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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
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am 10. Januar 2012
"Thrak" war ein würdiges Neunziger- Comeback für King Crimson, welches aber deutlich aufzeigte, es werde schwer zu toppen sein. Also fraktalisierte Bandleader Robert Fripp das Doppeltrio in verschiedene ProjeKcts, welche experimentell jammen durften, um neue Klangmöglichkeiten auszuloten. Am Ende war ein Musikerquartett übrig, welches den Nachfolger "ConstruKction of Light" einspielte. Auf dem Programm standen weitgehend polyrhythmische Songkonstruktionen, bei welchen sich die unterschiedlichen Riffs und Läufe der Einzelmusiker nach mathematisch abgezählten Taktlängen wieder wie zufällig zu überschneiden hatten. Die Gitarren von Fripp und Belew spielen weitestgehend Ton für Ton abwechselnd, selbst in halsbrecherisch schnellen Arpeggios. Im Studio war jedes Bandmitglied technisch aufs Äußerste gefordert.

Leider ist das fertige Album gemäß dem Titel kein strahlend helles Lichtkonstrukt geworden, sondern über die Gesamtlaufzeit ziemlich anstrengend, für viele beinahe unanhörbar. Hatte "Thrak" neben solcherart mathematischem Gehacke noch harmonisch- eingängige Parts wie "Dinosaur" oder "People", fehlen diese Passagen auf dem neuen Album fast vollständig. Der psychedelische Opener "ProzaKc Blues", welcher augen- und ohrenzwinkernd "Elephant Talk" zitiert, und "Oyster Soup" sind noch die nachvollziehbarsten Stücke - und auch diese sind nicht beim ersten Dutzend Durchläufe erschließbar. Erschwerend kommt hinzu, dass der Mastersound nicht transparent genug ist, um alle Feinheiten offen zu legen; zeitweise klingt es gerade in den Tiefmitten etwas verwischt.

Ich kann verstehen, dass gewisse Avantgarde- und Freejazz- Freaks auf das Endprodukt abfahren, aber ich find's sehr anstrengend, geradezu überkomplex. Handwerklich Spitzenklasse, aber im Gesamten zu schräg für meine armen Ohren. Gelegentlich leg ich's mir auf und find's hochfaszinierend, aber zu meinen KC- Lieblingsalben wird's wohl nie gehören. Ich geb vier Punkte.
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am 8. März 2001
Was soll man als langjähriger Musiker und Crimhead zu dieser Veröffentlichung noch sagen? Wie immer war ich sehr überrascht von der Entwicklung dieser sicherlich einmaligen Band (gnadenlos genial - leider auch ohne den geliebten Tony Levin und Mr. Bruford) - angefangen bei dem doch etwas verwirrenden Opener (Prozakc Blues), welcher mich anfangs etwas irritierte, zur Zeit aber immer noch eines meiner Lieblingsstücke auf der CD ist. Das gesamte Material (lauter kleine unfassbare interstellare Kleinode) fegt jeden kommerziellen, die Ohren verkleisternden musikalischen Einheitsbrei hinweg und zeigt dieser bereits vollkommen überkommerzialsierten Welt, dass es außer irgendwelchen Popbelanglosigkeiten noch Leben gibt auf dem Planeten Erde!!! Manch einer mag die Entwicklung der Band nicht mehr nachvollziehen wollen, denn "Grand-Fan" altert tatsächlich schneller als "Meister Fribbl" selbst. Für mich ist TCOL mit RED,Thrak und Discipline, das alles überragende Meisterwerk einer scheinbar nie zu Ende gehenden Progression in Sachen musikalischer Entwicklung und immer noch ein starker Impulsgeber. Wobei ich mir sicher bin, dass Herr Fripp es schaffen wird, auch dieses vor Kraft nur so strotzende Werk zu toppen. Dann vieleicht wieder in der Doppel-Trio Formation, mit den anfangs erwähnten Herren.

PS. Der Top kam bereits mit "The Power to Believe" - der zumindest in soundtechnischen Belangen vollzogenen Weiterentwicklung zu TCOL. Auch dieses Album pustet ordentlich den Schmalz von den Gehirnwindungen.
