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  • Birdy
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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
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4,7 von 5 Sternen
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am 11. Mai 2007
Faktisch geht es um den jungen Vietnam-Veteranen Al, der gebeten wird, einen Kumpel ("Birdy") aufzusuchen, der aufgrund eigenartiger Verhaltensweisen (er spricht nicht, hockt, legt den Kopf schief und starrt auf das vergitterte Fenster) für's erste in einer Nervenheilanstalt untergebracht wurde.

Aus dieser Anfangskonstellation entspinnt sich, auch in vielen Rückblenden über die "Vor-Vietnam"-Zeit der beiden jungen Männer, ein gut aufgebautes Drama, das den Zuschauer nach und nach fesselt. Es stellt sich heraus, dass es sich bei Birdy und Al um langjährige Jungendfreunde handelt, wobei Birdy stets der introvertiertere, ruhige (aber auch charakterstärkere) Part gewesen ist, während Al stärker in der Realität verwurzelt ist und über Birdy seine einfühlsame Seite kennenlernt. Es ist also eine typische Freundschaft zwischen einem Aussenseiter und einem "Normalen".

Birdys Passion sind die Vögel; in ihnen sieht er faszinierende Wesen und nimmt sie sich zum Vorbild. Das geht soweit, dass er ein Vogelkostüm trägt und ihre Sprache lernen möchte.

Beide gehen nach Vietnam. Beide kommen verwundet wieder. Bei Al sind es körperliche Wunden, bei Birdy seelische.

Mit der Zeit wird dem Zuschauer klar, warum sich Birdy so eigenartig verhält, mehr noch, man bekommt Verständnis dafür, dass er nackt auf dem Bett hockt und aus der dunklen Zelle auf das helle Fenster starrt. Noch etwas wird klar: Al braucht Birdy, und Birdy braucht Al. Das hat nichts Sexuelles an sich, sondern etwas Seelisches, und die meisterhafte Auslotung dieser Beziehung macht den Film so wunderschön einfühlsam. Unterstrichen wird das Ganze durch den Soundtrack von Peter Gabriel; dabei handelt es sich zwar meist um "aufgewärmte" Fragmente aus seinen Alben I - IV, aber sie passen hervorragend in die Thematik.

In den letzten Minuten des Films, in denen sich die Ereignisse überstürzen, ahnt man als Zuschauer das vermeintlich unvermeidliche Ende voraus, wird aber dann doch überrascht - hervorragend!

Kurzum - ein schöner Film über Freundschaft, über Freiheit, über Anderssein. Ein Film, bei dem auch einmal die eine oder andere Träne zerdrückt werden darf.
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am 4. Februar 2009
Vor etwa 20 Jahren habe ich den Film zum ersten Mal gesehen, und dann gestern wieder. 25 Jahre ist das Meisterwerk schon alt, man glaubt es kaum, so gegenwärtig und aktuell und wunderbar ist die Geschichte zweier Freunde, die sich während des Vietnamkrieges als Versehrte in einer psychiatrischen Klinik wieder finden, der eine - Al - mit einer schweren Gesichtsverletzung als Besucher, der andere - Birdy - völlig entrückt aus der realen Welt, als Insasse.

Al soll Birdy "zurück" holen, und in wundervollen Episoden und Rückblicken verfolgen wir ihr Kennenlernen, ihr Leben, ihre Abenteuer, der eine ein Stenz und der andere ein sensibler Junge der Vögel über alles liebt. Diese Liebe steht im Mittelpunkt des Films. Sie steigert sich immer mehr, und aus einer leichten Macke wird schon fast Besessenheit. Birdy möchte fliegen, möchte selbst ein Vogel sein. Immer ist er von Vögeln umgeben, zunächst von Tauben, dann von Kanarienvögeln. Der Umgang mit letzteren ist sehr intim und es geht soweit dass er sich in den Käfig legt um den Tieren näher zu sein, um ihren Flügelschlag ganz intensiv zu spüren. Im Wahnsinn des Krieges vollzieht er dann den letzten Schritt, im Bombenhagel, der einen ganzen Vogelschwarm im Urwald aufschrecken lässt, dreht er völlig durch und zieht sich zurück, landet als Versehrter in der Klinik und hockt wie ein Vogel in der Zelle. Nicht ansprechbar. Ohne Reaktionen. Den Blick starr durch das Gitterfenster hinaus gerichtet.

