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am 26. April 2017
Für mich einer der klassischen James Bond Filme der für jeden Fan einfach ein Must-Have ist
+ spannend
+ Aktion
+ hier und da ein Funken Wahrheit ("Schlechte Nachrichten sind die besten Nachrichten!")
+ und natürlich der übliche James Bond Charme.

Für 8,75 € (01.02.2017) kann man sich dieses Stückchen Bond auf jeden Fall gönnen.
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am 9. Juli 2016
Langsam aber stätig baue ich mir die komplette Sammlung auf und freue mich besonders auf diesen Film da ich Pierce am liebsten von den Darstellern mag.
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am 3. Mai 2016
"Denn schlechte Nachrichten - sind die BESTEN Nachrichten!"

"WORTE sind die neuen Waffen, Satelliten die neue Artillerie. Caesar hatte seine Legionen, Napoleon seine Armeen, ich habe meine Divisionen: Fernsehen, Nachrichten, Printmedien - und bis heute um Mitternacht habe ich mehr Menschen informiert und BEEINFLUSST als jeder andere in der Geschichte des Planeten. Mit Ausnahme von Gott natürlich." - Elliot Carver

Ohne Rücksicht auf Verluste versucht ein größenwahnsinniger Medienzar einen Atomkrieg zwischen den Weltmächten zu provozieren.

"Dann ist der Fall klar. Wir entsenden unsere Flotte. - M, Sie haben noch 48 Stunden für Ihre Ermittlungen."

Sein Ziel: Die Kriegsberichterstattung soll die Einschaltquoten hochtreiben.

M: "Was wissen Sie über Elliot Carver, 007?" - Bond: "Weltweit operierender Medienmogul. Er kann mit EINER Sendung Präsidenten stürzen. Carver besitzt auch die Zeitung Tomorrow." [Wortspiel: Tomorrow never dies - Der Morgen stirbt nie bezieht sich auf die Zeitung Carvers.]

In einem (wieder mal) dramatischen Wettlauf mit der Zeit versucht der Superagent Ihrer Majestät, James Bond alias 007, den Dritten Weltkrieg zu verhindern...

Carver: "Sind wir so weit, dass wir unsere neue Software auf den Markt werfen können?" - "Ja, Sir - und wie gewünscht ist sie voller Macken, dass die Kunden noch jahrelang nachrüsten müssen." - "Ausgezeichnet."

DER MORGEN STIRBT NIE (Originaltitel: Tomorrow never dies) ist mittlerweile der 18. Film der James-Bond-Reihe, die auf der Grundlage von Ian Flemings Romanen entstand. Fleming (1908-1964) war im Zweiten Weltkrieg beim Marine-Nachrichtendienst und Verbindungsoffizier zum US-Marinegeheimdienst. Ursprünglich sollte der Film Tomorrow never lies (Der Morgen lügt nie) heißen.

Wieder mit Pierce Brosnan (Remington Steele, Dante's Peak, After the Sunset, Mamma Mia, The November Man) als 007,
Jonathan Pryce (Brazil, Evita, Ronin, Stigmata, Gouverneur Swann in Fluch der Karibik, Hoher Spatz in Game of Thrones) als Carver ("Ich wollte dieses Pressezentrum erst morgen eröffnen, aber da Sie schon mal hier sind, können Sie mir beim Verfassen des ersten Artikels helfen: Ihrem Nachruf!"),
Michelle Yeoh (Police Story 3, Tai Chi, Tiger & Dragon, Babylon A.D.) als Wai Lin
und Teri Hatcher (Tango & Cash, Superman - Die Abenteuer von Lois & Clark, Spy Kids, Golden Globe 2005 für Desperate Housewives) als Carvers Frau Paris - und ausgerechnet Ex von Bond ("Dieser Beruf, den du hast, ist einfach tödlich für Beziehungen.").

In weiteren Rollen der 1,98 m große Offenbacher Götz Otto (Iron Sky) als Stamper,
der amerikanische Zauberer Ricky Jay (schrieb das Buch: Karten als Waffen) als Gupta ("Ich nenne das Guptas Gesetz der kreativen Anomalien: Was zu gut klingt um wahr zu sein, kann nicht wahr sein."),
Vincent Schiavelli (Einer flog über das Kuckucksnest, Ghost - Nachricht von Sam) als Dr. Kaufman ("Ich darf Sie foltern." - 007: "Haben Sie darin AUCH einen Doktortitel?" - "Das ist wohl eher ein Hobby.")
und Joe Don Baker (spielte noch in Der Hauch des Todes den bösen Waffenhändler Whitaker) nun (wie schon in Goldeneye) als CIA-Agent Jack Wade (Bond: "Was machen Sie denn hier?" - "Jimbo, Sie wissen doch, die WELT ist mein Büro.").

