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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
40
Tourist
Format: Audio CD|Ändern
Preis:12,51 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


TOP 1000 REZENSENTam 14. September 2009
Neun Jahre nach Erscheinen von Ludovic Navarres (alias St. Germain) "Tourist"-CD bei Blue Note ist es Zeit für eine Rezension. 2000ff. gab es kaum eine Kneipe, in der man nicht irgendwann am Abend einzelne Stücke oder gleich alle 9 Songs hören konnte. Für den plätschernden Hintergrund ist St Germains Tourist schon fast zu gut - man fragte sich umgehend, was ist denn das für eine Klasse-CD, kaufte sie und wippte daheim wieder mit den Zehenspitzen mit. - Als Hintergrundmusik der besonderen Art kriegt die CD ihre fünf Sterne.

House-Mixsampling trifft hier auf Jazz-Harmonie und wird durch Blues- und Soul-Elemente sowie eine hochinteressante Percussion (hauptsächlich Idrissa Dior) interessanter und ohrenfreundlicher. Jedes Stück ist anders und anders cool. Groovende Scheibe.
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am 10. Januar 2004
Zuerst mal muss ich gestehen, dass ich St. Germain bis vor etwa einem Monat nur dem Namen nach kannte. Zum ersten Mal hörte die Tourist in einer Bar und fand es gar nicht schlecht. Da ich CDs sammle, ging ich das Risiko ein und kaufte sie ohne nochmaliges Reinhören. Das Risiko hat sich mehr als gelohnt!!! Die Mischung aus House-Musik und Jazz/Funk/Soul/Blues ist perfekt! Normalerweise ist House nicht meine Welt, aber St. Germain ist einfach ganz anders als alles, was ich in dieser Richtung bis dato gehört habe. Es ist also kein Wunder, dass sich Blue Note dazu entschlossen hat, einen Vertrag mit St. Germain zu machen.
Meiner Meinung nach ist die Tourist vielmehr eine Weiterentwicklung von Jazz/Funk/Soul/Blues, als House-Musik.
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am 5. März 2004
Sicherlich kommt niemand der auch nur entfernt Gefallen an dieser Art Musik gefunden hat an TOURIST vorbei.
Selten fällt es schwerer das Gehörte in irgendwelche vorbereitete Schubladen einzuordnen. Und genau das empfinde ich als besonders erfrischend!
Es gibt nur wenige Momente im Leben, die mir ungeeignet erscheinen, um sie mit dieser Musik untermalen zu lassen.
Gleichermaßen relaxt wie tanzbar und von erlesener Qualität klingt es locker aus den Lautsprechern. Die besondere Art wie Housemusik, im besten und weitesten Sinne, mit französischer Prägung, zubereitet wird, erfährt man hier auf besonders eindrucksvolle Weise. Der wippende Fuß stellt sich von selbst ein ... da dies beim Autofahren eher hinderlich ist vermag es der Körper instinktiv, auf ein wissendes Lächeln umzustellen. Wissend und um die Erkenntnis reicher, dass der Slogan welcher uns bisweilen aus dem Radio erreicht, keinesfalls einer hohlen Werbeaussage entspringt ... "Wer fühlen will, muss hören!" ...
Schlussendlich erscheint es nur folgerichtig und vernünftig zum Kauf zu raten! Fünf Sterne sind mir gerade gut genug für dieses Album.
8 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 21. August 2003
Ein Volltreffer diese Scheibe. Ich hörte sie das erste Mal in einem Club und musste auch direkt auf die Tanzfläche. Genauso gerne höre ich sie im Auto oder abends beim Wein auf der Couch. Mal Tanzen, mal relaxen - alles möglich mit dieser Scheibe. Die Musik ist gut gemachte elektronische Housemusik über Funk und Jazz. Diese Mischung passt nicht nur gut zusammen (das weiss man auch von anderen Beispielen), sondern wird auf diesem Album in Perfektion umgesetzt. Rhytmus und Komposition passen gut zusammen, die Instrumente sind hervorragend aufeinander abgestimmt, ist die Balance zwischen handgemacht und programmiert genau gefunden. Es lassen sich immer wieder interessante Zitate finden (z.B. nach Miles Davis klingende Trompetenläufe) ohne aber nervig zu werden. immer schön bedächtig, nicht aufdringend.
Im Prinzip ist "Tourist" dort, wo schon solche Bands wie Us3 immer hinwollten: Die Transformation des klassischen Jazz in moderne Discomusik. Mir gefällts, ich empfehle es Euch.
8 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 27. Mai 2001
Bereits 1995 zeigte Ludovic Navarre mit seinem Debut-Album 'Boulevard', daß er es versteht, Deephouse und Jazzvariationen miteinander zu verbinden. Im Augenblick steht er mit seinem zweiten Album 'Tourist' ganz oben. Man findet keinen Laden, in dem man nicht irgendwann mal eine Nummer daraus hört, und die Nummer 'Sure Things' wird in den Top Ten namhafter DJ's aufgeführt. Tip!Tip!Tip! Geht mit auf die Reise durchs musikalische Wunderland des St. Germain...
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 22. November 2009
Ja, was soll ich sagen: Einer der Klassiker des NuJazz (AcidJazz, Clubjazz oder wie immer man die Musikrichtung bezeichnen will) schlechthin.
Eine der wenigen CDs, die ich jeden Tag hören könnte. Einfallsreich, super eingespielt und aufgenommen. Sagenhafter Bass (wenn der Player das 'rüberbringt).
Die Anleihen aus alten Jazzklassikern ist eindeutig, aber nicht zu übertrieben eingesetzt.
