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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
11
Cookie's Fortune - Aufruhr in Holly Springs
Format: DVD|Ändern
Preis:25,00 €+ 3,00 € Versandkosten


am 31. Juli 2017
Story (5)
Robert Altman ist mit diesem kleinen Low-Budget-Film eine unglaublich gute Gesellschaftssatire gelungen.
Dabei wirkt der Film jederzeit sehr liebevoll und menschlich. Den Figuren wird viel Zeit zur Entwicklung gegeben. Erreicht wird das vor allem durch Altmans Drehstil, der von langen Einstellungen und sehr wenig Schnitten geprägt ist. Dadurch entsteht eine viel tiefere Beziehung des Zuschauers zu den einzelnen Figuren. Glenn Close spielt die bigotte und geldgierige Camille sehr eindrücklich und wird nur noch durch Julianne Moore übertrumpft, die die etwas debil und zurückgebliebene Cora wunderbar verkörpert.

Es ist eine kriminalistische Gesellschaftskomödie, bei der der Zuschauer von Beginn an weiss, was geschehen ist. Umso erstaunlicher, dass keine Sekunde Langeweile aufkommt! Das Drehbuch ist voll mit liebenswerten Einfällen und originellen Verläufen. Und natürlich wird auch zum Schluss die Bösewichtin der gerechten Strafe zugeführt. Auch wenn das beinahe nebensächlich erscheint – spannend, amüsant und gleichzeitig erschütternd ist der Weg dahin…

Robert Altman sagt von sich selbst, dass er nur noch solche Low-Budget-Filme drehen könne, da er sich nicht mit „Special-Effects“ auskenne und deshalb für Hollywood unbrauchbar sei… – zum Glück für uns Zuschauer, kann man da nur anfügen!

Bild (3)
Das Bildseitenverhältnis liegt in 1.85:1 (13:7 – US und UK WideScreen Kino-Format - ursprünglich von Universal 1953 eingeführt) vor.
Die gute Nachricht vorweg: Die Bildqualität hat sich im Vergleich zur DVD-Ausgabe beachtlich gesteigert. Vor allem bei Close-Ups ist dies deutlich zu sehen. Grundsätzlich haben wir es hier aber mit einer eher mässigen HD-Umsetzung zu tun. Der Schärfegrad ist nur leicht über DVD-Niveau. Die Farben wirken etwas verwaschen und blass. Der Schwarzwert ist ok, kann aber auch keine Referenzwerte erreichen. In dunklen Szenen werden zuweilen Bildinhalte verschluckt.
Dennoch würde ich von einer bildtechnisch befriedigenden Umsetzung sprechen.

Ton (4)
Das Tonformat liegt in DTS-HD Master 5.1 vor.
Die Tonumsetzung ist ausgezeichnet gelungen. Wir haben hier nicht nur einen HD-Ton, sondern auch eine richtig gut gemachte Surroundkulisse. Die Surround-Effekte lassen eine Räumlichkeit entstehen, die ich so von dieser Veröffentlichung nicht erwartet hatte. Die Dialoge sind jederzeit bestens zu verstehen. Es ist ein sehr ruhiger Film, weshalb die Dynamik kaum gefordert wird. Die Tonbalance ist ebenfalls sehr stimmig ausgefallen.
Kurz: Eine sehr gute HD-Ton-Umsetzung, die sich hören lassen kann!

Extras (3)
Gibt es in Form eines Making-ofs und diversen Interviews – leider in sehr schlechter Bildqualität. Ein WendeCover ist vorhanden!

Fazit: Wer mit ruhig inszeniertem Autoren-Kino etwas anfangen kann, wird an diesem Streifen seine Freude haben. Ein kleines Meisterwerk in ansprechender Blu-ray-Umsetzung. Von mir gibt es eine Empfehlung dafür!
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 19. November 2007
Robert Altmann entwirft hier eine Pastorale auf dem Land. Jeder kennt jeden seit Jahren und jeder hat ein Geheimnis und schmutzige Wäsche.

