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Kundenrezensionen

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am 15. März 2004
In Zeiten, wo vermeintliche Superstars die Medien bevölkern, ist es faszinierend, echte "Volks"musiker aus ihrem Leben erzählen zu hören und ihrer Musik zu lauschen. Wim Wenders hat es wohl gerade noch rechtzeitig geschafft, den alten kubanischen Soneros ein würdiges Denkmal zu setzen. Ihre Musik fängt das Melancholische, aber ebenso die urtümliche Lebensfreude der Menschen ein. So ganz nebenbei erhält man tiefe Einblicke in das Kuba abseits der Touristenzentren. Ein Film, der erfreut und gleichzeitig nachdenklich macht - und die Musik ist eingefangene Sonne!
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am 15. Februar 2006
Bis ich diesen Film gesehen hatte, wusste ich wenig über Kuba und noch weniger über die Musik dieses Landes. Es ist Ry Cooder zu verdanken, dass er sie wieder entdeckt und die alten Helden zu neuem Ruhm hat auferstehen lassen. Man mag ihm Produzenten-Interessen und Ausnutzung einer sterbenden Kultur vorwerfen, doch ohne ihn hätte die Öffentlichkeit nichts mehr über diese Musik und die beeindruckenden Menschen erfahren, die sie spielen.
Der Film von Wim Wenders ist dokumentarisch, aber gleichzeitig gefühlvoll, ästhetisch und randvoll mit Emotionen. Alte Männer, die wissen, dass sie nicht mehr lange leben werden, träumen immer noch von der Bühne, großem Erfolg und einer musikalischen Gemeinschaft die sie trägt: dem ,Buena Vista Social Club', den es offiziell nicht mehr gibt, aber in den Herzen der Musiker weiter lebt.
Wenders interviewt die einzelnen Musiker einfühlsam, stellt Fragen zu ihrem Werdegang, den Instrumenten, zu Kuba und seiner Kultur. Fast alle haben ein schweres Leben hinter sich, trotzdem sind sie voller Musik, die aus ihnen heraus will. Mit dem Auftritt in der Carnegie Hall erfüllt Ry Cooder ihnen und sich selbst einen großen Wunsch: die Musik Kubas auf die große Bühne zu bringen und sie wieder neu bekannt zu machen. Ibrahim Ferrer wird seitdem fast jedem Plattenkäufer einmal aufgefallen sein. Seine trotz des Alters weiche Stimme, seine Spiritualität und sein einfaches, aber tiefes Lebensgefühl scheinen in jeder Minute des Films anwesend zu sein, auch wenn er nicht zu sehen oder zu hören ist. All die anderen Musiker leben von diesem ,Geist', der bodenständig und lebensvoll ist.
Am besten gefällt mir die Szene, in der die Musiker in New York herumspazieren und die Schönheit (?!) dieser Stadt preisen, vor Schaufenstern mit billigem, aber symbolträchtigem Kram stehenbleiben und über alles diskutieren, was sie sehen. Sie sind trotz ihres Alters, ihrer harten Erfahrung und ihrer unbezweifelbaren Fähigkeiten wie Kinder geblieben, die ihr Leben schätzen, erhalten und ausbauen wollen.
Wim Wenders hat nicht nur einen Musikfilm gedreht, sondern ein klares Statement für die Vielfalt des Lebens abgegeben. Ich halte diese Arbeit, die für den Dokumentarfilm neue Maßstäbe gesetzt hat, für seine beste.
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am 14. April 2000
'Buena Vista Social Club ist nicht nur ein reiner Musikfilm. Er zeigt sehr einfühlsam, aber nie zu aufdringlich die verschiedenen Persönlichkeiten der Musiker. Des weiteren kommt die marode Stimmung, die Havanna ausstrahlt in phantastischen Bildern mit tollen Farben rüber. Alle Beteiligten haben ja nie geglaubt, daß dieser Film jemals entstehen würde - die Musiker, weil sie schon gar keine Musik mehr gemacht haben, Ry Cooder und Wim Wenders, weil sie gar nicht geglaubt haben, daß die Musiker noch leben.Aber alle haben gehofft! Dieser Optimismus kommt hervorragend rüber und steckt den Zuschauer an.Und diese spezielle kubanische Musik, die eigentlich gar nicht so fröhlich ist, schwingt über Stunden in einem nach...
