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am 20. September 2006
Was der Vorgängerfilm "Diamantenfieber" bereits angekündigt hatte, setzte sich 1973, bei "Leben und sterben lassen", in voller Front durch: Plötzlich mischten sich skurrile Charaktere, makabrer Humor und deutlich mehr Fantasy-Elemente in die ursprünglich geradlinigen Agentenstorys. Regisseur Guy Hamilton war außerdem so klug, aus LALD (Abkürzung für "Live and Let Die") einen weniger auf Personen bezogenen Film zu machen (wie etwa Peter Hunt bei "Im Geheimdienst ihrer Majestät"), statt dessen ein wahres Action-Feuerwerk zu zünden, so daß Bond-Neuling Roger Moore dem Publikum nahezu unmerklich untergejubelt werden konnte - wie anders wäre die Filmgeschichte (und unser aller Leben!!) verlaufen, wäre dieser Film seinerzeit gefloppt und die Bond-Reihe womöglich eingestellt worden?!!

Man kann die 70er-Bondfilme mögen oder nicht. Fest steht, daß auch die erfolgreichste Filmreihe etwa alle zehn Jahre einen Stimmungswechsel benötigt, um im wechselnden Film-Business bestehen zu können. Dies ist bei LALD eindrucksvoll gelungen - selten war ein Bond-Film so aus einem Guß, und die Idee, durchweg Farbige als Bösewichter zu besetzen, ist zwar riskant, aber auch humorvoll (man achte auf Bonds mühsam unterdrücktes Unbehagen, als er in Harlem ein Restaurant betritt!!).
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Wer meine Rezensionen kennt, weiß, dass ich eher auf die technische Umsetzung eingehe. Mehr Infos unter mryamaha-heimkinofreak punkt de. Die Filminhalte der meisten Titel dürften bekannt sein und bei den Rezensionen sind die Beschreibungen der technischen Inhalte wichtiger.

Bildbewertung:

Man kann es nicht glauben mit welcher hervorragender Bildqualität dieser Film rüber kommt!!! Insider wissen, das die Firma Lowry Digital das Master in 4K Auflösung restauriert und dann die Daten auf Bluray "heruntergerechnet" hat. Das Ergebnis ist derart hochwertig, das man fast annehmen könnte, der Film sei gestern erst gedreht worden.

Die Schärfe ist auf sehr gutem HD-Niveau, genauso was die Detailschärfe betrifft.
Da hat Lowry Digital ganze Arbeit geleistet! Kompliment!

Die Farbwiedergabe ist frisch, natürlich und kräftig, ohne all zu sehr übertrieben zu wirken. Der Kontrast wurde leicht angehoben, aber dadurch bekommt der Film einen knackigen und teilweise auch plastischen Look.
Es ist sogar gelungen ein rauschfreies, filmkornfreies Bild zu generieren, ohne
die Detailstruktur zu zerstören. Defekte und Kratzer wurden fein säuberlich entfernt. Dank der hohen Datenrate arbeitet die Kompression einwandfrei.

Tonbewertung Deutsch DTS 5.1

Wie inzwischen bekannt ist, wurde der Ton der alten Bond Filme ebenfalls aufwendig auf 5.1. remastered, nicht nur für die englische, sondern auch für die anderen Tonspuren.
Als Codec wird generell DTS verwendet, was sehr löblich ist!

Surround war zur damaligen Zeit noch kein Thema und daher verblüfft es wie herrlich breit die Frontkulisse bei Musik abgemischt wurde. Die Surrounds werden wunderbar natürlich ins Geschehen eingebunden. Die Effekte wirken tonal nicht unnnatürlich oder übertrieben. Den Dialogen hört man die alte Herkunft an. Diese klingen natürlich
nicht so präsent und frisch wie bei heutigen Produktionen. Dennoch: Alles
ingesamt klingt stimmig und harmonisch und man kann beruhigt sein, das wirklich
alles aus der Vorlage herausgeholt wurde.

Die ganze Mühe des Masterings hat sich gelohnt, denn nun macht es einfach nur noch Spass den Film so in HD und restauriertem DTS Ton zu erleben!!!

