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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
48
4,4 von 5 Sternen
Einsame Entscheidung
Format: DVD|Ändern
Preis:9,25 €+ 3,00 € Versandkosten


am 2. August 2017
Manchmal überläuft den Zuschauer eine Gänsehaut, erlebt er wie prophetisch Filme im Nachhinein sein können.
Fünf Jahre nach dem Adrenalinfetzer " Einsame Entscheidung" rasten die von islamistischen Terroristen gekaperten Flugzeuge in das World Trade Center.
Sehr ähnlich ist dieses Ereignis dem damals noch fiktiven Schockszenario des Films von 1996, in dem ein entführtes Passagierflugzeug im Namen Allahs mit eingeschmuggeltem verheerendem Sprengstoff an Bord nach der Landung an der dicht besiedelten amerikanischen Küste sofort explodieren soll. Eine Vernichtungskraft von Tonnen von Bomben würde dann freigesetzt und ganze Landstriche vernichten.....
Mehrere Male wurde deshalb auch schon aus Pietätsgründen auf eine Fernsehausstrahlung des nervenaufreibenden Actioners verzichtet. Letztendlich muß das jeder für sich entscheiden. Ein unangenehmes Gefühl, wenn im Film die 600 Passagiere eingepfercht in ihren Sitzen tausende Meter über der Erde von den Terroristen mit Maschinengewehren in Schach gehalten werden , überkommt beim Schauen mich zumindest schon.
Doch die Macher von " Einsame Entscheidung" konnten diese tödlich ernste reale Entwicklung nicht vorraussehen. Ihr Ziel war bestes, überwältigendes Entertainment für den Zuschauer zu erschaffen und... Luftholen.... das ist mehr als gelungen.

Regisseur Stuart Baird und sein Team lieferten in erster Linie einen der packendsten, atemberaubendsten Katastrophen-und Actionthriller der Kinogeschichte. 133 Minuten Schweißausbrüche, im Sitz verkrallen und Nägel kauen, und das auf aussergewöhnlich raffiniertem, durchdachtem und fesselndem Niveau.
Hoch über den Wolken und eine Bombe an Bord, da muss die Pulsfrequenz wohl grenzenlos sein. Wer danach nicht einen Schnaps ( bitte keinen Tomatensaft) braucht, der ist vorher schon an Schnappatmung und mangelnder Sauerstoffzufuhr verstorben.
Geschichte in Kürze: Am Anfang kracht und schießt es gewaltig, dass man schon glaubt einen herkömmlich tumben Actionfilm vor der Nase zu haben. Doch dann erweist sich der Film als verdammt ausgeklügelt , getragen von einer Spannungsintensität , klaustrophobischen Beklemmung, einem Wendungs-und Überraschungsreichtum, der zittrige Beine verursacht.
Ein amerikanisches Passagierflugzeug wird von islamistischen Terroristen entführt. Vordergründig um einen in den USA inhaftierten Rädelsmann freizupressen, doch von Anfang an plant der fanatische Ober- Kidnapper ein Himmelfahrtskommando. Die Geiselnahme , um die Befreiung des Komplizen durchzusetzen ist nur ein Vorwand, um den amerikanischen Luftraum passieren und ungehindert landen zu können. Dann bei der Landung soll besagte mitgeschmuggelte Bombe an Bord detonieren, unermesslichen Kollateralschaden anrichten und eine Stadt wie Washington mit einem Schlag komplett zerstören.
Im schnell zusammengerufenen Krisenstab im Pentagon ist man sich uneins , wie reagieren. Nur David Grant ( Kurt Russell), führender Kopf einer US Eliteeinheit ahnt , das die Freipressung des Gefangenen nur ein Fake ist und das womöglich eine Bombe an Bord heimlich ihrer tödlichen Bestimmung zugeführt werden soll. Sicher kann man nicht sein, und somit wäre die letzte Möglichkeit, das Abschießen der Maschine über dem Meer und die Inkaufnahme des Todes aller Zivilisten ebenfalls eine unfassbare Katastrophe, stellte sich die Vermutung als Irrtum heraus.Und selbst wenn die Vermutung stimmen würde, wären dann ebenfalls alle Beweismittel im Meer vernichtet. Ein Dilemma, das völlig in den Bann schlägt.
Es bleibt eine einzige mehr als wahnwitzige Idee. In der Luft und während des Flugs soll unbemerkt von den Terroristen eine Eliteeinheit der US Navy mit David Grant und Computerspezialisten an Bord gelangen ,die Geiselnehmer überwältigen und die mögliche Bombe finden und entschärfen .
Mit einem kleinen Stealth Spezialjäger wird in tausenden Metern Höhe unten an der Passagiermaschine angedockt und durch eine Luke hievt sich die Spezialtruppe nach halsbrecherischer Aktion in den Maschinenraum . Nun heisst es von dort sich unbemerkt durch die fliegende Boeing zu pirschen, durch die Deckenverkleidung zu robben , kleine Kameras lautlos über dem Innenraum zu installieren, um so den Kopf der Terroristen ausfindig zu machen, sowie den Sprengstoff zu finden und zu eliminieren. All dies ohne das die Kidnapper Verdacht schöpfen und ein Blutbad anrichten .
Die Zeit drängt, denn nach einer gegebenen Frist, soll das Flugzeug ansonsten von Kampfjägern abgeschosssen werden. Doch wer steuert die Bombe an Bord ? David Grant ist sich sicher, jemand unter den Passagieren hat in Wirklichkeit die Hand am Zünder und könnte jederzeit per eingegebenen Code die Bombe explodieren lassen.

