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VINE-PRODUKTTESTERam 1. Oktober 2011
Eins vorweg: Den Vergleich mit einschlägigen Druckwerken der griechischen Mythologie muss der Film nicht scheuen. Klar, hier und da ist die Geschichte etwas verkürzt, aber das was gezeigt wird, stimmt.

Jason, ein Königssohn, will das von seinem Vater abgenommene Königreich wieder in seine Gewalt bringen und von dem Tyrann befreien. Diesem läuft er über den Weg, ohne ihn zu erkennen und lässt sich von ihm auf die Suche nach dem Goldenen Fließ schicken. Der Tyrann, der Jason natürlich erkannte, hofft dadurch ihm möglichst lange aus dem Weg gehen zu können, denn die Götter haben ihm prophezeit, Jasons Tod wäre auch seiner. Auf seiner Suche nach dem Goldenen Fließ muss Jason mit den Argonauten die gebirgsgroße Metallstatue des Talos bezwingen, durch die Schlagenden Felsen fahren und die Hydra bezwingen.

Ein kleines Augenzwinkern entlockt der Film, wenn mann erkennt, dass die Helden und Menschen des griechischen Lebens nichts weiter als Marionetten der Götter für deren Spielgelüste sind. Denn sie helfen Jason (Hera) oder wollen ihn auf seinem Weg behindern (Zeus) und das alles nur, weil die beiden Götter ein kleines Brettspiel miteinander ausfechten.

Der Film ist von 1963 und die Trickkiste, in die die Filmemacher griffen, ist enorm. Heute wirken Monster in Filmen real und die Knetgummimodelle dieses Filmes können in dieser Kategorie natürlich nicht mithalten. Die Figuren sind allerdings so liebevoll zum Detail modelliert und mit der Stop-Motion-Technik zum Leben erweckt worden, dass es eine wahre Freunde ist, dem zuzusehen. Wer sich von einer realen Figurendarstellung, wie sie heute üblich ist, trennen kann, wird einen enorm kurzweiligen und spannenden Film erleben, dessen roter Faden sich vom Anfang bis zum Ende zieht. Er ist deutlich besser produziert als etwa Kampf der Titanen aus dem Jahr 1981.

Die Alterseinstufung von 12 Jahren halte ich heute für etwas verfehlt, denn auch wenn gemeuchelt wird, geschieht dies alles außerhalb des Bildschirmrandes und man sieht davon nichts. Man sollte sich schon genau überlegen, wem man den Film zeigt, aber gemeinsam mit dem 7- oder 9-jährigen Kind, das an der griechischen Sagenwelt interessiert ist, kann man den Film sehen. Und wenn's wirklich mal zu spannend wird, kann der oder die Kleinen seinen Kopf in Mamas Schoß pressen. Viel Spaß.
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am 8. Oktober 2001
Spielberg hat nicht ohne Grund diesen Film als Meßlatte für Tricktechnik bezeichnet(vgl. Making of für Jurassic Park). Ohne Computer ist mehr Realismus wohl nicht zu erreichen. Und was gerade hier entscheidend ist: die Tricktechnik wird nicht zum Selbstzweck, sondern fügt sich dem Plot organisch ein. Die Handlung folgt recht genau der antiken Vorlage, wenn auch die Reihenfolge relativ frei gehandhabt wird (Talos wurde z.B. erst auf der Rückfahrt bekämpft). Daß, wie gelegentlich kritisiert wird, das unappetitliche Ende unerzählt bleibt, liegt wohl daran, daß ein zweiter Teil geplant war, der wegen des katastrophalen Flops an den Kinokassen nicht mehr gedreht wurde(Die Unterhaltung Hera/Zeus am Ende ist da wohl eindeutig). Die am häufigsten kritisierten Skelettkrieger ('sowas gabs nicht!') sind lediglich eine legitime Abwandlung der Gerüsteten aus den Drachenzähnen, die in den griechischen Sagen mehrfach erscheinen. Die Schauspieler werden ihren Rollen gerecht, die Abwesenheit großer Namen ist eher von Vorteil.
Fazit: endlich mal ein Sandalenfilm, der sich nicht an der Antike vergeht; außerdem ein Monument der Tricktechnik.Die Zusatzfeatures der DVD können sich sehen lassen.
PS: Trotz der gräßlichen Namens-Aussprache im Englischen ist die Originalsprache der dt.Synchronisation vorzuziehen (wie so oft).
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am 22. Dezember 2012
Ray Harryhausen nahm hier erstmals mehr Bilder auf für seine Tricks. Statt 24 Bilder pro Sekunde waren es bei "Jason" 28-32 Bilder pro Sekunde Film. Teurer und Aufwendiger wurden hier die Tricks als jemals zuvor in der Stop-Motion-Technik. Der Film spielte erst über viele Jahre seine Herstellungskosten wieder ein und somit wurde die geplante Fortsetzung nie realisiert. Noch nach der Fertigstellung seines letzten Werkes "Kampf der Titanen" wurde Ray auf die geplante Fortsetzung angesprochen. Er sagte damals, falls MGM grünes Licht gebe, würde er die Fortsetzung realisieren. Aber da auch "Kampf der Titanen" hinter den Erwartungen zurückblieb, wurde nun endgültig die Fortsetzung begraben.
Nichtsdestotrotz ist "Jason und die Argonauten" der wohl beste Film, des Trickspezialisten und ein Klassiker des Fantasyfilms!