Die Annäherung von Al, sein Bemühen den Freund zurück zu holen, ist absolut wunderbar. Die Bilder ein Traum, die Schauspieler - Protagonisten wie Nebendarsteller - glänzend, der Soundtrack umwerfend...

Für mich ein absolutes Highlight.
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am 22. Juni 2016
Ein Antikriegsfilm, der fast ohne Kriegsszenen auskommt. Teils tragisch, teils (situations)komisch und ansonsten ein scheinbar normaler Rückblick auf die Jugendzeit und Freundschaft der beiden Hauptpersonen, die gegensätzlicher nicht sein könnten. Der eine ein eigenbrötlerischer Außenseiter, den der Krieg ins Army-Irrenhaus brachte, der andere ein lebensfroher Draufgänger, der im Krieg quasi sein Gesicht und seinen Frohsinn verlor. Vordergründig anscheinend ein normaler Erzählfilm, aber dann doch hintergründig mit diverser Symbolik, Psychoanalyse und einem fantastischer Soundtrack mit der Musik von Peter Gabriel. Schaut man den Film öfters an, so entdeckt man immer wieder neue Details und surreale Elemente.
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am 2. Januar 2016
Ich habe "Birdy" vor ca. 25 das erste mal gesehen. Das erste von vielen weiteren malen. Für mich ist das ein großartiger Film mit einem herausragenden Matthew Modine. Selbst Nicolas Cage, der in letzter Zeit für mich sein Schauspieltalent eher erfolgreich versteckt, überzeugt als Draufgänger, der später als Kriegsveteran versucht, seinen Freund in die Realität zurück zu holen.
Mich hat dieser Film beim ersten mal sehen umgehauen und bei jedem weiteren mal immer noch stark beeindruckt.
Ein Film über Freundschaft, Vertrauen, Erwachsenwerden und nicht zuletzt gegen Krieg.
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am 4. April 2010
leute die einen film erwarten in dem im irrenhaus gemeuchelt und gemordet wird, das cover dürfte für die teeniegeneration von heute eventuell derartiges versprechen, werden enttäuscht sein. der film hat weder gewalt im eigentlichen sinne zu bieten, noch das klassische irrenhausflair.
leute die den film bereits kennen oder offen für neues, unbekanntes sind oder aber den "etwas anderen film" bevorzugen, kommen hier voll auf ihre kosten.
was ich besonders gut finde, die musik von gabriel ist absolut konträr zu der zeit (60er jahre) in welcher der film spielt. es gibt wohl keinen oder nur wenige filme (diesen nun definitiv) der von den 60ern handelt und nicht die typischen hits des jahrzehnts beinhaltet. bei BIRDY ist es dank peter gabriel völlig anders, die musik erzählt DAS THEMA des filmes, bzw. den sinn oder die emotionen der charakteren und nicht ein "goldenes zeitalter", so toll es auch war. diese tatsache spricht für niveau, anspruch und qualität. peter gabriel könnte den film förmlich selber gemacht haben, so perfekt stimmt der sound zum film.
alan parker jedoch ist nicht geringer bekannt für seine "schrägen" inszenierungen (man erinnere sich an der stelle an "THE WALL") und man könnte sagen das diese symbiose von szenerie und musik absolut gelungen ist.
man muss allerdings einen nerv für tiefgang und weitsicht haben was den film betrifft.

die schauspieler sind überzeugend und ich bin mir fast sicher das nicolas cage hier in BIRDY seinen durchbruch geschafft hat, matthew modine denke ich nicht weniger obwohl man von ihm leider viel zu wenige gesehen hat, schade an der stelle.

