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am 3. Juni 2005
Black Sabbath waren in den 70ern wohl die Pionierband schlechthin. Oft genug bekommen sie den Orden "Erfinder des Heavy Metal" angesteckt, aber nicht nur hier leisteten sie Aufbauarbeit und gaben entscheidende Inspirationen. Im Grunde genommen haben Sabbath schon in den frühen 70ern viel von dem Vorweg genommen, was man von den 80ern an als "Rock" der härteren kathegorie bezeichnen konnte. Auch "Grunge", bzw. "Alternative Rock/Metal"-Bands, wie Soundgarden, Smashing Pumpkins oder Nirvana wurden maßgeblich von ihnen beeinflusst, und wenn man sich die Werke von 1970 bis 1975 genauer anhört, ist man oft erstaunt darüber, wieviel sie vorweggenommen haben. Fast schon prophetenhafter Rock.
Zeit für ein Tribute Album war schon 1994, 25 Jahre nach Gründung der Band. Damals in Form von angesagten Metal Acts, wie Sepultura, Megadeth, Type O Negative, White Zombie oder Biohazard. Die Platte war gut und erfolgreich - ja, da ist es für die Plattenfirmen logisch, das ganze noch ein wenig mehr auszureizen. Die Frage ist da immer nur: wird es ein Tribut an Black Sabbath, oder ein Tribute an die schnelle Mark? Hier die einzelnen Songs aus meiner Sicht:
1.Sweet Leaf (Godsmack) - hervorragende Coverversion. Sehr nah am Orginal, doch im typischen Godsmacksound aufpoliert. So kommen die Monumentalriffs besser zum Ausdruck.
Note: 2
2.Hole In The Sky (Machine Head) - was für eine Entäuschung! Machine Head hämmern den Song einfach nur kaputt. Dazu stammt diese Coverversion noch aus der Zeit, als Machine Head meinten, sich dem Nu Metal-Trend anbidern zu müssen, und das hört man deutlich.
Note: 5
3.Behind The Wall Of Sleep (Static X) - Ohrenfolter. Da eitert einem ja die Cochlea weg. Static X ist eine absolut talentlose Band, und so klingt das hier auch. Weit weg vom Orginal, dafür mit typischem Static X Stumpengeriffe und pseudo-industrialanleihen, im Hintergrund, zu ein paar Powerchord, die auch meine 5 jährige Nichte hätte spielen können, das Sabbathriff als eine Art dünnes Lead. Sowas grausames habe ich mir vorher nichtmals annähernd ausmalen können. Aber man wird doch immer wieder überrascht.
Note: 6
4.Never Say Die (Megadeth) - Definitiv eine Verbesserung des etwas an Thin Lizzy angelehnten Sabbath-Rockers von den Alben der späten 70er. Flotter gespielt, dennoch dem Song nicht seinen ursprünglichen Charakter gestohlen. Im Gegenteil, so rockt's nochmal 'ne ganze Schippe mehr.
Note: 1
5.Snowblind (System of A Down) - weit weg vom Orginal im typischen SOAD-Sound. Klingt nun mehr wie ein netter Punksong. Das Orginal ist definitiv besser, dennoch tut einem diese Version nicht so in den Ohren weh, wie die Versuche von Machine Head und Static X.
Note: 4+
6.Electic Funeral (Pantera) - Sehr nah am Orginal. Vielleicht sogar ein wenig zu nah, denn Pantera können ihren eigenen Stil nur während des schnelleren Teils und ganz zum Schluß effektiv mit der Sabbath-Vorlage verknüpfen. Insgesamt aber brauchbar.
Note: 2
7.N.I.B. (Ozzy und Primus) - Ozzy Osbourne covert sich, unterstützt von den "Alternative Funk Heavy Rockern" Primus. Die Version ist insgesamt flotter, der Gitarrensound natürlich fetter, aber insgesamt geht das ein wenig auf Kosten der blusigen Note des Orginals. Na ja...
