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Kundenrezensionen

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am 27. Januar 2011
Vier Männer sind auf dem Weg nach Silverado.Durch Zufall kommen sie zusammen.Gemeinsam kämpfen sie gegen Desperados und einem gierigen Rinderbaron und seinem korrupten Sheriff.
Und dieser Western ist klasse besetzt: Scott Glen,Kevin Kline,Kevin Costner,Danny Glover,Jeff Goldblum,John Cleese,Rosanna Arguette und Linda Hunt.
Bild in 16:9 Widescreen Ton in Surround Laufzeit ohne Abspann 2.04.00.min. und mit 2.07.15.min. FSK 12
Bonus: Making of,Filmographien,Trailer
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TOP 1000 REZENSENTam 29. Januar 2010
Ein imposanter Blick aufs weite Land: Nur wenige Augenblicke vorher hat Emmett (Scott Glen) drei Männer in Notwehr erschiessen müssen. Er kannte sie nicht, waren es Outlaws oder gar bezahlte Killer ? Jedenfalls lebt man im Wilden Westen sehr gefährlich. Emmett saß 5 Jahre im Knast, weil er den Landbesitzer McKendrick erschossen hat. Das Gericht sah in der Schiesserei keine Notwehr gegeben. Nun ist der Emmett unterwegs nach Turley, wo er sich mit seinem jüngeren und sehr temperamentvollen Bruder Jake (Kevin Costner) treffen will, dann kurzer Abstecher in die Heimat nach Silverado zu ihrer Schwester und ihrer Familie. Ab dort ins neu gelobte Paradies Kalifornien. Doch soweit kommt es vorerst nicht.
Auf seiner Heimreise rettet er einem Mann das Leben, den er nur noch mit Unterwäsche bekleidet, nahezu verdurstet, in der Wüste findet. Dieser Paden (Kevin Kline) war Opfer von Cowboys, die ihn ausraubten und ihm das Pferd klauten. Unterwegs freunden sich die Beiden an. In Turley angekommen, gibts gleich wieder Action: Der arrogante Sheriff Langston (John Gleese), der keinen Ärger in seiner Stadt duldet, hat Emmetts Bruder in den Knast gebracht. Er soll am anderen Tag hingerichtet werden. Doch zuvor wird noch der Schwarze Mal (Danny Glover) wegen seiner Hautfarbe aus der Stadt verjagt. Paden findet seine Peiniger und auch seinen alten Weggefährten Cobb (Brian Dennehy). Der hat zudem Connections mit Kendrick Junior. Dieser macht mit seinem Männern neuen Siedlern das Leben schwer....
Lawrence Kasdan ist bekannt für sein glückliches Händchen in Sachen Ensemblemovies (Grand Canyon, Die Reisen des Mr. Leary, Der große Frust) und von diesem Können profitiert auch "Silverado".
Ein Film, der 1985 gemeinsam mit Eastwoods "Pale Rider" eine Renaissance für das immer wieder für tot erklärte, aber dennoch unverwüstliche Westerngenre einleiten konnte.
Beide Filme wurden zu grossen Erfolgen. Kasdan hat auch eine Ahnung davon, was Genrefans von einem neuen Western erwarten: Die unsterblichen Themen (Freundschaft, Loyalität, die mutigen Helden, die bösen Schurken, alte Rechnungen, wichtige Frauen, Duelle) werden im Drehbuch alle treffsicher verarbeitet. Dabei stört es überhaupt nicht, dass das von Kasdan selbst geschriebene Script recht konstruiert wirkt, dafür aber mit einem Erzählfluß überzeugt, der die Geschichte und die Protagonisten alle am Ende in einem überzeugenden Showdown vereint.
Und ja: Große Kinobilder braucht der Western auch. Und auch dies bietet der unterhaltsame Western in Hülle und Fülle.
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am 20. Juli 2016
Nicht wirklich ein "moderner" Western, sondern eher eine ver-"pop"-te Collage aus Versatzstücken klassischer Filme, kombiniert mit einer 80er-typischen silliness/coolness-Mischung und ein paar Gewalteinlagen (bitte um Entschuldigung für diesen Slang, aber so geht es am kürzesten).
Gut gefilmt, schöne Kulissen und Naturaufnahmen, und "es ist auch was los" am Bildschirm - damit kann man bei ausgeschaltetem Hirn gute zwei Stunden totschlagen. Danach bleibt aber nicht viel über, weil man sich an die Geschichte (mit ziemlichen Logiksprüngen und einigen recht beliebig verwobenen Handlungssträngen) kaum erinnern kann; der Versuch einer Nacherzählung dürfte allgemein zum Scheitern verurteilt sein. Falls man die Bluray später noch ein zweites Mal einlegt (was ja eigentlich Sinn und Zweck einer Kauf-Disc ist), dann zappt man sich eigentlich nur noch von Kapitel zu Kapitel, um jeweils nach ein, zwei Minuten angesichts der horrenden Blödsinnigkeit vieler Szenen (die jetzt nicht mehr durch den Neuigkeitswert übertüncht wird) kopfschüttelnd auf die "SKIP"-Taste zu drücken.
Bildqualität: Grundsätzlich sauber und solide, Korn- und Schärfewiedergabe mittelprächtig. Allerdings gibt es, wie bei vielen frühen Blurays (hier: 2009), noch Probleme mit der Farbprofilierung des "historischen" 80er-Filmmaterials. Ich meine hier keinen generellen Farbstich, sondern die Farben sind etwas verschoben bzw, "daneben", d.h. das Himmelsblau ist leicht sonderbar, ebenso die Farben der vertrockneten bzw. gefrorenen Wiesen, die Hauttöne etc. etc.. Zudem sind dunkle Bereiche häufig sehr rotstichig. Es ist halt mit der Bluray wie ein Vierteljahrhundert vorher bei der CD: erst bestaunt man mit offenem Mund die Möglichkeiten des neuen Mediums, später erkennt man, dass die Ton- und Bildingenieure doch ein paar Jährchen an Übung brauchen, um das Ausgangsmaterial wirklich optimal digital umzusetzen.
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am 1. Dezember 2012
Beide Western standen schon längere Zeit auf meiner Wunschliste. Umso mehr habe ich mich über das Doppelpack gefreut, welches zu einem fairen Preis angeboten wurde. Mit der Qualität der BD's bin ich zufrieden. Es lohnt sich, regelmäßig in die Angebote reinzuschauen, das spart Geld, und man kann sich mehr Wünsche erfüllen.
Robbie
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am 26. Februar 2012
Hier haben wir einen neuen Höhepunkt der "Best of Hollywood"-Reihe im Blu-Ray Format vor uns. Beide Filme gelten bei Kennern des Genres als Klassiker. Obwohl "Silverado" ein klassischer Werstern ist und "Die gefürchten Vier" mehr Elemente von Action/Abenteuerfilm enthält, passen sie sehr gut zusammen, da grundsätzliche inhaltliche Dinge ähnlich sind.

