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Kundenrezensionen

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am 5. Januar 2007
Jack Nicholson spielt hier einen auf den ersten Blick völlig ungezähmten Mann aus einer reichen Familie voller Musik-Überflieger. Er kehrt dieser Familie, in der er nie zu genügen schien, den Rücken und lässt sich treiben. Gerade arbeitet er auf einem Ölbohrfeld, ein echter Drecksjob, den er genauso verabscheut wie sich selbst. Seine Freundin Rayette (Karen Black), eine schöne, aber naive Kellnerin, ist vom ihm schwanger. Sie hängt ihr Herz an ihn, nicht begreifend, dass er nicht stark und unabhängig, sondern völlig getrieben und innerlich leer ist.

Als Jack ans Totenbett seines Vaters reist, lernt er die Freundin seines

Bruders kennen. Eine kluge, schöne Pianistin, die Jack sofort fasziniert. Auf sie will er sich ganz einlassen, sie erkennt sein wahres Wesen.

Doch anfänglich von ihm angezogen, weist sie ihn zurück. "Ich könnte nicht mit Dir leben. Du bist ohne Selbstachtung, hast keinen Respekt vor Dir und Deinen Mitmenschen." Jack verlässt völlig deprimiert sein Elternhaus, und verfällt auf der Flucht vor der anhänglichen Rayette

wieder in sein altes Leben, ziellos, rettungslos einsam, streunend ...
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am 19. Dezember 2010
Robert Dupea (Jack Nicholson) ist nicht gerade eine Seele von Mensch, sondern viel eher ein latent soziopathischer Lebenskünstler. Mit der Treue nimmt er es nicht so genau; das muss auch seine Rayette (Karen Black) feststellen. Zuweilen geht sie noch ihrem bescheidenen Broterwerb, dem Kellnern, nach, wenn sich ihr Partner und sein Arbeitskollege mit Frauen vergnügen. Als dann aber der Arbeitskollege verhaftet wird und Bob seine Arbeit auf dem Ölfeld hinschmeisst, nehmen die Dinge eine neue Wendung. Bob will sich in den Staat Washington aufmachen, nachdem ihn seine Schwester, eine Pianistin, darum gebeten hat, denn der Vater ist schwer krank. Obwohl Bob von seiner Rayette lieber Abstand gewinnen würde, bringt sie ihn schliesslich dazu, dass er sie nordwärts mitnimmt. Dort angekommen, muss er sich seiner Vergangenheit stellen. Vom Typ her läuft er sonst eher davon, wenn die Situation schwierig wird. Wie stellt er es wohl diesmal an?
Der Columbia-Klassiker FIVE EASY PIECES von 1970 entstand kurz nach dem legendären
EASY RIDER und markiert einen der frühen Filme aus der langjährigen und durchaus gelungenen Zusammenarbeit zwischen Nicholson und dem Regisseur Bob Rafelson. Solche charakterbasierten Filme werden heute leider kaum mehr unter den Namen der grossen Studios veröffentlicht, doch damals gönnte man sich dieses Renommé in Hollywood noch. Der Film kann recht gut das Zeitgefühl der damaligen Zeit vermitteln, ohne sich mit "Flower Power"- oder Vietnam-Klischees aufzuhalten. Vielmehr geht es einfach um die Menschen und wie sie, teils unüberlegt, mit einander umgehen. Rafelson schafft es dabei, die Geschichte in den 94 Minuten Laufzeit spannend zu erzählen, obwohl er teilweise episodenhaft vorgeht. Zum Mitdenken bleibt genug Zeit. Der Film erhebt wohl eher nicht den Anspruch darauf, schön zu sein, doch er überzeugt auch ohne.
Nicht ganz so überzeugend ist die DVD-Umsetzung. Hintergründe zum Film erfährt man dann, wenn man das Glück hat, eine der frühen Auflagen der DVD zu erwischen, der noch der Faltprospekt beiliegt. Daraus erfährt man in relativ knapper, aber informativer Form, wie der Film damals auf die Beine gestellt wurde. Ausserdem erfährt man nur hier, woher der Film seinen Originaltitel hat. Das Geheimnis hinter dem deutschen Titel ist dagegen wohl gar keines, denn dafür ist er schlicht zu banal. Auf der DVD selbst gibt es nur ein paar Filmografien in Form von Texttafeln, die zum Zeitpunkt der DVD-Erstausgabe (1999) aktuell waren. Besser ist da schon die Leistung in Sachen Bild (Format 1,85:1 [16:9]) und Ton, die gemessen am Alter des Films gut rüber kommen. Die Auswahl an Tonspuren und Untertiteln kann sich sehen lassen, ist aber gemessen an Filmlänge und Dichte der übrigen Inhalte auch wenig überraschend.
Fazit: mit etwas mehr Anstrengungen beim Bonusmaterial hätte sich daraus ein DVD-Leckerbissen machen lassen. Ein klarer Fall von verpasster Chance. Mit dem Gebotenen reicht es noch für gut und gerne drei von fünf Strassenkarten und einen Bogen Papier für den Abschiedsbrief an die Verflossene.
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am 31. Juli 2011
Duprea (Jack Nicholson) arbeitet als Arbeiter auf einem Ölfeld. Der Job nervt ihn, aber das Zusammensein mit seinen Kumpels beim Bowling und die Beziehung zur Kellnerin Rayette (Karen Black) hält ihn bei Laune. Als sein bester Kumpel wegen eines Überfalls auf eine Tankstelle verhaftet wird, wirft er hin und reist in Richtung seiner Familie. Hier erfahren wir, dass Duprea aus einer Künstlerfamilie stammt und früher ein talentierter Pianist war.
Wir erfahren außerdem, dass Dupreas Vater im Sterben liegt. Duprea bleibt zwei Wochen bei der Familie und verliebt sich in die Verlobte seines Bruders, die ihn aber abweist. Seine Freundin Rayette, die ihm gefolgt war, stößt dazu, und sie und Duprea reisen schließlich in einem Auto ab. Am Ende lässt er sie an einer Tanke stehen und fährt per Anhalter bei einem Lkw-Fahrer mit.

