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TOP 1000 REZENSENTam 15. August 2017
Der Profiler Lincoln Rhyme (Denzel Washington) ist seit einem Unfall querschnittsgelähmt, kann lediglich einen Finger bewegen um die Computermaus zu bedienen, die ihn über zwei Monitore mit der Aussenwelt verbindet. Deprimiert und des Lebens müde liegt er in seinem Krankenbett.
Doch ein Serienkiller, der in regelmässigen Abständen neue Opfer originell plaziert und auf grausame Art und Weise zu Tode kommen lässt, weckt sein Interesse, haucht ihm neuen Lebensmut ein. Die junge Streifenpolizistin Amelia (Angelina Jolie) sichert den ersten Tatort mit dem Instinkt eines Profilers und, zunächst widerwillig, erklärt sie sich schliesslich bereit, mit Lincoln die Killerjagd zu beginnen.
Da Lincoln ans Bett gefesselt ist, kann er den Tatort nur durch Amelia vermittelt wahrnehmen. Er diktiert ihr per Funk jeden Schritt und bald genügt ein schlicht-gebieterisches "trau mir einfach", damit sie sich von ihm noch in dunkelste Kellerräume und freudianische Höhlen führen lässt und stellvertretend Gefahren bestehen muss....
Was mich allerdings auch ein wenig an eine filmische Variante eines Computerspiels erinnerte, mit Amelia als Projektionsfläche und willigem Werkzeug des Herrn am Joystick. Eigentlich fast schon Grund genug, um Amelia in dieser Geschichte auf eine hochkomplexe Biotech-Prothese reduzieren zu können. Zumindest durfte sie wenigstens einmal widersprechen, als sie sich weigerte die Hände eines Opfers abzusägen.
Dennoch - ein spannender Thriller aus 1999 in der Manier von "Das Schweigen der Lämmer" unter der Regie von Philip Noyce mit einem hervorragenden Cast, der sich düster und atmosphärisch zwischen Gleisen, Tunneln und Hafenkais in Manhattan abspielt.
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TOP 1000 REZENSENTam 11. Februar 2016
Aus dem Jahr 1999 stammt der spannende und auch atmosphärisch starke Thriller, der aufgrund einiger deutlicher Abweichungen von Jeffrey Deavers Roman „Die Assistentin“ nur lose auf dem Roman beruht. Jeffrey Deaver wird „als einer der besten Autoren psychologisch intelligenter Thriller“ (Wikipedia, Seite „Jeffrey Deaver“) bezeichnet, der eine ganze Reihe Romane mit seinen brillanten Ermittler Lincoln Rhyme als Hauptfigur verfasste. Jeremy Iacone (Blood In Blood Out – Verschworen auf Leben und Tod, 1993; One tough Cop, 1998) verfasste jedoch ein Script, das an mehreren Stellen deutlich von der Vorlage abweicht. Zwar wird es immer filmtechnisch notwendige Abweichungen zur Romanvorlagen geben, welche den Fans der literarischen Vorlage nicht gefallen jedoch dass Namen von Protagonisten verändert werden und auch der Täter letztendlich ein vollständig anderer ist, ist doch eher ungewöhnlich und für Außenstehende nicht nachvollziehbar. Anstelle sich stärker an das erfolgreiche literarische Werk anzulehnen, nahm Iacone deutliche Anleihen von filmischen Meisterwerken wie „Das Schweigen der Lämmer“ (1992) und „Sieben“ (1995).

Der Film beginnt mit einem schwerwiegenden Unfall des genialen Ermittlers Lincoln Rhyme (Denzel Washington) bei dem dieser querschnittsgelähmt wird und nur noch in der Lage ist seinen Kopf und seinen linken Zeigefinger zu bewegen. Obwohl er von seinem Bett aus der Polizei immer noch wichtige Ermittlungshinweise geben kann ist Rhyme des Lebens überdrüssig und trifft Vorbereitungen für einen Suizid. Doch eine brutale Ermordung, bei der eine junge und hoch talentierte Polizistin wichtige Spuren am Tatort sichert reißt Rhyme aus seinen trüben Gedanken. Schnell verwandelt sich sein Schlafzimmer in einen Ermittlungsraum und Rhyme überzeugt die junge Polizistin Amelia Donaghy (Angelina Jolie) ihm als sein verlängerter Arm zu assistieren. Doch immer brutaler mordet der Täter während die Spuren immer verwirrender werden. Als Rhyme endlich einen entscheidenden Hinweis findet beginnt plötzlich ein Wettlauf auf Leben und Tod.