" Fasten your seat belt"- Diese Kurzbeschreibung kann nur ansatzweise die irre Spannung, die Finten, die Herzschlagmomente wiedergeben, die " Einsame Entscheidung" über die komplette Laufzeit bereithält. Kurt Russell ist dabei nicht der Superheld, sondern seine Darstellung, wie übrigens auch die aller Beteiligten ( darunter auch die junge Halle Berry) bleibt angenehm authentisch und empathieerzeugend.
Ein bekannt berüchtigter Holzkopf mit Nussknacker Gesichtszügen spielt allerdings kurz auch mit. Vollpfosten Steven Seagal, und schnell könnte man nun befürchten, allein seine Anwesenheit könnte den Film zu primitivem Actionmüll gerinnen lassen. Was die Torfnase überhaupt in dem Werk zu suchen hat, ist ein Geheimnis des Regisseurs. Gott sei Dank bleibt ihm keine Zeit den Film in die Verblödung zu katalputieren. Nach fünf Dialogsätzen und zwei schiefen Blicken in die Kamera wird Seagal bei der Andock-Operation hoch in den Lüften tot vom Winde verweht.
Gut so, denn nun übernimmt Russell und der hatte in den neunzigern noch richtig Charisma.

" Einsame Entscheidung" ist vor allem deshalb so packend, weil er niemals bodenlos übertreibt, sorgfältig sein Achterbahn- und Gänsehautfeeling aufbaut und jede nervenaufreibende Handlungsfinte zum grossen Teil im Bereich des Möglichen bleibt . Damit unterscheidet er sich von dem allzu comichaft dämlichen " Con Air" oder dem völlig überzogenen" Air Force One". Ein wenig atmet er noch das perfekte Handwerk der siebziger Katastrophenfilme, die ebenfalls durch nachvollziehbare Überzeugungskraft mit genau austarierter Spannungsdramaturgie, extrem dichter Intensität ohne zuviel Krawumm Schnickschnack oder plakativer Brutalität glänzten .

Schweisstreibend ist die Enge, zum Angstschlottern die Bombenentschärfung, zum Luftanhalten jeder Moment einer drohenden Entdeckung . Katz und Maus Spiel und perfides Spiel auf Zeit. Jeder falsch durchgeschnittene Draht kann das Inferno auslösen. Dazu die Terroristen, die durch die Passagierkabinen patroullieren und jederzeit Verdacht schöpfen können und einer der Fluggäste, als der grauenvoll unbekannte Mr.X bei dem alle Fäden zusammenlaufen und der den Finger auf dem Bombenauslöser hat. ...