Wer was für nostalgische Bond Filme übrig hat, kann hier gerne zugreifen!
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am 29. März 2016
Drei Agenten sind auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen. Bei der Aufklärung der Morde sieht sich Geheimagent 007 dieses Mal der gefährlichen Welt des Okkulten ausgesetzt. Hinter dem verhängnisvollen Vorhang des Mystizismus verbirgt sich (wie immer eigentlich) eine gewaltige Organisation - die (zur Abwechslung mal) mit harten Drogen Geschäfte macht. Die geheimnisvolle und wunderschöne Hellseherin Solitaire bringt Bond zwar auf die Fährte der mächtigen Hintermänner, aber auch in höchste Lebensgefahr...

"Wessen Begräbnis ist das?" - "Deines."

Leben und sterben lassen (Originaltitel: Live and let die) ist der ACHTE Film der James-Bond-Reihe, die auf der Grundlage von Ian Flemings Romanen entstand (hier ist es der 2. Teil). Fleming (1908-1964) war im 2. Weltkrieg beim Marine-Nachrichtendienst und Verbindungsoffizier zum US-Marinegeheimdienst.

"Das sieht ja wie ein Boot aus, was da in seinem Schlitten steckt." - "Das ist eins von den neuen Amphibienfahrzeugen."

Erstmals mit dem 46-jährigen Engländer Roger Moore (Simon Templar 1962-69, Lord Sinclair in Die Zwei 1971-72 und insgesamt SIEBEN Bond-Filme, so viele wie kein anderer) als 007 ("Wo ist Kananga?" - "Der war schon immer ein ziemlich aufgeblasener Kerl."),
Jane Seymour (Ein Himmelhund von einem Schnüffler, Dr. Quinn - Ärztin aus Leidenschaft) als wunderschöne Solitaire ("Deine zunehmende Aufsässigkeit beunruhigt mich langsam. Genauso wie damals bei deiner Mutter. Sie hat ihre übersinnlichen Kräfte verloren und wurde nutzlos für mich. Mach nicht denselben Fehler."),
Yaphet Kotto (Alien, Brubaker, Ein Richter sieht rot, Running Man, Midnight Run, Homicide) als Kananga ("Namen sind was für Grabsteine, Baby."): "Kananga baut auf tausenden von Hektar sorgfältig getarnter Felder Mohn an - geschützt durch den Voodoo-Zauber des Baron Samedi - [ein großer Teil der Mohnernte wird zu Heroin verarbeitet, siehe Mohnfelder in Afghanistan - Anm. d. Verf.] und als Mr. Big ist er der Verteiler und Großhändler durch die eigene Restaurant-Kette Fillet of Soul.",
Julius W. Harris (Nebenrollen in Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 1-2-3, King Kong 1976, Darkman) als Kanangas Rechte "Hand" Tee Hee (mit Armprothese, "Das ist der alte Albert. Das ist nun wieder ein Krokodil. Ich hab mal mit ihm spielen wollen, da hat er mir den Arm abgebissen."),
Geoffrey Holder (Doktor Dolittle 1967, Punjab in Annie 1982) als Baron Samedi (Totenherrscher im Voodoo-Kult in Haiti),
David Hedison (Die Seaview - In geheimer Mission) als Felix Leiter (war lange der einzige, der ihn zweimal spielen durfte, außerdem noch in Lizenz zum Töten 1989),
Roy Stewart (Toberman in Doctor Who 1963, Draculas Hexenjagd 1971) als Quarrel (Figur kam schon in Dr. No vor, wurde aber dort von John Kitzmiller gespielt): "Sie hätten mich sogar töten können - wenn Sie die Waffe ENTSICHERT hätten."
und absolut grandios Clifton James (durfte prompt in Der Mann mit dem goldenen Colt wiederkommen, ebenfalls als Sheriff in Trans-Amerika-Express und Superman II und Bezirksstaatsanwalt in The Untouchables) als Sheriff J.W. Nepomuk Pepper ("Alle Stinkefinger auf die Motorhaube!", "Da ist er ja, der Hundesohn. Ich habe ihn! - Was sind Sie für einer? Vollstreckungsbeamter beim Jüngsten Gericht?").
Außerdem wie "immer" Bernard Lee (spielte in elf Bond-Filmen mit) als M und Lois Maxwell (vierzehnmal dabei) als Miss Moneypenny. [Desmond Llewelyn (insgesamt siebzehn Auftritte als Q) stand diesmal NICHT zur Verfügung.]
Regie führte im Jahr 1973 (mit einem Budget von 7 Mio. $) wie schon bei Goldfinger und Diamantenfieber Guy Hamilton (Luftschlacht um England, Agatha Christies Das Böse unter der Sonne, Remo - unbewaffnet und gefährlich, drehte auch den Nachfolger Der Mann mit dem goldenen Colt).