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am 14. Mai 2000
Robert Fripp präsentiert auf "the construKction of light" eine weitere KC-Besetzung, zum ersten Mal seit 20 Jahren ohne Tony Levin und auch ohne Bill Bruford. Das Resultat lässt sich mit gutem Willen als Forschungsergebnis aus der Arbeit der vier "ProjeKcts" sehen: "Prog-Rock" wie er heutzutage klingen muss. Inklusive dem Gänsehautfaktor von Belews Gesang. Tolle Melodien! Leider fehlt TCOL die Frische, die den Reiz von "Thrak" ausmachte: man merkt deutlich, dass die Herren Fripp und Belew in die Jahre kommen und den kreativen Stillstand manchmal nur mit Mühe umgehen. Zu viele Elemente der 7 neuen Tracks hat man schon in den 70ern und 80ern gehört, einiges scheint lediglich wie zum dritten oder vierten Mal aufgewärmt. Nicht schlecht zwar und auch mit einigen Überraschungsmomenten und kleinen Effektspielereien, doch gefallen mir persönlich, vor allem aufgrund ihrer Atmosphäre, die grob skizzierten Veröffentlichungen der vier ProjeKcts wesentlich besser. Etwas gewöhnungsbedürftig ist auch die zwar meisterhaft transparente Produktion, die auch kleinste spielerische Details auflöst, jedoch oft ziemlich steril anmutet. TCOL wird sicherlich kein Megaseller (und ist als solcher auch garantiert nicht konzipiert), ist jedoch eine solide und vor allem kurzweilige KC-Veröffentlichung. Etwas weniger Selbstgefälligkeit stünde Mr. Fripp allerdings nicht schlecht zu Gesicht, will er dieses Unternehmen nicht letztlich doch zum Fossil erstarren lassen.
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am 29. Mai 2000
Ist King Crimson am Ende? Sind dem KC-Mastermind die Melodien ausgegangen? Ist das neue Album Produkt von Resignation und Verzweiflung oder suchender Abstieg in die tiefsten Seelenabgründe? Nun, Robert Fripp ist ein Genie. Er arbeitet an der Nahtstelle zwischen Chaos und Ordnung. Das Phänomen "Sehnsucht" treibt ihn an. Aufbruch zur Erlösung aus dem irdischen Jammertal. Selten einmal wurde uns King-Crimson-Jüngern die Heilsbotschaft eindringlicher, qualvoller und scheinbar gnadenloser vorgetragen als im neusten Werk "The ConstruKCtion of Light": per aspera ad astra. Durch Dunkelheit zum Licht. Wie gelingt diesem Robert Fripp, lange Jahre Chef der esoterischen J.G. Bennett-Society in Amerika, der Spagat zwischen desolater Wirklichkeit und clandestiner Ahnung von Nirvana? So disparat sein neuestes Opus wirkt, so konsequent lebt er seine Vision vom multipersonalen Musizieren, von der Ausgrenzung des Egos. Das basisdemokratische Bandkonzept birgt indes auch die Gefahr der Zer-Streuung von Genialität. Noch nie wirkte eine KC-Scheibe so düster und agressiv. Es gibt keinen Flötenspieler mehr am Hof des Königs. Wo Adrian Belew auf "Thrak" das Dunkel noch mit wunderschönen Beat-Songs aufhellen durfte, stößt uns "The Construkction of Light" zurück in den Zustand der Licht-Werdung. Manchmal ("Into the Frying Pan") denkt man an Alice in Chains. Und diese Erkenntis, gefangen in Ketten und auf anderen Ebenen zu leben, wirkt auf der neuesten KC-Scheibe so akut wie beim ersten Opener "21st Century Schizoid Man" vor 31 Jahren. Erstaunlich, wie sehr wir Mitteleuropäer im MINDFUCK befangen sind. Schon Roger Waters nannte uns "prisoners". Wie lange wir wohl im Kreis gehen...? Immerhin: manche Gitarrensounds und Computer-manipulierten Frippertronics sind visionäre Verweise auf ein Anderland. Aber insgesamt hat die brachiale hypnotische Motorik von "FraCKtured" nichts Lichtvolles, schildert eher die Mühsal, zum Licht zu kommen. Da wünscht man sich schon mal eine erlösende Melodie oder eine andere, reichere Instrumentierung - ohne in Nostalgie zu verfallen. - Aber das Wichtigste ist: King Crimson lebt!