In beiden Filmen besteht das Team aus 4 Mitgliedern , man wird unwillkürlich an die 4 apokalyptischen Reiter erinnert, auch wenn die Protagonisten hier das Gute vetreten. Aber jeder weiß das diese Zahl geradezu magisch verwendet wird, wie bei den Fantastic 4 oder später den 4 Horsemen, wem diese etwas sagen und wo ich wieder beim Asgangspunkt wäre. Will damit sagen jeder der 4 Männer hat seine Aufgabe und zusammen ergänzt man sich prächtig. Bei "DGV" noch mehr, daher passender der US Titel - "The Professionals".

In beiden Filmen wird ein Teil des Teams entführt und muss für das grosse Finale befreit werden. Es wird jeweils u.a. einer Dame geholfen und und so manch ein Charakter hat eine negative Vergangenheit wie Kevin Kline in "Silverdao" oder die Kriegsveteranen in "Die gefürchten Vier", das macht die Charaktere glaubwürdiger und man setzt sich zwangsläufig intensiver mit ihnen und der Story auseinander. So beziehen die Filme mehr Spannung durch die Entwicklung der Charaktere, als die doch eher vorhersehbaren Enden, zumindest bei "Silverado" ist es abzusehen.

Nichts desto trotz, wird exzellente Unterhaltung geoboten in denen auch der Humor nicht zu kurz kommt. Das größte Plus ist aber in beiden Fällen der hervorragend besetzte Cast, auf den ich hier nicht weiter eingehen will, das kann ja jeder selber nachschauen, aber wer sich ein wenig auskennt weiss ein großteil dieser Männer im Filmbuisness erreicht haben.

Ich hoffe ich konnte, ein wenig helfen und neugierig machen auf diese beiden Klassiker, dies es verdienen, das man sie mal in dieser Qualität anschaut. Bin extra nicht zu sehr auf die Handlung eingegangen, das werden schon andere für mich erledigen. Ich wollte sagen, das der Cast und die starken Charaktere allein schon Grund genug sein sollten einmal reinzusehen, denn Filme dieser Art (Westerngenre im Weitesten) bitten, als Story nunmal ein gewissen Rahmen, und da gibt's so manchen der weniger an die Grenzen kam, als diese beiden. Viel Spaß also!
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am 14. März 2017
SILVERADO [1985 / 2009] [Blu-ray] [US Release] Get ready For the Ride of Your Life! A Dangerous Place, in a Lawless Time . . . Till Four Friends Risked All To Make Things Right!

Get ready for some horse-ridin,' gun-totin,' whiskey-drinkin' fun in this digitally remastered collector's edition of director Lawrence Kasdan's SILVERADO, featuring a never-before-seen features with interviews from the cast and the filmmakers! The spirited Western stars are Kevin Kline, Scott Glenn, Kevin Costner, and Danny Glover as four unwitting heroes who cross paths on their journey to the sleepy town of Silverado. Little do they know the town where their family and friends reside has been taken over by a corrupt sheriff and a murderous posse. It's up to the sharp-shooting foursome to save the day, but first they have to break each other out of jail, and learn who their real friends are. Thanks to its authentic look and spectacular cast, which also includes Rosanna Arquette, John Cleese, Brian Dennehy, Jeff Goldblum, and Oscar® winner Linda Hunt [1983 Best Supporting Actress, ‘The Year of Living Dangerously’], this exciting Old West adventure created a whole new generation of Western fans and earned its “modern classic” status!

FILM FACT No.1: Awards and Nominations: 1985 Venice Film Festival: Win: Young Venice Award [Special Mention] for Lawrence Kasdan. 1986 Academy Awards®: Nominated: Best Sound for David M. Ronne, Donald O. Mitchell, Kevin O'Connell and Rick Kline. Nominated: Best Music for an Original Score for Bruce Broughton. 1986 Casting Society of America: Nominated: Best Casting for Feature Film in a Drama for Wallis Nicita. 1986 Casting Society of America: Nominated: Best Casting for Feature Film in a Drama for Wallis Nicita. 2005 International Film Music Critics Award: Nominated: Best New Release/Re-Release/Re-Recording of an Existing Score for Bruce Broughton (composed music) and Douglass Fake (produced album)

FILM FACT No.2: The film was shot primarily on location in New Mexico. In 1984, Lawrence Kasdan and Mark Kasdan and crew were out scouting a remote area of New Mexico by helicopter, hoping to find the most suitable place to build the town of Silverado. The location manager appeared at the property of local natives Bill and Marian Cook. At that time they wanted to build only two to three structures, offering Cook a "casual number" as a location fee. It just grew from that into a big budget movie and the Silverado set was built," Cook recalled. The set was appropriately dressed and filmed for towns in four different states, depending on the view from the streets, mountains, prairie or the Galisteo River. In an interview with actor Scott Glenn related how casting profoundly influences directing. In reference to different actors working together, Scott Glenn mentioned how he "really liked" Kevin Costner, and how he thought Kevin Costner was "easy and comfortable" to be around. Scott Glenn exclaimed, "There is real magic going on with that performance." Scott Glenn spent his time kidding around with Kevin Costner addressing him by saying, "hey movie star!" during that earlier stage in Kevin Costner’s career.