Außerdem Judi Dench (Philomena, Mr. Hoppys Geheimnis, 1999 Oscar für Shakespeare in Love, insgesamt 6 Oscar-Nominierungen) als super taffe M ("Ich würde gerne den Dritten Weltkrieg verhindern, Admiral."),
Geoffrey Palmer (spielte von 1992 bis 2002 an der Seite von Judi Dench in der Romantic Sitcom As Time Goes By - dort verheiratet, hier pöbeln sie sich an, herrlich) als Admiral ("Was tut dieser Verrückte [Bond] da?" - M: "Seinen Job."),
Colin Salmon (Resident Evil, Alien vs. Predator, Arrow, 24: Live Another Day) als Robinson ("Das sieht ja aus wie ein Flohmarkt für Terroristen: Chinesische Scud-Raketen, Panther AS565 Kampfhubschrauber, chinesische Langer-Marsch-Raketen, in der Kiste dürften amerikanische Schnellfeuergewehre sein, chilenische Minen, deutscher Sprengstoff. Der Freizeitspaß für die ganze Familie."),
Samantha Bond (Downton Abbey, spielt die Sekretärin in allen vier Bond-Filmen mit Brosnan) als Moneypenny ("Es gibt hier eine hochdramatische Entwicklung: Wir schicken unsere Flotte nach China.")
und "wie immer" Desmond Llewelyn (insgesamt siebzehn Auftritte) als Q.

Admiral: "Bei allem Respekt, M, ich glaube, Ihnen fehlt das, was ein Mann hat, für diesen Job." - "Schön möglich. Aber dafür muss ich nicht dauernd mit dem, was mir fehlt, denken."

Regie führte im Jahr 1997 (mit einem Budget von 110 Millionen Dollar) der US-Amerikaner (britisch-kanadischer Herkunft) Roger Spottiswoode (Under Fire, Mörderischer Vorsprung, Scott & Huutsch, The 6th Day). - Der Film wurde Albert R. Broccoli gewidmet (dem "ewigen" Produzenten der Bond-Filme), der 1996 verstarb.

Fazit: 119 Minuten Action-Feuerwerk und Medienschelte - und ein bisschen Kapitän Nemo mit der Nautilus (dem Stealth-Schiff). Mit einer verrückten Parkhaus-Verfolgungsjagd ("Bei unsachgemäßer Fahrweise entfällt der Garantieanspruch."), einem HALO Jump (High Altitude - Low Opening) und einer waghalsigen Motorrad-Verfolgungsjagd (mit Hubschrauber und einer BMW 1170cc) durch Saigon (in Wirklichkeit ist es Bangkok, verraten die Extras). Für mich aufgrund der wie gewohnt spektakulären Action (der Böse ist halt größenwahnsinnig und die Handlanger langweilig) noch ganz KNAPP Note 2-

"Geben wir auf?" - "NIEMALS!"

Der Titelsong "Tomorrow never dies" (für mich absolut genial) wird von der US-Amerikanerin Sheryl Crow gesungen (1994 Top-10-Hit in Deutschland "All I wanna do", dreifache Grammy-Gewinnerin 1995 - und 2003 bis 2006 mit Lance Armstrong liiert). Im Abspann läuft außerdem "Surrender" von der Kanadierin k.d. lang, ebenfalls durchaus hörenswert (auch Grammy-Gewinnerin, sang "Hallelujah" von Leonard Cohen bei der Eröffnungsfeier der XXI. Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver, weiß der Sportlehrer).

Bond-Autos sind (wieder einmal) der Aston Martin DB5 (einfach Kult) und ein BMW 750iL.