CGI Effekte gab es zum Glück damals nur in Maßen, überhektische Schnitte und nervendes Kamergewackel bleibt uns auch erspart und so lenkt nichts von der sich maßlos zuspitzenden aufregenden Extremsituation ab .Selbst das spektakuläre Finale sieht brachial echt aus. Ganz einfach weil diese Zerstörungsorgie auch real gefilmt wurde ohne CGI.
" Einsame Entscheidung" spielt gut und gerne in einer Liga mit dem Adrenalinkracher " Speed". Genau genommen rüttelt er sogar noch mehr das Nervenkostüm durch, weil die klaustrophobische, ausweglose Atmosphäre , die schnellen Entscheidungen, die abverlangt werden , das fieberhafte Überlegen, die Angst und die zündende Ideenvielfalt noch ausgeprägter sind .
133 Minuten Höchstspannung ohne einen einzigen Durchhänger, mit dann insgesamt doch wenig Ballereien, noch weniger Dummsprüchen und überschaubarer Brutalität. Dafür ist gnadenlose Raffinesse, irrer Suspense und exzellenter unberechenbarer Wendungsreichtum, sowie am Ende noch etwas schöne Ironie zur Abrundung angesagt.
Das Einzige, was mich etwas verwunderte, ist doch die relativ schicksalsergebene Ruhe der 600 Flugpassanten in der ganzen Zeit. Keine Panik- oder Ohnnachtsanfälle, kaum Weinkrämpfe eher Fatalismus.
Was bleibt am Ende ? Die trockene Erkenntnis, manchmal hängt das Leben nicht am seidenen Faden sondern an der Belastbarkeit eines Zahnstochers.
Das hat in all dem Fortschritt-und Technikwahn des heutigen Daseins schon fast wieder etwas tröstlich analoges.
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am 22. August 2011
Einsame Entscheidung ist ein Film der vorallem mit seiner tollen Action überzeugt. Dabei wird der Spannungsbogen bis zum Schluss gut durchgezogen. Die Story ist nicht einfach flach und einfältig, wie man es eigentlich aus einem Film aus den 90ern erwarten würde. Doch hier steht auch die Story im Vordergrund. Dabei muss man auch aufpassen, denn es werden mehrere Personen damit einbezogen. Kurt Russel spielt seine Rolle souverän und ist mit seinem fortgeschrittenen Alter noch in einer sehr guten Form. Der Hauptteil des Films besteht hauptsächlich im Flugzeug. Ich persönlich liebe Filme die hauptsächlich im Flugzeug spielen. Da sehr viele Personen in einer gleichen Situaation sind. Insgesamt ist der Film sehr straff inszeniert. Die 2 Stunden wurden perfekt verteilt. Es gibt keine unnöitgen Erklärungen oder Verstrickungen. Von Anfang an, wird man bestens unterhalten. Die Blu-ray hat ein gutes Bild zu bieten. Allerdings sind nur die Nahaufahmen richtig scharf und detailreich. Panorama und Weitwinkelaufnahmen sind eher weich gehalten und dabei gehen auch einige Details verloren. Dafür sind die Farben recht frisch und unverfälscht. Auch der Kontrast weiß zu überzeugen. Leider hat auch hier Warner nur eine Dolby Digital 5.1 Tonspur spendiert. Schade, denn in Vergleich zum englischen Ton hat die deutsche Tonspur nicht viel zu bieten. Dialoge sind zwar gut verständlich, aber der gesamte Ton wirkt ziemlich verstaubt. Weder Musik, Effekte oder Umgebungsgeräusche können sich richtig durchsetzen.

Fazit: Ein Top Actin-Thriller, der vorallem eine ernste und nachvollziehbare Story zu bieten hat.
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am 16. Oktober 2017
"Einsame Entscheidung" ist ein wirklich gut gemachter und spannender Film über eine von Terroristen entführte Passagiermaschine. Zwar ist anfangs auch Steven Seagal mit von der Partie, aber das wirkt sich in diesem Fall nicht negativ aus, da seine Filmfigur schon nach ca. 25 Minuten das Zeitliche segnet. ;-)

Den Film tragen zum einen Kurt Russell als wissenschaftlicher Berater im Pentagon und somit eher Schreibtischtäter, der über sich hinaus wächst und sich als tougher Kämpfer erweist, und zum anderen Halle Berry als couragierte Flugbegleiterin, die mehrmals ihr Leben riskiert, um dem Rettungskommando zu helfen.