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am 11. Juli 2004
Ich bin schon seit Jahren ein riesengroßer Musikfan und dachte mir, ich hole mir ein Dokumentation in der einer der wertvollsten deutschen Regisseure, die Musik dort zeigt, wo sie am ursprünglichsten und gefühlvollsten ist und ich wurde definitiv nicht enttäuscht!
Wim Wenders hat in diesem Film diese ganze Kraft der cubanischen Musik und das Lebensgefühl der Leute wunderbar wiedergegeben.
Ich würde diesen Film allerdings nur an Leute empfehlen, für die Musik mehr ist als einfach nur aneinandergereihte Töne! Wenn man dagegen mit Leib und Seele der Musik verfallen ist, dann wird dieser Film die Leidenschaft daran nur noch steigern!
Viel Spaß damit!
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am 3. November 2001
Es ist schon erstaunlich, was Wenders aus diesem Thema gemacht hat, das wahrscheinlich nicht wirklich viele Leute interessiert hätte.
Kubanische Musiker im fortgeschrittenen Rentenalter treffen sich auf Wunsch der Blues-Legende Ry Cooder um zu musizieren.
Von den ersten Aufnahmen in Havanna geht die Reise bis zu 2 umjubelten Konzerten in der Radio City Music Hall in New York !
Und was bei dieser "Tour" an Energie rüberkommt, ist kaum zu beschreiben, so etwas muß man gesehen haben!
Bei einer solchen Spielfreude kann sich so mancher junge Chartstürmer noch was abschauen !!
Sehr empfehlenswert !!
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am 9. März 2016
Die beste Szene des Films ist rausgeschnitten worden, aber sie ist Gottseidank in den Extras zu finden: dort erzählt der grosse kubanische Revolutionsfotograf Alberto Korda die Geschichte zwei seiner berühmtesten Bilder, eines von Fidel Castro gemeinsam mit Hemingway und eines von Che Guevara bei der Zuckerrohr-Ernte. Dass diese zwei kurzen Episoden - Kordas Erzählweise ist unbezahlbar- nicht im Hauptfilm zu finden sind, wirft letztlich doch ein eigentümliches Licht auf die Macher. Denn im gesamten Film wird die kubanische Revolution mit keinem Wort erwähnt und mit keinem Bild daran erinnert. Warum? In Kuba selbst entkommt man den Helden des 1959er- Siegs gegen das perfide alte System des blutigen Diktators Batista (von Gnaden der USA) gar nicht, überall sind sie abgebildet, an Wänden und auf Plakaten, stets werden die Ideale ihres Kampfes trotzig beschworen - während das Land drumherum heftig strampelnd versucht, in ein neues, ein vielleicht moderat kapitalistisches Zeitalter aufzubrechen. Wollte man etwa amerikanische Co-Produzenten des Films nicht provozieren? Fürchtete man um die (verdiente) Oscar-Nominierung? Auf der Dach-Terrasse der (von einer US-Hotelkette) einzig komplett renovierten Luxus-Herberge in Havanna sitzen heute ja ohnehin wieder die Amerikaner. Sie schlürfen Pina Colada, qualmen Cohibas, blicken dabei auf das Trümmerfeld des alten Zentrums und verteilen schon die zukünftigen Pfründe und Stadtviertel untereinander.