Cast: Kevin Kline, Scott Glenn, Kevin Costner, Danny Glover, Brian Dennehy, Rosanna Arquette, Rusty Meyers, John Cleese, Jeff Goldblum, Linda Hunt, Joe Seneca, Ray Baker, Thomas Wilson Brown, Jeff Fahey, Lynn Whitfield, Amanda Wyss, Richard Jenkins, James Gammon, Sheb Wooley, Earl Hindman, Pepe Serna, Matthew Hotsinpiller (uncredited), Brion James (uncredited), Richard Lester (uncredited) and Bob Morgan (uncredited)

Director: Lawrence Kasdan

Producers: Charles Okun, Lawrence Kasdan, Mark Kasdan and Michael Grillo

Screenplay: Lawrence Kasdan and Mark Kasdan

Composer: Bruce Broughton

Cinematography: John Bailey (Director of Photography)

Video Resolution: 1080p [Technicolor]

Aspect Ratio: 2.40:1 [Super Techniscope]

Audio: English: 5.1 Dolby TrueHD Master Audio, French: 5.1 Dolby TrueHD Surround, German: 5.1 Dolby TrueHD Surround and English: 2.0 Dolby Digital Stereo

Subtitles: English, English SDH, French, German, Arabic, Danish, Dutch, Finnish, Hindi, Norwegian, Swedish and Turkish

Running Time: 132 minutes

Region: All Regions

Number of discs: 1

Studio: Columbia Pictures / SONY Pictures Home Entertainment

Andrew’s Blu-ray Review: ‘SILVERADO’ [1985] is a sweeping, glorious-looking western that is at least a full generation removed from the classic western film genre. Lawrence Kasdan, who produced, directed and co-wrote the film, definitely came up with its wonderful title and simple approach from a present-day standpoint, and the result is an energetic revival with some significant differences in scale. ‘SILVERADO’ is sufficiently modern to make its landscapes bigger and embody the ideals of the classic American western in the way that reflects and encapsulates other movies, something Lawrence Kasdan has refined it into a modern art form, with an eye to the modern audience and its fleeting attention span and makes ‘SILVERADO’ with big and vast panoramas, frequent gunfights and a large assortment of handsome, loner-type heroes, to make a more starkly beautiful western that have gone before previously.

‘SILVERADO’ is a throwback to a Western that doesn’t bother trying to reinvent the western genre into a new form and embraces all of the old clichés and formulas of the good olden days, rehashing them with popular stars for a new generation that didn’t grow up on them, and especially for the old-timers to reminisce. ‘SILVERADO’ celebrates these elements of the mythology of the West and enchants by reviving our memories of galloping horses, blazing guns, and sunsets over mountains, and cowboy hats made for vagabond kings.

The lives and destinies of four men are intertwined in this rousing sage brush saga. Emmet [Scott Glen] is a strong-and-silent stoic just released from prison; his brother Jake [Kevin Costner] loves the ladies and gets high on danger; Mal [Danny Glover] is a black range rider who wants to reconnect with his family; and Paden [Kevin Klein] is a drifter who on the surface seems self-centred but underneath is a loveable teddy bear with a caring heart.

All of these men are drawn together by their opposition to the spoilers in Silverado: an unscrupulous and malevolent sheriff [Brian Dennehy], who owns the local tavern, and the McKendrick clan, a greedy and gruesome family of no-goods whose chief aim in life is tearing down the dreams of common, hardworking folk in the town and surrounding countryside.

‘SILVERADO’ restores some of the gloss to the Western genre of old. The cinematography by John Bailey is totally first class, the rousing composed music score by Bruce Broughton adds texture to the drama, and fine supporting performances are put in by Linda Hunt as a classy and compassionate bar manager, Jeff Goldblum as a nasty gambler, John Cleese as a worldly-wise sheriff, and Rosanna Arquette as a sturdy pioneer woman. ‘SILVERADO’ is a Western which will cause you to kick up your spurs in elation! ‘SILVERADO’ is a fun time for those that enjoy Westerns, as well as for fans of the cast, who are all especially appealing in their respective roles. All in all some of the best scenes involve the classic western showdowns and of course, the rowdy saloon scenes. Many shots, of liquor and gunfire, help to make this film a delightfully entertaining film.

Not only does the script provide a very solid, eventful and easy to follow plot, as well as a host of believable characters, but the characters are made even more believable due to the solid acting talent, of the surprisingly big name cast. Every one of the actors mentioned above gives stellar performances that perfectly fit the script, and world, for which they were written, and while they may not all be original characters or exceptionally original portrayals like Brian Dennehy who is essentially a replay of the sheriff he played in the film ‘First Blood,’ but in cowboy clothes, who are all solid and completely believable. Direction is also not original or spectacular, and the set design, and showcases all of the traditional elements expected of the genre to an exceptionally high standard. Their effort makes for a pleasure of a film viewing experience. With an impressive cast and production values to boot, ‘SILVERADO’ is indeed one of the most enjoyable western films released in 1985. This is a nicely made Western with an excellent cast. I would recommend this film to anyone who likes Westerns. I would also encourage fans of any of the actors to check this one out. The action is great, and it’s not overly violent. Make sure to set aside a little time, as this one runs over two hours. The locations chosen for this film are awesome. The cinematography is also wonderful throughout the film; especially the camera work takes advantage of nicely created action sequences and all of the sets available. Overall, this is a wonderfully made western genre film from the visual aspects, and also features an excellent Oscar® nominated film score by the brilliant and talented Bruce Broughton. Overall, the technical aspects of the film are nicely done and deserved all the Awards and Nominations. Highly Recommended!

Blu-ray Video Quality – SONY Pictures Home Entertainment brings you this stunning Blu-ray disc in a spectacular enhanced 1080p encoded image, with an equally impressive 2.40:1 aspect ratio which shows off this western genre as one of the best-looking Blu-ray disc from SONY. Colours throughout the film give predominantly brown hues that reflect the dusty leather saddles, the wooden rifle stocks, worn out jackets, and the sandy terrain which gives lifelike clarity. Bolder colours like the red of an American flag in one scene or the green shrubbery in the middle of an otherwise barren landscape in another, offer a superior clarity of colour. The terrain that's dotted with gravel, dust, and weeds, takes on an absolutely lifelike appearance with the transfer resolving each and every speckle on the ground with precision. There is no sign of noise reduction, smearing, waxy faces, or any such atrocities with this one. The transfer is simply exquisite, taking on a first-rate cinematic look and feel that's a prime example of just how fantastic a format Blu-ray can be.