Die DVD bietet obendrein tolle Extras: Trailers, Dokus und eine Bildergalerie!

Die Meisterwerke von Ray Harryhausen mit Bewertung von mir (*****-sehr gut, ****-gut, ***-befriedigend):

1949: Mighty Joe Young (Panik um King Kong) *****

1953: The Beast from 20,000 Fathoms (Panik in New York/DVD-Titel: Dinosaurier in New York) *****

1955: It Came from Beneath the Sea (TV-Titel: Das Grauen aus der Tiefe) ****

1956: Earth VS. The Flying Saucers (Fliegende Untertassen greifen an) *****

1955/56: The Animal World (Die Tierwelt ruft) Dokumentarfilm mit einer animierten Dinosauriersequenz von Ray Harryhausen und Willis O`Brien *****

1957: 20 Million Miles to Earth (Die Bestie aus dem Weltenraum) *****

1958: The 7Th Voyage of Sinbad (Sindbads 7. Reise) *****

1960: The 3 World of Gulliver (Herr der drei Welten) *****

1961: Mysterious Island (Die geheimnisvolle Insel) *****

1963: Jason and the Argonauts (Jason und die Argonauten) *****

1964: First Men in the Moon (Die erste Fahrt zum Mond) ****

1966: One Million Years B.C. (Eine Million Jahre vor unserer Zeit) ****

1969: The Valley of Gwangi (Gwangis Rache/DVD-Titel: Die Rache der Dinosaurier) *****

1973: The Golden Voyage of Sinbad (Sindbads gefährliche Abenteuer) *****

1977: Sinbad and the Eye of the Tiger (Sindbad und das Auge des Tigers) ***

1981: Clash of the Titans (Kampf der Titanen) *****

Fazit: Fantasy-Abenteuerklassiker den man gesehen haben muß!!
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am 8. November 2013
Die Griechische Mythologie hat all die vielen Schriftsteller, Künstler und Filmemacher zu großen Werken inspiriert.

Diesen Film, der durch die Argonautensage inspiriert wurde, kenne ich schon seit ich ein kleiner Junge war und so lernte ich dadurch die Griechische Mythologie schätzen und lieben.
Sicher, der Film interpretiert die Argonautensage frei, aber sonst ist der einer meiner liebsten Fantasy-Klassiker.

Todd Armstrong (1937-1992) macht einfach eine gute Figur als Titelheld Jason, der eine Mannschaft zusammenstellt um nach dem Goldenen Vlies zu suchen, nur so kann er seinen Platz als rechtmäßiger König von Iolkos sichern.
Doch die Reise birgt viele Gefahren, nicht nur vom Meer selbst, sondern auch durch Monster.

Nany Kovack finde ich in ihrer Rolle als zauberkundige Prinzessin Medea sehr hübsch und zurecht zauberhaft.