"Unterschreiben Sie bitte hier, Mr. Bond. Das hier ist eine spezielle Zusatzversicherung für Ihren wunderschönen neuen Wagen. Möchten Sie gerne eine Vollkaskoversicherung?" - "Ja." - "Feuerversicherung?" - "Besser wäre es." - "Versicherung gegen Sachschäden?" - "Auf jeden Fall." - "Und auch gegen Personenschäden?" - "Das hoffe ich nicht, aber Unfälle geschehen nun mal." - "Bei Ihnen überdurchschnittlich oft." - "Naja, das ist purer Zufall, glauben Sie mir. Muss ich mich sonst noch vor irgendetwas schützen?" - "Nur vor mir, 007, wenn Sie das Fahrzeug nicht in tadellosem Zustand zurückbringen. Können wir?" - "Ich auf jeden Fall." - "Ihr neuer BMW 750. Mit all den üblichen Extras. Maschinengewehre, Raketenwerfer, das GPS-Navigationssystem. Ich dachte Sie würden vielleicht eher auf eine Frauenstimme hören." - "Die kommt mir bekannt vor." - "Ich interessiere mich nicht für Ihre unanständigen Eskapaden. Machen wir bitte jetzt mit den Instruktionen weiter. Ihr neues Telefon. Hier sprechen. Hier hören." - "Ich wusste doch, ich hab mich die ganzen Jahre geirrt." - "Warten Sie, es enthält unüblicherweise einen Fingerabdruckscanner und ein 20.000 Volt-Sicherheitssystem. Und hierauf bin ich ganz besonders stolz: DAS ist die Fernbedienung für Ihren Wagen. Sie drücken zweimal hier drauf. Einmal. Zweimal. Und jetzt langsam den Finger hier über diese Fläche bewegen. So fahren Sie den Wagen. Er ist überraschend schwer zu steuern, aber ich glaube mit etwas Übung..." - "Tja, mal sehen wie das bei mir funktioniert, Q. [Bond geht ab - wie Holla die Waldfee.] Ich glaube, ich kriege den Dreh raus." - "Sie werden wohl nie erwachsen, 007."

EXTRAS: Audiokommentare von Regisseur Roger Spottiswoode und Drehbuchautor Dan Petrie, Jr. bzw. Second Unit Director Vic Armstrong und Produzent Michael G. Wilson, Aus dem Geheimarchiv des MI6 (Neun entfallene und erweiterte Szenen 13:43, alternative Kameraperspektiven, Streng geheim: Die Welt des 007 - präsentiert von Q 57:46, "The James Bond Theme" Mobys Re-Version 3:27), Missions-Dossier (Die Geheimnisse von 007 44:37, Vergleich von Storyboards und Filmszenen 27:38, Demonstration der Spezialeffekte 2:53, Interview mit Komponist David Arnold 2:38, Musikvideo: "Tomorrow never dies" von Sheryl Crow 4:31, Exotische Drehorte 4:23), Propagandaministerium (Kinoarchiv 3:23), Bilder-Datenbank (spannungsgeladene Fotogalerie)

"Ich bin zufrieden mit Ihren Fortschritten, Mr. Bond." - "Ich habe schon immer gerne meine Zungenfertigkeit geübt, Frau Professor." - "Man könnte sagen, dass es Ihnen quasi in den Schoß fällt..." - "Trotzdem: Übung macht den Meister!" - Bond beim Liebesspiel

James Bond will return... in Die Welt ist nicht genug (dem Familienmotto)!
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am 1. Juli 2017
Bewerte NUR die Qualität von Bild und Ton der Blu-ray, Filme sind sowieso Geschmacksache!
Bild: 4 von 5 Sternen (Teilweise 2 bis 3)
Ton: 4 von 5 Sternen
____(4+4)/2 = 4,0 Sterne____
Gesamt: 4 von 5 Sternen gewählt. Bild des Films hat Priorität _1_, Ton hat Priorität _2_
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am 18. Juni 2017
Dieser Film hat für mich alles, was einen klassichen 007 Film ausmacht. Einen durchtriebenen Bösewicht, der sich mit medialer Hilfe die Macht über die Welt aneignen will, super Bondgirls und einen Pierce Brosnan, der in absoluter Höchstform ist.
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am 23. Dezember 2009
Hallo Leute,

also ich kann mich meinem Vorredner nicht wirklich anschließen. Für mich
ist Pierce Brosnan als James Bond wirklich toll und sogar besser als der
"neue" Daniel Craig. Pierce Brosnan hatte in allen Teilen viel mehr Charme
und Witz. Natürlich ist die James-Bond-Reihe nicht immer ganz so realistisch wie
andere Agententhriller aber ein Fan der Reihe steht doch genau auf sowas,
denk ich mal (:

Gerade in letzter Zeit habe ich mir viele Pierce Brosnan "Bond"-Filme im
Free-TV angesehen und muss sagen dass sie eindeutig mehr Story als vergleichsweise
"Ein Quantum Trost" haben. Für mich sind die neuen Bond-Teile mit Daniel Craig
sicherlich auch sehenswert aber eigentlich nur mehr einsame Prügelei und Action,
kein Charme und dieser gewisse britische Humor wie ihn Pierce Brosnan für mich
verkörpert.