Note: 3
8.Hand Of Doom (Slayer) - Tom Araya beweist hier, dass er sogar ganz nett singen kann. Ansonsten mixen Slayer die Version mit typischem Slayer-Krach (nicht negativ gemeint). Der Drummer legt teilweise ein grösseres Tempo hin, die Gitarren quitschen, und im Mittelteil gibt's was mit dem (gemässigten) Thrash Hammer auf die Hypophyse. Das klingt schon ziemlich schräg, aber definitiv nicht schlecht.
Note: 2
9.Under The Sun (Soulfly) - Max Cavaleras krächzen passt eigentlich gar nicht zu diesem melodiöseren Stück. Auch die Gitarren spielen die Iommi-Riffs eher typisch Nu Metal-Style. Der Mittelteil wird's dann fast schon auf Hardcore aufgemotzt. Zum Schluß dann Akustikgitarren, kennt man vom Maxe ja. Na ja, na ja. Ganz hingehauen hat der Versuch, einen Sabbathsong in ein Soulfly-Lied umzuwandeln, sicher nicht. Gewöhnungsbedürftig!
Note: 4+
10.Sabbra Cadabbra (Hed) - Wer zur Hölle ist "Hed"? Klingt wie ein typisches amerikanisches, für Europäer vollkommen uninteressantes Chartretortenprodukt ala "Ami Chart-Metal" meets "Ami Chart-Hüft Hüpf" meets "Ami-MTV-Coolness". Es fängt ganz interessant mit einer funkigen Version an, sobald der Gesang einsetzt, setzt aber auch die Nervenkettensäge ein. Sicher keine uninteressante Coverversion, aber das Orginal ist so kaum wiederzuerkennen.
Note: 3-
11.Into The Void (Monster magnet) - Monster Magnet machen irgendeine schräge "Space Rock/Industrial Metal"-Version daraus. Ohne vorherigen Drogencoctail kaum auszuhalten.
Note: 4
12.Iron Man (Busta Rhymes) - damit das ganze auch Hip rüberkommt, ist auch unsinnigerweise "Busta Rhymes" hier drauf. Musikalisch haben die "Erfinder des Heavy Metal" und der 0815-Hüft Hüpfer nichts miteinander zu tun, und was die talentfreie Rastapalme daraus macht, ist entsprechend: schrott. Kindergeburtstags-Karaoke. Dass der hier drauf ist, ist nichts weiter, als eine sklavenhafte Verbeugung vor den Gesetzen des Ami-Musikmarktes und künstlerische Antimaterie. Könnte von meinem sechjährigen Cousin stammen. Hüft Hüpf der Marke Kinderzimmermusik.
Note: 6-²
Fazit: das erste Album machte Sinn, dieses trotz einiger guter Versionen für den Musikfan nicht. Sinn macht es nur für die Plattenfirma, die mit Konservenmusik die schnelle Markt verdienen wollte. Hier hat man eher dem damaligen Trend einen tribut gezollt, als Black Sabbath. Ich bezweifle mal, dass Static X oder Busta Rhymes auch nur eine einzige Sabbath-CD in ihrem Plattenschrank haben. Die haben hier nichts zu suchen und sind nur dabei, um das ganze MTV-Kompatibel zu machen, und siehe da, 5 Jahre später erscheint einem das, wie schrott. So ist das mit den Trends. Machine Head und Soulfly, bzw. Max Cavalera, passen hier sicher besser drauf, jedoch stammen ihrer Coverversionen leider aus ihrer grössten Kreativkrise.
Insgesamt 5 Ausfälle, 6 Versionen sind ganz brauchbar, jedoch nur wenige wirklich gut. Godsmack haben mich als einzige positiv überrascht. Hut (Oder Hip Hop-Cappy) ab vor dem Metalgötter-Dreigestirn, Slayer, Pantera und Megadeth.
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am 29. März 2004
Nicht schlecht, nicht schlecht. War der erste Teil des Tributes an Sabbath schon der Hammer, legt der zweite Streich noch ordentlich nach. Ich würde mal behaupten, dass er fast noch besser ist, was aber auch daran liegen könnte, dass der erste Teil schon totgehört ist. Ich kann die Scheibe nur empfehlen, auch wenn das Ganze nach Abzocke ausschaut. Die Originale bleiben natürlich unerreicht...
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