Die alten Spezialeffekte des Ray Harryhausen (1920-2013) machen diesen Fantasyabenteuerfilm zu einem besonderen Genuss, besonders die Szene wo es die Argonauten mit dem Metallriesen Talos zu tun bekommen.

Für alle Fans von herrlichen Fantasyfilmen mit alten, aber dennoch guten Spezialeffekten.
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am 15. Februar 2004
Jason und die Argonauten darf man wohl gerne als Klassiker des Fantasy-Genres bezeichnen. Die Story bietet zwar nichts neues (Jason begiebt sich mit den besten Kämpfern der Welt ans andere Ende der Welt um das goldene Fließ zu finden), die sagenhaften Tricks (besonderes Highlight: der Endkampf gegen sieben Skelette, an der allein über 4 Monate gearbeitet wurde) von Legende Ray Harryhausen begeistern jedoch auch heute noch.
Besonderes Lob verdient das Bonusmaterial:
neben dem Trailer (schön nostalgisch!!) befindet sich noch ein ca. 11 minütiges exzellentes Interview mit Ray Harryhausen (geführt von niemand geringerem als John Landis)auf der Disc. Hier wird vor allem die Technik des sogenannten "Stop-Motion-Verfahrens" beschrieben.
Die absolute Krönung der DVD ist jedoch die "Ray Harryhausen Chronicles". Diese einstündige Doku (präsentiert von Leonard Nimoy alias Mr.Spock) wirft einen Blick auf das gesamte Film-Schaffen der Tricklegende, angefangen bei den ersten Probefilmen bis hin zu dessen Oscar-Verleihung im Jahr 1992. Gezeigt werden hier nicht nur seltene Probeaufnahmen, sondern auch ein Überblick über alle Filme in denen Harryhausen für die Tricktechnik zuständig war.
Allein wegen dieser Doku (natürlich inc. deutschen Untertiteln) lohnt sich der Kauf der DVD schon.
Da blüht jedes Film-Fan-Herz auf!!
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am 1. August 2011
Manche Stellen sind stark verrauscht (Himmel) sowie unscharf (matschige Farben). Allerdings sollte man da Abstriche
in Kauf nehmen, da der Klassiker in jede Sammlung gehört. Wer Harryhausen-Fan ist: Zuschlagen !!!
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am 25. April 2014
Dieser Film begegnete mir einst im Fernsehen und ich war vom bronzenen Talos wie gefesselt.
Diese Stop-Motion-Technik erzeugt wirklich teils erscheckende Bilder, wodurch mythische Wesen
wie die Hydra oder Harpyen zum Leben erweckt werden.
Eine ganz klare Kaufempfehlung für jeden, den die griechische Mythologie interessiert.

