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Kundenrezensionen

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am 27. Mai 2003
Eines vorweg: als eingefleischter Fan von Mike Oldfield fällt es mir nicht immer leicht, objektiv über seine Werke zu sprechen. Gerade bei TB kommen viele Erinnerungen wieder hoch, an die Zeit, als ich dieses außergewöhnliche Stück Musik zum ersten Mal gehört habe.
Meine erste Berührung mit Oldfields Musik hatte ich mit Hergest Ridge. Nach ein paar mal hören war ich so fasziniert hiervon wie später kaum noch von einem anderen Musikstück. Danach erst lernte ich TB kennen. Und wie schwer hab ich mir dann mit diesem Stück getan! Spröde war es, anspruchsvoll, ungewöhnlich, manchmal geradezu erschreckend (Caveman z.B. auf Seite 2).
Aber gerade diese "Sperrigkeit" war es, die mich bis heute fasziniert. Gleichzeitig ärgerte ich mich immer über die miese Klangqualität, die in erster Linie durch schlechte Vinylpressungen und später durch verantwortungslose Überspielung auf CD hervorgerufen wurde. Auch der Klang der Ur-TB war immer ein bisschen blechern, hölzern, dynamisch nicht ausgewogen. Wie schön wäre es, wenn Mike das ganze Werk noch mal einspielte...Jetzt ist es soweit.
Und nach dem ersten hören stellt sich schnell eine Ernüchterung ein, vielleicht sogar Enttäuschung. Zunächst einmal: klanglich ist die Aufnahme überragend. So hat die alte TB natürlich nie geklungen. Viele Instrumente kommen unwahrscheinlich differenziert herüber. Wirklich beeindruckend.
Aber enttäuscht war ich dann von so manchen Details. Diese Details begründen im allgemeinen dann auch die Unterschiede zu TB1. Ich möchte hier nicht alle aufführen, das sei dem Hörer selbst überlassen.
Ein typisches Beispiel aber ist das Finale von Teil 1. Über die Ansagen von John Cleese kann man geteilter Meinung sein. iel gerolltes RRRRR, z.B. in "Grrrrand piano". OK. Der Höhepunkt (Einsatz der Tubular Bells) ist hier im Vergleich zum Vorgänger noch gesteigert. Mit Blechen und Gong gibt es eine Art Höhepunkt im Höhepunkt, so wie es bei Hergest Ridge in der Vinylausführung (und nur dort, nicht auf CD!!) zu hören war. Solche Steigerungen waren der Ur-Version fremd. Und Mike Oldfield selbst hat solche Steigerungen bei HR für die Zusammenstellung in BOXED herausgenommen. Auch die CD-Fassung enthält die Fassung ohne solche Höhepunkte.
Nun fügt Mike ausgerechnet bei TB solche Wirkungen wieder dazu. Das befremdet. Und bringt einen immer wieder dahin zu denken, wie einzigartig doch Tubular Bells 1973 doch immer war und immer bleiben wird.
Zum Thema Klang der alten Version empfehle ich übrigens die digital überarbeitete Fassung von TB1 zum 25. Jubiläum, oder die SACD-Ausgabe (enthält die selbe Überarbeitung). Diese Fassung bringt den authentischen Klang in einem umwerfenden Sound mit tollem Dynamikumfang herüber.
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am 11. Juni 2003
Was soll man sagen? Als einer, der mit der Originalversion groß geworden ist, erlaube ich mir einen kleinen metaphorischen Vergleich: Da taucht ein wunderschöner alter, verstaubter Oldtimer in einer Scheune auf(die 73er TB-Version!). Der Olditmerliebhaber ist überglücklich, überhaupt solch eine Pretiose gefunden zu haben - der stumpfe Lack (Klangqualität) und die Roststellen (instrumentale „Fehler") stören nicht im geringsten, er prägt geradezu das nostalgische Bild. Er schleppt ihn in die heimische Garage und erfreut sich über lange Jahre am patinösen Anblick.
Doch Freunde sagen: „Richte den doch mal her!" Unser Klassikfreund wäscht und putzt er das alte Auto gründlich (TB 25th Anniv. Edition, Remastered), beseitigt den Rost, flickt die Sitzpolster und bringt den Motor zum Laufen. So muss es sein! Aber er wird auf einmal immer unzufriedener...
Schließlich entschließt sich der Enthusiast zur Vollrestauration (TB 2003). Unter Verwendung von Neuteilen wird das Auto nicht nur in den Originalzustand versetzt, sondern nach den in 30 Jahren errungenen technischen Kenntnissen repariert und wiederhergestellt. Am Ende steht er vor einem Wagen, der besser ist, als er je das Werk verlassen hat - alles glänzt und funkelt, Spaltmaße, Lackaufbau und der Geruch des neuem Leders im Inneraum brauchen sich vor aktuellen Neuwagen nicht zu verstecken.