Amüsant fand ich, dass das entführte Flugzeug eine Maschine der (fiktiven) Fluglinie "Oceanic Airlines" war - also der gleichen Fluglinie, mit der auch die in der Serie "Lost" abgestürzten und auf einer Insel gestrandeten Passagiere geflogen waren.
Sollte es irgendwann tatsächlich mal eine Fluglinie mit diesem Namen geben, müssten die auf mich als Passagier jedenfalls verzichten!
;-)
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am 1. August 2007
Joel Silver ist ja, gerade in den 80ern und 90ern bekannt dafür gewesen, gute Actionfilme am Fließband zu produzieren und war vor Bruckheimer in dem Geschäft die absolute Nummer 1!
Umso erstaunter ist man heute, wie weit der 1996 produzierte Streifen seiner Zeit vorraus war. Bis zum 11.09.2001 ist das hier dargestellte Szenario eigentlich recht "futuristisch" gewesen.
Eine Gruppe islamischer Terroristen entführt eine Passagiermaschine um mit einem gezielten Absturz über Washington und jeder Menge Giftgas an Bord ein Massaker unter den "westlichen Feinden" anzurichten. Steven Segal und Kurt Russell sollen dann alles wieder richten. Während Steven Segal schon recht früh recht originell das zeitliche Segnen muß, darf Kurt Russell dann als eigentlicher Bürohengst zusammen mit einer Spezialeinheit zeigen, was in ihm steckt!

Mehr Story gibt es eigentlich nicht. Aber für diesen Film reicht es. Denn das Szenario ist wirklich spannend und atmosphärisch in Szene gesetzt. Ein Vorteil, das die Haupthandlung in einem Flugzeug in 10000m Höhe stattfindet. So kann eine wirklich spannende und bedrohliche Stimmung aufgebaut werden, die sich erstaunlicherweise trotz einiger Logiklöcher und aufkommender Klischees bis zum Schluß hält und sogar steigert!
Alle Darsteller, allen vorran Kurt Russell und Halle Berry in einer ihrer ersten Rollen, machen ihre Sache wirklich gut. Oliver Platt als leicht trotteliger Ingenieur lockert den ernsten Haufen der Marines etwas auf, wobei sich der Film schon recht ernst nimmt und nur hier und da ein Onliner das Geschehen amüsant darstellt.

Alles in allem ein wirklich gelungenen Vertreter des Action-Thriller-Genre mit sehr guten Darstellern, gut gemachter Action und einem wirklich hohen Spannungsbogen! Für Freunde schnörkelloser Action und allen Kurt Russell-Fans ein muß!
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am 28. Juli 2017
INHALT:

Als islamistische Terroristen ein Passagierflugzeug in ihre Gewalt bringen, um einen ihrer Komplizen freizupressen, wird eine Eliteeinheit ausgesandt. Dieser gelingt es, mit einem STEALTH-Flugzeug an die Linienmaschine anzudocken und diese unbemerkt von den Terroristen zu entern. Doch an Bord befindet sich auch eine Bombe mit Nervengas. Und das Flugzeug hält Kurs auf Washington, D.C. ...

KRITIK:

Zugegeben:Die 1990er waren kein so cooles Kinojahrzehnt wie die kultigen 1980er - aber die 1990er waren noch immer besser als das, was heute produziert wird. ‚Einsame Entscheidung’ gehört mit zum Subgenre jener Actionfilme, die eindeutig von ‚Stirb langsam’ beeinflusst sind (‚Alarmstufe:Rot’, ‚Passagier 57’, ‚Air Force One’), und ist doch deutlich mehr:Damals einfach glänzende Unterhaltung pur sollte sich ‚Einsame Entscheidung’ fünf Jahre später als prophetische Vorwegnahme der Anschläge vom 9/11 erweisen.
Ich hatte ‚Einsame Entscheidung’ seinerzeit im Kino gesehen, danach kaum noch. Jetzt stelle ich fest, dass der Film heute trotz seines Alters erstaunlich gut gealtert ist. Während die ‚James Bond’-Filme der 1990er kaum Spuren hinterlassen haben, so belanglos waren diese, hat ‚Einsame Entscheidung’ eben ein damals schon aktuelles Thema aufgegriffen. Mag der Film auch nicht so perfekt sein, wie der rund zehn Jahre zuvor entstandene ‚The Delta Force’ mit den beiden Haudegen Lee Marvin und Chuck Norris, aber ‚Einsame Entscheidung’ war damals durchaus innovativ:Die eigentlichen Helden sind nicht die Militärs, sondern zwei eher rationale Denker, dargestellt von Kurt Russell und Oliver Platt, die die Situation retten. Neben diesen beiden lebt der Film denn auch von einer gewagten Besetzung:Man sollte es kaum erwarten, denn David Suchet ist sonst eher als Agatha Christie’s Hercule Poirot bekannt, aber als islamischer Terrorist ist er absolut überzeugend, weitab diverser Klischees wie man sie eben bei James Bond serviert bekommt. Steven Seagal spielt Colonel Austin Travis - wohl nur, um gleich zu Beginn klarzustellen, dass dies nicht der übliche Actionfilm ist! Auch diverse Seriengesichter sind mit dabei:Charles Hallahan aus ‚Hunter’, Eugene Roche (Luther Gillis in ‚Magnum, P.I.’) und J.T. Walsh aus ‚Dark Skies’ und auch den Darsteller des Air Marshals habe ich schon mehrmals gesehen, ebenso wie den Typ, der den Selbstmordattentäter spielt, der sich zu Beginn in die Luft sprengt. Und unter den Darstellern findet sich eine echte Rarität:Marla Maples Trump!

Doch ‚Einsame Entscheidung’ ist ein Film, in dem kaum etwas passiert - aber das absolut gekonnt und spannend:
Hier gibt es keine plakativen Actionszenen samt coolen Sprüchen, der Film lebt von Handlung und Charakteren sowie eben jenem Flugzeuginneren abseits der Passagierkabine. Kultkomponist Jerry Goldsmith lieferte die passenden Klänge dazu, auch wenn er rund zwei Jahre später mit seiner Komposition für einen ähnlichen Film, ‚Air Force One’, einen echt bombastischen Soundtrack abgeliefert hat!

Solch innovative Filme wie eben ‚Einsame Entscheidung’ fehlen im von unzähligen Superhelden geplagten, modernen Kino.
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am 18. Juli 2017
Bewerte NUR die Qualität von Bild und Ton der Blu-ray, Filme sind sowieso Geschmacksache!
Bild: 4 von 5 Sternen (Teilweise 1 bis 3)
Ton: 3 von 5 Sternen
____(4+3)/2 = 3,5 Sterne____
Gesamt: 4 von 5 Sternen gewählt. Bild des Films hat Priorität _1_, Ton hat Priorität _2_
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am 20. Mai 2017
Ein wirklich spannender und Actionreicher Flugzeug Thriller. Schauspieler machen einen guten Job. Ende überzeugt auch. DVD Bildqualität ist sehr gut.
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am 13. Juli 2006
Nach langen mehreren Jahren habe ich mir vor ein paar Tagen wieder "Einsame Entscheidung" angesehen und ich bin immer noch fasziniert von diesem wirklich erstklassigen Actionthriller. Anscheinend habe ich mir den Film vor Jahren beim ersten mal nur so beiläufig mit Freunden angesehen den sonst wäre ich damals schon davon begeistert gewesen.

Für mich gehört der Film zu dem wirklich besten Actionthrillern die ich je gesehen hab. Regisseuer Stuart Baird lässt einen kaum Zeit zum verschnaufen und er schafft es die Spannung über zwei Stunden lang auf konstant hohem Niveua zu halten. Der Film wird zu keinem Zeitpunkt langweilig und die 127 min vergehen im wahrsten Sinne des Wortes wie im Flug.