Glenn Close versucht, einen Selbstmord der alten Cookie wie Mord aussehen zu lassen. Charles S. Dutton spielt den zu Unrecht verdächtigten Freund der verstorbenen Oma so bärig, versoffen, liebevoll und entspannt, dass eigentlich jeder Verdacht von vorn herein lächerlich zu sein scheint. Liv Tyler kommt als chaotische, nach Catfish (Wels) stinkende Sexbombe zurück in ihre Heimatstadt, alle sitzen zusammen im Gefängnis, spielen Scrabble und die Jüngeren haben Sex. Durch die Kulissen schleicht Lyle Lovett, einer der eindrucksvollsten Nebendarsteller überhaupt als lüsterner Manny, der immer der schönen Liv Tyler an die Wäsche will.

Und jeder hat mit jedem etwas zu tun. Aber die doch recht komplizierte Handlung will ich hier nicht verraten, das wäre unfair.

Die Schauspieler dürfen übertreiben, was einigen Szenen sehr gut tut. Die Schauspieler bekommen ausreichend Zeit für Ihre Szenen (was das gemächliche Tempo des Films bestimmt). Die Abfolge der Szenen, die gekonnten Schnitte, die wunderbar archaisch-bluesige Musik von David Steward (ja, das ist der von den eurythmics) und eindrucksvolle Bilder in warmen Farben. Ein unauffälliger und schöner Film, bei dem der Zuschauer auch beim zweiten und dritten Sehen noch Neues entdecken kann. Und außerdem geeignet für alle Altersstufen.
13 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 1. Mai 2014
Ich bin ein Fan von Chris O' Donnell, ich denke Fans von ihm wird der Film Cookie ` Fortune gefallen !
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am 10. November 2011
Der deutsche Titel geht inhaltlich voll daneben, denn in Holly Springs gibt es alles nur keinen Aufruhr. Ein Selbstmord soll vertuscht werden, weil so etwas eine Schande wäre. Robert Altmann hat die zwei Worte 'fortune cookies' also Glückskekse einfach umgedreht, was dann soviel bedeutet wie 'Cookies Vermögen' und um das geht es schon eher nach ihrem Ableben. Es ist ein Anti-Action Film, obwohl eigentlich ganz schön viel los ist. Aber keineswegs im Sinne von sensationsträchtiger Handlungsfülle. Dafür sehen wir echte Typen, liebevoll und detailgenau ins Bild gesetzt Von den vielen Prominenten ragen besonders Glen Close als geldgierige Zicke und Julianne Moore als einfältige Landpomeranze heraus. Und natürlich überstrahlt Liv Tyler alle mit ihrem selbstsicheren jugendlichen Elan. So werden die Ermittlungen der Polizei zur Nebensache. (Sie sind ohnehin völlig Banane!) and eine Aufführung einer Laienspielgruppe sorgt zusätzlich für ein gerüttelt Maß an Heiterkeit. Wobei es humorvolle Parallelen zwischen dem Theaterstück und dem wirklichen Leben gibt. Es ist wohl Robert Altmanns nettester Film, voller sympathischer Figuren, die ihre Schwächen und Stärken haben. Und es gelingt ihm das Ganze nicht zum Klamauk verkommen zu lassen, obwohl Ostern buchstäbliche ins Wasser fällt und die Tür zum Waffenschrank immer wieder aufgeht.
Eine kleine Perle mit Musik aus dem Süden stimmungsvoll untermalt.
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 5. Mai 2000
...oder ist es ein Krimi oder ein Drama mit schrulligem Humor, was Robert Altman dem Zuschauer serviert? Auf jeden Fall macht es Spass, dem unglaublich motiviert spielenden Ensemble bei der Darstellung der schrulligen Charaktere in einem amerikanischen Südstaatenkaff zuzusehen. Hintergründiger Humor, Wortwitz, fantastische Musik zur Unterstützung der Südstaatenstimmung und eben die Ensembleleistung machen diesen Film zu einem wirklichen Genuss. (Und auch wenn man glauben mag, dass Julianne Moores Spiel echt nervig ist - am Ende wird man vollkommen überrascht...)... Ein Pluspunkt ist sicherlich die recht gute Ausstattung der DVD mit Zusatzmaterial...aber der Film alleine ist wirklich klasse für jede(n), der/die kleine, schrullige und gut umgesetzte Geschichten mögen....
22 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 9. Januar 2001
Da hat's der Altmeister noch mal allen gezeigt. Nachdem man "Prête à Porter" zu Recht vorwerfen konnte, die Erzählweise, die Altman in "Short Cuts" so eindrucksvoll perfektioniert hatte, nur noch zu kopieren, aber nicht mehr mit genug Inhalt zu füllen (auch wenn Mastroianni und die Loren ein wunderbares Paar abgaben), so folgte nun eine ruhig und abgeklärt erzählte Geschichte, in der alles so ausgeht, wie man es sich wünscht, ohne daß man sich darüber ärgert. Wie immer versammelt Altman ein glänzendes Ensemble: Glenn Close spielt die Rolle, für die sie berühmt ist, nämlich die unsympathische Furie. Julianne Moore ist als ihre passive Schwester perfekt besetzt (was selten passiert, da ihre Wandlungsfähigkeit weit überschätzt wird). Liv Tyler und Chris O'Donnell geben ein wunderbar-erfrischendes junges Paar ab. Im Mittelpunkt der Geschehnisse steht aber Charles S. Dutton, der als Willis Wärme und Weisheit ausstrahlt und quasi synchron zum wunderbar relaxten Soundtrack von David A. Stewart agiert. Alles in allem ein großes Kinovergnügen zum Zurücklehnen und Genießen (8/10).
Die DVD bietet hochwertige Bild- und Tonqualität (Original und Fälschung in 5.1) und ca. 20 Minuten Extras, die man leider häppchenweise aufrufen muß (Interviews, kurzer Bericht von den Dreharbeiten).
28 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 9. Mai 2008
Die alte Witwe Jewel Mae "Cookie" Orcutt möchte endlich wieder mit ihrem Ehemann vereint sein und befördert sich daher selbst ins Jenseits.
"Lächerlich, schändlich" finden ihre Nichten Camille und Cora (großartig: Glenn Close und Julianne Moore) und verwandeln zur Rettung der Familienehre den Ort des Suizides flugs zu einem Schauplatz eines Kapitalverbrechens. Der Tatverdacht fällt auf Willis (Charles S. Dutton), den alten schwarzen Hausmeister und Freund Cookies. Coras Tochter Emma (Liv Tyler), das Enfant terrible der Familie, glaubt jedoch an Willis Unschuld, versucht, die Wahrheit ans Licht zu bringen und muss sich so nebenbei auch noch der Avancen des Dorf-Sherrifs (Chris OŽDonnell) erwehren.