Und was passiert jetzt? Oldtimerliebhaber kennen das Phänomen der „Überrestauration". Perfekter, besser, neuer den je. Aber irgendwie auch langweilig. So geht es mir mit TB 2003. Meine Bitte an MO: Nicht auch noch Ommadawn und Incantations „restaurieren"....
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am 4. August 2003
Die Neuaufnahme klingt definitiv reifer ohne dabei jedoch die Jugendlichkeit des damals knapp 20-jährigen Komponisten zu verlieren.
Sie ist "anders" ohne "fremd" zu wirken.
Ein Glücksgriff ist John Cleese, der als "Master of Ceremonys" im Finale der ursprünglichen ersten Seite des Albums (wovon im CD-Zeitalter ja keine Rede mehr sein kann) die Instrumente ankündigt und sich dabei eine erfrischende Prise Ironie nicht verkneifen konnte (obwohl man ehrlich gesagt Viv Stanshall an dieser Stelle ebenso vermisst wie sein Gelalle beim abschließenden "Sailors Hornpipe" (das aber in der '73er Fassung auch noch nicht auftauchte, sondern erst in der Boxed-Version)).
Alles in allem gab es das erwartete und etwas mehr.
Es ist eben eine "erwachsenere" Tubular Bells, bei der kleine Schwächen des Originals ausgemerzt wurden ohne (wie ich ehrlicherweise befürchtete) den Charakter des Werkes zu verändern.
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am 13. Juni 2003
Wenn man so ein Meisterwerk wie Mike Oldfields Tubular Bells neu aufnehmen will, dann ist das schon ein mutiges Unterfangen. Auch wenn es der Meister selbst macht. Ich schätze, er hat diese Neuaufnahme nicht nur der Kohle wegen gemacht, sondern weil er wirklich sein epochales Werk technisch verbessern wollte. Und das hat er eindeutig. Oldfield bemüht sich, alles so originalgetreu wie möglich nachzuspielen und das hat auch ziemlich gut geklappt. Und der Sound...? Der ist natürlich nach 30 Jahren Tontechnik-Evolution erheblich besser als beim Original. Aber an manchen stellen trauert man dem Original doch hinterher. (Wobei hinterhertrauern sicher das falsche Wort ist, denn ich habe ja die original CD und sogar noch die LP.)
Es gibt stellen, die finde ich subjektiv besser als beim Original, und es gibt etwa genausoviele Stellen, die meiner Meinung nach schlechter sind. Das wird wahrscheinlich jeder Hörer anders sehen. Die Ansage der Instrumente im Finale finde ich z. B. in der neuen Version ganz furchtbar, wohingegen der Höhlenmensch viel besser kommt.
Jetzt habe ich das neue ding ein Mal gehört (Das Original seit 1973 sicher mehrere hundert Mal.) - und ich weiß im Moment wirklich nicht, welche Version ich beim nächsten Mal hören soll.
Kauft euch diese CD und macht euch euer eigenes Bild. Auf jeden Fall dürft Ihr nichts wirklich Neues erwarten, denn es handelt sich um eine neu eingespielte Aufnahme, die dem Original sehr ähnlich ist. Nicht zu vergleichen mit der TB II Version, bei der der Kenner zwar die Struktur wiedererkennt, aber auf der völlig neue Kompositionen drauf sind. Auch die TB III ist was ganz anderes, weil die mit Tubular Bells als solche fast nichts mehr zu tun hat. Auch die Milenium-Bell-Version ist was völlig anderes - die ist nämlich kompletter Schrott.
Fazit: Wer auf Top-Sound steht und wer auch das Original liebt, der ist bestimmt nicht enttäuscht von dieser CD.
Ein Wort an Herrn Oldfield: So, Mike, jetzt gibt es mittlerweile sechs Tubular Bells CD's von dir. Das sollte hoffentlich jetzt reichen. Mach lieber wieder ein neues Monumentalwerk zum Beispiel im Stil von Amarok. Ich freu mich schon drauf....
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am 27. Mai 2003
Etwas skeptisch war ich schon: Noch einmal Tubular Bells? Nach x-Versionen, Remixen, Fortsetzungen, remastered version jetzt die Version 2003 zum 30-jährigen Jubiläum. Ist Oldfields Tubular-Bells-Manie am Ende nur manieriert? Keineswegs. Nie klang Tubular Bells frischer als heute. Kunststück. Den Makel der schlechten Produktion (O-Ton Oldfield) von 1973 ausgemerzt, auf den neuesten Technikstandard gehoben, macht die Neuaufnahme so richtig Spaß. Das beste aber sind die drei Dolby 5.1 Mixe auf der beiliegenden DVD. Wollte, er hätte die ganze Neuaufnahme in Dolby 5.1 abgemischt: Klang-, ja Konzerterlebnis pur. Es gongt aus allen Ecken und die "Basses" gehen in den Bauch, ganz tief.
