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am 16. Oktober 2015
Dieses Album macht seinem Titel alle Ehre. "Brave New World" ist der Einstieg für die immer progressiver aufgebauten Alben, die danach folgten. Zwar bleibt für mich "A Matter of Life and Death" bisher das absolute Top- Album seit dem Wiedereinstieg von Bruce Dickinson und Adrian Smith, doch "Brave New World" ist diesem doch dicht auf den Fersen. Mit "The Wickerman" haut das Album von Anfang an gleich richtig rein. Auch Songs, wie "The Mercenary", "The Fallen Angel" und "Blood Brothers" sind absolute Highlights, bleiben im Kopf hängen und können rauf und runter gespielt werden, ohne langweilig zu werden. Meine Lieblingssongs sind dennoch das Titellied, "Ghost of the Navigator", " The Nomad", "Out of the Silent Planet" und "The Thin Line between Love and Hate".

Nach der Durststrecke in den 90er Jahren überzeugen Maiden wieder mit schöner Härte, tollen Melodien und geiler Gitarrenarbeit.
Natürlich muss dabei auch erwähnt werden, was für ein genialer Sänger Bruce Dickinson ist, wenn er auch in den Alben "A Matter of Life and Death" und "The Book of Souls" mehr von seinem Talent unter Beweis stellt.
Zwar beginnt mit "Brave New World" die Ära in der Eddie auf den Covern etwas einbüßen muss, dennoch ist das Cover von "Brave New World" ein echter Hingucker: Eddies Fratze, die aus den Wolken hervorkommt und sich über das futuristische London erstreckt, nimmt einem kurz den Atem.
Kurzum: "Brave New World" ist ein knackiges, gutes Metalalbum geworden, dass das Millenium würdig eröffnet. The Beast is Back!
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am 21. Oktober 2013
Pünktlich zur Jahrtausendwende erschien Iron Maiden's großartiges Comeback unter dem Titel "Brave New World", das den Stil der Nachfolgescheiben schon vorwegnahm, und den Weg für "Dance of Death" bereits zu ebnen wusste. Im Endeffekt ähnelt "BNW" den nachfolgenden Werken am ehesten. Eingespielt von Bruce Dickinson (Vocals), Adrian Smith (Guitar), Janick Gers (Guitar), Dave Murray (Guitar), Steve Harris (Bass) und Nicko McBrain (Drums).

In den Neunzigern hatten Iron Maiden Gesangs-Gott Blaze Bailey verpflichten können, und nahmen mit ihm zwei kontrovers diskutierte Alben auf, die teilweise ganz gut waren. Von der alten Power war allerdings nur noch wenig übrig geblieben, und die Stücke klangen aufgrund ihres angestaubten Neunziger-Sounds ziemlich angestaubt. Also beschloss man Bruce Dickinson und am besten auch gleich Adrian Smith zurückzuholen, so dass die Band schlussendlich wieder ihre alten Songwriter-Fertigkeiten zurückerlangte, und das Material melodisch und hymnenhaft ausgefallen war. Auf der ersten Seite besticht hier vor allem gleich zu Beginn "The Wicker Man", das auch als Single ausgekoppelt wurde. Die als Triple funktionierende Gitarren-Artillerie - Smith/Gers/Murray - zeigten mit einem tollen Riff wo es lang geht, ehe sich zuerst Nicko McBrain, Steve Harris und Bruce Dickinson anschließen, und das Stück furios beendet wird. Geniales, leider heutzutage unterbewerter Klassiker der Gruppe, der viel zu selten gespielt wird/wurde. Weiter geht es mit "Ghost of the Navigator", einem "nur" guten Song der die Melodik toll zur Geltung bringt, bis sich nach sieben Minuten der Titeltrack anschließt. Gutes Stück, bei dem Smith, Gers und Murray sich an den Gitarren richtig austoben können. Ein weiterer guter Song. Das Werk wird mit "Blood Brothers" fortgesetzt. Richtig stark; melodisch, rockig - hier wirkt alles sehr stimmig, harmonisch und - dank des Sounds - auch transparent und raumgreifend. "The Mercerany" dann ist eher wieder durchschnittlich, aber beileibe kein schlechterer Song. Er wirkt aber zwischen den ersten überzeugenden Stücken weniger überzeugend, und ist mit knapp fünf Minuten eher kurz ausgefallen. Doch dann geht man mit "Dream of Mirrors" wieder aufs Ganze. Toller Gesang, rockige Gitarren, kantiges Schlagzeug und malerische Unterstützung von Bandboss Steve Harris am Bass. Man zeigt hier wieder, wie Rock-Legenden das machen. Dann folgt "The Fallen Angel", das meines Erachtens vielleicht etwas zu kurz geraten ist. Dennoch ein gutes Stück der Platte, das in "The Nomad" überleitet. Erneut geht man auf's Ganze und kommt auch zum Ziel. Die akustische Nähe ist hier aber ebenfalls vorhanden, wie auch beim folgenden unterbewerteten, aber genialen "Out of the Silent Planet" und "The Thin Line Between Love and Hate", die beide klasse sind, aber zu sehr heruntergehandelt werden. Meines Erachtens hätten diese beiden das Potenzial zu Klassikern gehabt.

