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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
79
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am 4. Dezember 2006
ES GEHT DOCH!: Alte deutsche Synchro + alle Vorzüge der Tonüberarbeitung! (Man muss eben nicht immer alles neu synchronisieren wie bei "Der weiße Hai" z.B.!). Kaum zu glauben: Das Bild ist noch klarer als bei den eigentlich schon sehr guten Ausstrahlungen im Fernsehen und der Ton auch in der deutschen Fassung im klaren Stereo - Klang und nicht mehr Mono! Eine beachtliche Verjüngungskur für einen der allerbesten Bondfilme! Hut ab!

Auch die Extras sind der Wahnsinn!: Vom Kinotrailer bis zum Radiotrailer (kein Scherz!), vom umfangreichen Audiokommentar bis hin zu 2 - 3 sehr detaillierten längeren Dokus über die Entstehung dieses Filmes, eine umfassende Doko über den Mann der fast alle Titelvorspänne (bis auf 2-3) bis 1989 optisch gestaltet hat und als Gag einzeln anwählbare Szenen zu einzelnen Figuren, sowie ein Beitrag über die Drehorte. Der fantastische Inhalt wird obendrein noch von aufwendigen Menus umrahmt, dessen Menu - Betitelungen origineller Weise dem Agentenmilieu angepasst sind.

Das ist auf dem Markt endlich wirklich mal eine überzeugende 100% perfekte ultimative Veröffentlichung. Da kann z.B. Paramount mit Star Trek und die Fox mit George Lucas und seinem Star Wars eine Menge lernen!

Für jeden, der keine VHS oder DVD-Ausgabe zu diesem Bond hat, kann ich guten Gewissens eine klare Kaufempfehlung aussprechen, es sei denn, dass einem neu hinzugemixte Soundeffekte bei Explosionen (Vulkan am Schluss) stören, welche die originalen Soundeffekte überlagern. Ansonsten spricht nichts gegen diese super Veröffentlichung!
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am 10. Mai 2007
Endlich mal eine UE Auflage von einem James Bond Klassiker bei dem wirklich alles passt. Mittlerweile bekommt man, gerade die alten Bondfilme, sogar teilweise neu, für knapp 7-10 € nachgeschmissen.

Aber, diesmal (ähnlich wie bei Feuerball) haben sich die Macher wirklich ins Zeug gelegt. Die Extras der Extras (also der Zusatz der auf der SE nicht zu sehen ist) ist wirklich ok. Ein Einblick (ca. 10 Minuten) in die Vorarbeiten zu YOLT Ken Adamas Produktionsfilme, sowie Welcome to Japan Mr Bond in denen Lois Maxwell gemeinsam mit Q Darsteller eine Art Bond Reunion auf die ersten 5 Bondfilme gibt. Witzigeweise geht es um Bonds Scheinhochzeit und dabei werden natürlich seine früheren Affären genauer unter die Lupe genommen.

Auch anmerken möchte man, dass die Originalfassung hier und da ein bisschen nachsynchroniert hat. Sean Connery hatte bei diesem 5. Einsatz wirklich keine Lust mehr auf den Agenten ihrer Majestät und das zeigt er deutlich in den Szenen in der er M Bericht erstatten soll gepflegte Langeweile. Nur beinharte Bondfreaks erkennen aber, das man bei einigen Szenen Bond's "Yes, Sir!" zu M geändert hat. Naja, Pendanten werden sagen, wen störts? Aber man hat hier einfach Bond's energisches Yes Sir aus dem Anfangsgespräch mit M übernommen und schlicht und einfach kurz zusammengestückelt wiederverwendet. Im englischen Original sagt Bond zwar auch Yes Sir, aber doch wirklich sehr gelangweilt, fast genervt.
Connery hat hier bei seinem vorletzten Bondfilm echt keine Böcke mehr, aber kann man es ihm verübeln??

Super Transfer, Super Sound, Super Picture, sehr gute Extras. Ausserdem, der Pistolenlauf klang im originalen Monosound immer sehr flach; jetzt in 5.1. werden einem Bondfreak die Ohren übergehen, vorrausgesetzt eine gute Surroundanlage hängt am DVD-Player...

