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Kundenrezensionen

4,9 von 5 Sternen
9
4,9 von 5 Sternen
Great Recordings Of The Century - Wagner (Der fliegende Holländer)
Format: Audio CD|Ändern
Preis:25,45 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 18. Juli 2017
auch hier wieder: Neuere Einspielungen brillieren zwar mit technischer Finesse - aber was nützt die, wenn das Orchester / der Dirigent nicht so toll sind ? Da das ganze ADD ist und ich vordringlich im Auto höre stört mich das ganz feine Rauschen an manchen Passagen nicht.
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am 16. Juli 2003
Diese Aufnahme ist und bleibt der Klassiker unter den Aufnahmen des "Holländers". Das hat ganz entschieden mit der einmaligen Auffassung Otto Klemperers zu tun, der die Oper nicht verzärtelt, sondern ihren dramatisch-dämonischen Charakter voll erfasst. Dabei entlockt er besonders seinem Orchester die düstersten Klänge, stachelt aber auch seine Sänger zu Höchstleistungen an. So begeistert Theo Adam mit einem depressiven Holländer, aber auch der viel zu früh verstorbene Martti Talvela als profitgieriger Daland überzeugt. Anja Silja gibt eine kühn entschlossene Senta - kein ätherisches Kindchen, das einer Laune folgt. Nicht genug loben kann man auch den BBC Chorus, der besonders zu Beginn des 3. Aktes im "Sängerkrieg" der beiden Mannschaften glänzt. Insgesamt wählt Klemperer moderate Tempi, beonders in der Ouvertüre und im "Steuermann"-Chor, was dem ganzen aber keinen Abbruch tut. Vielmehr intensiviert sich auf diese Art und Weise die brachiale Gesamtdarstellung, die auch noch nach fast 40 Jahren begeistern kann.
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am 24. Juli 2011
Otto Klemperers Holländer lebt von einer intensiven Innenspannung und verfällt, Gott sei's gedankt, nicht in ein vordergründig naturgewaltiges Donner- und Blitzspektakel; davon gibt es wahrlich schon genug Aufnahmen. Der betagte Maestro hatte für seine Interpretation hervorragende Solisten zur Verfügung; zuallererst ist da die fantastische Anja Silja zu nennen, die die Senta nicht als Kleinausgabe der Brünnhilde gibt, sondern mit fast schon zart zu nennendem Timbre ein mädchenhaftes Portrait zu zeichnen vermag. Auch Theo Adam erfreut mit seinem ausdrucksstarken Bariton als Holländer, er bleibt der vielschichtigen Partie nichts schuldig. Nicht ganz so glücklich bin ich mit Ernst Kozub, der den Erik durchaus auf hohem Niveau singt, ihm gehen aber technisch doch die eine oder andere Finesse der Partie ab. Martti Talvela zeigt als Daland einmal mehr ein beeindruckendes Wagner-Portrait. Annelies Burmeister als Mary und die tenorale Allzweckwaffe der EMI zu der Zeit Gerhard Unger als Steuermann ergänzen nicht nur sinnfällig.
Ebenfalls lobenswert sind das britische Orchester und der Chor zu erwähnen, die können im dritten Akt in der großen Chorszene zwischen den Norwegern und den toten Holländern dann auch doch nochmal richtig auffahren, was zudem dort auch noch von einer ansonsten sehr zurückhaltenden Tonregie unterstützt wird. Absolut hörenswert!
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TOP 500 REZENSENTam 15. Februar 2007
Als Otto Klemperer 1968 in den berühmten Londoner Abbey Road Studios seine Produktion von Richard Wagners genialem Frühwerk "Der fliegende Holländer" verwirklichte, war er 82 Jahre alt. Es war beileibe nicht seine erste Beschäftigung mit dem Werk, und das ist der grandiosen Aufnahme auch anzumerken. Klemperers Auffassung ist symphonisch, analytisch klar und werktreu bis ins letzte Detail, die nachkomponierte Erlösungs-Apotheose läßt er allerdings weg. Das schadet seinem Gesamtkonzept aber keineswegs, vielmehr unterstreicht es seine visionäre Auffassung vom wahren Wesen dieses genialen Frühwerkes Richard Wagners. Der große Dirigent kann mit einer durchweg erfreulichen Sängerbesetzung aufwarten.
In der Titelrolle ist Theo Adam zu hören, der die Figur sehr glaubhaft und stimmlich in guter Verfassung verkörpert. Er deutet die Sagengestalt des Holländers zwar nicht so schwermütig wie George London in der berühmten Dorati-Einspielung von 1961, aber sein Porträt zeugt insgesamt von großer Reife. Als Senta ist die junge Anja Silja aufgeboten, die schon vorher in Bayreuth in der Rolle geglänzt hatte. Ihre Stimme hat womöglich noch an Beweglichkeit und Reife gewonnen, sie singt schlank und biegsam, und ihre berühmte Ballade wird zu einem Glanzpunkt der Aufführung. Martti Talvela gibt der Figur des Daland mit seiner tiefen Baßstimme das nötige Gewicht, und die übrigen Rollen sind mit Ernst Kozub (Erik), Annelies Burmeister (Mary) und Gerhard Unger (Steuermann) gut und treffsicher besetzt. Die prachtvollen Chöre, besonders im 1. Akt, werden vom BBC Chorus hervorragend und in gutem Deutsch gemeistert, und das New Philharmonia Orchestra London spielt unter seinem Chefdirigenten auf hohem Niveau.
Störend empfinde ich die zahlreichen außermusikalischen Effekte, auf die die Aufnahmeleitung aber nicht verzichten wollte. Hier spürt man mit etwas Wehmut, daß der große Walter Legge nicht mehr als Produzent zur Verfügung stand. Ansonsten kann man der Aufnahme nur Bestnoten erteilen, sie ist hochintelligent und dramatisch wie aus einem Guß.
Auch die Klangtechnik hat gut gearbeitet und für beste Durchhörbarkeit gesorgt. Das Textbuch ist, wie bei praktisch allen Ausgaben der Serie "Great Recordings of the Century", großartig und bringt das vollständige deutsche Libretto mit Übersetzung in französisch und englisch.
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Mit Abstand die beste Holländereinspielung (wer den „Erlösungsschluss“ hören möchte, soll nicht weiterlesen). Klemperer entscheidet sich für die „Urfassung“ Wagners, jedoch nicht mit Ballade in Originalhöhe (wie sie Anja Silja unter Sawallisch, 1962, sang). Klemperer wählt die Fassung mit jeweiligem Aktschluss (durchkomponiert mit Zwischenspielen ist sie unter Woldemar Nelsson zu hören. Sawallisch hingegen lässt selbst das Vorspiel zum dritten Akt weg). Das euphorische, fast hysterische Finale des zweiten Akts („bis in den Tod gelob ich Treu“) ist ungekürzt wohl nur hier und bei Nelsson (dessen Aufnahme besonders in der Besetzung der Senta problematisch ist) zu hören und stellt eine der mitreißendsten Passagen des „Holländers“ dar, besonders unter Klemperers Dirigat – die langsamen Tempi stören erstaunlicherweise nicht, sie „vergrößern“ eher.
Den einzigen Schwachpunkt der Aufnahme dürfte eine leichte Überforderung Theo Adams mit der Titelpartie darstellen. Da er die Rolle trotzdem besser singt als die meisten Konkurrenten und Hervorragendes in der Textgestaltung leistet, ist dies zu verschmerzen. Alle übrigen Rollen sind mit Anja Silja, Ernst Kozub, Martti Talvela und Gerhard Unger bestmöglich besetzt. Selbstverständlich sollte man Franz Crass oder George London unter Sawallisch) als Holländer gehört haben.
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am 10. März 2005
Für diesen Superpreis erwirbt man sich einen grandiosen Holländer. Die von Otto Klemperer gewählten,etwas langsameren Tempi und seine grossartige musikalische Umsetzung ergeben eine wahre Referenzaufnahme dieser Oper. Eine einzigartige, damals erst 28-jährige, Anja Silja verkörpert die Senta unschlagbar jung und dennoch mit der fpr diese Rolle notwendigen Stimme. Der unvergessene Martti Talvela bringt einen warmen und tiefen Bass in die Rolle des Daland und auch die restlichen Rollen sind gut besetzt. Das wie schon erwähnt etwas langsamere Tempo gegenüber andern Holländer Aufnahmen tut der sehr voluminösen Orchstrierung keinen Abbruch. Teilweise hebt es sogar noch viel mehr die Düsterkeit und Verzweiflung hervor, die der Geschichte des Holländer zugrunde liegt. Auch die Chöre sind, Studio sei Dank, synchron und fantastisch. Ein grossartiger Holländer den man sich unbedingt leisten sollte, stellt er doch sowohl von der musikalischen und der sängerischen Qualität ein einzigartiges Dokument dar. Dank Abbey Road Technics remastering ein wirklicher GREAT RECORDING OF THE CENTURY. Und bei dem Preis muss man zugreifen.
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am 20. März 2010
Diese Aufnahme der Oper 'Der fliegende Holländer' unter Otto Klemperer und dem New Philharmonia Orchestra ist etwas ganz besonderes. Der Zuhörer kann den Sturm, der während des gesamten Werkes tost, richtiggehend hören. Einfach einmalig.