Was mich allerdings etwas stört, ist das Ende des Films. Er hätte nicht länger sein müssen, vielmehr
hätte man zwischendurch ein paar Minuten einsparen können. Das Ziel wird zwar erreicht, jedoch
sind die bis dahin gefolgten "Bösewichte" plötzlich bedeutungslos und der Film endet. Man muss es
sich so vorstellen, als wollte jemand eine Waffe suchen, um einen Fein zu besiegen. Er findet sie und
bumms - Abspann. Etwas ungewohnt aber der Film ist trotz dessen sehr spannend und unterhaltsam.
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am 17. Dezember 2012
Habe den Film in meiner Kindheit gesehen und nur durch Zufall hier gefunden.
Ein Klassiker aus dem Jahre 1963.
Die Darstellung der Monsterfiguren sind super modeliert worden, es macht einfach nur Spaß,
sich den Film anzuschauen.
Spannend von Anfang an.
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am 30. September 2015
Was für ein herrliches Erlebnis, ein funkelnder Märchen- und Fantasyzauber, der wieder Kind sein lässt, der Wunder, Träume und das Fernweh des grossen Abenteuers heraufbeschwört. Ray Harryhausen at its best.
Woran liegt es nur, dass ein Special Effekts - und Creature Künstler ,wie der legendäre Ray Harryhausen ,der monatelange liebevolle Arbeit in jede seiner unvergesslichen Kreationen steckte, auch heute und gerade heute den Bits -und Bytes- Monstern aus dem Computer mit seiner Faszinationskraft das Wasser reichen kann?
Vielleicht liegt es genau daran, dass allzu realistische Fantasy-Szenen, die heutzutage so perfekt animiert sind, dass man keinen Unterschied mehr zwischen realen Schauspielern und Trickfigur erkennen kann, eben auch ein gutes Stück an Märchenhaftigkeit , paradoxerweise an Authentizität, vor allem an Charisma verlieren.
In einem " Percy Jackson " in dem alles an überbordendem Ausverkauf der Phantasie vorhanden ist, jede kleinste Fellspitze einer Kreatur mikroskopisch real wirkt, da erscheint eben alles dann auch steril, austauschbar, flach und rauscht an uns in Übersättigung vorbei.
Phantasie aus dem Discounterladen, die achselzuckend schnell aufgesogen wird.
Die Stop Motion Animation verlieh Ray Harryhausens Märchenvisionen gerade durch den irrealen Aspekt den Mehrwert einer Traumwelt, der in der kalten CGI- Perfektion heutiger Fantasyepen oft untergeht. Wenn alle Effekte auf der Leinwand so authentisch und ultrascharf HD definiert möglich sind , wird auch oft alles schal und übersättigt und ..so normal.
Die Monster des Ray Harryhausen lehren bis heute das Staunen. Vor ihnen konnte man angesichts ihrer Plastizität noch schaudern, überrascht und begeistert sein, während man heute sich oft nur noch fragt, wieviel Rechnerleistung für einen Creature Effekt wieder vonnöten war.
Ich bin so froh als Kind beglückt vor Aufregung gewesen zu sein und auch heute noch grosse Augen zu bekommen, wenn Harryhausens Medusa, das fliegende Einhorn oder wie hier in " Jason und die Argonauten" in der wohl spektakulärsten Szene des Films dutzende Skelettkrieger die Leinwand erbeben lassen. Ich weiss nicht , ob Kinder ,die heute in einer fatalen Effektüberflutung aufwachsen noch jemals dieses Staunen erleben. Zu wünschen wäre es ihnen.

" Jason und die Argonauten" ist diesbezüglich ein funkelndes Juwel am Kinohimmel. Ein Augenschmaus , der uns tief in die griechische Sagenwelt entführt. Jason, der mit seiner Mannschaft auf den Meeren unglaubliche Abenteuer bestehen muss, stets Spielball der Launen der Götter ist, die sein Schicksal zum Guten oder zum Schlechten lenken, setzt alles daran ,um das sagenumwobene goldene Vlies zu finden.
Doch von Anfang an: Tyrannenkönig Pelias reisst den Thron des antiken Griechenlands an sich .
In den Flammen brennender Tempel tötet er bei der Eroberung martialisch die Königinmutter, jedoch ihrem kleinen Säugling, dem rechtmässigen Erben des Throns dereinst, kann er nicht habhaft werden.Sorgsam konnte die Mutter das Baby noch vor dem tödlichen Schwert des Unholds verbergen.
Pelias herrscht nun unrechtmäßig zwanzig Jahre über das Land, knechtet es mit seiner Tyrannei und fühlt sich dabei noch von Zeus und allen Göttern des Olymp geschützt.
Nur ein Mann , so weissagte ihm einst Göttin Hera, könnte ihm , Pelias gefährlich werden. Ein Mann, der ihm zufällig begegnen würde mit nur einer Sandale am Fuß ( Monty Phyton hat damit ausnahmsweise nichts zu tun ) .
Zwanzig Jahre nach dem Blutvergießen und der Thronbesteigung steht genau so ein Jüngling mit nur einer Sandale vor dem Herrscher.
Der junge Jason ist zurückgekehrt, um seinen Thronanspruch geltend zu machen und das unterdrückte Volk zu befreien.
Pelias gibt sich nicht als der wahre Despot zu erkennen, und schickt Jason mit einer Handvoll Mannen , darunter Herakles und andere Helden der griechischen Mythologie , auf eine gefährliche Reise, still hoffend ,dass der lästige Thronerbe bei dieser Höllenfahrt den Tod findet.
Mit einem kleinen Segelschiff soll Jason über die Meere fahren, allen tödlichen Gefahren und furchtbaren Schrecknissen trotzen, um das goldene Vlies ,das unfassbar grosse Macht verleiht auf einer weit entfernten Insel zu suchen.
Schicksal der Menschen, nur ein amüsantes Schachspiel für die Götter : In den Höhen des Olymp sind es Gottvater Zeus und Hera ,die sich ein Vergnügen daraus machen, die Handvoll kleiner Menschen auf der Erde in düstere Gefahren zu schicken.
Sobald das Schiff in See sticht ,um an das Ende der Welt zu segeln , brauen sich mannigfaltige Schrecken zusammen. Blitz und Donner, peitschende Stürme, verlassene zerklüftete Inseln auf denen der gigantische Bronze- Titan Talos lauert, der das Schiff, wie ein Spielzeugboot in seinen Klauen schütteln wird, die bösartigen Angriffe von geflügelten Harpien, eine mehrköpfige Hydra, die droht unsere Helden mit ihren zuckenden Schlangenhäuptern zu vernichten und schliesslich die Armee der skelettierten Toten , die schreiend über die tapferen Helden mit Schwert und Schild herfällt ,während Gott Poseidon sich aus den tosenden Wellen erhebt.
Strahlende Rüstungen, wehende Segel im Wind, die unendliche Weite des Meeres und seine Rätsel , atmosphärische, aufwendige Ausstattung in funkelnder Pracht, exotische Schauplätze , dramaturgische Hochspannung- all das lässt begeisternd die Antike auferstehen, so pittoresk, verwunschen und geheimnisvoll, wie selten im Kino erlebt.