Die Männer (und die wundervolle einzige Frau), von denen dieser Film erzählt sind geniale Musiker, aber sie sind auch Teil von Kubas Geschichte, beziehungsweise diese Geschichte lebt in ihnen, in ihrer Herkunft aus zumeist kleinsten Verhältnissen, wovon sie alle erzählen, und sie lebt auch in ihrer Musik, ihren poetischen und fröhlich-frechen Texten - die so unpolitisch klingen mögen, und die doch so tief verbunden sind mit dem spektakulären kubanischen Drunter und Drüber des 20. Jahrhunderts . Die meisten stammen gar nicht aus Havanna, sie sprechen von ihrer Herkunft aus Orten wie Santiago de Chile im Osten, sie singen von der Stadt Cienfuegos (im Süden) und sie haben einen langen Lebensweg hinter sich. Sie waren samt und sonders im Begriff, vergessen zu werden, bevor Ry Cooder, der englische Produzent Nick Gold und der kubanische Musiker und Produzent Juan de Marcos Gonzales sie aus ihrem schmerzhaften Pensions-Dasein wieder herauszerrten und sie alle mit dem All-Stars-Projekt "Buena Vista Social Club" zum absoluten Höhepunkt ihrer Karrieren führten. (Der Begleiterin von Ibrahim Ferrer kann man im Film förmlich ihre schlechte Laune ansehen, mit der sie die geschäftigen Produzenten und Filmemacher um ihren höchst rüstigen Lebensgefährten herum bestraft.)
Das Musikprojekt "Buena Vista Social Club" ereignete sich ausgerechnet in der bittersten Phase der jüngsten Geschichte der Insel. 1994 wandte sich die zusammenbrechende Sowjetunion wirtschaftlich von ihrem Musterschüler in der Karibik ab und stürzte damit das Land in eine verheerende materielle Krise. Folge waren aggressivste Verarmung, tödlicher Hunger, Massen-Kriminalität und Massen-Flucht. Auch hier könnte man fragen: sieht man dem Film an, in was für einem verzweifelten Land er -damals von den rachsüchtigen und sogar hämischen Amerikanern allein gelassen- gemacht wurde? Egal, die Kamera von Jörg Widmer ist wundervoll, bewegt sich organisch mit der Musik durch die Straßen, virtuos um die Live-Auftritte- ob im Studio (auch dort ist das meiste "live" eingespielt) oder auf der Bühne- herum.... Das schönste Bild ist eine kurze spärlich beleuchtete nächtliche Zufahrt aus dem Häusermeer heraus auf den "Malecon", die Quai-Straße Havannas zu, an dessen Ende man im Halbdunkel die Meeres-Wellen über die Ufermauer spritzen sieht.
Ry Cooders Hoch-Musikalität ist es zu verdanken, daß die Musik, von der der Film erzählt, aufs Feinfühligste in sanft modernisierte Arrangements überführt wurde. Besonders spürbar im weltberühmt gewordenen Hit "Chan Chan", dessen instrumentaler Zwischenteil durch Cooders Führungstöne (teils auf der Slide Guitar) eine Melancholie bekam, die das ganze Stück völlig unerwartet neu erstrahlen liess. Im Film ist Cooders Rührung über die fröhlichen kubanischen Musik-Dinosauriere Ferrer, Segundo, Ochoa, Gonzales usw. jederzeit spürbar.
Trotz aller vielleicht möglichen Einschränkungen ein kostbarer Film über kostbare Musik und ihre wundervollen Künstler.
"Call the Fire Brigade- It`s Tula`s bedroom, it`s going up in flames."
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am 11. Dezember 2004
Wer schon einmal auf Kuba war weiss, dass einem den ganzen Tag (gewollt oder ungewollt) Musik begleitet - und wer sich ein wenig dafür interessiert, der kommt am BVSC nicht vorbei. Ich war neugierig und habe die DVD bestellt. Wim Wenders dokumentiert hier, wie Ry Cooder die alten Herren des BVSC auf Kuba aufspürt und zusammen in ein Studio bringt. Die "alten Herren" erzählen, wie sie zur Musik kamen und wie es ihnen die letzten Jahre ergangen ist. Die Dokumentation ist teilweise rührend. Vor allem, weil sie immer wieder mit Kuba-Impressionen hinterlegt ist. Ein wirklich gelungenes Porträt dieser einzigartigen Musiker und der kubanischen Musik. Ein Glücksfall
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am 25. Juli 2011
Wie alle Ausgaben der "Rock & Roll Cinema"-Collection wurde auch der vor Lebensfreude strahlende Dokumentarfilm von Wim Wenders über die kubanische Musikszene in ein sehr schickes und auch platzsparendes, da sehr dünnes, Mediabook verpackt.