Die Sänger Theo Adam (Holländer) und Ernst Kozub (Erik) sind stimmlich grandios und auch Anja Silja als Senta war genau die richtige Wahl von Otto Klemperer. Die anderen Künstler waren auch nicht schlecht, sind aber nicht an die Leistungen der vorgenannten herangekommen.

Ein Hörgenuss, der seinesgleichen sucht. 5 Sterne.
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am 31. März 2007
Klemperer nimmt sich Zeit für seinen Holländer, diese Aufnahme ist die längste des #erkes überhaupt, da hängt aber die Spannung trotzdem nicht durch. Die Besetzung ist exzellent in den Nebenrollen, Theo Adam als Holländer mit viel Pathos ist Geschmackssache. Anja Silja hat deutlich gelernt, sie singt nicht nur frisch drauflos, sondern kann die Rolle auch gestalten, eine sehr gute Leistung. Enttäuschend dagegen Ernst Kozub als Erik, er ist auch kurzfristig für James King eingesprungen, man hätte sich mehr Zeit nehmen und auf King warten sollen.
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am 16. Dezember 2001
Es heisst "Great Recordings of the Century" und es ist der Fall. Gibt es überhaupt eine andere Einspielung die man mit Dieser vergleischen kann?
Von der erste Minute an, ist man im Sturm dabei ... Klemperer schafft mit seinem Philarmonia solche Geräusche (!) das mein kein Bild braucht (kein DVD!!) um sicht das Drama vorzustellen.
Wie bei den meisten Aufnahmen die von EMI unter Klemperer's Führung produziert wurden, sind die Sänger die Besten die man Welltweit finden konnte. Und wer kann heutzutage so Wagner singen ?
Kein besserer Höllander in Sicht!
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