Regisseur Phillip Noyce (Todesstille, 1989; Die Stunde der Patrioten, 1992; Der stille Amerikaner, 2002) inszenierte diesen düsteren und teils sogar brutalen Thriller ganz im Stil der obig genannten Klassiker. Dabei kann er sich komplett auf sein exzellentes Ensemble stützen, unter denen Oscar-Preisträger Denzel Washington (Die Akte, 1993; Training Day, 2001; The Equalizer, 2014) und die noch am Anfang ihrer Karriere stehende Angelina Jolie (Lara croft: Tomb Rider, 2001; Mr. & Mrs. Smith, 2005; Wanted, 2008) herausstechen. Es ist schon faszinierend zu zusehen wie es Washington schafft nur mittels Kopf und einem Finger dem Film seinen Stempel aufzudrücken, während Jolie als exzellente Schauspielerin zu überzeugen weiß. Neben diesen beiden Schwergewichten finden sich noch so bekannte Darsteller wie Queen Latifah (Sphere – Die Macht aus dem All, 1998; Chicago, 2002; Haus über Kopf, 2003), Michael Rooker (Henry: Portrait of a Serial Killer, 1986; Cliffhanger – Nur die Starken überleben, 1993; Guardian of the Galaxy, 2014), Ed O’Neill (Eine fast anständige Frau, 1990; Wayne’s World, 1992; Das zehnte Königreich, TV-Mini Serie 2000), Luis Guzmán (Carloito’s Way, 1993; Boogie Nights, 1997) und Leland Orser (Sieben, 1995; Independence Day, 1996). Wer genau hinsieht wird auch Regisseur Phillip Noyce in einem Cameo-Auftritt entdecken, als Kunde in einem antiken Buchladen.

Die herausragend atmosphärischen Bilder stammen von dem großartigen Kameramann Dean Semler, der auch schon bei stilbildenden Klassikern wie „Mad Max 2 – Der Vollstrecker“ (1981), „Todesstille“ (1989) oder auch „Der mit dem Wolf tanzt“ beeindruckende Bilder schuf. Der brillante und stimmungsvolle Score stammt von Craig Armstrong, der für Filme wie „Moulin Rouge“ (2002), „Ray“ (2004) und auch „Der große Getsby“ (2013) vielfach ausgezeichnet wurde.

„Der Knochenjäger“ ist für sich gesehen ein wirklich spannender und atmosphärisch starker Thriller, der mir schon im Kino sehr gut gefallen hat. Herausragend ist dabei das Zusammenspiel von Washington und Jolie, die diesen Thriller besser aussehen lassen, als man das bei diesem Skript vermuten würde. Vermutlich hätte dieser Film auch in einem Namenszug mit den großen Klassikern dieses Genres genannt werden können, wenn man sich eines besseren Drehbuchautors bedient hätte. Über Autor Jeremy Iacone finden sich in der Internet Datenbank imdb. com nur vier Einträge. Erst 15 Jahre nach dem Knochenjäger hat dieser für den Kurzfilm „The Actor“ (2014) wieder einen Credit bekommen.

Die Blu-Ray von Sony ist aber in jedem Fall TOP. Die Blu-Ray liefert ein absolut erstklassiges Bild im Format 2,40:1 (16:9) und ist auch klangtechnisch hervorragend. Als Sprachoptionen stehen Deutsch, Englisch und Italienisch in Dolby True HD 5.1 zur Verfügung. Zusätzlich gibt es Polnisch in Dolby Digital 5.1 (Voice Over), Russisch und Tschechisch jeweils in Dolby Digital 5.1. Die Untertitel sind eine wahre Freude: Deutsch, Englisch, Englisch für Hörgeschädigte, Arabisch, Bulgarisch, Dänisch, Finnisch, Griechisch, Hebräisch, Hindi, Holländisch, Isländisch, Italienisch, Kroatisch, Norwegisch, Polnisch, Rumänisch, Schwedisch, Slowenisch, Tschechisch, Türkisch und Ungarisch. Zusätzlich bietet die Blu-Ray als Bonusmaterial noch einen Audiokommentar von Regisseur Phillip Noyce, eine Sammlung von Geschichten sowie den Trailer. Schade dass es kein Wendecover gibt, aber trotzdem eine vorzügliche Veröffentlichung eines spannenden und starken Thrillers.
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TOP 1000 REZENSENTam 16. Mai 2016
Die 90er waren in Punkto Thriller klar die beste Schaffensperiode in der Karriere von Regiesseur Phillip Noyce. Mit Todesstille mit Sam Neill und Nicole Kidman schaffte er den Sprung nach Hollywood. Es folgten die Jack Ryan-Filme Die Stunde der Patrioten und Das Kartell und 1999 eben Der Knochenjäger.
Letzterer wandelt klar etwas auf den Spuren von Sieben. Ein Mörder treibt sein Unwesen und hinterlässt bei seinen Opfern, die er nicht selten auf perfide Art tötet, kleine Hinweise. Diese soll Lincoln Rhyme entschlüsseln, der beste Experte der Polizei. Da Rhyme durch einen Unfall querschnittsgelähmt ist, assesstiert ihm die junge Polizistin Amelia bei der Jagd. Doch der Mörder ist ihnen trotz der hinterlassenen Hinweise stets voraus....
Das Duo Denzel Washington und Angelina Jolie harmoniert super und besonders Jolie punktet hier noch mit sehr viel Natürlichkeit, die ihr in späteren Filmen irgendwie oft abhanden kam. Doch der ganze Film ist ohne Längen konsequent und spannend inszeniert, auch wenn er eben nie ganz die abgründige Klasse von Sieben erreicht.
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am 12. Februar 2018
Der Film ist so gut gemacht, dass ich ihn - obwohl ich weiß, wie er endet und wer der Täter ist - immer wieder gucke. Denzel Washington ist ein absolut genialer Schauspieler, ich kenne jeden seiner Filme. Auch Angelina Jolie spielt ihre Rolle als Polizistin toll. Es ist interessant zu sehen, wie sich im Laufe des Films die beiden Hauptdarsteller kennenlernen und sich ihre Beziehung - ob beruflich oder privat - entwickelt.
Jederzeit wieder!
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am 23. November 2015
Ich bin kein Angelina Jolie Fan, aber auch hier muss ich sagen, dass mir die Schauspielerin in ihrer Rolle wirklich gefällt. Denzel Washington ist einfach hervorragend in seiner Rolle. Frau Jolie und Herr Washington glänzen jeder für sich in ihrer Darstellung. Herr Washington sticht noch etwas hervor, er ist genial, besonders in den Szenen, wo seine Rolle ums Überleben kämpfen muss!

