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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
72
4,8 von 5 Sternen
Misplaced Childhood
Format: Audio CD|Ändern
Preis:4,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 26. Oktober 2012
Das dritte Marillion- Studioalbum brachte mit den Singles "Kayleigh" und "Lavender" den kommerziellen Durchbruch. Neben diesen zwei Songs findet aber dennoch genug proggiges Gefrickel, krummtaktiges Gewurstel und atmosphärisches Gewaber statt, um Fans der Vorgängeralben nicht völlig zu verschrecken. Ich persönlich finde besonders "Heart of Lothian" und "White Feather" sehr gelungen, wenngleich erst das Nachfolgealbum "Clutching at Straws" mein Alltime- Marillion- Fave werden sollte.

Ich möchte diese Rezi dazu nutzen, das Package zu loben. Da ist zum ersten der deutlich verbesserte Sound. Das Album klingt jetzt perfekt druckvoll und transparent, ohne seine Dynamik zu verlieren. So gefallen mir Remasterings.

Zweitens sind die Liner Notes von Fish, den Musikern und Zeitzeugen sehr ausführlich und teilweise schmerzhaft persönlich. Das Lesen lohnt sich. Die Texte sind auch abgedruckt - ebenfalls eine nähere Beschäftigung wert.

Drittens gibt es noch die Bonus- CD, auf der zwei B- Seiten und die kompletten Album- Demos drauf sind. Hier geb ich zu, dass ich diese Demo- Aufnahmen nicht unbedingt gebraucht hätte. Aus dokumentarischer Sicht sind sie aber schon interessant.

Eines der großen Alben der Achtziger in einem sehr liebevoll gestalteten Package. Volle Punktzahl.
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TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 22. November 2015
Ich habe am 17.12.2015 in Nürnberg den Sänger FISH Live erleben können, als er auf seiner Farewell to Childhood-Tour dieses Album
in voller Länge gespielt hat. Dieses Konzert war ein unvergessliches Erlebnis, was vor allem an FISH lag und seiner Band.

Misplaced Childhood ist für mich ein episches Prog-Rock Meisterwerk von Marillion. Getragen von der treibenden Stimme von FISH. Man ist einfach gezwungen, das Album öfters anzuhören und immer wieder wird man etwas Neues daran entdecken. Dieses Album gehört in jede gute Plattensammlung.
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am 16. September 2005
Dieses Album war der erste kommerzielle Höhepunkt einer Band, die sich bis Mitte der 80er Jahre kaum um "Durchschnittsgeschmäcker" oder Verkaufszahlen zu scheren schien. Die ersten drei Alben "Market Square Heroes", "Script for a Jester's Tear" und - vor allem - "Fugazi" sind eindeutige Belege für diese Behauptung.
Ob die Plattenfirma damals Druck gemacht hat, "die Zeit einfach gekommen war" oder alles Zufall war, wer wird das schon genau wissen. Fakt ist, dass dieses Album, und besonders der Hit "Kayleigh", wie ein Komet den POP-Himmel erleuchteten. Unter den "alten" Fans und den Proggies insgesamt wird das Album zum Teil kontrovers Diskutiert. Auch ich, als Fan der Fish-Marillion-Besetzung, sehe es mit gemischten Gefühlen.

Das Album kommt mit seinem Konzeptcharakter stimmungsvoll daher. Melodisch zum Teil packend, sind die Übergänge zwischen den Stücken größtenteils sehr gut gelungen. Vor allem die Stimmung ist es, die dieses Werk so stark macht, das Wechselbad der Gefühle, Trauer, Frust, Wut. Gute Beispiele dafür sind u.a. "Bitter Suite", "Heart of Lothian" und, vor allem, "Blind Curve", welches - meines Erachtens - das stärkste Stück dieses Albums ist!
Die Lyrik ist Fish-typisch: metaphorisch verschnörkelt, kaum durchschaubar, faszinierend.

Andererseits, reibt man sich auch schon mal hier und da die Augen (wohl eher Ohren) und runzelt die Stirn, wenn man sich nach den Vorgängeralben dieses hier zu Gemüte führt. Es hört sich stellenweise irgendwie "unfertig" an, wie ein Übergang zu etwas anderem, neuem. Die Melodien kommen allesamt um eniges leichtfüßiger daher. Es muss ja nicht immer super-anspruchsvoll sein, um gutgeheißen zu werden (siehe "Clutching at Straws"!!) aber es ist einfach nicht mehr so packend, wie in früheren Tagen. Die Stücke "Kayleigh", "Lavender" und "White Feather", welche melodisch einfach trivial dahinplätschern, seien hier als Beispiele genannt.
Und dann gibt es da auch abrupte Übergänge und wenig melodische Variation und beides sind mit die wichtigsten Zutaten für ein Konzept-Album. Anstatt Themen also mehr zu variiren, werden einfach neue Themen eingeführt. Und dort wo man mal bekannte Themen wieder aufnimmt, kommt dies wie "aufgewärmter Kaffe" rüber, duch pure Wiederholung. Das wieder aufgenommende Thema wird so nicht in einem neuen Licht gezeigt. Man wiederholt also eher Themen, um den Konzept-Charakter zu unterstreichen aber das ist wohl ein "billiges" Mittel für so eine Band!
Nach wiederholtem Hören muss ich festellen, dass die Aufnahmequalität keinesfalls so schlecht ist, wie ich sie vorher dargestellt habe. Im Gegenteil, im damals "hippen" Hansastudios (Berlin West) aufgenommen, wird hier ein recht dynamischer und klarer Sound geliefert! Also hier eine Revision.
Was ich oben mit "Übergang zu etwas neuem" meine, sieht man dann am exzellenten Nachfolger "Clutching at Straws" (volle Punktzahl)!
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am 23. Januar 2002
Diese Scheibe kennt eigentlich fast jeder (oder?), weshalb die Besprechung auch kurz ausfallen kann. Marillion entwickeln ihren eigenen, unverwechselbaren Stil konsequent weiter, und legen ein Konzeptalbum vor, das sich doch sehr deutlich von dem bisherigen Genesis-Sound löst. Fish arbeitet seine eigene Vergangenheit (vor allem seine Sucht) glaubwürdig auf, ohne auch nur im entferntesten ins triviale Tralala manch anderer Outing-Musiker zu verfallen. Wie ein Schriftsteller verkleidet er alles geschickt in Symbolik und surrealen Bildern und erzeugt eine dichte, eindringliche Atmosphäre. Die Abschnitte passen musikalisch perfekt zusammen, nie wirkt die Komposition zerrissen. Die Musiker zeigen sich von ihrer allerbesten Seite und endlich wird die Produktion der Qualität der Band auch wirklich gerecht. Ein sehr erwachsenes Album, das jeden, der halbwegs etwas mit anspruchsvoller Musik abseits des üblichen Pop anfangen kann, begeistern wird. Dabei hat Marillion mit „Kayleigh“ einen Superhit gelandet, der auch heute noch im Radio zu hören ist. Angesichts des progressiven Schaffens der Band habe ich kein Problem damit, dass sie damit auch mal richtig Geld verdient hat. Ein Konzeptalbum wirkt nur als Ganzes, gleichwohl möchte ich „Mylo“ und „Passing Strangers“ hervorheben, die derart ergreifend sind, dass man ein Taschentuch suchen muss. Und ich kann es nur wiederholen: Mit Schnulzen oder Kitsch hat dies null Komma nichts zu tun! Fazit: Wer dieses Album nicht hat, muss es einfach kaufen, denn es stellt einen Meilenstein des Neoprogs dar!
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am 3. August 2008
Ich habe mir diese CD eigentlich nur wegen "Lavender" gekauft. Bis dato habe ich Marillion überhaupt nicht gekannt. Na ja, ausser "Kayleigh" natürlich. Allerdings wusste ich nicht von wem das ist.

Ich muss anderen Rezensoren durchaus Recht geben. Es handelt sich um ein Konzeptalbum. Der Einfluss von (den jüngeren) Genesis ist nicht zu überhören und doch ist es einzigartig, was allerdings auch sehr an der Stimme von "Fish" liegt. Die CD läuft bei mir jedenfalls mittlerweile im Dauerbetrieb.
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am 27. Januar 2007
Misplaced Childhood ist für mich ein Gesamtkunstwerk welches im besonderen

von der Stimme des Leadsängers FISH lebt.

Bei dem neuen Mix werden die Instrumente zu sehr in den Vordergrung gestellt. Zum Beispiel ist der Synthesizer zu pregnant

gegenüber der Stimme. Die Originalaufnahme ist tatsächlich nicht so gut

aber für mich passen auf der "alten" Scheibe die einzelnen Anteile der Musik (Stimme, Schlagzeug, Synti. etc) besser zusammen. Irgendwie geht etwas von der Dramatik, die diese super Scheibe hat, verloren.

Zwei Sterne gibt es, da dass Design und Beiheft besser sind als bei der

Erstversion.
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TOP 500 REZENSENTam 4. April 2008
Misplaced Childhood ist das bis dato erfolgreichste Marillion Album und das ganz zurecht.

Es ist eine Weiterentwicklung der beiden schon genialen Alben "Script for a jesters Tear" und "Fugazi". Waren diese beiden Alben noch geprägt von komplexen Texten und komplexen Kompositionen ist "Misplaced Childhood" teilweise einfacher gehalten und bietet wunderschöne Melodie. Ebenfalls gibt es hier den komplexen "PROG-Rock" als Gegenstück.

Misplaced Childhood ist ein Konzeptalbum das von der Kindheit und Jugend im schottischen Edinburgh erzählt. Es schwankt zwischen großer Euphorie und starken Depressionen. Fish hat hier ein Meisterwerk geschaffen.

Herausragend ist der Single "Kayleigh", sowie die zweite Single "Lavender", welche beide unbedingte Anspieltipps sind.
Die dritte Single aus dem Album war "Heart of Lothian"

Die weiteren Songs sollte man in komplettetr Länge hören, da sie erst hier ihren Charme entfalten. Absult genial finde ich den Titel "Blind Curve", welcher alleine schon durch die Länge von über 9 Minuten aus dem Album herausragt.

Insgesamt ein perfektes Album, das mit einer Spielzeit von leider nur 41 Minuten schon zu Ende ist. Aber es gibt ja auch noch die 2 Cd Edition und die ist auch nicht zu verachten.
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am 13. Mai 2011
1985 veröffentlichten die "Prog-Magiere" um ihren charismatischen Frontman "Fish" ihr drittes Studio-Album und erstes Konzeptalbum, das thematisch Motive aus vergebener Liebe, schlagartigem Erfolg, Akzeptanz und verlorener Kindheit behandelt, und alle großen Stimmungsschwankungen zwischen Euphorie und Depression beinhaltet. Das Hammer-Album veredelt mit Marillions zwei kommerziell erfolgreichsten Singeln "Kayleigh" und "Lavender" weist alle typischen Markenzeichen der beiden Vorgänger auf. Ausufernde Songstrukturen mit komplex dichten Kompositionen mit genial lyrisch exentrischen Texten, wo "Fish" der kreative Kopf der Band abermals ein Panoptikum aus Skurrilitäten und Absonderlichkeiten schafft, daß nur so von Magie und Kreativität sprüht. Visionär, kraftvoll und schöpferisch erbaut die Band Klangwelten mit wunderschönen Melodien, Harmonien und Traumlandschaften, die dich nie wieder loslassen. Stellvertretend hierfür sei "Heart of lothian" oder "Blind curve" genannt, alles Tracks mit absoluten Suchtfaktor, wo sich die großartigen Fish-Vocals mit ausufernden Wahnsinns-Melodien abwechseln. 1998 wurde "Misplaced childhood" remasterd als Doppel-CD wiederveröffentlicht. Dieses Package enthält neben der Original-Veröffentlichung eine Bonus-CD mit alternativen Versionen ihrer ausgekoppelten Singeln "Kayleigh", "Lavender" und "Heart of lothian", den Single-B-Seiten "Lady Nina" und "Freaks" weiters 12 unveröffentlichte Demos der Band im Rohzustand, die das geniale Album wiederspiegeln. Marillion legten mit diesem grandiosen Konzeptalbum nicht nur ihr künstlerisches Meisterwerk vor, sondern auch ihr bis dato kommerziell erfolgreichstes Album, dass in jeder anspruchsvollen Musik-Sammlung einen Ehrenplatz einnehmen sollte.
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am 9. Februar 2000
Neben "Fugazi" und "Clutching at Straws" ist dies mit Sicherheit eine von Marillions Besten. Sehr melodisch, hervorragend gespielt, darunter beruehmte Klassiker (Kayleigh) und gruendlich ausgestaltete mehrteilige Stuecke. Verschiedene Themen treten durch das ganze Album verteilt auf und verbinden es so zu einem Gesamtwerk. Das Album waere als Ganzes wunderbar durchzuhoeren, wenn nicht leider die Qualitaet der Lieder gegen Ende leicht nachliesse.
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am 14. Januar 2013
Das dritte Marillion-Album löst bei mir zwiespältige Gefühle aus.
Es ist ein Klasse-Konzeptalbum,dazu noch das erfolgreichste der Band,enthält einen absoluten Radio-Hit,(fast) alle mögen oder lieben es,es gibt nichts zu nörgeln....und doch begeistert es mich nicht ganz so,wie viele andere Marillion-Alben.
"Misplaced Childhood" wirkt reifer als die beiden Vorgänger und es ist deutlich besser aufgenommen.
Dennoch kann ich dieser Musik nicht ganz so viel abgewinnen,wie dem Debut ("Script...") und späteren Alben.
Objektiv ist dieses Album eine klare Mega-Empfehlung:
Viele Marillion-Hörer und überhaupt Rock-Fans halten es für die beste Arbeit der Band überhaupt und wer auf sauber produzierte,gefühlvolle Rockmusik "abfährt",ist hier definitiv bestens bedient.
Mein Problem ist,daß mich nur "Childhood`s End?" so richtig packt.Der Rest ist sehr,sehr gut,man kann das alles wirklich immer wieder gut hören,aber schon das Folgealbum "Clutching At Straws" ist für mich,was das Auslösen von Emotionen beim Musikhören angeht,eine ganz andere Hausnummer,aber (eine Rezension soll ja,soweit das möglich ist,objektiv bleiben) damit bin ich wohl in der deutlichen Minderheit.
Eine klare Kaufempfehlung...dennoch sind "Fugazi" und "Misplaced Childhood" für mich (ganz subjektiv) bis heute die "schlechtesten" Marillion-Alben.Vieles,was später dann mit Steve Hogarth als Sänger gemacht wurde,halte ich für deutlich besser.
Im krassen Gegensatz zu den beiden Vorgängern hat man es hier mit einer guten Aufnahme zu tun,daher kann man schon mit der ersten CD-Pressung klanglich recht zufrieden sein.Das Remastering ist eine Zumutung.Extrem angehobene Bässe,irgendwie "zugeschnürt",insbesondere im Vergleich zur Vinyl-Platte,aber auch schon die alte CD klingt viel freier.
Ein Spitzen-Mastering für Baß-Freaks und Death-Metal aber ganz sicher nicht für diese Musik.
Man hätte die Erstpressung mit kleinen Eingriffen noch etwas verbessern können;das hier ist eine eindeutige Verschlechterung.Eine böse Enttäuschung.
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