Blu-ray Audio Quality – SONY Pictures Home Entertainment rides onto this Blu-ray with a very strong and outstanding 5.1 Dolby TrueHD soundtrack experience that really enhances this western genre film and especially the film's opening seconds it becomes clear that this audio track means business, especially with the relentless loud gunshots ring out all around your speakers, making you feel you are at the centre of the action, that gives you superb clarity, especially with the later shootouts feature bullets whizzing and ricocheting through the back half of the soundstage, and many shots are accompanied by an appropriately loud hefty thud. Also not to be outdone, is the marvellous and fantastic presentation of the title sequence's music film score by the very talented Bruce Broughton, to really give you the feeling of a rousing, good old-fashioned Western theme music to give you realistic atmosphere; especially with a few saloon scenes deliver a superb sense of environmental ambience and the outdoor shots often feature the sounds of nature floating throughout the soundstage, especially superior dialogue reproduction. So all in all a totally brilliant audio experience all round.

Blu-ray Special Features and Extras:

Audio Commentary: Along the ‘SILVERADO’ Trail: A Western Historians’ Commentary: Here we are introduced to Frank T. Thompson who is a noted Writer, Filmmaker and Film Historian, Paul Andrew Hutton who is an American cultural historian, author, documentary writer, and television personality and is also the professor of history at the University of New Mexico and the executive director of Western History Association and Steve Aaron who is a Professor of History at the UCLA and also the Institute for the Study of the American West at the Autry National Center, and have all that come together to speak on "the last of the old style Western film genre," and especially here to talk about Lawrence Kasdan’s film ‘SILVERADO,’ and the forerunner of the modern style Western of the 21st Century, which also is about its time which it is set, but they also comment that it is also a 1980s Western film genre, which at the time was dead in the water, but has with this film been resurrected by director Lawrence Kasdan, but when you start to hear the strains of the main music theme at the start of the film by composer Bruce Broughton, you know you are in classic territory and the gold standard of a western music score. They talk about the authenticity of the cowboy hats and especially the one worn by Sheriff John Cleese, which is 100% accurate. We hear that in the original old western times, women were never allowed in a saloon bar, because of all the men would get drunk and this also relates why the Old West was so violent and all that violence came out of the saloon bar culture, and also the reason why people in the old west did not have perfect teeth, unlike what you see in the film, because the drunken me were always brawling and especially with all the punches flying about because as I said they were always drunk. When you see Danny Glover in jail they talk about the different bars you see in two different jails, especially the first jail you see Kevin Costner locked up, here the bars are square and were the original style of a western jail, but with the second jail with the straight bars and this is a much modern interpretation you see in Western films. They also talk about the subject of getting everything totally historically accurate, but in other historic westerns they do not bother with the accuracy at all to get it right, which they all do not understand the logic. At one point in the film around Chapter 12, they start getting very boring and extremely pedantic in going on and on about the period in the old west whether people wore long or short hair or whether at one time people wore no beards or moustaches, to me this was a just a totally pointless exercise in rhetoric boring information I want to hear about, as people in general are not at all interested or want to be informed, as I personally could not care less, and that unfortunately is the trouble with these three people, they think people think like them, well sadly they are totally wrong and they should get a life, because us the people who watch these films are not at all interested in the academic boring obsessed information, and from then on the whole conversation gets totally and absolutely obsessive boring accuracy on hat thing happened in the old western genre, which again is such totally boring accuracy rhetoric. As a final comment to this audio commentary, I thought at the start the three commentators held out so much hope and interesting information, but again at Chapter 12 this is when the whole thing went downhill to total yawn dropping boredom and to me personally this audio commentary would have been improved 100% if Lawrence Kasdan and Mark Kasdan had done the audio commentary, and to totally top it all, the three people involved with this audio commentary had the most ghastly boring American accents that totally bored me senseless.

Special Feature: A Return to ‘SILVERADO’ with Kevin Costner [1985] [1080i] [1.78:1] [21:01] Here we get featured Kevin Costner and recalling his love of the Western film genre, the character he played in ‘SILVERADO,’ the quality of the script, the work of his fellow actors. As we get into the interview Kevin Costner we get a personal insight why he wanted to appear in the film ‘SILVERADO,’ and really tells that when he went to see the film ‘How The West Was Won’ which started his interest in this sort of genre. But what also encouraged him was how the director Lawrence Kasdan wanted to portray the Western film genre in a special way and a totally different slant. What also encouraged Kevin Costner to be in this film is that he has worked with this director in the film ‘The Big Chill’ [1983] and loves his style of working. Although Kevin Costner’s part at the beginning of the film was like a young adolescent and also very childish and at first did not like his character, as he was all over the place, but eventually as he got his stride into the film he could see his character was slowly maturing and could finally see why the director wanted to play this type of character. But what also made the film so ideal for Kevin Costner is because of the brilliant script that was so well written by Lawrence Kasdan and Mark Kasdan. Kevin Costner also praises the fellow actors he worked with and especially Kevin Kline who he thought was brilliant, a totally talented gifted actor and worked well with his hands. Kevin Costner talks about two specific scenes that really stood out for him and talk a great deal about them that were really great moments in the film, but one scene in particular stood out as they had to shoot this particular scene 15 times and the final one shot was the one you see in the film that satisfied the director and to find what this special scene was, you will of course have to watch this interview to find out. One interesting comment from Kevin Costner is about another certain scene where he has hidden behind the bar from the gunman, which he actually dreamed of the night before where he wears no boots and you see him silently climb over the bar in his socks to surprise the two gunmen looking for him and was very pleased the director to allow him to perform this scene as described. As we hear the end of this personal interview, Kevin Costner says that it was the most funniest and good time movie he has ever worked and been involved with the film, and he says he has gone on to have other great thing happen in his life and especially personally, and again this movie ranks right at the top for him, especially the experience and an opportunity to be a in a Western of this calibre, great characters and friendships that were forged and especially his character in the film ‘SILVERADO’ was definitely the pinnacle of his acting career by far, even better than other aspects of his acting career especially in films like ‘No Way Out’ and The Untouchables,’ and that is why his character in ‘SILVERADO’ will be the film that made a lasting impression on him personally and cannot thank the director enough to be allowed to be part of a film that set the bar on being one of the best Western film genre so far and ranks up there as one of the best to come out in a very long time. This special Kevin Costner personal interview is a very solid piece that covers all the expected angles, and we also get to see some rare footage of behind-the-scenes footage and also throughout we get see clips from the film.