122 Minuten Voodoo-Zauber, Schlangen und Tarot-Karten - mit jeder Menge Krokodilen und einem Hai. Köstlich ;-) Was für ein herrlicher Agenten-Gentleman-"Verfolgungsjagd mit Motorbooten"-Action-Spaß. Ich mag den Film sehr. Deshalb (von mir) Note 2+

Eindringlinge werden gefressen! - "Was halten Sie eigentlich von Krokodilen?"

"Es gibt zwei Möglichkeiten ein Krokodil kampfunfähig zu machen." - "Ich glaube, Sie haben kein Interesse daran, dieses Geheimnis mit mir zu teilen?" - "Die eine Methode ist, ihm einen Bleistift in die Augen zu rammen!" - "Und die andere?" - "Die andere ist noch einfacher. Ihm kühn die Hand ins Maul stecken und die Zähne rausreißen."

Der Titelsong "Live and let die" stammt von Linda und Paul McCartney (Sänger und Bassist der Beatles) und ihrer Band "Paul McCartney and Wings". Er wurde 1974 für den Oscar als Bester Song nominiert. [Außerdem wird das Lied im Film (im Club von Mr. Big) von B.J. Arnau gesungen. Und am Rande: 1991 wurde der Song ziemlich "nett" von Guns N' Roses für ihr Album Use your Illusion gecovert.]

Wenn Sie mich fragen, spielt Moore die Rolle des 007 humorvoller und gibt hier eher den charmanten Gentleman - Connery dagegen ist taff und (dazu eher passend) wunderbar sarkastisch. Die Produzenten wollten sich wohl mit der Darstellung des neuen Bonds ganz bewusst abgrenzen. So bestellt Bond im Film keinen "Wodka Martini, geschüttelt nicht gerührt" - er trinkt Bourbon Whiskey. Sein Auftrag wird ihm in seiner Privatwohnung erteilt, er raucht Zigarren statt Zigaretten und trägt während der Pistolenlauf-Eröffnungssequenz keinen Hut.

EXTRAS:
Audiokommentare (von Roger Moore, Regisseur Guy Hamilton oder Tom Mankiewicz),
Aus dem Geheimarchiv des MI6 (Bond 1973: Der verloren gegangene Dokumentarfilm 21:41, Roger Moore als James Bond schon 1964 7:44, Leben und sterben lassen - Konzeptentwürfe 1:39),
007 Missions-Kontrolle (Interaktive Führung durch die Welt von Leben und sterben lassen: 007, Die Frauen, Die Verbündeten, Die Bösewichter, Kampfverzeichnis, Das Labor von Q, Exotische Drehorte),
Missions-Dossier (Hinter den Kulissen von Leben und sterben lassen 29:47, Am Set mit Roger Moore: Der Beerdigungszug 1:42 und Drachenflug-Unterricht 3:58),
Propagandaministerium (Kinoarchiv 4:40, Bond im Fernsehen 2:35, Bond im Radio 1:35),
Bilder-Datenbank (Überläufer-Fotogalerie)

"Und jetzt deck deine Karten auf!" - "Bitte, das verstehst du nicht. Sie töten mich, wenn ich's tue."- "Und ich töte dich, wenn du's nicht tust." - "Aber das würdest du niemals tun. Nicht nach dem was gerade gewesen ist..." - "VORHER hätte ich dich bestimmt nicht umgebracht."

James Bond will return in Der Mann mit dem goldenen Colt!

