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Kundenrezensionen

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HALL OF FAMEam 7. September 2000
Ein Film, der viele verschiedene Emotionen auslöst. Beobachtet man zunächst mit einem Schmunzeln Guidos Streiche und erfreut sich an seiner Unbekümmertheit, kann man sich wenig später vor Lachen kaum halten (wunderbar die Orchestrierung der Tricks, mit denen er Dora verzaubert). Und auch wenn einige Vorboten des Unheils zu erkennen sind (die Zwillinge mit Namen "Adolpho" und "Benito"), so fühlt man sich doch beschwingt durch diese Komödie vor romantischer italienischer Kulisse. Doch dann schlägt das Schicksal zu, und das Lachen bleibt einem im Halse stecken. Der lebensfrohe Guido wird zum Held, um seinen Sohn durch die Zeit in einem Vernichtungslager zu bringen, dessen Grausamkeit gerade genug angedeutet wird, um als Dokument des dunkelsten Punktes in der Geschichte des 20. Jahrhunderts bestehen zu können (Benigni arbeitete eng mit jüdischen Gemeinschaften zusammen, um keine groben Fehler in der Darstellung zu machen). Doch das Thema des Films ist die Liebe; die Liebe zwischen Guido, Dora und ihrem Sohn und die Liebe zum Leben schlechthin. Und das versteht Benigni so gut, daß es kaum einen Zuschauer geben wird, der bei der Schlußszene nicht den Tränen nahe ist.
Horst Buchholz gibt einen in seiner Gleichgültigkeit erschütternden deutschen KZ-Arzt. Nicoletta Braschi, von manchen als Schwachpunkt des Films genannt, findet genau die richtigen Nuancen für die Rolle der Dora. Daß sie weder die strahlende Schönheit noch das komische Talent ist, macht die Liebesgeschichte erst glaubhaft und bewahrt sie vor Kitschigkeit. Man bedenke, daß sie im ersten Teil den Part des "Straight Man" für den Komiker Benigni übernimmt, im zweiten Teil dann die Emotionen zeigen muß, die Benigni selbst nicht ausdrücken kann
Die DVD bietet hervorragende Bild- und Klangqualität. Warum die deutschen Untertitel im italienischen Original nicht ausblendbar sind, ist allerdings nicht nachvollziehbar. Die Specials bieten interessante Informationen, scheinen aber sehr lieblos zusammengeworfen. Dazu gehören ein Report von den Dreharbeiten ganz ohne Kommentar, nicht untertitelbare Interviews in meist englischer Sprache und schlecht geschnittene Splitter von Radiointerviews.
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am 3. April 2002
Leider, leider hab ich "Das Leben ist schön" erst vor kurzem im TV gesehen!! Da hab ich ja lange was verpasst!
Ich habe auch Filme wie "Schindlers Liste" gemocht, aber dieser Film ist noch so viel besser als alle Hollywood Filme über den Holocaust.
Ich finde es erstaunlich, wie realistisch und einfühlsam die ganze Situation geschildert wird. Roberto Benigni ist einfach perfekt in dem Film!
Ich denke auch, dass der erste Teil, in dem es ja sehr humorvoll zugeht, sehr wichtig ist. Mal davon abgesehen, dass ich selten so viel gelacht habe, erfahren wir ja in dem Teil, was für ein fröhlicher Mensch Guido (Benigni) ist und wie viele verrückte Ideen er hat. Würde man das nicht wissen, könnte man nie verstehen, wie er es geschafft hat, selbst im KZ seinen Humor zu bewahren.
Auch das Ende, dass mir bei Filmen fast nie gefällt, finde ich hier so passend und so ... toll! Der ganze Film ist einfach spitze!
Sorry, wenn diese Rezension jetzt nicht mehr ganz sachlich ist, aber "Das Leben ist schön" vermittelt so einen ungeheueren Lebensspirit, dass es mir schwer fällt, mich überhaupt ruhig zu verhalten, wenn ich davon rede
(und nicht wie Roberto wie verrückt mit meinen Armen zu fuchteln - was ihn unter anderem übrigens so einzigartig unter allen Schauspielern macht).
Ich habe nie so richtig begriffen, was das Wort "Lebenskünstler" eigentlich sein soll, aber nach diesem Film weiß ich es.
Ich empfehle jedem diesen Film von ganzem Herzen; er bringt einen zum Lachen, zum Weinen und zum Nachdenken!
Und niemals vergessen, Leute: "La Vita é Bella"!
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TOP 500 REZENSENTam 16. Januar 2012
... zunächst die (eigentlich liierte) Grundschullehrerin Dora durch seine unkonventionelle, einfallsreiche und liebenswert spitzbübische Art, sodass er ihre Zuneigung und sie zur Frau gewinnt.
... dann seinen kleinen Sohn Giosuè durch seine fantasievollen Einfälle, mit denen er ihn die grauenhafte Realität mit anderen Augen sehen lässt.
... und schließlich wahrscheinlich jeden Zuschauer und jede Zuschauerin...