Allerdings ist das ja geschmackssache und das muss man einfach jeden selbst überlassen.
Jedenfalls kann ich alle Bond-Filme mit Pierce Brosnan sehr empfehlen, für Bond-Fanatiker
sind sie sowieso ein Muss, und sind auch eine gute Alternative zum neuen Bond weil sie
auch noch nicht soooo alt sind (:
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TOP 1000 REZENSENTam 13. Januar 2008
Seit meinem Kinobesuch 1997, habe ich den Streifen nicht mehr gesehen - bis jetzt. Auf seltsame Weise hatte der Film einen negativen Nachgeschmack hinterlassen - bis jetzt.
Heute, gute 10 Jahre und 3 weitere Bond-Abenteuer später, habe ich "Der Morgen stirbt nie" zum 2. Mal gesehen UND ich muss meine Meinung revidieren!
Pierce Brosnan ist im Nachhinein gesehen weit besser (also: souveräner, abgeklärter) gewesen, als ich ihn in Erinnerung hatte. Ich finde, dass die Zeit FÜR Herrn Brosnan läuft. Je länger er sich im 007-Ruhestand befindet, umso mehr scheinen seine, auf den ersten Blick verkannten, Bond-Züge zum Vorschein zu kommen!
Ich gehe sogar so weit und behaupte, dass Brosnan-Bond-Streifen von Mal zu Mal besser werden. Vieles, was dem Zuseher bei Bond-Streifen selbstverdtändlich erscheint, nämlich die lockere, aber gleichermaßen ernste Darstellung des berühmtesten Kino-Geheimagenten der Welt, machte Pierce Brosnan mit einem derartigen Selbstverständnis, dass er (lässt man den etwas verunglückten "Stirb an einem anderen Tag" weg) sich gefahrenlos mit einem mittelmäßigen Sean Connery oder Roger Moore durchwegs messen kann. Und das möchte ich unmissverständlich als Lob verstanden wissen!

Die Story an sich, naja, sie ist nicht gänzlich überzeugend, aber immerhin ist es eine unverkennbare Bond-Geschichte:
Ein Medienzar möchte China und Großbritannien gegeneinander ausspielen, um den 3. Weltkrieg zu inszenieren (und die aktuellsten Berichte parat zu haben). Die schauspielerische Leistung der Bösewichte liegt alles in allem eher nur im mittelmäßigem Bereich.
Was die beiden Bond-Girls anbelangt, so kann man einmal von einer sehr gelungenen Wahl (Teri Hatcher) und einmal(einmal mehr) von Mittelmaß (Michelle Yeoh) sprechen.

Ansonsten ist alles "Bond". Zugegebenermaßen ein sehr actionreicher, beinahe schon specialeffectüberladener, aber doch...
Humor und Ernsthaftigkeit halten sich einigermaßen im Gleichgewicht, wobei in "Der Morgen stirbt nie" eher die Ernsthaftigkeit überwiegt, was ich persönlich aber als angenehm aufgenommen habe.
Auch alle (alt)bekannten Gesichter sind dabei: Q, M, Moneypenny,...
Grundsätzlich fehlt es hier an nichts. Die 110 Millionen Dollar wurden nicht umsonst in diesen Streifen gesteckt. Vermutlich wäre "Der Morgen stirbt nie", hätte man mehr Augenmerk auf die Story gelegt, eher schlechter als besser geworden. Insgesamt fehlt den meisten Darstellern nämlich die nötige Qualität (eben abgesehen von Brosnan und Hatcher, die ihre Sache wirklich gut machen), um aus wenig viel zu machen. So gesehen ist es lobenswert, dass man aus viel viel gemacht hat!

Fazit: Ein "echter", ein würdiger, gefälliger, explosiver, abwechlungsreicher Bond; deshalb auch 4 Sterne!!
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am 22. Januar 2009
Um ehrlich zu sein: Nach "GoldenEye" mit einem reichlich farblosen Pierce Brosnan und ärgerlichen Platitüden konnte es nur besser kommen.

Und es kam besser:
Hier sollte Brosnan in die Rolle finden. Hier wurde ein neuer Bond geboren.

Keine Nachahmung eines Roger Moore aus "Octopussy"- und "Im Angesicht des Todes"-Zeiten mehr; nein, jetzt sollte Bond, der Selbstsicher-Lockere, kommen.
Der Streifen selbst startet mit einem Paukenschlag: Bond cruist durch einen "Vorspann", wie es in der Serie seit "Moonraker" keinen mehr gegeben hatte (und bislang auch nicht mehr geben sollte): präzise choreografiert, engagiert geschnitten (aber keineswegs derart "hysterisch" à la Einstiegsszene von "Ein Quantum Trost"), macht dieses kleine Meisterwerk Lust auf Mehr. Und bereits hier wird deutlich, wie Brosnan die Rolle nun anlegen sollte: viril, lakonisch, aber gleichzeitig leger und, ja: cool. Diese Mischung sollte der Reihe guttun.