Bob Rafelsons "Five Easy Pieces" ist ein typischer Anfang-der-Siebziger-Jahre-Film, der mit Themen wie Freiheit und Verantwortung jongliert, aber keine interessante Geschichte erzählt. Der Egozentrismus und die Beziehungsunfähigkeit des Duprea lassen einen heute nur ratlos dastehen. Man merkt, dass bei dieser Produktion Tonnen von Talent vorhanden war, das aber nicht kanalisiert wurde. Während Rafelson und sein alter Kumpel Nicholson sich auf einzelne Szenen fokussieren, in denen Nicholson brillieren kann, liefert Karen Black die beste schauspielerische Leistung ab, indem sie ihre Rolle dem Charakter der Figur gemäß anlegt. Umso deutlicher wird, wie unklar die Regie und das Script sind.

Der Film ist eher historisch interessant. Macht man die Rechnung auf, muss man sagen, dass er nur deshalb nicht in der Versenkung verschwunden ist, weil Nicholson mitspielte. Seine Fans kommen durchaus auf die Kosten, denn er liefert ein paar "ätzende" Szenen, die später für ihn typisch wurden. Sucht man nach einer stärkeren Zusammenarbeit von Rafelson/Nicholson, muss man "The Postman Always Rings Twice" (1980) sehen. Nach einem Roman von James M. Cain läuft dort alles rund, was in "Five Easy Pieces" knapp daneben war: Drehbuch, Regie und Schauspiel.
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am 12. Oktober 2012
Wie man diesen Film in fünf ‘leichte‘ Teilstücke unterteilen kann, erschließt sich mir nicht. Da ist der deutsche Untertitel schon hilfreicher, denn Robert (Jack Nicholson) macht sich auf, um sich selbst zu finden. Ein Neuanfang also. Da ist zunächst seine Freundin Rayette (Karn Black gibt das blonde Dummchen grandios) wie ein Mühlstein. Aber er driftet gefühlsmäßig nach Hause, wo er mit seiner Vergangenheit konfrontiert wird. Hier ist sein Vater im Rollstuhl und seine Geschwister, die alle – wie er – als Instrumentalisten (Klavier, Geige) unterwegs sind / waren. Seine Freundin Rayette quatscht sich um Kopf und Kragen und vergrößert so die Distanz zu Robert noch. Die Freundin seines Bruder Catherine (Susan Anspach) weist ihn ab, macht ihm aber trotz eines gemeinsamen Saftaustausches klar, dass er ein Mann ohne Liebe ist. Eine leicht ironisierte Diskussion unter Möchte-Gern-Intellektuellen und ein Gespräch mit dem stummen Vater (ein Monolog) geben Robert den entscheidenden Impuls. Hierher gehört er nicht und seine Freundin nervt. Sein Leben liegt vor ihm, wie die Straße. Und so findet Regisseur Rafelson ohne viele Worte eine geniale Lösung als Ende.
Der junge Jack Nicholson zeigt hier bereits 1970, welche Wandlungsfähigkeit in ihm steckt: ein intelligentes, sensibles Raubein. Stimmungsmäßig bringen es die Songs von Tammy Wynette voll.
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am 2. Mai 2011
"Ein Mann sucht sich selbst" - im Original "Five Easy Pieces" ist ein solides Außenseiterdrama bzw. Charakterstudie über einen jungen Mann, der unschlüssig über seinen Lebensweg ist. Das ruhige Drama mit Elementen eines Road Movies kam im Frühjahr 1971 in die österreichischen Kinos.