ZUM FILM
Italien, zur Zeit des Dritten Reiches. Mehr und mehr merkt der Jude Guido, dass er zu den "nicht erwünschten" Personen gehört. Einschränkungen, Anfeindungen und eines Tages ist es dann soweit: Er und sein kleiner Sohn werden von den Nazis abgeholt. Dora steigt aus eigener Entscheidung auch mit ein.
Für den kleinen Giosuè beginnt nun ein "Spiel" inmitten der fürchterlichen Realität eines nationalsozialistischen Konzentrationslagers. Mit unterschiedlichen Mannschaften, alles "geplant" und "reserviert" und einem echten Panzer als Hauptgewinn. - So spielt es der tapfere Guido seinem kleinen Sohn vor, während er ums Überleben der gesamten Familie kämpft. Ihm gelingt es, Frau und Sohn immer wieder durch seine einfallsreichen Ideen zu motivieren und Hoffnung und Überlebensmut zu schenken, der die beiden am Leben hält bis tatsächlich das Kriegsende herbeigekommen ist.

Roberto Begnini hat ein Meisterwerk geschaffen und mit fabelhaften Schauspielern besetzt: Zauberhaft trotz aller Schwere und Grausamkeiten, eine beeindruckende Mischung aus Beklemmung und Humor, Komödie und Drama und bedrückend und anrührend zugleich. Ein Mahnmal ohne erhobenen Zeigefinger.

ZUR DVD:
Das Zusatzmaterial ist leider nur auf Englisch und noch nicht einmal mit deutschen Untertiteln versehen: ein Making of, "Hinter den Kulissen" (unkommentierte Zusammenschnitte vom Dreh und der Vorbereitung einzelner Szenen), ein Interview mit Roberto Begnini und Nicoletta Braschi (hier immerhin mit "deutschen Überschriften"), der Trailer und "weitere Highlights" (Filmvorschauen).
Dieses Material fand ich eher mau, lieblos und ein wenig enttäuschend.

FAZIT
Da der Film aber unübertreffbar ist, gibt es von mir dennoch eine klare Empfehlung! Diesen Film sollte man gesehen haben!!!
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am 22. April 2003
Es gibt wohl kaum ein anderes Thema, an dem man so famos scheitern kann wie am Holocaust. Darf man darüber Witze machen, darf man darüber überhaupt reden, wo einem doch die Sprache buchstäblich im Halse stecken bleibt angesichts so einer perfide geplanten Vernichtung von Leben - diese Frage stellt sich die Kunst schon seit langem und auch heute ist diese Frage gleichermassen unbeantwortet. Man kann sich dem Thema Holocaust auf viele Weise nähern. Man kann es mit einem politisch erziehenden Gestus tun wie es etwa Brecht getan hat, man kann es auf höchst sentimentale Weise tun wie es Spielberg in Schindlers Liste getan hat, man kann es humoristisch tun wie es Charlie Chaplin getan hat oder wie es hier Benigni tut; allen wurde gleichermassen von ihren Kritikern Scheitern vorgeworfen und das lässt wohl schon ahnen wie nah am Scheitern man immer ist, wenn man das Leiden das keine Sprache hat thematisiert.
Der vorliegende Film begibt sich nun auf sehr dünnes Eis, weil die Annäherung über den Humor meines Erachtens die schwerste ist. Hier kann es sehr leicht zu Peinlichkeiten kommen, zu Tabubrüchen, zu Kränkungen, zu Verharmlosungen.
Aber Benigni meistert dies mit Bravour - er redet sich um Kopf und Kragen um die Illusion seines Sohnes, die Welt sei gut, aufrechtzuerhalten. Er tut Dinge die völlig unrealistisch sind, aber dies ist eben auch kein realistisches Portrait des KZ-Lebens, sondern eine Überzeichnung zugunsten einer Botschaft.
Die Faschisten sind überzeichnete Figuren, die Insassen sind im Grunde Statisten, und wirkliche Charaktere sind nur die drei Familienmitglieder, die aus Liebe das Unfassliche tun: Dora geht freiwillig mit ins KZ, und Guido lügt das Blaue vom Himmel, weil er weiss dass es keinen Weg gäbe um einem Kind zu erklären wie grausam der Mensch ist.
Die Komik in diesem Film erinnert nicht selten an die melancholische Naivität Charlie Chaplins. Und sicher ist Benigni ein Komiker, der für deutsche Verhältnisse nervtötend sein kann, einfach weil der italienische Wortwitz nur selten mit der Synchronfassung korrespondiert und weil das südländische Gestikulieren den ein oder anderen Zuschauer hierzulande strapazieren muss. Aber das gelungene an dieser Komik ist, dass sie nie wirklich fröhlich, nie wirklich witzig im Sinne einer satirischen Ausbeutung eines sensiblen Themas ist, sondern immer bitter. Das Lachen bleibt einem buchstäblich im Halse stecken.
Grandios der Sohn, der mit glücklichen Kinderaugen durch die Hölle spaziert, ganz beschützt von den Märchen seines Vaters.
Das Ende ist für mich auch keine Schwachstelle. Es setzt das unglaubliche grausame, nämlich den Verlust den man eigentlich nicht wahrhaben wollte, in direkten Kontrast zur wiedergewonnenen Freiheit, zum märchenhaften Neuanfang, zur Rettung durch die Lüge. Das ist so ein herber Kontrast, dass einem dabei buchstäblich schlecht werden kann. Aber dieses Gefühl ist eben das was diesen Film so wertvoll macht und durch den sich der Aufschrei den viele angesichts der Komik offenbar nicht hören wollten oder konnten, erhält.
Dass man die Hoffnungslosigkeit inmitten der Hoffnung filmisch zeigen kann, hat Benigni bewiesen. Oder eben die Hoffnung in der Hoffnungslosigkeit. Das ist wohl eine Frage der Betrachtung.
Die DVD verdient durchaus einige Kritik wegen der Specials die nicht gerade erste Sahne sind und wegen der nicht ausblendbaren Untertitel, aber es gibt Filme die man trotzdem haben muss und dieser gehört dazu.
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am 14. Januar 2012
Dieser wunderbare Film ist mein absoluter Lieblingsfilm. Er ist sehr gefühlvoll, aber auch sehr lustig, und am Ende habe ich geweint.