Ingesamt beweist man also, wozu man im Stande gewesen war. Einige Songs wurden - natürlich - zu Klassikern, und das auch völlig zu recht.
Zum Remaster kann man eigentlich nur sagen, dass die Transparenz und die zugenommene Dynamik des Sound dem Klangbild alles andere als geschadet hat. Eine Neuanschaffung ist für Besitzer der originalen Platte aber nicht unbedingt notwendig, und ein großer Unterschied ist hier ohnehin nur geringfügig wahrzunehmen.

Fazit: Großes Comeback von Maiden. 5 Sterne!

Fazit: Unbestrittener, unterbewerter Klassiker. 5 Sterne!
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Es soll ja Meckerköppe geben, die behaupten, dass alles, was Iron Maiden ab den 90ern aufgenommen haben, schlecht sei. Ich würde eher sagen, dass die 90er das schwächste Jahrzehnt für Maiden war, denn "No Prayer For The Dying" und "Fear Of The Dark" sind nicht gerade Glanzlichter in der Diskographie der Briten. Die beiden Alben mit Blaze Bayley, "The X Factor" und "Virtual XI" sind zwar teilweise gar nicht schlecht (besonders "The X Factor" halte ich nach wie vor für ein starkes Album), wurden aber aufgrund der Stimme Bayleys nicht unbedingt wohlwollend aufgenommen.
Zur Jahrtausendwende brachte die Band dann aber einen echten Kracher heraus, und zwar gemeinsam mit dem zurückgekehrten Sänger Bruce Dickinson und dem Gitarristen Adrian Smith. Ganz ehrlich, das hatte ich Maiden damals nicht mehr zugetraut. Der nach vorne gehende Opener "The Wicker Man" ist sogar einer der besten Songs, den die Truppe je aufgenommen hat. Darauf folgt ein superbes Lied auf das nächste. Lediglich "The Nomad" und "The Thin Line Between Love And Hate" sind meiner Meinung nach eher mittelmäßig, ansonsten regiert hier nur allerhöchstes Niveau. Egal, ob der Nackenbrecher "The Fallen Angel" oder das epische "Blood Brothers", hier stimmt wirklich alles. Ob das Titelstück "Brave New World" inhaltlich etwas mit dem gleichnamigen Roman von Aldous Huxley zu tun hat, kann ich nicht genau sagen, dafür ist der Songtext ein wenig zu kryptisch. Das (ebenfalls großartige) Cover-Artwork könnte aber durchaus darauf hindeuten. Egal, hier geht es in erster Linie um die Musik, und die stimmt einfach. Bis dato ist dies die letzte Großtat von Iron Maiden. Die nachfolgenden Alben waren zwar ganz gut, konnten aber nicht mehr an "Brave New World" herankommen.
Anfangs genannte Meckerköppe könnten bemängeln, dass es an kurz-knackigen Songs wie "The Trooper", "RunTo The Hills" oder "Aces High" mangelt. Das wäre aber völliger Blödsinn, da Maiden schon ab den frühen 80ern überlange Songs geschrieben haben. Und wer meint, "The Wicker Man" und "The Fallen Angel" kämen nicht schnell auf den Punkt, dem ist eh nicht mehr zu helfen. Für mich ist "Brave New World" eines der drei besten Maiden-Alben überhaupt. Punkt.
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am 20. Januar 2013
1998 waren IRON MAIDEN am Ende: kein vernünftiger Sänger, keine vernünftigen Songs und vermutliche keine Ahnung, wie es weiter geht. Als sich dann die Gerüchte verdichteten, dass Bruce Dickinson tatsächlich zurück kommt und auch der andere verlorene Sohn Adrian Smith zurück findet, schwankte meine Gemütslage zwischen Begeisterung und Skepsis. Zu lange schon hatten MAIDEN kein großartiges Album mehr abgeliefert und auch die letzten beiden Alben mit Dickinson am Mikro waren alles andere als Meilensteine gewesen.