Der Film an sich hat für mich keine großen Schwächen:
Sicherlich hätte man aus dem Grundthema etwas mehr machen können, das Ergebnis ist aber deutlich auf der Habenseite. Die Inszenierung ist konzise. Längen gibt es keine, im Gegenteil: spannend bis zum Schluss.

Darsteller: Passt. Die Rollen sind durchwegs mit Profis besetzt (wenngleich Jonathan Pryce wohl nicht zu den Größten der Gegenspieler wie etwa Gert Fröbe oder Telly Savalas zu zählen sein wird). Michelle Yeoh spielt sich selbst im besten Sinne, auch Teri Hatcher überzeugt.

Und: endlich wieder ein "richtiges" Bond-Car. Ein BMW 7, ausgestattet mit allem, was erwachsenen Kindern Freude macht. Die Car-Chase-Szenen zählen demnach zu den unterhaltsamsten Stellen des Streifens.

Ein großer Pluspunkt ist die Musik: David Arnold, hier erstmals zugange und zwischenzeitig zum Fixcomposer arriviert, macht seine Sache ausgezeichnet. Dem Grundthema von Monty Norman wird neues Leben eingehaucht: Gleichsam Sinfonisches gekoppelt mit elekronischen Beats - Interessant!

Insgesamt: Einer der besten der Reihe, für mich der beste Brosnan-Bond.
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am 2. Januar 2003
Der Morgen stirbt nie, für mich ist es der beste aller James Bond-Filme. Hierfür gibt es verschiedene Gründe. Zum einen hat sich Pierce Brosnan in seinem zweiten Bond endgültig in seiner Rolle eingelebt und präsentiert uns hier einen mindestens ebenbürtigen Agenten im Vergleich mit Connery. Zum zweiten wurde die Rolle der hervorragenden Oscar-Gewinnerin Judi Dench als M ausgeweitet, was sehr positiv auffällt! Die Story, dass ein Medienmogul den dritten Weltkrieg anzetteln will, um seine Auflagen und Einschaltquoten zu steigern erscheint realistisch, bedrohlich und passt irgendwie auch in unsere Zeit, mit all den Ted Turners und Rupert Murdochs. Medienzar Elliot Carver wird von Jonathan Pryce phantastisch und unglaublich bedrohlich dargestellt, bedrohlich wie die Strombergs, Goldfingers und Blofelds in früheren Filmen der Serie! Die Story ist spannend und von weniger störenden Knalleffekten gestört als GoldenEye. Pierce Brosnan lässt James Bond hier zum ersten mal seit Im Geheimdienst ihrer Majestät wieder Gefühle für eine Frau zeigen, denn als er Paris, Carvers Frau und Bonds ehemalige und neue Geliebte in seinem Hotelzimmer tot auffindet, ist er den Tränen nahe. Brosnan kommt Ian Flemming in diesem Film so nahe wie keiner mehr seit Sean Connery! Ein Super-Film!
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am 15. September 2013
...und einen Hubschrauber in Saigon. So aufdringlich war die Produktplatzierung selten (IMDB: "The first movie in film history to have its entire budget be covered in product placement campaigns").

Der smarte Brosnan wird verschenkt, weil er fast durchgehend zu soldatisch-martialisch spielen muss, der Charme und die Nonchalance aus Golden Eye (1995) kommen nicht zum Tragen. Vielleicht übersteht man die endlosen Schwermetallduschen aber nicht anders, nur: warum kann ER kein Chinesisch lesen? Der verrückte Verleger und sein Nazi-Sicherheitsgetüm erscheinen lächerlich, sie haben nicht das Format von Mads Mikkelsen. Relativ schwache Dialoge in der deutschen Fassung. Zu viele nicht wirklich eindrucksvolle rotierende Schaltwände, zu viele Prügeleien in Gebäuden und Schiffen, zu wenige Außenaufnahmen in weitem Gelände. Die CGI wirkt wie CGI.

In der ersten Hälfte aber ein sehr attraktiv visuell geprägter Film, nicht zuletzt mit dem Raketenflug durch verschneite Berge, dann auch schöne Bilder aus Thailand (einstehend für Saigon und Ha-Long-Bay).
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