Gleich zu Beginn ist der Film sehr lustig und das Leben der Protagonisten scheint sehr harmonisch und glücklich. Ganz sachte schleichen sich dann Begebenheiten ein, die den Zuschauer ahnen lassen, dass sich das Blatt wenden wird. Aber auch wenn der Film dann traurig wird, ist er immer noch so positiv und strahlt so eine Liebe zum Leben aus, dass ich davon total gefangen war.
Von mir aus gerne 10 Punkte.
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am 28. Dezember 2015
einer der wenigen Filme, bei dem mir wirklich die Tränen gekommen sind! Anfangs bleibt er seinem Titel treu und es scheint sich eher um eine leichte aber doch herzliche romantische Komödie zu handeln. Doch Blitzschnell wandelt sich der Film und wird von schlag auf schlag dramatischer und immer düsterer, die witzigen Einlagen werden zu genau dem was sie sind.....Hilfe schreie!

Der Film überzeugt von vorne bis hinten und geht unter die Haut! Die Schauspieler tragen hier klar einen großen Teil dazu bei und bauen eine Atemberaubende Atmosphäre auf!
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am 19. September 2013
Der Film besteht im Prinzip aus zwei Teilen: der erste Teil ist noch überwiegend eine romantische Komödie. Es wird eine Leichtigkeit des Seins verspüht durch die charmat witzige Art Guidos, der versucht seine Angebetene Dora zu erobern. Dafür lässt er sich allerlei skuriles einfallen, wo das Herz von so mancher Frau schmelzen würde.
Langsam kommt die heile Welt ins Wanken, als die Nazis an die Macht gekommen sind und ein unheil bahnt sich an.
Guido und Dora heiraten und bekommen ihren Sohn Giosue. Guido uund Giosue sind Juden, Dora nicht, sodass Guido und ihr Sohn von den Nazis abgeholt werden, um deportiert zu werden. In letzter Minute bemerkt Dora das Unheil und besteht am Bahnhof ihrem Mann und Sohn ins KZ zu folgen. Im KZ wird das Paar zwar getrennt, aber auch hier tut Guido alles, um Dora daran zu erinnern, dass er in Gedanken bei ihr ist, währenddessen versucht err seinem Sohn Giosue das KZ als ein Spiel zu erklären, in dem man als Erster 1000 Punkte erreichen muss, um einen echten Panzer zu genießen. Das macht er mit Witz und Charme, was hier im zweiten Teil natürlich bittersüß ist.
Natürlich gibt es hier kein Happy-End, jedoch ist das Ende versöhnlich und einfach nur lebensbejahend trotz der Katastrophe.
Ein wunderschönes Kunstwerk, deshalb Kaufempfehlung!
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am 12. Mai 2002
La vita é bella. Wirklich einer der wunderbarsten Filme, die ich jemals gesehen habe. Der Film beginnt so unbeschwert liebevoll und lustig wie kaum ein anderer. Roberto Benigni scheint der feinste Mensch der Welt zu sein und ich ich empfinde fast Verachtung den Menschen gegenüber, die ihn im Film als unsympathisch empfinden. Zu Beginn sah ich diesen Film mit einem amüsierten Lächeln. Die spürbare Lebensfreude(vermittelt auch durch die bezaubernde Musik) lässt einen kaum stillsitzen und
man freut sich mit dem lebenslustigen Guido.
Doch dann die Wendung....
Roberto Benigni hätte (wäre es möglich) mindestens 10 Oskars für seine Rolle und die Regie verdient. Auch sein Filmsohn, der niedliche Giosué, lässt einen dahinschmelzen. Ich bin normalerweise nicht der Mensch, den ein Film zum Weinen bringt, aber dieser Film hat mich zutiefst gerührt. Das Ende ist unübertreffbar. Man bleibt mit Tränen in den Augen auf dem Sofa sitzen,ist aber nicht völlig zu Tode betrübt. Dieser Film ist ein Kunstwerk.Das Beste aber ist die italienische Originalversion (Selbst wenn man sie nur teilweise versteht). Dieser Film übertrifft jede von diesen Millionen Dollar teuren