Im Jahr 2000 war es dann tatsächlich soweit und ich hatte richtig Bammel, mir das Album das erste Mal anzuhören. Aber nach dem ersten Durchlauf war meine Skepsis verflogen und ich war nur noch begeistert. Endlich ENDLICH! nach all den Jahren gab wieder ein MAIDEN-Album, das man sich vom Anfang bis zum Ende mit Wonne anhören und das mit den alten Scheiben mithalten konnte. Damit hatte ich wirklich schon fast nicht mehr gerechnet.

Zum Glück machten MAIDEN damals nicht den Fehler, die ganz alten Zeiten mit unpassender Pseudo-Härte wieder aufleben lassen zu wollen. Das wäre vielleicht ziemlich in die Hose gegangen, wie man sehr gut bei anderen Bands sehen kann, z.B. dem St. Anger Ausfall von METALLICA. BRAVE NEW WORLD ist eher die logische Weiterentwicklung von SEVENTH SON, denn es ist genau das Album, das nach SEVENTH SON hätte kommen müssen. Aber vermutlich waren MAIDEN damals einfach noch nicht so weit.

Die letzten Alben davor hatten meiner Meinung nach das Problem, dass es einen herausragenden Leuchtturm-Song gab, z.B. „Fear of the Dark“ oder „The Clansman“, daneben vielleicht noch ein oder zwei andere halbwegs brauchbare Songs und ansonsten einfach viel zu viel Füllmaterial. BRAVE NEW WORLD hingegen ist deutlich homogener, da alle Songs auf einem hohen Niveau angesiedelt sind und daher das Gefälle zwischen den einzelnen Liedern nicht so groß ausfällt. Man kann sich das Album in einem Rutsch anhören und hat sofort Bock, das gleich noch mal zu tun und genau das zeichnet ein Klassealbum aus.

Insgesamt sind die Songs deutlich vertrackter und abwechslungsreicher als früher und das macht das Album so interessant, da es in jedem Lied so viel zu entdecken gibt. Natürlich hat das Ganze nichts mehr mit „The Number of the Beast“ oder „Powerslave“ zu tun, aber was soll’s, das einzige was zählt sind die Songs und die sind einfach überragend. Und Bruce singt wie ein junger Gott, wie habe ich das vermisst! Man hört dem Album zu jeder Sekunde an, dass die Chemie wieder stimmte und die Jungs noch mal allen zeigen wollten, dass sie es noch drauf haben und man sie noch nicht abschreiben sollte.