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am 17. August 2000
Ich las in den Rezessionen die Platte sei zu agressiv , zu düster. Ich möchte hier keine Charakterisierung des Stils anführen, denn genau das war bei KC noch nie möglich. Diese Platte ist wieder einmal ein Beweis der Großartigkeit von KC. 1970 schockierte KC mit "In The Wake Of Poseidon" das "In the Court ..." Ohr durch eine Friedensplatte (Vietnam usw.). Viele wünschten sich eine agressivere Platte a la "Court...". Jetzt im nachhinein betrachtet war dieser Wechsel einfach genial und wichtig. Ich denke dass wir in einigen Jahren genauso über diese Platte denken werden ! Außerdem war durch die Projekte im Vorjahr der Weg für ganz neue klangliche Dimensionen geschaffen (E-Drums usw.). KC singt im 21Jhd. eben nicht mehr über die Monotonie von Städten sondern über Krebs. Wie damals singen sie heute eben über Probleme die sie belästigen. Wir dürfen nicht vergessen dass wir es mit alten Menschen zu tun haben. Das soll nicht heißen, dass die Musik nicht mehr
energiegeladen ist, ganz im Gegenteil ! Ein so kraftvolles Schlagzeug, die Perfektionierung der Gitarre (R.F. spielt nicht nur virtuos, er spielt quasi mit Lichtgeschwindigkeit)und ein wunderschöner unterlegender Solo Bass haben mich von dieser KC Platte wieder einmal überzeugt. KC hatte schon immer 5 Prinzipien, doch diese Platte sowie die Projekte sind für mich Inbegriff einer dieser Punkte geworden : Innovation ! ChR
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am 11. September 2000
Seit über 30 Jahren gibt es King Crimson, und wie jede ihrer Veröffentlicheungen ist auch das aktuelle Album wieder ein Sahnestückchen für den eingefleischten "Crimhead". Aber Achtung: dies ist keine leichte Kost und verlangt dem Hörer einiges ab. Aber genau das ist es, was KC immer getan hat: immer volles Risiko fahren. Wahrscheinlich ist die Band deshalb nicht gerade ein solcher Abräumer geworden, aber wer höchste Qualität schätzt, liegt hier richtig. Die Alben der Band aus den 70gern sind selbst heute noch innovativer als das meiste, was heute sonst so veröffentlicht wird, und ich bin sicher, dass die neueren Veröffentlicheungen in 30 Jahren ebenso ihren Platz haben werden. Übrigens: wer Gelegenheit hat, die Band live zu sehen, sollte nicht nachdenken, sondern zugreifen.
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am 13. Mai 2000
Wer King Crimson kennt und diese Platte als Blind Date hört erkennt die Gruppe wieder. Fripps Stil ist es letztendlich, der King Crimson unverwechselbar macht und dabei Markenzeichen und Hemmschuh zugleich ist: Sie können aus ihrer nun doch schon recht alten Haut nicht raus und wahrscheinlich ist das auch gar nicht beabsichtigt. Zum anderen: Genau diese Art hebt die Musik wohltuend vom derzeitigen Pop-Latino-Einheitsbrei ab und hat schon immer den Reiz in ihrem Anderssein gehabt. Bleibt zu hoffen, daß die Band auf ihrer anstehenden Tour eine für den Konzertbesucher attraktive Mischung aus ihrer neuen Produktion und ihren legendären Klassikern offeriert. Herr Fripp könnte sichs leisten: An seinem streitbaren Intellekt zweifelt wohl ohnehin niemand.
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am 13. Mai 2000
Ich habe mir diese CD gekauft, ohne sie mir anzuhören... ich bin zufrieden... ich kenne sonst keine andere Band, die im Stande ist, SOETWAS zu produzieren... manchmal sehr anstrengend, da sehr komplex, aber im grossen und ganzen: EINFACH GEIL!!!