Ich habe nun meine alte Platte nicht aus dem Keller geholt, das "alte" Klangerlebnis, den Charme bewahre ich mir im Herzen und fröhne der neuen Lust an dieser exzellenten Referenz-Aufnahme, die, wenn ich mich recht erinnere, sich in Nuancen vom Original (wohltuend) unterscheidet.
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am 1. Juni 2003
Hat Herr Oldfield jetzt gar keine Ideen mehr, fragte ich mich, als ich zum ersten Mal von der geplanten Neueinspielung hörte. Und benötigt das wahrlich innovative Erstlingswerk wirklich einer Neueinspielung? Bereits die erste Minute von „Introduction" zeigt, dass sich die Klangqualität deutlich gesteigert hat, was aber in Anbetracht des Alters des Originals das Mindeste ist. Ansonsten zeigt sich viel Licht und Schatten: Einige Passagen (wie Introduction) überzeugen, weil sie sich nicht weit vom Original entfernen. Anders sieht es beispielsweise bei „Finale" aus. John Cleese wirkt mit seinen zwanghaft lustigen Ansagen deplaziert, das neue „Reed and Pipe Organ" klingt wie Bibi Blocksbergs Hexenbesen, von der Bass Guitar ist fast gar nichts zu hören, die Tubular Bells sind viel zu brav und dynamiklos und die Ausblendung auf das Gitarrenoutro ist überhastet. Das war im Original doch erheblich schöner. Weitere kleiner Kritikpunkt: Irgendwie klingt das Glockenspiel in „Jazz" und „Latin" zu mechanisch, als wenn ein Synthie am Werk gewesen wäre.
Im zweiten Teil sind die kleinen Neuerungen in „Peace" und Bagpipe Guitars" erwähnenswert, gerade „Bagpipe Guitars" wirkt nun etwas bombastischer, während es allerdings weniger nach „Bagpipe" (Dudelsack) klingt, was einem besser gefällt, ist Geschmackssache. Die absolut positive Überraschung ist der „Caveman Song", die Drums kommen viel energischer und mit mehr Wucht rüber, auch Mikes neues Gebrüll lässt schmunzeln. Auch die „Hornpipe" am Ende ist solide geraten, wenngleich mein persönlicher Favorit nach wie vor die lange Version mit Hausbesichtung ist, die es leider nur auf der „Boxed"-Collection gibt.
Mein persönliches Fazit: Ich bleibe beim Original. Die Neueinspielung ist zwar interessant, aber viele Details gefallen mir im Original einfach besser, welches ich Oldfield-Neulingen als
Einstieg eher empfehlen möchte als die Neufassung. Auf der einen Seite ist T.B. 2003 für Kenner und Fans definitiv interessant, nicht zuletzt, um sich ein eigenes Bild zu machen, auf der anderen besteht für alle, die mit dem Original zufrieden sind, kein zwingender Grund, die Neuauflage zu erwerben. Als Bewertung vergebe ich „nur" 3 Sterne, da T.B. 2003 zwar qualitativ gut ist, jedoch gleichzeitig nur eine Neuinterpretation einer alten Idee darstellt. Das nächste Mal am besten ein komplett neues Album auf diesem Niveau, Herr Oldfield.
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am 11. April 2006
Auch ich bin Besitzer der "guten alten" TB-Aufnahme von 1973 ... auch ich habe mir vor dem Kauf von TB2003 Gedanken gemacht "Was soll man da verbessern?" ... Ich bereue den Kauf keinesfalls.
Die TB2003 klingt kontrastreicher, Feinheiten die man aus der "alten" Aufnahme nur erahnen konnte kommen jetzt klar an der Ohrmuschel an. Oldfield hat mit dieser neuen Aufnahme die Möglichkeiten der aktuellen Technik genutzt, welcher er '73 nicht hatte. Somit konnte er die musikalische Aussage, welche er bereits '73 treffen wollte nun klar an den Hörer übermitteln.
Dieses soll auch bei mir keine Abwertung der TB'73 sein, auch sie wird bei mir weiterhin den Raum mit Klang erfüllen. Die "neue" ist für die klare musikalische Intention, die "alte" ist für die Ehrung eines großen musikalischen Werkes und die Zeit in welcher es entstand.
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am 13. Januar 2014
Mike Oldfield höre ich schon seit meiner Schulzeit gerne an und war auch bereits auf einige Konzerte.
Außerdem bin ich ein großer Fan von Mehrkanal-Surroundmusik, weshalb ich mir zu meinem
Heimkino einen Oppo 103D Blurayplayer kaufte um eben auch DVD-Audios oder SACDs zu hören.