Mit diesem Album hatten MAIDEN das Tal der Tränen hinter sich gelassen und eine gelungene Wiederauferstehung gefeiert. UP THE IRONS!
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am 19. August 2003
Nachdem IRON MAIDEN schon totgesagt wurde, zeigten sie es allen!
Die Jungs um Bruce Dickinson zeigen auf diesen Album, dass sie noch nicht zum Alteneisen gehören, sondern es noch richtig knallen lassen können. Mit den songs THE WICKERMAN, GHOST OF NAVIGATOR, BRAVE NEW WORLD und BLOOD BROTHERS ist ihnen ein Album gelungen, dass an die alten IRON MAIDEN Zeiten erinert!
Bruce, Dave, Adrian, Janick, Steve, Nicko macht weiter so!!!
Up the Irons
EDDIE rules
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Zu allererst möchte ich sagen, dass ich eigentlich ein "Neuankömmling" im IM-Terrain bin. Gegenwärtig besitze ich gerade mal 6 Studioalben und die letzterschienene Live-Bluaray "En Vivo!", die eine energiegeladene Live-Performance der nicht mehr ganz taufrischen, aber leidenschaftlich agierenden Metal-Legenden beeindruckend wiedergibt. Eingefleischte Fans mögen mir etwaige Ungenauigkeiten meiner "Analysen" und die Euphorie, die jemand in sich trägt, wenn man gerade etwas Begeisterndes für sich entdeckt hat, deshalb bitte gnädigst nachsehen...

Alte, eingessene Maiden-Fans stehen dieser "Wiedervereinigungsplatte" (Sänger Bruce Dickinson war nach mehrjähriger Abstinenz wieder zurückgekommen), die teilweise als "zu kommerziell" angesehen wird, durchaus mit gemischten Gefühlen gegenüber, dennoch glaube ich, dass "Brave New World" in mehrerlei Hinsicht einen besonderen Platz in der Maiden-Chronologie einnimmt.
Da ist zum einen diese spürbare Aufbruchsstimmung. Passend zum Titel fühlt sich die Platte - auch ohne großartige Vorkenntnisse bezügl. Vorgängerwerke etc. - wie ein Befreiungsschlag an. Die Produktion hat wirklich etwas Herzerfrischendes an sich und macht garantiert Lust und Laune auf mehr! Mir ist es jedenfalls so gegangen.
Zum anderen ist dieses Album voller großartiger Kompositionen, an denen sich auch Leute, die nicht ausschließlich Metal- und/oder Hardrock hören, erfreuen können. In gewisser Hinsicht tut der "Kommerz" (ein knackig-krachendes Rock-Feuerwerk ist die Platte dennoch) "Brave New World" also auch gut, wenn Sie verstehen was ich meine.
Ich denke ja (verglichen mit jenen Tracks, die halt auch ich kenne), dass Songs wie "The Wicker Man", "Brave New World" oder "Blood Brothers" mitunter zu den allerbesten gehören, die Iron Maiden je zu Tage gebracht haben. Ich halte es jedenfalls nicht für Zufall, dass eben diese Songs auch bei Live-Konzerten regelmäßig gespielt werden.
Nicht zuletzt finde ich auch die Gesamtheit der Scheibe, bezüglich Feinabstimmung, Sounddichte- und Wärme sowie Dynamik großartig. Zudem passt das sehr ansprechende Cover-Art hervorragend zum Thema der Scheibe!

Ich persönlich krame "Brave New World" jedenfalls derzeit sehr regelmäßig aus meinem CD-Regal hervor, um für Stimmung im Wohnzimmer zu sorgen.
Gleichzeitig halte ich diese Platte, neben dem Klassiker "The Number Of The Beast" (vielleicht die bekannteste und markanteste Platte der Band überhaupt) für ein nahezu optimales Eintstiegsprodukt für all diejenigen, die sich auch gerne mal mit Iron Maiden befassen wollen, aber sich nicht so recht für einen Tonträger entscheiden können.
Dass die älteren Maiden-Werke in gewisser Hinsicht freilich musikhistorisch vermutlich bedeutender waren, ist teils sicher auch dem Zeitpunkt der Veröffentlichung geschuldet. In den frühen Achtzigern gab's halt doch noch mehr Luft & Raum in der Metal-Szene als anno 2000, wo Iron Maiden bereits als feste Größe in jener Szene etabliert und angesehen waren. Dass eine wiedervereinigte "Dino-Band" (ist nicht böse gemeint) dann aber so ein knackiges Album von der Leine lässt, ist dann aber widerum als andere als selbstverständlich, würde ich meinen...