Special Feature: The Making of ‘SILVERADO’ [1985] [480i] [1.33:1] [37:01] Here Lawrence Kasdan the director for the film ‘SILVERADO’ talks about here in this comprehensive special documentary, where both cast and crew members recall the making of the film. Also featured are short deleted scenes and an explanation behind the non-glorified approach to violence. We also hear Lawrence Kasdan talk in depth about when he was growing up and being taken to see a Western film for the first time and instantly falling in love with the genre and from then had vowed he wanted to make a Western film that had all the elements that makes a cracking good Western, plus a great story, wonderful open landscapes and a brilliant way of portraying the real life of a cowboy character and of course as Lawrence got much older and into making films that is when it was muted about making a Western film and his brother Mark Kasdan encouraged Lawrence to bring his dream to fruition and make that film of his dreams and especially the ‘SILVERADO’ film and the iconic western movie town was originally built as a set for the film ‘SILVERADO’ in 1985 which at the time was filmed in the middle of winter and was extremely cold, which took roughly 96 days to film and the town is situated in the Eaves Movie Ranch is situated in 105 Rancho Alegre Road, Santa Fe, New Mexico, USA and took several months to build. The town has since been expanded and updated. The buildings are no longer street facades, but are usable structures. It is an old "wild west" ghost town, waiting to be discovered. The western town is frequently leased for films and television productions. Many notable films, including ‘Lonesome Dove,’ ‘All the Pretty Horses,’ ‘Cowboys and Aliens,’ ‘Wild, Wild West,’ ‘3:10 to Yuma,’ ‘The Missing’ and ‘Thor’ among others, have been filmed there. We get to view extensive rare behind-the-scene filming and also lots of rare personal black-and-white images of the actors and crew on the set of the ‘SILVERADO’ film. There is great praise for the composer Bruce Broughton for the main theme music score which after the film was released was for about 13 years was played at the start of all American Football games when the teams entered the arena. We also hear that when the ‘SILVERADO’ film was released there was talk of a sequel that had been muted for five years after the initial release of the film, but sadly nothing has been decided as they were worried the original four actors would not be available through different circumstances, which is a shame, as when I finished watching the film in the cinema I always pondered about how good a sequel would be, to actually see how the four main characters had progressed in their lives, but Lawrence Kasdan, even though he has written scripts for films like ‘The Empire Strikes Back’ and ‘The Return Of The Jedi,’ he was not very keen to do a sequel and on top of all that he believes you make one good movie and then move on. But as to the ‘SILVERADO’ film, the scenario was that they wanted to make a Western film that was optimistic and one that is ebullient, that was cheerful and full of energy of a Western film genre. And so ends this fascinating special feature on the making of the ‘SILVERADO’ film and especially all who participated in this nice little documentary. As a nice little bonus, we get to see some short clips of the Premiere of the ‘SILVERADO’ film at the Chinese Theatre, where you see the main stars mingling with everyone attending the Premiere. Contributors include Lawrence Kasdan [Writer/Director/Producer], Mark Kasdan [Co-Writer/Director/Producer], John Bailey [Director of Photography], Ida Random [Production Designer], Kevin Kline [Paden], Danny Glover [Mal] (archive footage), Linda Hunt [Stella] (archive footage), Carol Littleton [Editor], Scott Glenn [Emmett] (archive footage) and Bruce Broughton [Composer].

Special Feature: BD-Live: This feature on Blu-ray discs that allows new content to be downloaded to the Blu-ray player. features include movie trailers, automatic firmware updates, featurettes, games, and more.

Finally, ‘SILVERADO’ [1985] gets more fun to watch with each viewing. I saw it twice in 1985 at the cinema, and by now I have seen it so many times that it’s solidly among my four-star favourites. If you don’t like Westerns, you should definitely check out the film ‘SILVERADO’ and let writer-director Lawrence Kasdan show you why he does in this unabashed celebration of the film western genre. If you do like Westerns, you and Lawrence Kasdan have something in common, and you should have as much fun watching this western film as Lawrence Kasdan had making it. ‘SILVERADO’ starts off very slowly, establishing its characters and situations one by one, gradually picking up speed and mass like a snowball rolling down a mountain. By the time the credits roll, we have had a whirlwind tour of virtually everything you can do in this Western film. The ensemble cast includes a remarkable line-up of stars, not all of whom were at the time the big names they are today: Kevin Kline, Scott Glenn, Danny Glover, and Kevin Coster who perform in a thoroughly enjoyable, goofy performance, who are the four principal characters, plus John Cleese, Jeff Goldblum, Brian Dennehy, Rosanna Arquette, and Linda Hunt among the supporting cast, whose performances are excellent across the board, and director Lawrence Kasdan manages his large cast about as well as possible. In general, the film ‘SILVERADO’ holds together remarkably well. The sprawling story is sturdy and well-crafted, the dialogue razor-sharp, the action rousing and cleverly choreographed, so all in all it is a brilliant Western film and up there with some the other top notch Western films. Highly Recommended!

Andrew C. Miller – Your Ultimate No.1 Film Aficionado
Le Cinema Paradiso
United Kingdom
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am 8. Mai 2010
Diesem Gedanken scheint sich Lawrence Kasdan mit seinem Western "Silverado" besonders verpflichtet zu fühlen, denn mit Ausnahme der Indianer läßt "Silverado" eigentlich kaum eine traditionelle Figur oder Situation des Westerns brach.

"Silverado" ist 1985, also im selben Jahr erschienen wie Eastwoods "Pale Rider", doch mit Ausnahme des Genres und des Erscheinungsjahres haben diese beiden Filme so gut wie nichts gemeinsam, ist "Silverado" doch ein Feuerwerk für die Augen, eine Vignette der verschiedensten Geschichten - mal amüsant, mal spannend, mal, dies aber weniger, anrührend -, eben ein Wilde-Jungen-Gute-Laune-Western.