Zuerst kaufte ich mir die DVD-Audio Version mit dem 2003 Remix, von Der ich auf der einen Seite
Stellenweise recht begeistert bin, an anderen Stellen eher ernüchtert.
Mir kommt es auch so vor als ob man beim Remastern etwas zuviel des Guten restauriert hat.

Dem ist aber nicht so bei der vorliegenden SACD, Die klingt wirklich super und mir persönlich gefällt
der zweite Part noch besser.
Klanglich mit das Beste was ich bisher auf meiner Anlage erlebt habe.
Ich höre über einen Onkyo 818er AV Receiver und habe ein 5.0 Soundsetup.
Die 2 Vorderen Kanäle sind große 190W Standboxen, Die ich mit als Subwooferkanal eingemessen
habe.

Das Soundformat liegt im 5.0-Verfahren auf der SACD vor was gar nicht so schlecht ist, denn eigentlich
handelt es sich bei der 2001er Version um eine Quadrophonie-Aufnahme (4.0), so wird aber noch der
sehr gute ELAC-Centerspeaker bei mir mitversorgt.
Außerdem lässt sich sogar der DSD(Direct Stream) mit aktivieren.(DSD ist mit auf der SACD).

Einzig allein das Musikstück "The Sailors Hornpipe" gefällt mir auf der DVD-Audio besser, der Rest ist
auf jeden Fall auf der SACD besser umgesetzt.

Es mag vielleicht schon eine absolute Verrücktheit sein für so eine SACD 130.- Euro (Neu) und z.T. mehr
auszugeben/Gebraucht auch noch so oft um 60-90 Euro-und die DVD-Audio bekommt man schon ab 40.-
aber die SACD ist deutlich besser, leider aber auch recht selten.