Hollywood-Produktionen an Geist, Einfühlsamkeit, Humor und Tragik. Jedem, der diesen Film liebt, empfehle ich auch
"Cinema Paradiso".
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am 13. August 2004
Dieser Film ist vollgepackt mit allen erdenklichen Witzen, Einfallsreichtum, Elend und Erniedrigung.
Es beginnt alles harmlos und romantisch ... Guido verliebt sich in die schöne Dora, die allerdings schon verlobt ist, aber durch seinen Humor kann er sie schließlich doch für sich gewinnen. Die beiden heiraten und bekommen einen Sohn, Giosué. Die nächsten Jahre sind voller Glück, das nicht einmal durch den Krieg und den immer stärker steigenden Hass gegen Juden (Guido und Giosué sind jüdisch) getrübt werden kann. Zumindest so lange, bis Guido und sein Sohn abgeholt werden. Dora, die nicht jüdisch ist, folgt den beiden aus Liebe ins Konzentrationslager. Dort kann Guido Giosué davon überzeugen, dass alles nur ein Spiel ist, bei dem sie 1000 Punkte sammeln müssen und er tut fortan alles, um seinen Sohn vor der schrecklichen Realität zu bewahren ...
"Das Leben ist schön" hat mich so sehr berührt, wie es ein Film nur selten tut. Das liegt vermutlich vor allem daran, dass er sehr realitätsnah ist. Manchen Leuten mag es fragwürdig vorkommen, dass man eine Art Komödie in diesem Zeitraum spielen lässt ... aber meiner Meinung nach ist es alles andere als eine Komödie, auch wenn man anfangs herrlich lachen kann. Sobald die Familie im KZ ist, gibt es absolut nichts Witziges mehr, egal wie viel Komisches sich Guido auch einfallen lässt. Und gerade das ist beabsichtigt, glaube ich zumindest. Roberto Benigni ist ein wundervoller Film gelungen, der zurecht als Meisterwerk bezeichnet wird und sich jedem ins Gedächtnis brennt.
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am 27. März 2007
Mittlerweile gibt es viele Filme über den Holocaust - von Schindlers Liste angefangen bis zu Hitlerjunge Salome - alle behandeln ein sehr sensibles Thema, das möglichst objektiv fast schon dokumentarisch dargestellet wird.

"Das Leben ist schön" hat es als einziger Film bisher geschafft, den Zuschauer mitzunehmen, mitzureißen!

Das Wichtigste im Film: DER HUMOR.

Schaut man sich den jüdischen Humor an (z.B. in dem Buch von Salcia Landmann: "Der jüdische Witz"), so versteht man zunehmend mehr, was für ein Genie der Regisseur und Roberto Benigni sind. Der Humor hilft, diese tragische Situation zu überstehen - daher sind auch so viele jüdische Witze während des Holocaust und auch während der gesamten jüdischen Verfolgung der letzten 2000 Jahre durch das jüdische Volk entstanden.

Durch den Humor schafft es so auch der Zuschauer, die packende und vor allem tragische Geschichte durchzustehen. Der Zuschauer ist während des Films in einer Art "Dilemma-Situation": Wie gut kann man den Vater verstehen, der sein Kind so sehr liebt, dass er ihm die Wahrheit verschweigt - und das bis zum bitteren Ende. Und wie gerne würde man als außenstehende dazwischenschreiten und dem Sohn sagen, dass sein Vater hier kein Spiel spielt; dass sein Vater am Ende seines Lebens - im KZ - ist. Die Aufopferung des Vaters ist sehr schwer nachzuvollziehen - denn wahrscheinlich hätte keiner diese Kraft, in solch einer Situation eine so große Liebe seinem Sohn gegenüber zu zeigen. Deshalb ist es einer der berührendsten Filme des letzten Jahrhunderts!
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