Alles Tip Top!

jw
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am 24. April 2016
...habe ich mir nun einige der Blu Rays mit Bond-Abenteuern gekauft. In meiner Jugend in den 60ern habe ich nur ein oder zwei der Filme mit Connery gesehen ("Goldfinger" und ich glaub' auch noch die "Liebesgrüsse") und dann erst wieder Anfang der 90er eine TV-Ausstrahlung von "Sag niemals nie", welche mich enttäuschte.
Also wollte ich den alten Schinken eine Chance geben. Zunächst das Positive: Bild und Ton der Blu Ray sind wirklich ausgezeichnet und die landschaftlichen Aufnahmen Japans sehr schön. Leider ist die Handlung des Films und die Darstellung der Charaktere nicht mehr zeitgemäß. Alles wirkt sehr naiv, die Kampfszenen ungemein hölzern und tollpatschig und unfreiwillig komisch (z.B. eine Szene, in welcher Bond mit einem Mini-Helikopter vier Hubschrauber abschießt, die aus allen Rohren ständig danebenschießen, bzw. Bond durch lässiges Schwenken des Oberkörpers den Kugeln ausweicht). Einzig die drei oder vier sarkastischen Sätze, welche das Drehbuch Connery in den Mund legt sind ganz nett, aber das ist natürlich zu wenig. Um mir den Film in einem Stück anzusehen, war er einfach zu langweilig und so habe ich ihn in kleineren Portionen konsumiert.
Leider musste ich feststellen, dass die Produktionen jüngeren Datums wie "Stirb an einem anderen Tag" oder "Skyfall" noch schlimmer sind. Am Besten hat mir noch "Im Geheimdienst ihrer Majestät" aus dem Jahr 1969 gefallen. George Lazenby wirkte relativ natürlich und Diana Rigg war als Bond-Girl bezaubernd.
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am 26. März 2016
"Gestatten Sie, dass ich mich Ihnen vorstelle. Ernst Stavro Blofeld. Sie sehen, ich bin gerade dabei einen kleinen Weltkrieg zu inszenieren. In wenigen Stunden werden Amerika und Russland sich gegenseitig ausradiert haben. Dann wird eine andere Macht die Welt beherrschen!"

"Ein schöner Tod. So mitten im Dienst. Ich beneide ihn." - sagt der Polizist nachdem Bond in Hongkong im Bett erschossen wurde. Nach der Seebestattung wird er von zwei Tauchern in ein U-Boot gebracht, in dem schon Moneypenny ("Du verspätest dich sogar, wenn du von deiner eigenen Beerdigung kommst.") und M auf ihn warten: "Nehmen Sie Platz, 007." - "Danke, Sir." - "Hatten Sie einen schweren Tod?" - "Nein, sehr angenehm." - "Bond, jetzt wo Sie tot sind, werden sich Ihre lieben Freunde kaum noch für Sie interessieren. Tote vergisst man schnell und damit haben Sie Bewegungsfreiheit. Die brauchen Sie jetzt auch."

Kann 007 das Schicksal der Erde am Rande des 3. Weltkrieges noch abwenden? Russische und amerikanische Raumkapseln verschwinden auf geheimnisvolle Weise und schon bedrohen sich die beiden Supermächte gegenseitig. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn es gilt die Raketenbasis der radikalen Verbrecherorganisation S.P.E.C.T.R.E. unschädlich zu machen bevor ein weitere Kapsel startet. Mit seinem Hightech-Helikopter Little Nellie muss sich der Top-Agent durch die Reihen der fanatischen Syndikat-Krieger kämpfen, um den Wahnsinn zu stoppen...

"Erst machen wir einen Japaner aus Ihnen. Dann kommen Sie in das Trainingslager und werden ein Ninja. Außerdem verpassen wir Ihnen eine ganz besondere Tarnung: Sie werden verheiratet." - "Ist sie wenigstens hübsch?" - "Sie hat ein hübsches Pfannkuchengesicht." - "Ein Scheißplan."

Man lebt nur zweimal (Originaltitel: You only live twice) ist der FÜNFTE Film der James-Bond-Reihe, die auf der Grundlage von Ian Flemings Romanen entstand (hier ist es der 12. Teil). Fleming (1908-1964) war im 2. Weltkrieg beim Marine-Nachrichtendienst und Verbindungsoffizier zum US-Marinegeheimdienst. Er zitierte in seiner Einleitung den japanischen Poeten Basho: "Man lebt nur zweimal - Einmal wenn man geboren wird - und einmal, wenn man dem Tod ins Auge blickt." Kurz darauf starb er.

