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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
21
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am 30. November 2016
Dass der Legendenstatus von MOTÖRHEAD absolut gerechtfertigt ist, zeigt auch ein Blick auf die Diskographie: In über 40 Jahren hat die Band nicht ein schlechtes Album veröffentlicht, auch wenn mir persönlich manche Scheibe mehr zusagt als andere. Auffällig ist aber auch, dass das Trio Kilmister/Campbell/Dee in den letzten Jahren seiner Karriere - anders als so manch andere "Rocklegende" nach mehreren Jahrzehnten - nicht nur das hohe musikalische Niveau, sondern auch einen beachtlichen Härtegrad beibehalten hat. Wer die Band in den letzten Jahren live erlebt hat, versteht sicherlich, was ich meine.

Aber auch die Studioalben lieferten stets eine musikalische Vollbedienung auf die vielzitierte "12". Einen spürbaren neuen Energieschub gab es dann schließlich auf diesem 15. Album aus dem Jahr 2000. In einer Zeit, in der sich leider eigentlich kaum noch jemand für Metal oder härtere Rockmusik interessiert hat, zogen MOTÖRHEAD ihren Stiefel auf "We Are Motörhead" noch kompromissloser durch als auf den beiden (alles andere als schlechten) LPs zuvor. Ich muss zugeben, dass ich das Album jahrelang etwas stiefmütterlich behandelt und vor kurzem erst wieder aufgelegt habe - gerade deshalb war ich überrascht, wie grandios die Scheibe eigentlich ist, zumal die Kritiken seinerzeit eher durchwachsen waren. Auch die Produktion ist sehr gut geraten (an den Reglern saß u. a. Bob Kulick), gerade der Drumsound gefällt mir sehr - für ein Album aus den "Nullerjahren" keine Selbstverständlichkeit.

Beginnend mit der thrashigen Abrissbirne "See Me Burning", die mich fast an Metallicas Frühwerk erinnert ("Whiplash"), geht es mit dem groovigen Hammer "Slow Dance" weiter (der mich an PRONGs "Cleansing" von 1994 denken lässt). Auch im weiteren Verlauf zeigt die Band, dass sie anno 2000 ziemlich unter Strom stand. Neben dem unnachahmlichen Lemmy und einem gewohnt souverän agierenden Phil Campbell ist es vor allem das hochenergetische Drumming von Mikkey Dee, der einen Zehnerpack Duracell-Batterien zum Frühstück gefuttert haben muss.

Da stört es auch wenig, dass mit "God Save the Queen" eine eher unspektakuläre Coverversion mit an Bord ist. Angesichts der Tatsache, dass Lemmy dem eher talentfreien Sid Vicious seinerzeit vergeblich versucht haben soll, das Bassspielen beizubringen, passt sie aber irgendwie doch ins Bild. Und sogar als jemand, der "Rockballaden" tendenziell hasst, kann ich sogar mit der ruhigen Nummer "One More F*****g Time" (eine klassische Frühneunziger-Ballade) etwas anfangen - dank Lemmy, der wieder einmal einen gelungenen, ziemlich nachdenklichen Text ohne jeglichen Schmalz verfasst hat. Das muss man auch erst einmal schaffen. Witzigerweise kopieren sich MOTÖRHEAD an der einen oder anderen Stelle sogar selbst ("Stagefright/Crash and Burn" hat irgendwie was von "Over the Top", ist nur deutlich heftiger, der Titeltrack hingegen enthält Reminiszenzen an "Ace of Spades"), was mich ehrlich gesagt aber überhaupt nicht stört.