Lawrence Kasdan und sein Bruder Mark erzählen in ihrem Drehbuch die Geschichte von vier Männern, die auf ihrem Weg in die Stadt Silverado einige Abenteuer zusammen bestehen, dabei aber auch stets immer wieder getrennte Wege gehen. Da ist zum einen Emmet Hollis (Scott Glenn), der eher ruhige und nachdenkliche, aber entschlossene Loner, der in Notwehr einen Rancher erschoß und dafür fünf Jahre im Gefängnis sitzen mußte. Nun kehrt er wieder nach Silverado, in die Stadt, in der seine Schwester und ihre Familie lebt, zurück, wohlwissend, daß diese Stadt von dem Sohn des Mannes, den er tötete, beherrscht wird. Sein Bruder Jake (Kevin Costner), ein wagemutiger Draufgänger und Schürzenjäger, begleitet ihn, doch muß Emmet ihn zu Beginn des Filmes erst einmal aus dem Gefängnis befreien. Ferner haben wir Paden (Kevin Kline), einen Mann mit dunkler Vergangenheit, dem Saloons, besonders die rauchigen, in denen Karten gespielt wird, zur eigentlichen Heimat geworden sind. Paden ritt früher mit einer Gruppe Desperados, mit denen er sich jedoch entzweite, als sie einen Hund malträtierten. Der letzte Mann im Bunde ist der Afroamerikaner Mal (Danny Glover), der zur Farm seines Vaters zurückkehrt, nur um feststellen zu müssen, daß Rancher McKendrick (Ray Baker), der Mann, dessen Vater Emmet tötete, die kleinen Farmer terrorisiert, um sie von ihrem Land zu vertreiben. Er sieht auch seine Schwester Rae (Lynn Whitfield) wieder, die zur Prostituierten geworden ist und an der Seite des schmierigen Spielers Slick (Jeff Goldblum) durchs Land tingelt. Als die Helden in Silverado ankommen, trennen sich ihre Wege zunächst, und scheinbar werden einige von ihnen gar zu Gegnern, nimmt Paden doch eine Stelle im Saloon des korrupten Sheriffs Cobb (Brian Dennehy) an, den er von früher her kennt und der sich mit McKendrick verbündet hat.

"Silverado" ist ein erfreuliches Beispiel für die Rückkehr des Westerns nach einer Zeit der Stille, und wenn Georg Seeßlen sagt, ein Western sei auch immer ein Film über andere Western, dann hat er mit dieser Beobachtung im Falle von "Silverado" ganz besonders recht, denn das Hauptanliegen des Filmes scheint es mir zu sein zu sagen: "Schaut her, Leute, das alles war der Wilde Westen!" Die Kasdans schaffen es, die verschiedensten Standardcharaktere in ihrer Geschichte zusammenzuführen, haben wir doch den skurrilen, aber durchaus effizienten Sheriff (John Cleese), den wir etwa aus "Winchester '73" kennen, seinen korrupten Amtsbruder, den machtgierigen Rancher, die schikanierten, aber standhaften Siedler, eine anständige junge Witwe, die Hure mit dem goldenen Herzen, die rauhe, aber ebenfalls herzliche Bardame, den Jungen, der in den harten Männern sein Vorbild sucht, und den hinterlistigen Gauner. Wir haben Standardsituationen wie den Mann, der aus dem Gefängnis befreit werden muß, den Krieg Rancher gegen Siedler, den Showdown oder den Siedlertreck, der durch allerlei Fährnisse zu seinem Bestimmungsort geleitet wird. All das macht wirklich großen Appetit und birgt manchen Wiedererkennungseffekt - die Szene, in der sich Emmet am Anfang in der Blockhütte gegen die drei Angreifer verteidigt, etwa erinnerte mich an eine ähnliche, furios dargestellte Situation in Peckinpahs "Pat Garrett & Billy the Kid" -, aber diese Vielfalt führt auch dazu, daß wir uns kaum mit den Hauptfiguren identifizieren können und daß dem Film mitunter das erzählerische Gleichgewicht abhanden kommt.

Die Kasdans erzählen zwar eine ungemein spannende Geschichte, in deren Verlauf es oft kracht, wobei aber fast ausnahmslos die Bösewichter ins Gras beißen, während die Guten, mit einer Ausnahme, meist nur verwundet werden - was es dem Film unmöglich macht, ein für den Western so charakteristisches Gefühl der Tragik aufkommen zu lassen -, doch tragen sie so gut wie nichts zur Weiterentwicklung des Westerns bei. Fast scheint es, als habe es "Bloody Sams" alternde, gebrochene Helden oder Leones Anarchotypen nie gegeben, so jugendlich unbekümmert schießen, reiten und flachsen sich Kasdans Helden von einem Abenteuer ins andere. Dieses unkritische Revival zeigt sich auch in der Filmmusik, die ebenfalls an die Scores der Fünfziger erinnert.

Während Eastwood zur selben Zeit ein ungleich ernsterer und tieferer Western gelingt, konzentrieren sich die Kasdans wieder ganz auf die Mythen des Wilden Westens. Vielleicht ist das ja auch ein Grund, warum dieser Westernkonfekt - gar nicht negativ gemeint! - ausgerechnet die Indianer ausspart, denn dem Thema der Ureinwohner gerecht zu werden, diese Herausforderung hätte ja einen kritischen, ernsteren Blick auf die Mythen, mit denen hier kunstvoll jongliert wird, erfordert.

Obwohl mich der Film mehr als zwei Stunden lang glänzend unterhalten hat, denke ich, daß fünf Sterne zu viel wären, denn nicht immer besteht ein Ganzes ja exakt aus der Summe seiner Teile. Trotzdem gehört der Film eigentlich in jede Sammlung.
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am 24. August 2011
Wer sich je näher mit dem Schaffen von George Lucas und Steven Spielberg beschäftigte, bei dem klingelts wahrscheinlich beim Namen Kasdan. Die Brüder Lawrence und Mark lieferten nämlich unter anderem die Drehbücher für den Krieg der Sterne und den peitschenschwingenden Archäologen. 1985 hatten die beiden glühenden Western-Fans einige Millionen Dollar zusammen, um sich selbst diesbezüglich den Traum einer eigenen, hochkarätig besetzten Produktion zu verwirklichen. Kommerziell war "Silverado" dann allerdings nicht ganz so erfolgreich, ist aber dennoch über die Genregrenze hinaus relativ bekannt geworden. Allein schon wegen der Big Names. Die seit ihrer Erstveröffentlichung unverändert gebliebene DVD-Ausgabe dümpelt preislich mittlerweile in jenem Schnäppchenbereich herum, wo man im Prinzip nichts falsch machen kann. Dabei ist der Film auch ohne dies kein Rohrkrepierer.