fazit : was man nicht essen mag, soll man garnicht erst kochen.
von mir jedenfalls 5 sterne, 100 gibt es leider nicht zu vergeben.
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am 14. August 2014
Ein absolut überzeugender, mittlerweile schon 30 Jahre alter Film, mit sehr guten Schauspielern, einer sehr bewegenden und authentischen Geschichte, wunderbarer Filmmusik und schönen Bildern. Wer authentische Geschichten oder Dramen mag, oder ein Fan von Nicolas Cage (echter Name: Nicholas Kim Coppola) ist, muss diesen Film anschauen.
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am 8. April 2006
Habe den Film gestern zufällig im TV eingeschaltet und werde ihn mir sofort auf DVD zulegen wie es ein jeder Mensch, der Interesse an intelligentem, bewegendem und spannendem Kino hat, tun sollte. Mit dem Verlangen nach Freiheit beschäftigt sich "Birdy" auf ganz besondere Weise... Diesen Film MUSS man gesehen haben!
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am 18. August 2009
Von der wunderbaren Filmmusik von Peter Gabriel ist und bleibt dieser Film ein wunderbarer Klassiker. Matthew Modine und Nicolas Cage in ihren jungen Jahren in dieser ergreifenden Geschichte um einen "andersartigen" Jungen zu sehen ist einfach ein "must".
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am 4. April 2010
leute die einen film erwarten in dem im irrenhaus gemeuchelt und gemordet wird, das cover dürfte für die teeniegeneration von heute eventuell derartiges versprechen, werden enttäuscht sein. der film hat weder gewalt im eigentlichen sinne zu bieten, noch das klassische irrenhausflair.
leute die den film bereits kennen oder offen für neues, unbekanntes sind oder aber den "etwas anderen film" bevorzugen, kommen hier voll auf ihre kosten.
was ich besonders gut finde, die musik von gabriel ist absolut konträr zu der zeit (60er jahre) in welcher der film spielt. es gibt wohl keinen oder nur wenige filme (diesen nun definitiv) der von den 60ern handelt und nicht die typischen hits des jahrzehnts beinhaltet. bei BIRDY ist es dank peter gabriel völlig anders, die musik erzählt DAS THEMA des filmes, bzw. den sinn oder die emotionen der charakteren und nicht ein "goldenes zeitalter", so toll es auch war. diese tatsache spricht für niveau, anspruch und qualität. peter gabriel könnte den film förmlich selber gemacht haben, so perfekt stimmt der sound zum film.
alan parker jedoch ist nicht geringer bekannt für seine "schrägen" inszenierungen (man erinnere sich an der stelle an "THE WALL") und man könnte sagen das diese symbiose von szenerie und musik absolut gelungen ist.
man muss allerdings einen nerv für tiefgang und weitsicht haben was den film betrifft.

die schauspieler sind überzeugend und ich bin mir fast sicher das nicolas cage hier in BIRDY seinen durchbruch geschafft hat, matthew modine denke ich nicht weniger obwohl man von ihm leider viel zu wenige gesehen hat, schade an der stelle.

fazit : was man nicht essen mag, soll man garnicht erst kochen.
von mir jedenfalls 5 sterne, 100 gibt es leider nicht zu vergeben.
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am 13. März 2009
Diesen Film habe ich 1986 im Kino gesehen, aber mehr(das muss ich eingestehen)..weil ich Peter Gabriel Fan bin und das seit dieser Zeit! Aus seiner Feder stammt die Filmmusik. Sehr tief und bewegend nicht im Vordergrund und doch untermalt sie diese Tragik der beiden Hauptdarsteller! Der Film ist nichts für Aktion- Fans! Er lebt von den Erinnerungen des Soldaten Al(Niclas Cage..wo er noch sooo jung war!:-)!)..wo er den etwas in sich gekehrten Birdy kennenlernt und sie Freunde werden.Es geht um den verzweifelten Kampf die Seele eines Freundes zu retten und zu verstehen und doch erkennen zu müssen, das jeder auf seine Art was besonderes ist!
Einfach klasse der Film!!
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