Mit Sean Connery (Oscar 1987 für The Untouchables und 1999 Sexiest Man of the Century) als 007,
Tetsuro Tamba (Der Untergang Japans) als Tiger Tanaka (zu Bond: "Eins hat mir meine liebe Mutter schon vor langer Zeit beigebracht: Niemals in den Wagen eines fremden Mädchens einzusteigen. Aber Sie, fürchte ich, steigen in alles ein - mit allen Mädchen."),
Akiko Wakabayashi (Frankensteins Monster im Kampf gegen Ghidorah, What's up Tiger Lily?) als Aki,
Mie Hama (King Kong - Frankensteins Sohn, What's up Tiger Lily?) als Bonds "Frau" Kissy Suzuki,
Karin Dor (Edgar Wallace: Der grüne Bogenschütze, Der Fälscher von London, Der Schatz im Silbersee, Winnetou 2) als Helga Brandt (Nr. 11)
und Donald Pleasence (Dr. Loomis in den Halloween-Filmen) als Ernst Stavro Blofeld (allerdings erst nach 98 Minuten!), dem Katzenkrauler Nr.1 ("Erpressen ist mein Geschäft.").
Außerdem wie "immer" mit Bernard Lee (spielte in elf Bond-Filmen mit) als M, Lois Maxwell (vierzehnmal dabei) als Miss Moneypenny und Desmond Llewelyn (siebzehn Auftritte) als Q. [Kurios: Obwohl Charles Gray (The Rocky Horror Picture Show) hier einen Kurzauftritt als Henderson hat, spielte er nur vier Jahre später Blofeld in Diamantenfieber.]
Regie führte im Jahr 1967 (mit einem Budget von 9,5 Mio. $) Lewis Gilbert (Alfie 1966 - für fünf Oscars nominiert, drehte später noch Der Spion, der mich liebte und Moonraker).

117 Minuten Schlacht um den Vulkan (mit über 100 Stuntmen), mit Raumkapseln verschluckenden Raumkapseln, Ninjas, Sumo-Ringern und 'nem Piranha-Becken. Zwar (für mich) der schwächste Bond mit Connery, aber immer noch gut und Note 2-

Der Titelsong "You only live twice" wird von Nancy Sinatra (der Tochter von Frank Sinatra) gesungen (These Boots are made for walkin', Bang Bang (My Baby shot me down), Summer Wine mit Lee Hazlewood, Somethin' stupid mit Vater Frank, spielte in Speedway mit Elvis Presley zusammen).

Q über Little Nellie: "Also nun passen Sie mal auf. Wir haben zwei Maschinengewehre eingebaut." - Bond: "Für welche Entfernung?" - "Bis zu 100 Yards. Sie können Brand- und Sprenggeschosse verwenden. Abschussvorrichtungen für Raketen auf beiden Seiten." - "Hm, sehr ordentlich." - "Das hier sind Luft-Luft-Raketen mit Wärmeleitsteuerung." - "Sehr gut." - "Flammenwerfer. Auf jeder Seite zwei, die nach hinten feuern." - "Reichweite?" - "80 Yards. Außerdem haben wir noch zwei Nebelwerfer eingebaut. - Der Knopf für die Luftminen. Aber passen Sie auf! Lösen Sie die Minen nur direkt über dem Ziel aus. Ich glaub das wäre alles. Den Rest kennen Sie ja schon."

Kurze Zeit später. Bond: "Hallo, ich bin wieder da. Nellie wurde von vier ausgewachsenen Luftlümmeln belästigt, aber wir haben uns wacker gehalten. Sie hat ihre Ehre mit großem Erfolg verteidigt. - Ich komm jetzt zum Tee."

EXTRAS:
Audiokommentar von Regisseur Lewis Gilbert und Mitgliedern der Besetzung und der Crew,
Aus dem Geheimarchiv des MI6 (Willkommen in Japan, Mr. Bond 52:23 (grandios mit Moneypenny bei Q), Ausschnitte aus der BBC-Dokumentation Whickers Welt 5:22, Ken Adam über die Drehortsuche 13:59)
Missions-Dossier (Die Entstehung von Man lebt nur zweimal 30:24, Silhouetten: Die Titelsequenzen der Bond-Reihe 23:24, Animierte Storyboard-Sequenz: Der Flugzeugabsturz 1:35, Exotische Drehorte 4:06),
Propagandaministerium (Kinoarchiv 9:04, Bond im Fernsehen 0:59, Bond im Radio 5:55),
Bilder-Datenbank (Fotogalerie)

"Regel Nr. 1: Tue niemals etwas selber, wenn jemand anderes es für dich tun kann." - "Na dann mal los." - "Nr. 2: In Japan kommen die Männer immer zuerst. Die Frauen als Zweite." - "Na hier werde ich mich später mal zur Ruhe setzen." - Tanaka und Bond

James Bond will return in Im Geheimdienst Ihrer Majestät!