Mit dem Nachfolger "Hammered", der tendenziell wieder etwas ruhiger geraten ist, ging die Reise wieder in eine etwas andere Richtung, dennoch hat das hochnergetische "We Are Motörhead" eine bärenstarke zweite Karrierephase eingeläutet. Schade, dass Lemmy und MOTÖRHEAD nicht mehr unter uns weilen. Aber wenigstens bleibt uns ein Haufen bärenstarker Alben. "We Are Motörhead" gehört dabei nach meinem Dafürhalten sogar zu den besten.
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am 18. April 2017
So lautete 2000 auch der Schlachtruf von Motörhead um Lemmy, Mikkey und Phil. Mehrere meiner Meinung nach gute, aber nicht wegweisende Alben wie "Overnight Sensation" oder "Snakebite Love" erzeugten bei Motörhead so etwas wie Stagnation.
Mit "We are Motörhead" kamen die alten Vibes zurück. Davon zeugen auch Songs wie "See me burning", "Slow dance", das Sex Pistols Cover "God save the queen" oder auch die Halb-Ballade "One more f****** time". Auch "Stagefright/Crash & Burn" oder die gleichnamige Bandhymne "We are Motörhead geben Beispiel für einen "Aufwärtstrend" von Motörhead bis zum letzten veröffentlichten Album "Bad Magic". Sehr empfehlenswert!
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am 18. Januar 2017
Endlich hat Steamhammer diese Spitzenscheibe auf Vinyl wiederveröffentlicht und man muss nicht mehr 300 Euro für eine LP-Ausgabe locker machen. Die Neuauflage unterscheidet sich vom Original so gut wie überhaupt nicht, Druckqualität von Cover und Inlay sind erstklassig. Auch das Vinyl lässt keine Wünsche offen - mehr Dynamik als die CD, dazu eine qualitativ sehr gute Pressung ohne Nebengeräusche.
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am 20. April 2011
Was für ein seltsamer Albumtitel. Im fünfzehnten Studioalbum machen Lemmy & Co klar, wie sie heißen - und akzeptieren damit wohl endgültig, dass sie zum Markenartikel geworden sind. Der erfrischend punkige, mit typischem Bassintro beginnende Titelsong ist jedoch aus unerfindlichen Gründen nicht Opener, sondern Closer der CD. Als Opener dient das ultraschnelle, an "Burner" angelehnte "See me burning". So beginnt und endet die CD mit Selbstzitaten. Dazwischen gibts das Sex Pistols- Cover "God save the Queen" und sieben weitere Eigenkompositionen, von denen der Stampfer "Slow Dance", der Rocker "Stagefright/Crash & Burn" und die überlange Ballade "One more f***ing Time" erwähnenswert sind.