[Anmerkung: Auf den Bildern unten sehen Sie die Blu-ray, die Dvd und den Roman.]
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am 22. Januar 2001
"Leben und Sterben lassen" enthält so viele Neuerungen, dass der Film allein schon deswegen eine Sondernrolle einnimmt: Zum ersten Mal spielt Roger Moore den Doppelnull-Agenten (er war ohnehin die erste Wahl für James-Bond-Autor Ian Fleming), dann wurde einer der frühen Romane zum Vorbild genommen (genauer: der zweite, den Fleming je geschrieben hat, die Verfilmungsrechte des ersten Romans, "Casino Royale", lagen bei CBS), zum ersten Mal komponierte nicht John Barry die Filmmusik, sondern George Martin und Paul McCartney, und schließlich tauchte der allseits beliebte "Q" nicht auf, um den Blick von den "Gadgets" wieder auf die Handlung zu konzentrieren (nach zahlreichen Fan-Protesten war er dann ab dem nächsten Film wieder dabei). So mutig waren die Produzenten nicht wieder, so dass selten ein so frischer und unverkrampfter Bond-Film herausgekommen ist. Anders als der glücklose Darsteller George Lazenby verfügte Roger Moore nämlich über genügend Erfahrung und Selbstbewusstsein als Schauspieler, so dass er einen ganz anderen Bond als Sean Connery darstellen kann. Die übrigen Darsteller gehören ebenfalls zu denen, die ihr Handwerk beherrschen, so dass der Film nicht nur für eingefleischte Fans sehenswert ist. Mit "Leben und Sterben lassen" gelang es den Produzenten, das "Produkt" James Bond erfolgreich in die Siebziger Jahre zu transportieren, als böse Zungen der Filmserie schon das Sterbeglöckchen geläutet hatten. Die DVD ist - wie bei dieser MGM-Serie üblich - hervorragend mit Zusatzmaterial ausgestattet, besonders sehenswert sind die vier fehlgeschlagenen Versuche, in denen Ross Kananga (!) über die aneinander gebundenen Krokodile läuft. Das Bild der DVD ist in Ordnung, lediglich beim Ton gibt es Schwankungen, die man bei der DVD-Produktion vielleicht hätte ausgleichen können.
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am 17. Februar 2003
Roger Moore feierte mit Leben und sterben lassen einen fulminanten Einstieg, der von Anfang bis Ende mitreisst und eine gehörige Portion Spannung aufweist.Alleine das Laufen über die Krokodiele ist bis heute einmalig in der Filmgeschichte. Da es der Film aber bei seinem Kinostart recht schwer hatte, ist er aber leider sehr "underrated" worden: Da die Gangster sämtlich Farbige waren und das Ende der "Apartheid" in den USA erst ein paar Jahre zuvor gekommen war, gab es Aufstände von Bürgerrechtlern, die zum Boykott des Films aufriefen, und diesen teilweise auch gewaltsam erzwangen. Nichtsdestotrotz sind die Actionszenen hier absolut überzeugend und Roger Moore zeigte sich als ein würdiger Nachfolger von Sean Connery.
Technisch ist die DVD wie alle alten Bond Filme: Bild hui, Ton pfui und Bonusmaterial ganz ordentlich!
Fazit: Gehört in jede Bondsammlung!
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am 2. Januar 2010
Roger Moore's Einstand als 007 bewerte ich sogleich als ein Highlight der ganzen Serie.
Für mich zumindest war es kinderleicht, mich von Connery auf Moore umzugewöhnen, was bei George Lazenby
vorher nicht der Fall war.

Roger Moore gibt der Figur eine andere Note. Er wirkt verspielter, ironischer und gar noch lässiger, als Sean Connery.

Kurz zur Story: Ein Drogenhändler (Yaphet Kotto) baut auf der Karibikinsel San Monique (tatsächlich: Jamaika) übergroße Mengen Mohn an und produziert tonnenweise Heroin, um damit zum Monopolisten aufzusteigen.
In New York verschenkt er die ersten Kilos, um die Zahl der Süchtigen zu "verdoppeln" und um dananch hohe Preise zu verlangen. 3 Agenten, die ihm auf der Spur sind, werden auf einfallsreiche Weise liquidiert, was schließlich dazu führt, dass Top-Agent 007 eingeschaltet wird, dem Bösewicht das Handwerk zu legen.

"Leben und sterben lassen" ist ein hervorragender, exotischer Cocktail mit funkiger Musik,
wunderbaren Außenaufnahmen und bahnbrechenden Actionsequenzen. Einer der Motorboot-Sprünge ist heute noch im Guinessbuch der Rekorde verzeichnet. Zudem gesellt sich eine gehörige Prise Humor, der Auftritt des vertrottelten Sheriff's "J. W. Pepper" ist auch in der heutigen Zeit noch witzig. Jane Seymour gibt eines der schönsten Bondgirls ab und "Baron Samedi" sorgt für eine Prise geheimnisvollen Voodoo-Zauber.
"Geheimnisvoll" ist vielleicht auch das Wort, das den ganzen Film am besten umschreibt.