Trotzdem mein Tipp: Je nach Angebot lieber zur SACD greifen.
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am 25. Juni 2013
erstmal, ich hatte erwartet, eine ähnliche Änderung zu hören, wie von TB II zu TB III ...
... dann hatte ich einige Rezensionen gelesen und war nun neugierig.
Ich kann keinen Vergleich ziehen zwischen dem Original und der 2003er Version (gehört habe ich TB schon seit Jahren nicht mehr; weiß der Geier wo die Kassette hingekommen ist; aber das war vor ein "Paar Tagen" das Werk, was mich zum Oldfield-Fan werden ließ), aber ich bin angenehm überrascht.
Die Musik grenzt - Oldfieldtypisch - an Perfektion und wirkt kein bisschen angestaubt ... einzig, was ich bei den letzten Stücken von ihm vermisse sind die Umgriffe an den Seiten, die Geräusche, die nicht zur Musik gehören aber die die Musik, das Musizieren menschlich und lebendig machen.
So wunderbar seine Musik auch klingt, so gut die Aufnahmen auch sind - es ist "nur" noch Musik ... mir fehlen die kleinen Fehlerchen ... (so, wie andere das Knacken und Kratzen der schwarzen runden Scheiben vermissen ;-))

ansonsten, ... Tubular Bells ist ein Werk, daß Musikgeschichte geschrieben hat - da kann man beim Kauf wirklich nichts verkehrt machen.

PS: wer "einen zweiten Oldfield" hören möchte ... ^^
... im Ernst, hab im WWW einen Spanier gefunden, der spielt ebenso genial wie MO und zudem komponiert er auch (mindestens) genau so gut ^^
... googelt mal nach José Manuel Guerra - sleepingroom.es
>> viel Spaß beim Hören (mir gefällt's jedenfalls)
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am 13. Juni 2003
Man mag von der Tatsache, dass Oldfield, statt etwas Neues zu schaffen, nur mal wieder Tubular Bells neu einspielt, halten, was man will, diese CD ist und bleibt ein Meisterwerk, ebenso wie das zugrundeliegende Stück, Tubular Bells, es 1973 auch schon war. Im Gegensatz zu den letzten beiden, von vielen Fans verschrienen CDs von Mike Oldfield merkt man dieser wieder die Liebe zur Musik an, immerhin hat Mike Oldfield wie in den "guten alten Zeiten" fast sämtliche Instrumente selbst eingespielt. Zu Tubular Bells muss man nicht mehr viele Worte verlieren, das Stück ist derartig bekannt. Es ist eine 40minütige Komposition, die bei ihrer Entstehung einzigartig war. Eine Stelle klingt andersartiger als die nächste, aber insgesamt schafft es Oldfield, durch geschicktes Abwechslungs- und Auflösspiel dem Ganzen dennoch eine wunderbare, einzigartige Harmonie zu verpassen.
Separat zu erwähnen sei die Tonqualität: Die CD, sämtliche Höhen und Tiefen, sämtliche Klangfarben wirken derartig rein und klar, dass es alleine von diesem Standpunkt aus betrachtet durchaus einer Neuauflage bedurfte. Wenn man sich erst mal an John Cleese als neuen "Grand Piano"-Ansager gewöhnt hat, passt auch dieser irgendwie in den schwer zu beschreibenden Stil der CD. Ja, Tubular Bells 2003 hat Stil. Tres Lunas hatte auch einen Stil, aber eher einen lieblosen Synthesizerstil. Tubular Bells 2003 hat endlich wieder das alte Wohlfühlfeeling, das der Multiinstrumentalist dereinst so wunderbar rüberbringen konnte. Bleibt nur zu hoffen, dass Mike Oldfield, bedingt durch die Produktion von TB2003, wieder die Lust zu ausgefeilten Kompositionen gepackt hat. Ich glaube daran.
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