Das Album war nach Wurzels Ausstieg das dritte in der neuen Triobesetzung (Lemmy, P.Campbell, M.Dee). Leider waren die Alben dieser Jahre (Overnight Sensation, Snake Bite Love, We are Motörhead, Hammered) nicht durchgängig begeisternd. Der Coversong wirkt wie ein Fremdkörper, "Stay out of Jail" und "Out to Lunch" sind für mich bloß Füllmaterial, und "Wake the Dead" wirkt zerklüftet, als ob die einzelnen Songparts nicht recht zueinander passen. Erst mit "Inferno" gelang wieder ein rundum großartiges Album. Für "We are Motörhead" gebe ich vier Sterne.
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am 3. Mai 2012
We are Motörhead ist nach den eher gemässigteren Mainstream 90er-Jahre-Motörhead-Alben endlich wieder einmal ein kompromissloss hartes raues typisches Werk, dass an die Anfangstage erinnert. Songs wie die schnellen harten "See me Burning","Stay out of Jail","Out to Lunch","Stagefright/Crash n Burn" und der famose an "Ace of Spades" erinernde Titelsong "We are Motörhead" machen keine Gefangene und sind Prügelsongs der Extraklasse, man weiss endlich wieder warum Motörhead manchmal als Speedmetal bezeichnet wurden. Auch das auf den typischen Motörhead-Sound getrimmte Sex Pistols-Cover "God save the Queen" kann voll überzeugen und wurde zurecht als Single ausgekoppelt. "Slow Dance" ist ein stoischer langsamer Groover, "Wake up the Dead" lebt von der Abwechsung von ultraharten und weicheren Passagen, und die schöne Motörhead-Ballade mit dem provokanten Titel "One more f***ing time" kann ebenfalls als sehr gut gelungen bezeichnet werden. Nur das belanglose "(Wearing your)Heart on your sleeve" vermag nicht zu zünden. Ansonsten ein sehr kurzweiliges erfrischendes Motörhead-Album dass endlich auf gesamter Album-Länge wieder alle Trademarks der Anfangszeit in sich trägt. Die beiden herausragenden Songs sind sicherlich "God save the Queen" und "We are Motörhead", der Rest ist gut, aber nicht überragend. Wer sich als Ahnungsloser ein typisches Motörhead-Album zulegen möchte, der ist mit We are Motörhead bestens bedient.
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am 27. Oktober 2005
Motörhead knallen sich mit "We're Motörhead" ins nächste Jahrtausend - und zwar mächtig! Das 2000-er Album von Motörhead kann durchaus an die Leistung von frühen Werken ("Overkill","Ace of spades"...) oder neuen Super-Kreationen ("Sacrifice","Overnight Sensation"...) anknüpfen und ist damit allererste Sahne. Hier stimmt einfach Alles: gelungene, abwechslungsreiche Kompositionen, druckvoller und differenzierter Sound und alles technisch hervorragend gespielt. Das Album knallt von der ersten bis zur letzten Sekunde - kompromißlos und ohne Gnade. Für jeden Fan der härteren musikalischen Gangart ist etwas dabei: Rock'n Roll - Speedgranaten alá Motörhead, großartige Hardrock - Midtemponummern, ein punkrockiger Song (Coverversion von "God save the Queen" - Sex Pistols) und sogar eine wundervolle Ballade - keinsfalls ein Lückenfüller oder kommerzieller Schleim: der Titel "One more f**king time" sagt hierzu ja wohl Alles... Die mitreißendsten Songs sind "See me burning", "Stay out of jail" und "We're Motörhead". Mit "See me burning", dem ersten Song auf der Scheibe, ist übrigens schon nach den ersten 5 Sekunden klar, wo der Hammer hängt - beginnend mit einem irren Schlagzeug - Fill starten die 3 Kultrocker in ein Wahnsinns - Speed - Rock'n Roll - Riff, von einer drückenden Double - Bass untermauert. Einfach stark! Zeitgenössische Rotzrockbands können da noch viel lernen... oder einpacken. Es gilt also auch im neuen Jahrtausend: "We're Motörhead" - you're welcome!!! Unbedingt kaufen!
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TOP 100 REZENSENTam 26. August 2015
... beschritten "Motörhead" ihr 25 jähriges Dienstjubiläum und begrüßten das neue Jahrtausend mit einer richtigen Metalkeule. Auf "We are Motörhead" gibt es jede Menge knallharter Nackenbrecher zu hören, offensichtlich wollte "Lemmy" endgültig mit allen Kommerzvorwürfen Schluss machen. Ich würde einmal behaupten das ihm das sehr eindrucksvoll gelungen ist, allerdings schon mit den letzten Alben. "Motörhead" hören sich frisch und kraftvoll an, fit für das nächste Jahrhundert - das macht richtig Spaß!
Schon von Beginn an drücken die Jungs um "Ian Kilmister" mächtig auf die Tube, "See me burning" ist ein Nackenbrecher allererster Güte. Mit "Slow Dance" wird zwar gleich ein wenig auf die Bremse getreten, aber dieser knallharte schwere Stampfer reißt einen unweigerlich mit, still sitzen iss nich! Mit "Stay out of jail" gibt es dann aber gleich wieder was auf die Ohren - den Tipp werde ich beherzigen! :-)
besonders gut gefallen hat mit die Coverversion des "Sex Pistols"- Kracher "God save the queen" gefallen. "Lemmy" der alte Punker hat das Ding richtig schön "Motörhead-kompatibel" gemacht, zurecht wurde dieser Song als Single ausgekoppelt. Großartige Verschnaufpausen waren für "We are motörhead" offensichtlich nicht vorgesehen, es ging Schlag auf Schlag. "Out to Lunch", "Wake the dead" und "Stagefright" sind definitiv aus der Abteilung Attacke, die "Kopfschüttel-Fraktion" dürfte höchst zufrieden sein.
Nur die Ballade "One more f*****g time" fällt eindeutig aus dem Rahmen, ich glaube das "Lemmy" diesen Titel gewählt hat um allen Kommerzvorwürfen im Vorfeld den Wind aus den segeln zu nehmen. Es ist nicht anzunehmen das dieser Song oft im Radio gelaufen ist.
Zum Abschluss gibt es dann noch die überraschende Aufklärung wer den nun diesen Silberling bespielt hat - "We are Motörhead" heißt die überraschende Antwort. Nein, im Ernst, es gibt keine Band die einen so hohen Wiedererkennungswert hat wie "Motörhead", schon mit den ersten Takten kann man erkennen wer dieses Ohrenfutter serviert. Wenn dann der Gesang einsetzt sowieso!