[Anmerkung: Auf den Bildern unten sehen Sie die Blu-ray, die Dvd und den Roman.]
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am 13. April 2016
Fünf Sterne, da auch dieser Film wieder ein Klassiker ist. Die kleinen Fehler sind in den Trickaufnahmen zu sehen, die man gerade in Zeiten hochauflösender TV's mehr und mehr sieht. Weltraumszene sieht man deutlich diese Dinge ( Erde dreht sich eher wie eine Scheibe, Sterne die funkeln ... ) Aber sonst ist das ein Film, den man gerne ein weiteres mal anschaut und auch noch nach Jahren anschauen wird. Zeitlos, was man von vielen Filmen heute nicht behaupten kann. Das Angebot im TV ist heutzutage mehr und mehr dürftig.
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am 2. September 2016
Dieser James Bond Einsatz findet in Japan statt und wie immer muss Bond die Welt retten.
Somit ist zur Story alles gesagt.
Der Film ist gut restauriert und die Original Deutsche Syncro wurde behalten(Geht doch)!!!!!
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am 17. März 2008
FILM
"Man lebt nur zweimal" war 1967 der fünfte und (vorerst) letze Bond mit Sean Connery. Die Handlung spielt grossteils in Japan, was dem ganzen einen speziellen Touch verleiht, vergleichbar am ehesten mit "Der Mann mit dem goldenen Colt". Gleich zu Beginn wird Bond (vermeintlich) erschossen, bezeichnenderweise im Bett...um kurze Zeit später aufzuerstehen und verdeckt weiter arbeiten zu können. Gegner ist mal wieder
die Organisation SPECTRE, u.a. vertreten durch deren Katzenliebhaber und Boss Ernst Stavro Bloefeld. Dazu gibt es gleich mehrere Bond-Girls, grossteils attraktive Japanerinnen, von denen eine Bond schein-ehelicht, dazu als Gegenspielerin und Bettgespielin die deutsche Karin Dor. Handlungstechnisch geht es darum, dass SPECTRE vom unterirdischen Hauptquartier im ausgebauten Vulkankrater aus versucht, einen Krieg zwischen den Supermächten anzuzetteln, indem es Raumschiffe der USA und UdSSR entführt. Highlights des Films sind u.a. der minutenlange
Luftkampf von Bond im Mini-Hubschrauber gegen mehrere ausgewachsene Hubschrauber sowie der Endkampf im Vulkankrater, dem Versteck von SPECTRE.