Ray Harryhausens Monsterkreationen in der eindringlichen Stop Motion Technik, in der raffinierten Splittung von Real und Trickfilm sind Kult, und lassen immer wieder den Mund offenstehen vor Staunen.
Was für eine Akribie und welch handwerklicher Aufwand steckt alleine in der detaillierten , extrem rasanten Skelettkampfszene. Fast ein halbes Jahr werkelte Harryhausen mit seinem Team alleine an diesem denkwürdigen Kinomoment, der schwerlich in seiner plastischen Eindrücklichkeit mit dem PC Rechner nachzustellen sein dürfte.
"Jason und die Argonauten" wurde zudem mit einem wunderbaren pompösen, extrem spannungsfördernden Score von Bernard Herrmann unterlegt, der in jedem Genre ( der Soundtrack zu Hitchcocks " Vertigo" und " Psycho" sind seine bekanntesten ) immer musikalisch eine grosse Dynamik in die jeweiligen Szenen bringen konnte , die perfekt die fesselnde Atmosphäre unterstützt.
Was ist nun das Geheimnis der Faszination eines über fünfzig Jahre alten Fantasy Films ?
Wahrscheinlich ist es die nie ganz zu erklärende Magie, die , nur mit grossem Herzblut und handwerklich von Kreativen erzeugt wurde, die selbst noch träumen konnten.
Wenn eine hölzerne leblose Gallionsfigur der Göttin Hera plötzlich die grossen Augen aufschlägt hat dieser simple Moment mehr geheimnisvolle Intensität als so mancher heutige Poltereffekt, und wenn der dreissigmeterhohe Bronze- Titan Talos auf seiner Insel noch vollkommen unbeweglich zu Stein erstarrt auf seinem Sockel steht , verbreitet er schon bereits mehr knisternden Nervenkitzel und Vorahnung als jedweder Computer- Ork aus dem neuen " Hobbit"
Es ist eben Filmmagie, und die zu enträtseln, das überlassen wir den Göttern des Olymp.
Und nun lasst uns Segel setzen....
55 Kommentare| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Dezember 2012
Der Film selber ist eher mittelprächtig-ein amerikanischer Kostümschinken, der schon etwas verstaubt wirkt.
Interessant sind jedoch die Hintergrundbeiträge um Harryhausen, die wirklich sehr viel Interessantes wiedergegeben haben und schon allein über das "Beiwerk" ist die Scheibe empfehlenswert.
Film 3 Sterne, Infos 5 Sterne somit Gesamtwertung bei 4 Sternen.
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