Schade finde ich - und das gilt für alle Filme der "Ultimate Edition" - dass das Einstiegsmenü im Gegensatz zur alten Edition weniger gelungen und einfallsloser ist.
Außerdem nervt es etwas, dass man auf jedem neuen Bond-Film ausführlich darauf hingewiesen wird, dass es sich "um die beste Bild- und Tonqualität handelt, die es je auf DVD gegeben hat", was obendrein auch noch völlig falsch ist. Das Bild ist kaum besser, als auf der alten Edition, und von allen DVD's am besten schon mal gar nicht.

Die Extras sind spitzenmäßig, vor allem die misslungenen Stunts, bei denen man beispielsweise sieht, wie der mutige Besitzer der Krokodilfarm bei seinem Sprint über die auch noch echten Krokodile von einem am Fuß gepackt wird.
Und solche Szenen heben für mich auch die alten 007-Filme von den neuen ab, bei dem das meiste am PC entsteht.

Insgesamt kann man diesem Film einfach nur die volle Punktzahl geben,
somit klare 5 Sterne!
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am 14. März 2016
Auch Moores erster Bond-Film überzeugt auf ganzer Linie. Er spielt seine Rolle so, als hätte er sie schon immer gespielt. Auch die anderen Personen überzeugen. Das Bild ist überraschend gut. Der Ton könnte aber auf jeden Fall besser werden. Das der Film ab 16 ist finde ich unsinnig. Es gibt viel härtere Bonds die ab 12 sind. Der Film hat mich vollkommen überzeugt und bekommt dafür 5 von 5 Sternen.
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am 5. Februar 2016
Viel Feind, viel Ehr, viel Action ... an einem Abend, an dem man nichts besseres vorhat, genau das Richtige. Dazu ein gutes Glas Bier oder Rotwein ... perfekt ! Eben Kintopp, viel besser als gewisse Fernsehsendungen, die versuchen, Gewalt in realistischen Situationen zu zeigen ... wer will das schon haben ?
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am 24. November 2013
Der Titelsong des James Bond Films 'Live And Let Die' von Paul McCartney & Wings hat mich vom ersten Hören an begeistert, dae Rhythmuswechsel, leise -
laut, getragen - schnell - einfach großartig.
An Roger Moore musste man sich erst mal gewöhnen. Er war nicht nur eher lustig als sein Vorgänger, nach den Drehbüchern ging er auch gemeiner miz den Da-
men um, hier trifft es gleich zwei Rosie (Gloria Hendry) und Solitaire (Jane Seymour). Die Schauplätze des Abenteuers wechseln zwischen Harlem in New York
und der Insel San Monique in der Karibik.
Kananga (Yapeth Kotto) ist ein schwarzer Drogenboss, der mit seinen Drogen die USA schädigen will. Sein Operationszentrum liegt auf San Monique. Von der dort vorherrschenden Kultur beinflusst verlässt er sich abergläubisch völlig auf seine jungfräuliche Wahrsagerin Solitaire. Bond verführt Solitaire durch
einen miesen Trick, um ihre Unterstützung zu bekommen. Kananga will Solitaire daraufhin bei einer Voodoo Zeremonie töten lassen, aber lässig erledigt Bond
seine Mission, tötet Kananga und rettet Solitaire. Die beeindruckensten Elemente des Films sind die fremdartigen Bräuche der Voodoo Religion mit dem Prie-
ster Baron Samedi (Geoffrey Holder) und die Jagd in den Sümpfen von Louisiana. Die komischen Inhalte des Films kamen bei eingefleischten Bondkennern nicht
so gut an, ich finde aber, dass es in diesem Film eine gesunde Mischung aus aufregenden Actionszenen und humorvollen Einlagen gibt.
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am 23. Juni 2004
"Leben und sterben lassen", Moores erster Bond-Streifen, kommt spannend und actiongeladen daher, ist aber weniger "düster" als die Connery-Bonds, sondern schon fast etwas ironisch. So hat er z.B. ein paar echt amüsante Szenen (Bonds Entkommen den Krokodilen, die Verfolgung mit den Motorbooten usw.) Was Moore ebenvon Connery unterscheidet ist, dass er trotz Bonds kühler Heldenhaftigkeit ab und zu erschrocken, überrascht oder gar fast übertölpelt wird, was diesem Streifen sehr gut bekommt.
Problematisch finde ich einzig, dass die "Bösen" in diesem Film ausgeschlossen Schwarze sind, was ich zu dieser Zeit als der Film gemacht wurde nicht ganz unheikel finde.
Viel mehr gibt es zu dem Film nicht zu sagen: man muss ihn sich anschauen!!! Es ist einer der besten Bond-Filme überhaupt!
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