DVD
Die DVD (Ultimate Edition Doppel-DVD) ist meines Erachtens sehr gut gelungen. Bild und Ton sind hübsch aufpoliert. Vergleicht mal den Hauptfilm mit der Qualität der Trailer. Herrlich, wie farbenfroh und frei von altersbedingten Verschmutzungen etc. das Material rüberkommt.
Retro-Charme und Zeitgeist flackern dadurch so richtig auf und verleihen dem ganzen erst den richtigen Touch.
Vorausgesetzt, man ist so richtig angefressen von Bond, dann ist das Bonusmaterial ebenfalls sehr sehenswert, was man ja bei weitem nicht über jede DVD sagen kann. Auch hier kann man den Zeitgeist so richtig tief einatmen. Es ist einfach herrlich zu sehen, wie damals ein solcher Film entstand, was da so alles an Technik rumstand, wer am Set rumsass, wie die Leute gekleidet und frisiert waren. Besonders die Entstehung des SPECTRE-Headquarters, des Vulkans, ist extrem imposant. Auch die Doku zur Entstehung des einzigartigen Bond-Vorspanns in seinen vielen Varianten, ist ebenfalls unterhaltsam, genauso wie die Klatsch-und-Tratsch-Doku mit Miss Moneypenny rund um die Spekulation, wer Bonds Ehefrau wird.
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am 12. August 2011
Der Film selbst würde heute höchstens als Parodie auf einen B-Klasse Agentenfilm durchgehen. Obwohl die Bond Filme auch damals schon eher parodistisch angelegt waren. Als der Film Anfang 1968 im Kino lief, war ich 14 Jahre alt. Damals hatte man andere Sehgewohnheiten und war in Bezug auf Spezialeffekte nicht verwöhnt. Alles in den Bond Filmen erschien uns deshalb sensationell. James Bond Filme erlaubten vor der Zeit der Massenfernreisen dem kleinen Mann einen Blick in die grosse weite Welt. Heute sehe ich die alten Bond Filme vom Anfang bis zum Ende mit einem Schmunzeln.
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am 4. August 2003
Nach den enthusiastischen Reaktionen und die Rekordeinahmen von "Goldfinger" und "Feuerball" wäre die Erwartung, dass Bond Nr. 5 "Man lebt nur zweimal" das Ganze nochmal übertreffen könnte, wohl unrealistisch. Die Tatsache, dass die Bond Persiflage "Casino Royale" kurz zuvor in den Kinos lief, sowie Sean Connerys zunehmende Belastung durch den Medienrummel um seine Person, schafften nicht gerade gute Voraussetzungen für den Filmstart.
Doch letztendlich haben sich die Mühen doch gelohnt. Regisseur Lewis Gilbert schuf mit seinem ersten Bond ein sehr spektakuläres Abenteuer, dass nicht nur von Action und Tempo geprägt ist sondern das beste aus den Schauplätzen in Japan herausholt. Kameramann Freddy Young sorgt für beeindruckend schöne Aufnahmen, welche in Kombination mit John Barrys orientalisch beeinflussten Klängen viel Atmosphäre schaffen. Dem Komponisten gelingt außerdem ein sehr schöner, philosophisch angehauchter Titelsong. Kultautor Roald Dahl liefert eine amüsante bis irrwitzige Story.
Für die technischen Highlights war auch hier Produktionsdesinger Ken Adam verantwortlich. Der Gyrocopter Little Nellie erlangte große Berühmtheit, ebenso wie Blofelds Hauptquartier: der Vulkankrater, dessen gigantischen Ausmaße noch heute tiefen Eindruck hinterlassen. Die Gewissheit, dass ein solches Set eigens für den Film konstruiert wurde, verleiht der Produktion eine weitere Dimension, welche die computergenerierten Sets und Kulissen heutiger Filme, seien sie noch so realistisch, naturgemäß nie erreichen können.
Eine interessante Schauspielerauswahl rundet die Sache ab: Obwohl Sean Connery in der überdimensionalen Ausstattung nicht seine übliche Leinwand- bzw. Bildschirmpräsenz erlangt und wohl innerlich bereits Abdstand von seiner Rolle genommen hat, ist er überzeugend genug. Die Behörden in Japan wollten die Erlaubnis für die Dreharbeiten nur dann genehmigen, wenn die weiblichen Hauptrollen von japanischen Schauspielerinnen besetzt werden. Somit spielt Akiko Wakabayashi die Rolle der Aki, einer cleveren, einfallsreichen und charmanten Agentin. Mie Hama spielt Agentin Nr. 2, Kissy Suzuki, nicht weniger charmant, jedoch ein wenig eindimesional. Donald Pleasence gibt eine gruselige Vorstellung als vom Wahnsinn gezeichneter Blofeld. Karin Dor als böse Deutsche Helga Brandt ist ebenfalls sehenswert; ihre Todesszene ist legendär.
Die DVD ist, wie bei 007 üblich, großzügig ausgestattet: Interessantes Hintergrund-Feature über die teilweise riskanten Dreharbeiten. Audio-Kommentar des Regisseurs u.a., Trailer sowie eine schöne Doku über Maurice Binders berühmte Titelsequenzen.
Absolut sehenswert.
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am 2. Juni 2015
Teil 5: Man lebt nur zweimal

Zur Story: Ernst Stavro Blofeld und seine Verbrecherorganisation SPECTRE wollen mit Hilfe der Chinesen die USA und die Sowjetunion auslöschen und versuchen einen Atomkrieg anzuzetteln, indem Blofelds Raumschiffe der beiden Nationen entführen lässt.

Sean Connery als Bond ist ein weiteres Mal unschlagbar, cool und lustig und schaltet einen Bösewicht nach dem anderen aus. Egal ob im harten Kampf Mann gegen Mann oder im Flugzeug in der Luft - spektakuläre Action und Kämpfe gibt es genügend. Unterstützung erhält er dabei von einer Gruppe kampferprobter Ninjas.

Weiter bietet der Film viele tolle Bilder aus Japan, vor allem die Vulkane sind jedes Mal eine Wucht!

In der Rolle des Blofeld ist diesmal der großartige Donald Pleasence zu sehen. Leider ist er aber gerade einmal knapp 10 Minuten voll zu sehen, ansonsten - wie bereits aus den vorherigen Filmen bekannt - nur die Beine.

Ganz klar einer meiner Lieblings-Bond!
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