Alles klar ? Nein ? Trotzdem ausleihen oder kaufen !

Regisseur Robert Altmann ist sonst ja ein ziemlicher Langweiler und Pseydo-Intellektueller, mit "Cookies Fortune" ist ihm aber ausnahmsweise mal ein richtig guter Wurf gelungen.
Auf skurrile Art und Weise wird nicht nur ein vermeintlicher "Mordfall" aufgeklärt, auch vergessen geglaubte Familienleichen werden wieder ausgegraben. Irgendwie hat man das ja schon immer in einem inzestösen Südstaaten-Kaff mit größtenteils halbdebiler Bevölkerung vermutet.

Wer kleine, ein bisschen schrullige und ruhig erzählte Geschichten mag und wirklich gute Schauspielleistungen zu würdigen weiß, ist hier genau richtig.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 11. November 2013
wunderbar leichtfüßig gespielte bitterschwarze komödie mit klarem blick für die bigotterie und verklemmtheit der südstaaten amerikas... chapeau ! und ein must have für cineasten ;o)
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 29. November 2009
Oha, ich bin die Einzige, die 5 Sterne vergiebt, obwohl ich durchaus nachvollziehen kann, daß 'Cookie's Fortune' nicht jedermanns Fall ist.
Es passiert wirklich nicht viel, denoch erkenne ich in diesem Film etwas, was einigen anderen Filmen einfach fehlt: eine Seele.

Zugegeben (trotz des Staraufgebots), er wirkt tatsächlich oberflächlich betrachtet ein wenig fad. Nun fragt man sich natürlich: wieso dann 5 Sterne?
Ganz einfach: es ist ein stiller Film, nur eine kleine Geschichte, die garnicht großartig auffallen will, sondern nur ein klein wenig aus der Rolle fällt.

Wer den sanften und gleichzeitig schrulligen Humor mag, lege ich diesen Film ans Herz; und sicher, es ist nicht alles Gold was glänzt, manchmal tuts Silber aber auch ;)
7 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 10. November 2013
Alles an diesem Film wirkt künstlich und gestelzt, nichts originell, lustig oder gar tiefgründig. Die Topbesetzung wurde verheizt oder hatte einfach auch keine Lust, das miseralbe Drehbuch mit Leben zu erfüllen.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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