_Zur Story_

5 Jahre saß Emmett unschuldig im Knast und ausgerechnet auf seiner Heimreise nach Silverado wird er eines Morgens von einer Bande schießwütiger Desperados angegriffen. Die Gunmen sind aber alles andere als zufällig auf ihn gestoßen, doch das wird er erst sehr viel später in Erfahrung bringen. Nachdem die vermeintlichen Revolverhelden ins Gras gebissen haben, findet er auf seinem Weg ein weiteres Opfer der Gang, welches man ohne Pferd, Kleidung und Wasser in der Wüste ausgesetzt hat. Jener halb Verdurstete namens Paden erweist sich als dankbarer, ruhiger und freundlicher, aber nichtsdestoweniger etwas undurchsichtiger Typ. Zudem ist er jemand, der mit dem Colt sparsam-effektiv umzugehen versteht. Man beschließt ein Stück des Weges gemeinsam zu reiten, so ist man in diesen wilden Zeiten des Westens nachweislich sicherer unterwegs.

Auf ihrer Durchreise eines kleinen Kuhkaffs, treffen sie in einem Saloon auf den schwarzen Farmer Mal und springen diesem bei, als er aufgrund seiner Hautfarbe dort nicht bedient und überdies verprügelt werden soll. Was dem Sheriff nicht so ganz in den Kram passt, er hat in seinem beschaulichen Örtchen schon genug Ärger - gleich morgen wird ein angeblicher Missetäter am Galgen baumeln. Hierbei handelt es sich ausgerechnet um Emmetts jüngeren Bruder Jake, welcher jemanden wegen einer Weibergeschichte in den Rücken geschossen haben soll. Natürlich will Emmett ihn befreien, kennt er seinen Bruder zwar als heißspornigen Hitzkopf, doch nicht als feigen Mörder. Paden ist von dem Vorhaben nicht grade begeistert und will sich aus diesen doch recht prekären Familienangelegenheiten raus halten.

Abends im Saloon entdeckt Paden jedoch einen seiner Peiniger, die ihm seine Klamotten abnahmen wieder. Kunststück. Der Kerl trägt seinen quasi unverwechselbaren Hut und seinen ebenso markanten Revolver, was diesem das Leben kostet. Somit wandert auch der sonst so besonnene Paden erst einmal in den gemütlichen Kleinstadt-Knast - ausgerechnet zu Jake in die Zelle. Die spektakuläre, gemeinsame Flucht aus der fürsorglichen Obhut des Sheriffs gelingt dem Trio in der Tat - und mit unerwarteter Unterstützung des dankbaren Mal. Der trennt sich von ihnen nach einem kurzen, gemeinsamen Abenteuer. Die drei Anderen reiten weiter nach Silverado. Dort haben sich Korruption und ein großkotziger Viehbaron breit gemacht. Das schreit nach bleihaltiger Gerechtigkeit. Auch für Mal, dessen Familienbesitztümer niedergebrannt und sein Vater ermordet wird.

_Eindrücke_

Die Kasdan-Brüder sind der Kinowelt eigentlich eher für ihr Screenplay in den berühmten ersten STAR WARS Trilogie bekannt. Dass sie auch etwas anderes können, beweisen sie in diesem kleinen, feinen Western, welchen sie komplett geschrieben, inszeniert und auch Regie geführt haben. "Silverado" ist sicher kein wirklich wahnsinnig wichtiger Film mit tiefenphilosophischer Aussage oder einer künstlerisch wertvollen, bis ins kleinste Detail ausgefeilten Geschichte. Dennoch bietet er eine solide erzählte Gerechtigkeits-Story mit jeder Menge Charakterköpfen samt ihren Ballermännern, sowie wirklich schön-herber Landschaftsaufnahmen. Zu vergleichen ist das Ganze entfernt mit "Open Range", nur weniger langatmig als dieser: Silverado kommt schneller und actionreicher auf den Punkt, greift aber auch zuweilen sehr tief in die Pathos- und Klischeekiste.

Dabei ist dieser Umstand allerdings beabsichtigt und eine Verneigung vor den klassischen Westernhelden aus mehr oder weniger grauer Kinovorzeit. Dazu passt auch, dass "sauber" und adrett gestorben wird. Klaffende, ultrarealistische Wunden und spritzendes Gekröse findet man nicht, die Kunstblutbank wird geschont. Der Getroffene bricht, vielleicht noch mit einer final-eleganten Pirouette, zumeist mausetot zusammen. So wie das schon zu Zeiten eines John Wayne war. Die Figurenzeichnung ist ebenso straff und direkt - man könnte auch flach sagen. Es gibt kaum Grautöne, entweder Gut oder Böse. Dazwischen ist nicht viel Raum geblieben, auch wenn es zunächst den Anschein hat, dass Hauptfigur Paden aufgrund seiner gemeinsamen Vergangenheit mit dem korrupten Sheriff Cobb, eventuell etwas zwielichtig sein könnte.

Der Film diente den Kasdans wohl auch als Testwiese für ihren späteren Blockbuster "Wyatt Earp" für den sie Kevin Costner später erneut casteten. Hier ist Costner noch ein grünschnäbeliger Bengel, den er allerdings charmant spielt. Übrigens ist das nicht der einzige große Name in der Besetzungsliste. Neben den bereits erwähnten Kevins Kline ("Dave") und Costner turnen eine ganze Reihe illustrer und sturmerprobter Gestalten über die Leinwand: Scott Glenn ("Jagd auf Roter Oktober"), Danny Glover ("Lethal Weapon"), Jeff Goldblum ("Jurassic Park"), Linda Hunt ("Dune") und Monty Python Mitgründer John Cleese in einer Gastrolle als Sheriff eines Kuhkaffs. Dementsprechend professionell geht die Geschichte auch über die Bühne. Ähnliches gilt auch für den Soundtrack des der breiten Masse sicher unbekannten Komponisten Bruce Broughton - streckenweise übertrieben pathetisch aber auch das ist durchaus ins bzw. zum Bild passend.