Auch Ed O' Neill (Al Bundy) hat es verdient erwähnt zu werden. Auch Herr O'Neill überzeugt als Polizeibeamten, der Detective Lincoln Rhyme (Denzel Washington) zu überzeugen weiß, damit dieser ihm helfend zur Seite steht.

Ein super-spannender und intelligenter Schocker von Phillip Noyce, ein muss für jeden Fan, er gehört in die Sammlung! ;-))

Die Lieferung fand schnell und einwandfrei statt.
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am 26. März 2018
aber amazon hat diese Möglichkeit leider nicht. Also … immer nach meinem Geschmack

5 Sterne: uneingeschränkte Empfehlung! Großartig!

4 Sterne: immer noch zu empfehlen.

3 Sterne: eingeschränkt zu empfehlen. Nichts Besondereres.

2 Sterne: kann ich nicht empfehlen.

1 Sterne: einfach nur schrecklich!
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am 1. April 2018
...Angelina groß raus kommen. Prima Film, tolle Story und mit viel Spannung, Gefühl und genialen Schauspielern bis in die Nebenrollen sehr gut besetzt. Ich mag den Film und habe ihn mir jetzt auch als DVD zugelegt, er ergänzt meine Sammlung wunderbar und ich kann ihn mir jetzt immer wieder anschauen :)
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VINE-PRODUKTTESTERam 29. Juli 2000
Dies ist eine technische Rezension der Blu-Ray:

Entgegen der Angaben, die hier aufgelistet werden, ist das Bild nicht 1:1,77, sondern liegt in 1:2,35 vor. Der Ton liegt in Deutsch nicht in Dolby Digital 5.1, sondern in True-HD 5.1 vor. Somit ist eine erstklassige Klangkulisse vorhanden.
Als an einer Stelle eine Boing landet, habe ich den Kopf eingezogen, so echt ist der Klang. Auch die anderen Effekte können sich sehen lassen. Bisher ist das eine meiner besten Blu-Rays, was den Klang anbelangt.

Das Bild ist brillant, kein Rauschen, keine groben Patzer. Nur ab und zu etwas blaß. Aber an sehr wenigen Stellen.
Bei Nahaufnahmen von Denzel Washington ist jede Pore des Gesichtes zu erkennen.
Super!

Diese Blu-Ray sollte man sich auch zulegen, wenn man die DVD bereits besitzt.

Fazit auf einer Skala von 1-5

Film: 4 Punkte
Bild: 4 Punkte
Ton : 5 Punkte
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am 27. April 2017
Für Freunde des Thrillers. Sehr guter, spannender Polizei-Film, mit sehr guten Schauspielern. Den kann man sich auch mehrmals anschauen. Ich habe den Kauf nicht bereut.
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am 8. Mai 2018
Ein solider Film, für die 5 Sterne reicht es für mich aber auf Grund der Vorhersehbarkeit und den fehlenden dramaturgischen Kniffen nicht aus. Schauspielerisch aber nicy nice. Wer nicht weiß, was er gucken soll, kann man machen.
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