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am 16. Februar 2006
Der Weggang von Bruford und Levin machte mich damals sehr traurig. Sind es doch hoch-talentierte Weggefährten, die stets fruchtbare Beiträge zu Crimsos Musik beizusteuern wussten. Auf dem Vorgängeralbum "Thrak" zeigte sich dies in dem dynamischen Spannungsverhältnis innerhalb der Percussionsektion Bruford - Mastelotto und der Basssektion Levin - Gunn.
"Thrak" dürfte eine Art Übergang zu den "Neo-Crimsos" darstellen. Dies zeigte sich vor allem in der breiten stilistischen Heterogenität jenen Albums.
Nun denn, hier kommt nun KC auf das Quartett verschlankt daher, die neue Rythmussektion Gunn - Mastelotto hat sich sehr gut weiterentwickelt und siehe da - man nähert sich deutlich einem neuen musikalischen Crimso-Gewand an. Die härteren Mommente von Thrak wurden aufgegriffen und das Ganze bewegt sich nun verstärkt in diese Richtung. Garniert wird es mit atmosphärischem Fingerpicking von Belew und Fripp. Bestes Beispiel dürfte das zweiteilige "The ConstruKction of Light" sein, welches ich hier für quasi prototypisch bezeichnen würde.

Aber auch an 'Songs' trauen sich die Herren heran, auch wenn sehr verfremdet, schräg, brachial, rythmisch vielschichtig und mit einem Augenzwinkern - in Crimso-Manier eben: Hier wären "ProzaKc Blues" und "Into the Frying Pan" zu nennen.
Auch Ideen aus den 70er-Crimsos werden aufgegriffen und weitergetrieben: "Larks' Tongues in Aspic - Part IV".
Es war wohl so gewollt aber ich würde es als ein klaines Manko dieses Albums ansehen: Die Produktion macht es recht finster und kalt aber dies passt auch zur Musik. Produktiontechnisch würde ich aber "Thrak" vorziehen, welches einfach ein Stück wärmer und edler daherkommt.
Ein zweites kleines Manko wäre, dass dieses Album weniger Abwechslung bzw. Gegensätze bietet, als der Vorgänger. Das bedeutet einfach, dass man sich eingehender damit befassen muss, um die feineren Variationen wahr zunehmen. Dann aber macht es richtig Spaß!
Fazit: Crimso entwickelt sich weiter, bleibt sich dabei aber treu = Höchstnote + Kaufpflicht !
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am 17. Januar 2006
TCOL ist das Album, das als erstes nach der "ProjeKct"-Phase, der Improvisations-Phase von King Crimson herauskam. Nachdem sich das Doppel-Trio aus den Neunzigern im Rahmen der FraKctalisierung aufgelöst hatte, ist hier noch das Quartett aus Fripp, Belew, Gunn, Mastelotto übrig. Levin schied zeitweilig aus, Bruford endgültig.
Wer erwartet hatte, das neue Album würde klingen wie die ProjeKcts aus den drei Jahren zuvor - die die neue Musik entdecken sollten -, wurde enttäuscht und erst belohnt beim Bonus-Stück Heaven And Earth: Instrumentale Musik, wilde Effekte, Solieren, Soundscapes. Die Begleit-CD dazu ist HEAVEN AND EARTH von ProjeKct X. Die eigentlichen Stücke des Albums sind allesamt deutlich auskomponiert.
Die meisten davon sind Songs - Belew singt. Es sind viele musikalische Zitate besonders der 80er-Discipline-Phase enthalten, und eine Wiederauflage der "Fracture"- und Lark's Tongues"-Themen aus den Siebzigern.
Doch klingt TCOL unausgegoren - musikalisch wie klangtechnisch. Mastelottos V-Drums klingen noch kraftlos, die Gitarren kühl, die Warr Guitar ohne "Pfund". Belews Texte sind schon besser gewesen, Fripps Ideen sind anderswo kraftvoller; ein deutlich bemühtes, vielleicht einseitiges, zu verkopftes Album.
Dieses Album klingt vom Sound her wie ein Demo. Drei Jahre später, also 2003, erschien dann die Platte, die TCOL qualitativ noch nicht war, nämlich THE POWER TO BELIEVE. Und da war dieses Quartett dann angekommen: soundtechnisch, musikalisch, kompositorisch.
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