Robert Dupea, gespielt von Jack Nicholson, arbeitet auf einem Ölfeld. Mit seinem Kumpel Elton, ein schlichter Charakter, verbringt er viel Zeit. Seine etwas naive Freundin Rayette Dispeto, dargestellt von Karen Black, eine Kellnerin in einem wenig beeindruckenden Cafe, behandelt er nicht gerade mit großer Wertschätzung. Dupea nimmt es auch mit der Treue nicht so genau, er scheint unzufrieden mit seinem Leben zu sein. Er hat aber auch eine ungewöhnliche Vergangenheit, er ist nämlich eigentlich ein talentierter Pianist. Doch dann verübt Elton einen Tankstellenüberfall - Dupea kündigt bei der Ölfirma und fährt spontan zu seiner Schwester, ebenfalls eine Pianistin. Er erfährt dabei von den gesundheitlichen Schwierigkeiten des Vaters...

Regisseur Bob Rafelson inszeniert unaufgeregt, ohne besonders hervorstechende Ideen, wenngleich die eine oder andere interessante Szene (Stichwort "Piano im Stau")im Gedächtnis hängen bleiben wird. Der Film lebt von der sehr guten schauspielerischen Leistung von Nicholson, der den unzufriedenen, von so manchen Selbstzweifeln geplagten, aber doch auch egoistischen Robert Dupea großartig spielt. Ebenfalls gut, Karen Black als die naive, aber loyale Rayette.

Bild- und Tonqualität: Bildformat 16:9 (1.85:1), Bild ein wenig grieselig, aber in Ordnung punkto Schärfe, Farbtreue und Kontrast. Bei dieser Art von Filmen ist die Bildqualität ohnehin nicht das wichtigste Element, und ich war durchaus zufrieden - zumal mir fast keine Verschmutzungen im Bil aufgefallen sind. Der Ton ist "nur" mono, aber es ist sowohl in der englischen Original- wie auch deutschen Synchronisation nur minimales Rauschen zu hören . Es gibt auch Untertitel für Hörgeschädigte.

Keine Extras außer Künstlerprofilen von Nicholson, Black und Regisseur Rafelson. In meiner DVD gab es ein vierseitiges Mini-Booklet, welches noch ein paar Zusatzinfos zum Film beinhaltet.

Insgesamt brillant gespieltes Außenseiterdrama, sicher kein absoluter Klassiker, aber ein solider 4-Punkter.
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am 1. Februar 2002
Nicholson hat noch viele gute Filme gemacht, aber besser als hier war er nie mehr. Cool und verletzlich und nie zynisch. Die "No substitutes"-Szene hat Geschichte gemacht, mindestens ebenso unvergesslich aber ist Nicholson auf dem Truck am Klavier. Sicher einer der bedeutendsten low budget-Filme, der je in den USA produziert wurde.
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am 19. August 2003
In the two pack, we see Jack Nicholson circa 1970 and 1997, respectively. In "Five Easy Pieces," we see a deeply sensitive individualsearching for something, anything, meaningful in his life. In "As Good as it Gets," we see a deeply insensitive man waiting for life to come to its merciful end when, suddenly, he finds love. "Pieces" is a dark drama and "As Good" is a light romantic comedy. Both are sealed as classics in the Nicholson canon.
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am 15. Dezember 2008
Trotz einfacher Technik (1970) nimmt einen dieser Film total gefangen, Dank der sehr guten schauspielerischen Leistung der Akteure und der interessanten Kameraführung. Am Ende des Filmes dachte ich, ja es geht um Freiheit, eine Freiheit, die sich die meisten Menschen wünschen, die sich aber die wenigsten Menschen für ihr Leben (zu)trauen.
Der Hauptdarsteller ist sicherlich innerlich zerrissen, bindungsunfähig (Job, Beziehung, Wohnort) und er erkennt , da er intelligent ist, sein Versagen (der Familie und der Welt gegenüber), aber er will auf keinen Fall ein bequemes, warmes (spießiges) Nest, welches den Verzicht auf Freiheit bedeuten würde.
Ein Film, der zwar kein HappyEnd hat, aber dennoch absolut positiv und lohnenswert lange im Gedächtnis bleibt und anregt, über das eigene Leben nachzudenken.
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am 3. März 2010
Recht guter Film, obwohl man Jack Nicholson auch in besseren Filmen gesehen haben, trotzdem sehenswert!
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