Diese Scheibe der Franzosen muss in einer Reihe erwähnt werden wie die Scheiben von Kruder & Dorfmeister, Dzihan & Kamien und Jazzanova.
Schade, dass im Moment keine Vinylfassung zur Verfügung steht. Das wäre die Krönung. Dann noch vielleicht in einer 45er Fassung!!!
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am 15. März 2001
Zugegeben zum im Sessel daheim mit Kopfhörern zu hören taugt das Album nicht recht...aber schöne relaxte moderne dance-floor-fähige Jazz-Musik zum abhängen oder abgrooven, wie man gerade lustig ist. Der richtige Soundtrack für einen sonnigen SommerSonntagnachmittag...oder die Erinnerung daran.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 30. November 2005
Als Herr Navarre als erster House-Elektroniker von f-com zu Blue Note wechselte war die Frage, was da jetzt rauskommen soll und die Antwort dann so einfach: Die Blaupause für anspruchsvoll gemachten, in Herz und Hirn gehenden soulfullen House-Jazz.
Einziger Fehler dieses Werkes ist wohl, dass der Meister uns Adepten mit „nur“ neun Tracks beschieden hat (man kann bei amazon aber ja auch die Tourist-Tour-Edition mit a handfull additional Remixes erstehen). Von denen besticht allerdings jeder durch Einzigartigkeit und abgerundeter, skillfuller Qualitätsarbeit.
Auf einem nervös dahinrockenden Becken Basissample eröffnet Marlena Shaw mit der Aufforderung, daß wir, die Hände und alle zusammen kommen sollen; darüber spielt Pascal Ohse seine Trompete mit großer Verve. Der poppige George Benson sagt auf der Nummer zwei Hallo: dubstyliger Karibiksound, der auch im Winter das Herz wärmt. Bei So Flute perlen Flöte und Klavier durch 8einhalb Minuten Bewegungstherapie. Kaum begonnen, klingt der Track leider schon wieder aus (könnte auch eine viertelStunde dauern). Weiters hören wir im Verlauf der CD noch die gemächlich pumpende Hammond gewürzt mit faszinierend vorgetragenen Trompetenstecken. Das Vibraphon: Aber so läßig laufen gelassen, daß hier sicher auch ein Herr Ayers erfreut mitschnippen würde. Moody dahinmaunzende Bluesvoice gesampelt von J.L. Hooker mit stets aufmerksam beiseite stehender Gitarre – if that ain’t right?! Auf der Kunstbrücke spielt es dann feinste deepe und soulfullest Housemucke. Während uns gegen Ende hin nochmal der DubTrip mit hallender Trompete, Regenbaum und diversen Flötenklängen wegfloaten läßt. Viel zu schnell erreichen wir Track 9, wo durchaus furztrocken bassmäßig abgefunkt wird und das Montana Sextett aus der Ferne grüßt. What you think about? Wir denken, daß es uns sehr gut gefallen hat und betätigen Repeat and again and again and again...
PS: Sehr freundlich erwähnen möchte ich an dieser Stelle noch die verwandte Leistung eines Schotten named Jason Robertson aka Aqua Bassino. Er hat auf seinen 11 Piecen den Jazz etwas herausgenommen und dafür noch mehr das luftig-lockere Pop-Haus reingepackt (natürlich nur echt auf f-com). Das war allerdings 2001 und sehr Schade, daß man auch von ihm seither nichts Neues mehr vernommen hat. Durchaus satter Einstand.
6 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 9. September 2000
Dem Altmeister des französischen House-Sounds ist mit "Tourist" erneut ein grosser Wurf gelungen. Wer St. Germain kennt, weiss das er beim Kauf kein extrem abtanzbares House-Album erwarten darf. Vielmehr sind seine Songs ausgezeichnet dafür Akzente in eigenwilligen kleinen Clubs und -bars zusetzen oder ganz einfach für eine relaxte Atmosphäre im heimischen Wohnzimmer zu sorgen. Seine Songs sind minimalistisch geschrieben, z.B. "Sure Thing" mit seinem brillanten John Lee Hooker- Sample (übrigens einer meiner persönlichen Perlen auf diesem Album). Hier kommen dann auch spontan Assoziationen auf zu einer älteren Kultscheibe von St. Germain - dem Alabama Blues !)
St. Germain bewegt sich auch mit diesem Album abseits des Mainstreams und das ist gut so. Auch die Songs dieses Albums werden nicht inflationieren, vielleicht auch gerade wegen ihrer geringen bpm (beats per minute).
St. Germain ist einer der wenigen am europäischen Szenehimmel, dem es gelingt House-Music mit Jazz- und Blueselementen weiterzuentwickeln, einen neuen Sound zu schaffen.
Wer Affinität zu Acid Jazz besitzt und die France-House-Akteure DIMITRI, KOJAK, ALEX GOPHER, BOB SINCLAIR oder ETIENNE DE CRECY zu seinen Liebsten zählt kommt um diese Platte nicht herum!
24 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 18. Juli 2008
Im Prinzip kann ich mich meinen Vorrednern nur anschließen. Dieses Album ist wirklich von Anfang bis Ende meisterlich.
Es ist eins dieser fesselnden Alben die man in heutiger Zeit nur noch alle paar Jahre findet und man es mit einem zufriedenen grinsen in sich aufsaugt. Ganz nach dem Motto - "Jetzt geb ich meinem Körper mal ne Stunde Urlaub". Was man dabei macht ist eigentlich fast egal...man relaxt ganz automatisch...
Abschließend bleibt zu sagen: wer dieses Album nicht kennt sollte es sich schleunigst zulegen andernfalls bleibt an dieser Stelle für immer und ewig eine Lücke...
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