Auf dem Frontcover ist ein fixer FSK-Aufdruck angebracht, der aber nicht zwingend stört.
Die Bild- & Ton-Qualität des Films sind - wie nicht anders zu erwarten - tadellos. Als Bonusmaterial gibt's einen Audiokommentar von Wenders (engl. mit dt. UT), eine Deleted Scene sowie die Möglichkeit der Musikkapitel-Anwahl.
Fans des Films sollten bei dieser tollen Ausgabe unbedingt zugreifen!

Diese Edition ist übrigens auch in der zweiten "Rock & Roll Cinema"-Sammlerbox erhältlich: Rock & Roll Cinema Sammlerbox ( Filme 13 - 24 ) [12 DVDs]
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am 1. August 2012
Diesen Film im Sommer zu veröffentlichen macht durchaus Sinn. Wenn das Sommerfeeling draußen schon nicht aufkommt holt man es sich eben mit Buena Vista Social Club ins Wohnzimmer. Zum Film selber muss ich wohl nicht mehr viel Sagen. Wim Wenders hat da mal einen echt tollen Dokumentarfilm geschaffen der zu Recht Weltweit mit Preis und Auszeichnungen überhäuft wurde. Die Aufnahmen sind sehr beeindruckend und verschaffen auch einen tollen Einblick hinter die Kulissen. Und wer bei der Musik stillsitzt und sich keine Zigarre mit deliziösem Cocktail gönnt ist hier sowieso fehl am Platz.

Die Bildqualität der Blu Ray ist, aufgrund des Alters und des Ausgangsmaterials, sehr gut. Kaum Rauschen, hin und wieder ein paar Artefakte und ein paar Außenaufnahmen sind unscharf und verwackelt. Das liegt aber nicht am Transfair sondern ist wohl so von Hause (Herr Wenders?) so gewollt. Ansonsten ist das Bild ist sehr klar, kontrastreich und detailliert.

Die DTS-HD MA 5.1 Tonspur ist absolut grandios. Es liegt zwar lediglich eine Englische Tonspur mit deutschen Untertiteln vor, aber da es eh überwiegend Musik und wenige Dialoge gibt ist das verschmerzbar. Die Boxen werden permanent Angesprochen und man hat ständig das Gefühl mittendrin zu sein. Die Konzertaufnahmen sind sehr dynamisch und haben viel Räumlichkeit. Der Bass wird nur dezent gefordert was angenehm auffällt. Alles in allem ist diese Blu Ray-Umsetzung hervorragend gelungen. Der Umstieg von der DVD lohnt sich - 4,5/5 Punkten!

De Alto Cedro voy para Marcan
Llego a Cueto, voy para Mayar
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am 10. Juli 2000
Man betrachte (höre) diese DVD in Ruhe und ziehe dann einen Vergleich zu den überbezahlten, sogenannten "Künstlern" der heutigen "Musik" aus Rap, House, und wie auch immer diese modernen Entartungen heißen mögen. Dem kritischen Betrachter wird klar, wer die wirklichen Künstler sind. Einfache Menschen, deren Höhepunkt des Lebens ein paar Tage in New York sind, die nur ein einiges Mal im Leben - für den einmaligen Auftritt in der Carnegie-Hall - die Grenzen Cubas überschritten haben. Menschen, denen Luxus, Geldgier und Kommerz fremd sind. Künstler, die ihren Gesang, ihre Instrumente in phantastischer Perfektion beherrschen, ohne Computer und Elektronik. Menschen, die Gefühle zeigen und denen Star-Allüren fremd sind. Diese Menschen und ihre Musik muß man lieben. Schön, daß es Menschen wie Herrn Wenders gibt, die sich solcher Themen annehmen.
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