_DVD und Bonusmaterial_

Für ein vergleichsweise altes Release geht die Ausstattung in Ordnung. Das Bild fällt weder besonders positiv noch negativ aus dem Rahmen. Ankreiden könnte man der DVD höchstens, dass der Ton es hierzulande nicht auf DD 5.1, sondern lediglich auf 2.0 schaffte. Der höherwertige Sound bleibt somit anglo- oder frankophonen Zuschauern vorbehalten. In Sachen Bonusmaterial war man seiner seiner Zeit dafür sogar voraus gewesen. 1999 buhlte man noch nicht so stark mit Zusatzfeature-Overkill um die Gunst des Käufers, wie es heute für die Labels fast schon unumgänglich geworden ist. Die Hintergrundbeiträge und Interviews sind sehenswert, allerdings natürlich nicht auf dem neuesten Stand, gerade was Bio- und Filmographien angeht.

_Fazit_

Eine unverkrampfte Hommage an den klassisch gestrickten Western. Mögen die Figuren und die Handlung daher auch berechenbar, oft pathetisch und ganz weit weg von späteren, schwer bedeutungsschwangeren Genre-Brüdern sein, so wird man von der gradlinigen Story und einer Reihe gut aufgelegter Stars über 2 Stunden bestens unterhalten. Selbst dann, wenn man mit Western sonst vielleicht nicht ganz soviel am Hut hat. Die DVD an sich ist in Anbetracht ihres Alters ordentlich produziert und ausgestattet, wiewohl man unter einer "Collector's Edition" heute sicherlich etwas anderes versteht und erwartet. Das bislang undankbare Mauerblümchendasein auf dem Wühltisch hat "Silverado" jedenfalls nicht verdient.

Jürgen Pern - VideoZone Redaktion
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am 13. März 2004
Man schreibt das Jahr 1985. Der Regisseur Lawrence Kaskan wird von Columbia Pictures beauftragt ein Drehbuch für einen Western zu schreiben. Nichts besonderes denkt man in einer Zeit, wo das Western Genre mit Open Range oder Cold Mountain diverse Neuverfilmungen erlebt hat. Aber im Jahr 1985 galt das Genre als "Tod" und Hollywood hatte kein Interesse an Western.
Zum Regisseur:
Um das Projekt zu Realisieren musste Kaskan das Budget auf ein Niveau von US$ 25 Mio. halten. Um dies zu erreichen wurden einige Szenen aus dem Originaldrehbuch geschnitten und der Regisseur liess sich auf eine erfolgsabhängige Bezahlung ein.
Kaskan war in Hollywood des Jahres 1985 kein Unbekannter. Bereits zwei Mal hat er erfolgreiche Filme produziert: "The Big Chill" und "Body Heat".
Wieder mit Kevin Costner drehte er im Jahr 1994 den Western "Wyatt Earp" den ich nur wärmstens empfehlen kann (der aber leider nach wie vor nicht auf DVD erschienen ist).
Silverado - der Drehort:
Da der Produktionsbeginn im November des Jahres 1984 war, wurde als Drehort der Südwesten der USA gewählt. Dies war eigentlich untypisch, denn die meisten Western der 60er und 70er wurden in Europa gedreht. Es wurden Gegenden um Santa Fee (New Mexiko) und in den Rocky Mountains ausgesucht. Der Drehzeitpunkt resultiert in vielen winterlichen Einstellungen, wovon insbesondere das Licht und damit die Stimmung im Film immer wieder profitieren.
Mit 47 Häusern wurde die Stadt Silverado auf der Cook Ranch in New Mexico errichtet und war zum Produktionszeitpunkt das grösste Set, das je für einen Film aufgebaut wurde. In nur 92 Tagen wurde der Film schlussendlich abgedreht und mit US$ 22.7 Mio. blieben die Produzenten innerhalb des Budgets.
Und das Ergebnis... kann sich wirklich sehen lassen....
Zum Film:
Die Idee in einem Western mehrere Helden gemeinsam in den Vordergrund zu stellen kennt man ja bereits aus Sam Peckinpah's "The Wild Bunch". In beiden Filmen ist die Besetzung der vier Helden wirklich gelungen. In Silverado spielt neben Kevin Kline, Scott Glenn, Kevin Costner auch Danny Glover. Die vier verbindet die gemeinsame Herkunft - Silverado. Auf dem Weg in die Heimat werden sie Freunde, in der Heimat müssen sie feststellen, dass Ihre Familien durch einen korrupten Sheriff und einen machgierigen Viehzüchter terrorisiert werden (mehr wird hier nicht verraten).
Der Film galt lange Zeit als authentischste Darstellung des "Wilden Westen" und als Wiedergeburt des wahren Westerns.
Zur DVD:
Dank der Produktion im Jahr 1985 handelt sich es bei diesem Film um einen technisch hervorragende umgesetzten Western. Die Kameraführung ist exzellent, Gegenlichtaufnahmen a la Wild Range und Landschaftsaufnahmen a la "Dancing with Wolves" sind keine Seltenheit. Das Bild und der Ton in DD 5.1. sind hervorragend und lassen keine Wünsche offen (ausser vielleicht eine DTS Tonspur).
Beurteilung:
Dank hervorragender Besetzung und Kameraführung sowie herrlicher Landschaftsaufnahmen handelt es sich hier um ein Western der besseren Sorte. Neben einer für Westernfans ansprechenden Handlung, einer absolut gelungenen Starbesetzung, einem entsprechendem Showdown, kommt auch das Auge nicht zu kurz. Für Western-Fans ein Muss. Viel Spass!
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am 3. Januar 2011
Habe mir jetzt letztes Wochenende beide Movies reingezogen,zwei alte Classiker sauber Überarbeitet beide 5.1 Dolby Digital gemastert und das Bild wurde bestimmt auch aufgepept.Zu den Filmen brauche ich bestimmt nix zu schreiben,solche Western werden leider heute nicht mehr gedreht.Die Bezeichnung Best of Hollywood ist für die beiden Movies die richtige bezeichnung.Wer auf 2 Top Westernclassiker nicht verzichten möchte sollte sofort zugreifen und wird bestimmt nicht enttäuscht sein.
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