Mein Fazit: Tolles Album in bester "Motörhead"- Tradition, eigentlich kann man mit diesem Rundling nichts falsch machen. "Motörhead" servieren knallharten und kompromisslosen "Heavy Metal", daran gibt es nichts auszusetzen. Mir fehlt vielleicht DER große Kracher, wenn man mal davon absieht das "God save the Queen" ein Coversong ist. Die Songs bewegen sich alle auf einem sehr hohen Niveau mit ein paar kleinen Ausschlägen in beide Richtungen. Wer "Motörhead" in der Vergangenheit mochte kann hier bedenkenlos zuschlagen.
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am 6. Juni 2000
Motorhead - seit nunmehr über 25 Jahre gibt es sie - und mit einer Beständigkeit wie bei keiner zweiten Band bringen sie alle 1-2 Jahre einen neuen Longplayer heraus. We are Motorhead reiht sich stilistisch in die Reihe der letzten paar Longplayer ein, wobei aber an der Qualität und Reife der Songs viel mehr gearbeitet wurde. Die Gitarren z.B. hören sich endlich so heftig an wie bei Ihren Liveauftritten. Eine wirkliche Überraschung: mit dem Titelsong covern sie den Motorheadstil mit dem sie eigentlich anfingen und berühmt wurden. Ein echter Leckerbissen.
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am 25. Juli 2009
2000 erschien "We Are Motörhead" pünktlich zum 25-jährigen Bestehen der Gruppe um Ian `Lemmy` Kilmister (Bass & Vocals). Natürlich waren auch wieder Mikkey Dee (Drums) und Phil Campbell (Guitars) am Start.

In meinen Ohren waren die 90er eine tolle Zeit für die Gruppe. Bis auf "March Ör Die" (welches ich aber auch gut finde) nur tolle Alben von Motörhead. "We Are Motörhead" schliesst da nahtlos an, ist sogar noch etwas besser als "Overnight Sensation" oder "Snake Bite Love". "We Are" ist etwas punkig angehaucht (siehe `God save the queen`). Mit `Stagefright/Crash & burn` und `(Wearing your) Heart on your sleeve` sind schnelle Metalnummern vertreten. Mit `One more f.cking time` eine ungewöhnliche, aber tolle Ballade. `Stay out of jail` ist Rock and Roll pur. `Slow dance` hat eines der besten Riffs ever.

Somit bietet "We Are..." ALLES was ein starkes Motörhead-Album braucht. Der Titelsong fetzt einem die Haare aus der Stirn und auch der Opener `See me burning` ist zudem ein toller Einstieg. 5 fette Sterne für das Album.
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am 13. August 2000
Da starten Motörhead in ihr mittlerweile 19. Album. Und zwar mit einer Doublebass-Walze vom Feinsten. "See me Burning" eröffnet die neue Motörhead und macht unmissverständlich klar, dass die Motörhead-Flamme noch längst nicht erloschen ist. Auch im weiteren Verlauf werden Freunde des grundsoliden Rock'n'Roll nicht in einer Sekunde enttäuscht. Riffs allererster Güte, rotzig-trotzige Vocals und Lyrics, die sich gewaschen haben. Und die Ballade "One More Fucking Time" wirkt zu keinem Moment aufgesetzt oder kitschig. So wie die Warzen in Lemmys Gesicht zu keinem anderen Menschen auf dieser Welt passen würden, würde auch keiner anderen Band dieser Welt diese Musik stehen. They were Motörhead-they ARE Motörhead-and they'll always stay Motörhead. Gut so!
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