Kurzum: "Brave New World" ist meines Erachtens durchwegs ein "Klassiker", der die Qualitäten der britsichen Metal-Legenden eindrucksvoll unter Beweis stellt. Von bitterzart bishin zu staubtrocken hat die Scheibe für jeden etwas anzubieten, ohne sich jedoch (für meinen Geschmack halt) in irgendeiner unangenehmen Weise "anzubiedern".
"Brave New World" ist deshalb eine Scheibe, die sich begeisterte Musiksammler (auch wenn sie nicht unbedingt in der Metal-Szene zuhause sind) ebenso wenig entgehen lassen sollten, wie interessierte Neuankömmlinge (so wie auch ich einer war und immer noch bin) auf diesem Gebiet.

Fazit: Höchstbewertung. Prädikat(e): meisterhaft, dynamisch, leidenschaftlich - eigentlich ein Musthave-Musikalbum für jedermann!

Zugreifen, entdecken & erfreuen!

Ganz große Klasse - grandios!!
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am 25. Februar 2015
Brave New World so gut wie die Klassiker von Iron Maiden. Meine Lieblingstitel sind "Dream of Mirrors" und "Ghost of the Navigator". Alle anderen Titel sind auch sehr gut. Ein wirklich tolles Album
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am 10. Mai 2011
Es bahnte sich ja an, denn nachdem Iron Maiden mit Sänger Blaze Baily nicht mehr an die alten Erfolge anknüpfen konnten, obwohl eigentlich beide Alben nicht schlecht waren, und Bruce Dickinson mit Accident of Birth eine Hammer-Platte aus dem Ärmel schüttelte, war die Reunion fast schon so gut wie perfekt. Mit an Bord nimmt man dann gleich noch Adrian Smith, so dass nunmehr drei Gitarristen sich um die Leads streiten, was aber überhaupt nicht schlimm ist. Ich erinner mich noch gut daran wie ich damals die CD in den Player schob, und kurz darauf das erste Mal - Wicker Man - erklang. Iron Maiden anno 2000, das war ein neues Hörerlebnis für mich. Selten hat mich ein Album so überrascht, und vom Hocker gerissen, als diese CD. 10 starke Songs reihen sich aneinader, und bei jedem Song habe ich das gewisse AHA-Erlebnis. Maiden wird sogar ein bisschen prog-rockiger, was ich sehr positiv zur Kenntnis nahm. Heute gut 11 Jahre später kann ich sagen, dass Brave New World nach wie vor noch mein Lieblingsalben der Band ist, denn die eisernen Jungfrauen läuten mit diesem Album nicht nur eine neue und geschlossene Ära als Sextett ein, sondern auch ein musikaltische Richtungsänderung, die vor allem auf dem Album A Matter Of Life And Death zur Geltung kommt. Auf diesem Niveau könnt ihr weitermachen.
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am 12. August 2005
Endlich...so werden mit Sicherheit ende der 90ziger etliche Maiden Anhänger gedacht haben, als Maiden endlich den „Verlorenen Sohn" Dickinson zurückholte. Denn nach dem sperrigen und düsteren „X-Factor" und dem schwach Produzierten „Virtual XI" wurde es auch höchste Zeit das die Personalie Blaze Bayely ein Ende nimmt. Denn in der Zwischenzeit hatte Dickinson mit seiner Soloband(„Accident of Birth", „Chemical Wedding") Qualitativ die Maiden Albem deutlich geschlagen.
So kann man auch zu „Brave New World" angenehm kurz sagen, dass es eigentlich mit die beste Platte seit Jahren ist. Zwar nicht mehr ganz so duckvoll wie in den goldenen 80zigern, aber man entwickelt sich ja auch mit den Jahren. Und es müssen nicht immer beinharte Riffs und Doublebass sein, die ein Album groß machen sollen. In diesem Album baute Maiden viele Instrumentale und auch Orchestrale Parts ein. Gerade bei „Blood Brothers" wird der Mittelteil durch die Geigen richtig genial.