Auf dem Flug von Athen nach Washington wird ein US Passagierflugzeug von islamischen Terroristen entführt und dabei geraten über 400 Zivilisten in die Gewalt der Gangster. Zuerst scheint es das die Flugzeugentführer mit Ihrer Aktion nur Ihren Anführer aus dem Gefängnis befreien wollen doch Terrorexperte David Grant vermutet ganz andere Beweggründe. Seiner Meinung nach befindet sich Nervengas an Bord der Maschine und dieses könnten die Terroristen im Zusammenhang mit dem Flugzeug als Erstschlagswaffe gegen die USA einsetzen wollen. Mit Hilfe eines neuartigen Kampfflugeuges dockt eine Spezialeinheit unter Leitung von Col. Austin Travis an Bord der Boeing an und will so unbemerkt das Flugzeug unter Kontrolle des Militärs bringen. Mit dabei ist neben Grant auch der Ingenieur Cahill der verantwortlich für den Bau des Spezialflugzeuges ist und das Andockmannöver überwachen soll. Die Zeit wird knapp, den sollte das Flugzeug amerikansichen Luftraum erreichen wäre die Regierung gezungen es abzuschiessen um eine Katastrophe zu vermeiden.

Das ganze klingt recht spannend und was soll ich sagen, es ist noch viel spannender als hier beschrieben. Selten habe ich einen derart spannenden Actionthriller gesehen. Dazu wirkt das Szenario mittlerweile beängstigend da man sich automatisch an den 11.September erinnert. Das ganze als Handbuch für Terroristen zu verstehen wie hier in einer Kritik erwähnt wurde halte ich für übertrieben, den diese Leute brauchen bestimmt kein Anschauungsmaterial mehr.

Kurt Russell in seiner Hauptrolle als David Grant macht seine Sache wie immer sehr gut und sogar Steven Seagal, den ich mir normalerweise gar nicht antun möchte, gefällt mir, dies liegt aber wohl in erster Linie daran das er nicht einmal ein Drittel des Films überlebt. Zu den beiden gesellen sich unter anderem noch sexy Halle Berry als tapfere Stewardess Jean und Oliver Platt in der Rolle des Ingenieurs Cahill.

"Einsame Entscheidung" ist eine Art "Stirb langsam" in luftiger Höhe mit hochspannender Story, guten Darstellern und satter Action. Selten war ich von einem Actionthriller so gefesselt wie in diesem Fall und es ist tatsächlich so das der Film während der 127 Minuten in keiner Sekunde zu lang wirkt oder abfällt.

Die DVD wird diesem tollen Film leider nicht gerecht, den Bild- und Tonqualität sind zwar absolut auf aktuellem Stand, aber Bonusmaterial findet man leider überhaut keines, aber das ist bei den DVD`s von Warner Bros. auch nicht neues. Den neben den furchtbaren Papphüllen in die Warner zu Beginn die DVD`s packte waren Sie auch bekannt dafür in den meisten Fällen kein Bonusmaterial zu bieten. Schade den ein paar nette Zusatzinfos wären zu diesem Film sicherlich interessant gewesen.

Trotzdem bekommt der Film die volle Punktzahl den alles andere wäre vekehrt.
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am 3. Juni 2012
Ich hab mich durch die durchweg positiven Rezensionen hier bei Amazon zum Kauf dieses Films hinreissen lassen, war dann doch enttäuscht, weil der Film mir weder durch die Schauspieler noch durch eine originelle Handlung gefallen hat. Also, wenn "Batman, The Dark Knight" 5 Punkte von mir bekommt, hat "Einsame Entscheidung" maximal 3 verdient. Meine Meinung. :)
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am 6. Januar 2004
Einsame Entscheidung - man sollte sich nicht durch den recht öde
klingenden Titel täuschen lassen. Der Film bietet hochklassige Action mit
teils nervenzerreissender Spannung. Kurt Russel liefert eine Glanzleistung
und zeigt eindeutig, dass er nicht als mittelklassiger Schauspieler
abgestempelt werden sollte. Steven Seagal ist nur kurz von der Partie -
gerade dies ist aber die Stärke des Filmes: Einge Sachen kommen nicht wie
erwartet. Die Story ist schnell erzählt: Terroristen überfallen ein
Flugzeug und erpressen die Amerikaner. Diese starten einen geheimen
Spezialeinsatz und schleichen sich an Bord des Geisel-Flugzeugs. Von da an
ist Spannung garantiert. Aufmachung und Darsteller sind absolut gelungen
und auch sonst kann man nur sagen: Anschnallen und abheben! Für
Action-Fans mit Faible für Tiefgang ist Einsame Entscheidung ein
Geheimtipp und absolut empfehlenswert!
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