des einzigen Sohnes. Der Film fesselt nach etwa 30 Minuten den Zuschauer, der sich der Handlung aufgrund der Menschlichkeit der Protagonisten schnell verbunden fühlt. Auch mancher unsensible Zeitgenosse wird mitlachen und mitleiden. Faziniert verbindet der Film Schicksale miteinander, deren Mittel- und Ausgangspunkt die ungewöhnliche Suche einer Mutter nach dem Vater ihres verstorbenen Sohnes ist. Meines Erachtens der beste und gehaltvollste Films von Almodovar, ein Stück spanischer Filmgeschichte!!!!!! Unterhaltsam, tiefgreifend, fesselt, einfach umwerfend.
0Kommentar| 14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen


Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken