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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
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am 5. Mai 2014
Ohne Zweifel ein Album das Maßstäbe gesetzt hat und sicher eines von Marillions besten, wie Stimmungen transportiert werden und so den Hörer in den Bann ziehen sucht seinesgleichen und damals völlig zurecht ein Riesenhit. Musikalisch also 5 Sterne.

Aber nun zur Qualität vom Vinyl:

Was beim Anhören auffällt ist dass ungefähr die letzten 5 Minuten jeder Plattenseite extrem verzerrt klingen. Es liegt nicht an der Justierung vom Tonabnehmer oder einer abgenutzten Nadel, unter anderem nenne ich auch die EMI100-Ausgabe (1997) von Misplaced Childhood sowie ein Exemplar aus den 80ern mein Eigen und da verzerrt nichts.
Ich besitze mehrere hundert Platten, alte wie neue und solche Verzerrungen hab ich sonst nirgends. Ausnahme: Auch das Marillion-Album "Seasons End", welches ebenfalls vor ein paar Jahren als Vinyl von EMI neu aufgelegt wurde weist genau dasselbe Phänomen der Verzerrungen in den Innenrillen auf.

Man sollte meinen dass in der heutigen Zeit so etwas wie eine Qualitätskontrolle in jedem Produktionsbetrieb vorhanden ist aber das bezweifle ich stark, denn sonst könnte solche Ware niemals mit gutem Gewissen verkauft werden.

Leider sind Qualitätsschwankungen auch bei vielen anderen Neuerscheinungen/Neuauflagen im Vinylbereich nicht die Ausnahme, sondern eher die Regel (Beispiele kann ich genügend aufzählen) und ich kann jedem, der sich für neues Vinyl interessiert nur raten, derartige Mängel rasch zu reklamieren und so hoffentlich an ein einwandfreies Exemplar zu kommen. Erfahrungsgemäß sind die Auflagen aber recht gering und oft ist die ganze Auflage versaut, dann gibt es keine Möglichkeit an ein anständig produziertes Exemplar zu kommen. Dann heißt es entweder mit dem Mangel leben oder retournieren und Geld zurück.
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am 21. Februar 2008
Dieses Album ist für die Band Segen und Fluch zugleich. Segen, weil es MARILLION international die Berühmtheit, Anerkennung und auch finanziellen Wohlstand brachte, die sich jeder Musiker wünscht. Auf der anderen Seite aber eben auch Fluch, weil die Erwartungen an die Band sich durch die beiden Hit-Singles KAYLEIGH und LAVENDER in eine bestimmte Richtung entwickelten, die MARILLION eigentlich nicht erfüllen wollten.

Aber MISPLACED CHILDHOOD ist eben viel mehr als nur die beiden Singles. Besonders in musikalischer Hinsicht ist das Album in der CD-Version mittlerweile ein Longtrack (auf der LP ging dies verständlicherweise nicht, so dass es dort zwei lange Songs waren), da alle Lieder ineinander übergehen und es manchmal schwer fällt zu erkennen, wo denn der eine Track aufhört und der nächste beginnt. Auch auf MISPLACED CHILDHOOD sind die Einflüsse der klassischen Prog-Rock-Größen wie den Ur-GENESIS deutlich zu erkennen (so sind einige der Soundscapes von Keyboarder MARK KELLY sehr nah an den TONY BANKS-Sounds von GENESIS und auch STEVE ROTHERY zitiert mehr als einmal STEVE HACKETT ohne, dass die beiden aber zu platten Kopien werden). Die Songs sind mit den bekannten Ausnahmen alle komplex arrangiert und mit elegischen Melodien (besonders von STEVE ROTHERYs Gitarre) versehen, die ihnen eine musikalische Einmaligkeit verleihen.

Lyrisch beschäftigt sich das Album mit den Problemen des Erwachsenwerdens, den persönlichen Problemen, neuen Herausforderungen, gesellschaftlichen Problemen etc. Dabei zeigt FISH einmal mehr seine Fähigkeiten als begnadeter Texter, der es schafft, aus seiner ganz persönlichen Erfahrung allgemeingültige Lyrics zu formulieren, von denen sich auch Menschen mit ganz anderem persönlichen Hintergrund und anderen Erfahrungen berührt und repräsentiert fühlen. Auch heute noch wird kaum eine Textzeile bei Konzerten so aus voller Inbrunst vom Publikum intoniert wie I WAS BORN WITH A HAERT OF LOTHIAN".

Soundtechnisch finden MARILLION auf MISPLACED CHILDHOOD zum ersten Mal so richtig zu sich, denn das Album verbindet die Wärme des Debütalbums SCRIPT FOR A JESTER'S TEAR mit der technischen Perfektion des Nachfolgers FUGAZI. Produziert wurde das Album von CHRIS KIMSEY (der unter anderem noch für die ROLLING STONES, INXS, THE CULT, KILLING JOKE und YES tätig war). Die Musiker loben ihn heute noch dafür, dass er ihnen ermöglichte, Musik als Kunstform zu begreifen und er ihnen beibrachte auch im Studio eine Art Live-Atmosphäre zu kreieren, bei der jeder Musiker auf die Spielweise des anderen achtet und eingeht.

Das Cover wurde einmal mehr von MARK WILKINSON kreiert, der dabei auf eine Drogen-beeinflusste Wahrnehmung von FISH zurückgriff. Dieser sah unter dem Einfluss von Acid einen Jungen auf der Treppe seines Hauses, der in einer Uniform steckte und in dem Moment verschwand, als FISH ihn bemerkte". Aus dieser Situation heraus entstand ein großer Teil der Texte von MISPLACED CHILDHOOD.

Alles in allem ist MISPLACED CHILDHOOD leider in der öffentlichen Wahrnehmung zu häufig eben nur das Transportmedium für die beiden Singles, aber das Album bietet mit solch wunderbaren Songs wie HEART OF LOTHIAN, LORD OF THE BACKSTAGE, CHILDHOODS END? und WHITE FEATHER noch viele andere Highlights. Zudem kommen mit den verschachtelten und verwobenen BITER SUITE, und BLIND CURVE noch zwei besondere Songs dazu, die alleine schon den Kauf des Albums für alle Freunde der progressiven Musik zur Pflicht machen.

In seiner remasterten Version gibt es das Album auch als Doppel-CD mit Original-Demo-Aufnahmen des kompletten Werks. Zudem erhält man noch die alternativen Versionen von KAYLEIGH und LAVENDER BLUE sowie eine verlängerte Version von HEART OF LOTHIAN. Als Bonus befinden sich auf CD Nummer Zwei auch noch die raren B-Seiten LADY NINA und FREAKS (die ansonsten nur auf dem Album B-SIDESTHEMSELVES zu finden sind). Auch die Liner Notes der Band (in diesem Fall von FISH, Bassist PETE TREWAVAS und Keyboarder MARK KELLY ermöglichen einen besonderen Einblick in die Entstehung dieses einmaligen Albums. Insgesamt also eine Investition, die sich lohnt, zumal die Demo-Variationen von MISPLACED CHILDHOOD ihren ganz eigenen Charme besitzen und einen neuen Zugang zu dem Album ermöglichen.
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am 30. Juli 2006
Das dritte Album nach "Script For A Jester's Tear" und "Fugazi" geriet der Band um Fish etwas sanfter aber durchaus abwechslungsreicher als die beiden Vorgänger. Leider wird das Werk von der Überballade "Kayleigh" überstrahlt, so dass für viele Musikfreunde, die sich nicht mit Marillion befassen, die Band als sowas wie ein One-Hit-Wonder gilt. Das ist natürlich Quatsch. Marillion war (und ist) eine "Album-Band". "Misplaced Childhood" ist für mich das Vermächtnis der Fish-Ära. Die beiden ersten Alben waren zweifelsohne hervorragende Werke - aber doch etwas weniger eigenständig als "Misplaced...". Die musikalischen Vorbilder waren halt noch deutlich herraushörbar (vgl. die frühen Genesis). Mit dem vorliegenden Werk emanzipierte sich Marillion. Für mich sind "Childhoods End" und "Blind Curve" die besten Stücke des Albums. Das brilliante "Kayleigh" darf ich trotz des kommerziellen Erfolges nicht vergessen. Dieser Erfolg scheint ja viele "Fans" zu stören - mich nicht! Tolles Album, tolle Songs, tolle Texte, schönes Artwork. Rundum gelungen und Daumen hoch. Wer was anderes behauptet: vergesst es!
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Das dritte Marillion- Studioalbum brachte mit den Singles "Kayleigh" und "Lavender" den kommerziellen Durchbruch. Neben diesen zwei Songs findet aber dennoch genug proggiges Gefrickel, krummtaktiges Gewurstel und atmosphärisches Gewaber statt, um Fans der Vorgängeralben nicht völlig zu verschrecken. Ich persönlich finde besonders "Heart of Lothian" und "White Feather" sehr gelungen, wenngleich erst das Nachfolgealbum "Clutching at Straws" mein Alltime- Marillion- Fave werden sollte.

Ich möchte diese Rezi dazu nutzen, das Package zu loben. Da ist zum ersten der deutlich verbesserte Sound. Das Album klingt jetzt perfekt druckvoll und transparent, ohne seine Dynamik zu verlieren. So gefallen mir Remasterings.

Zweitens sind die Liner Notes von Fish, den Musikern und Zeitzeugen sehr ausführlich und teilweise schmerzhaft persönlich. Das Lesen lohnt sich. Die Texte sind auch abgedruckt - ebenfalls eine nähere Beschäftigung wert.

Drittens gibt es noch die Bonus- CD, auf der zwei B- Seiten und die kompletten Album- Demos drauf sind. Hier geb ich zu, dass ich diese Demo- Aufnahmen nicht unbedingt gebraucht hätte. Aus dokumentarischer Sicht sind sie aber schon interessant.

Eines der großen Alben der Achtziger in einem sehr liebevoll gestalteten Package. Volle Punktzahl.
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am 21. Juni 2012
die Meinug bezieht sich nur auf das Remaster dieser CD, Inhalt ist ja jedem bekannt!
Wir haben zwei alte CD's von Marillion und die sind Klanglich nicht so toll. Misplaced haben wir bisher nur auf Vinyl und Platte war Klanglich viel besser als die CD. Als wir entdeckten das es von Misplaced jetzt ein 24Bit Remaster gibt, haben wir bestellt. Ich muss aber dazu sagen, das wir eine High End HiFi Anlage von Rotel besitzen mit einem 24 Bit CD Player. Betrieben über Monitor Audio Boxen, worüber sich Musik hören richtig Spaß macht. Leider zeigt uns diese Anlage wie schlecht manche CD's sind!
Voller freude kam heute die Misplaced Childhood in 24 Bit Remasterd an und ich muss hier schreiben, es hat sich gelohnt!!!
Herrvorragender Sound (Linear), ich hätte nicht gedacht das man aus einer alten Aufnahme noch so viel raus holen kann. Das gilt aber zum vergleich der alten CD von Marillion, nicht zu vergleichen was heute alles möglich ist.
Ein gelungenes Remaster und empfehle jeden der diese Scheibe in seinem Regal haben möchte, unbedingt die 24Bit Remaster kaufen auch wenn sie teurer ist.... es lohnt sich jeder Cent!
Die Bonus CD ist eine schöne Sache, war aber nicht der ausschlag für die Bestellung! Jetzt werden die anderen Marillion mit Fish als Remaster bestellt ;-)
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am 10. Januar 2003
Mit "Misplaced Childhood" erreichten die frühen Marillion (damals noch mit dem charismatischem Sänger Fish) den absoluten Höhepunkt ihrer Schaffenszeit.
Ein zeitloses, grossartiges Konzeptalbum. Aufeinander aufbauende Stücke, wiederkehrende Gitarrensoli, Fish herlich subtile Lyrics... hier passt einfach alles.
Es findet sich auch der Single-Hit "Kayleigh". Doch beim hören der CD stellt man fest das es sich um eine einzige Einheit handelt, die man nicht zerreisen darf und am besten immer wieder von vorn bis hinten durchhört.
Marillion wurden oft mit Pink Floyd verglichen, mit diesem Album haben sie bewiesen das sie sich hinter diesen Giganten nicht verstecken brauchen...
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am 10. März 2016
Nach zwei Top Alben haben es Marillion geschafft sich mit diesem Album unsterblich zu machen. Es gibt wenige CD's die man immer wieder komplett hören kann. Doch wenn Fish von der verlorenen Kindheit singt, ist man immer wieder gefesselt von Anfang bis Ende.
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am 26. August 2015
Ein sehr schoenes Album und immer noch
mehr als hoerenswert! Digital remastered hatte ich schon als Qualitaetsabbrich befuerchtet,aber toller Sound.Wunderschoen wie die Stuecke ineinander uebergehen und eine Art Rockmusicial zu hoeren ist.Aaahhhh,wie
schoen.
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am 6. August 2002
"Misplaced Childhood" ist ähnlich wie "The Wall" von "Pink Floyd" ein Konzeptalbum, ein Meilenstein der Rockgeschichte - aufeinander aufbauend, Stimmungen, die man in genau dieser Reihenfolge erleben sollte. Man darf es nicht auseinanderreißen. Man wird auch nicht das Bedürfnis danach haben: Auflegen, loslegen, wohlfühlen, und bis zum Ende genießen.
Auch die Texte sind ein Erlebnis: Manche davon kann man wieder und wieder hören und sich Gedanken über mögliche Bedeutungen machen - vollständig wird man es wohl nie erfahren. Aber das ist auch gut so, das läßt Raum für die eigene Phantasie und treibt einen dazu, das Album wieder und wieder zu hören.
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Meilenstein. Nachdem "Fugazi" ein schwächeres Werk von Marillion war,
setzt "Misplaced.." da ein, wo "Script" aufgehört hatte.
Es wurde sogar noch eins draufgesetzt in dem die Stücke nun
ineinander übergehen und dazwischen einfach mal ein Single-Hit (Kayleigh)
eingebaut wurde. Die Gitarren-Soli sind sowas von genial in puncto
Melodien zusammen mit den Keyboard-Atmosphären, dass die ganze Sache
manchmal hypnotisierend wirkt.
Die beste Marillion-Scheibe aller Zeiten.
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