Wo wir gerade beim Punkt sind. So schön & genial auch die Passagen sind, manche Lieder sind mir aufgrund dieser Tatsache einfach zu lang. Was jetzt die Platte nicht schlecht machen soll, aber Gerade „The Nomad", „Dream of Mirrors" und „Thin Line between Love & Hate" sind für mich einfach zu lang. Warum diese Füller? Was soll's der Rest der Platte gefällt mir voll & ganz. Tracks wie „Wicker Man", „Brave New World" und vor allem „Out of the silent Planet" versöhnen die alten Maiden Jünger wieder voll & ganz.
Fazit: „Brave New World" gehört für mich mit zu den besten Maiden Platten. Die Scheibe bietet abwechslungsreiche und gute Songs, die leider nur das eine oder andere mal etwas zu lang ausfallen. Ansonsten aber ist die Cd eine uneingeschränkte Empfehlung und ein Muss für jede (Maiden) Sammlung!!!
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am 29. November 2001
Ich war nie ein ganz grosser Iron Maiden Fan, hab' die Gruppe aber immer geschätzt. Die 90er habe ich nicht mehr mitverfolgt. Was ich so gehört habe, hat mich kaum überzeugt. Das neue Album ist aber wirklich ein Meisterwerk, das ihren früheren Werken der 80er in nichts nachsteht. Musikalisch scheint es mir sogar anspruchsvoller und anspruchsvoller. Brave New World ist ein Werk, das man immer wieder hören kann, ohne dass es einem verleidet, am besten beim Autofahren.
Die beiden Single Auskoppelungen sind in meinen Augen die beiden schwächsten Songs des Albums. Der Refrain "Your time will come" bei "The Wicker Man" geht mir mit der Zeit ziemlich auf die Nerven, dasselbe beim Refrain von "Out Of The Silent Planet" (sehr schön und eingängig, aber mit der Zeit etwas langweilig). Der beste Song dürfte "Dream Of Mirrors" sein. Ausgezeichnet sind auch "The Thin Line...", "The Mercenenary", der Titelsong und "Fallen Angel". "The Nomad" is auch sehr gut, nur mir persönlich gefallen die orientalischen Anleihen nicht besonders, war zu Zeiten von "Kashmir" noch neu, ist mir langsam aber etwas zu abgedroschen. Interessant sind die Anleihen bei Thin Lizzy. Man vergleiche mal "Warriors" und "Emerald" von Thin Lizzy und "The Fallen Angel" und das Zwischenstück von "Out Of The Silent Planet". Iron Maiden hat trotzdem etwas sehr eigenständiges daraus gemacht. Ich verstehe auch, dass man den Heavy Metal nicht mehr neu erfinden kann, Iron Maiden haben mit ihrem neusten Werk aber sicherlich eine grosse Bereicherung gebracht. Für mich deckt das neue Album eine musikalische Richtung des Heavy Metal ab, die man sonst in dieser Qualität nirgends findet.
Das Album hat Qualitäten, die es zu einem der besten von Iron Maiden macht. Vergleiche mit ihren 80er Alben sind schwierig, weil es anders ist. Mir gefällt das neue Album weitaus besser als 7th Son und Somewhere in Time, was aber Geschmackssache ist. Piece Of Mind und Number of the Beast sind wohl besser und waren für die 80er Meisterwerke. Für das Jahr 2000 ist Brave New World vorzuziehen. Das neue Album ist modern, ohne dass dabei etwas von den Qualitäten Iron Maiden's verloren ginge. Man merkt, dass es unterdessen Bands wie Green Day, Nirvana und Offspring gibt bzw. gab.
Very Strong Buy!
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