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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
56
4,3 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
Preis:14,99 €+ 3,00 € Versandkosten


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am 7. Februar 2015
Ich versuchs mal: Zu Anfang geriet ich in leichte Enttäuschung...über die ruckelige Kameraführung oder die Akteure, die scheinbar gewollt keine Sympathie beim Zuschauer wecken sollten. Es brauchte gut 20min, bis mich der Film so auf dem Boden weiterer Erwartungen hatte, dass ich offen und bereit für dieses besondere Filmprogramm war. So hat es sich im Nachhinein jedenfalls angefühlt. Ganz subtil und zwischen den Zeilen legte sich mir eine interessante Schwere aufs Gemüt. Das und die vielen kleinen kuriosen unerwarteten Geschehnisse haben mich am Film begeistert.
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am 2. Januar 2017
Also zurerst einmal: Dieser Film sorgte mehrmals bei mir für Gänsehaut und ich schaue gerne Filme, die sowohl von der Alterseinstufung als auch beim Thema Gewalt das Drama wesentlich drastischer darstellen. Hier wird ein Kammerspiel geboten, was in mehreren geschickt verwobenen Handlungssträngen einem das perfekte Grauen hinter feiner Fassade serviert!!!
Nur eins finde ich hier unpassend. Die Einstufung seitens von Amazon als Komödie! und ich möchte hier deutlich betonen, dass ich eine besondere Vorliebe für schwarzen Humor habe.
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am 9. März 2017
Eine Familientragödie, die einen mitreißt und emotional fängt. Die bürgerliche Fassade rüttelt. Ausbruch der leidenden Kinder. Tolle Schauspieler. Film ist künstlerisch sehr gut gemacht, so dass die Geschehnisse dem Zuschauer sehr nah gehen. Vinterbegs "Die Jagd" hatte mich auch schon bereits gefesselt. Kein Unterhaltungskino, sondern dramatische Gesellschaftskritik mit Tiefgang.
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am 6. August 2017
Wie krank kann der Mensch sein, der so etwas ausdenkt! Auf keinen Fall zu empfehlen! An den Haaren herbeigezogen, einfach nur krank.
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am 30. Januar 2017
Nicht aus der Rolle zu rütteln, die "guten Bürger", die mit ihren Umgangsformen, ihren Traditionen, ihrem Geld (was nicht die Hauptsache ist) alle möglichen familiären Entsetzlichkeiten ignorieren, verwischen können. Das stimmt schon so - und nicht nur in bezug auf Inzest und andere Formen von zwischenmenschlicher Gewalt. Die Empfindungen und Entwicklungswege der vier Kinder sind im Grundsätzlichen durchaus psychologisch realistisch dargestellt. - Nicht angemessen dargestellt ist die konkrete Handlung. Der Plot wurde offensichtlich so realisiert, wie er ursprünglich als Idee aufgetaucht ist. Was zumeist fehlt, sind die vielen anderen Aspekte und Ebenen, die bei solchen schrecklichen seelischen Wirrnissen selbstverständlich immer auch vorhanden sind! Das gilt für den Sohn Christian, aber auch für den Täter-Vater, und noch mehr für die Mutter undn die Gäste. Die geradezu mechanistische Gradlinigkleit, mit der Christian seine Anklage inszeniert, ist kaum vorstellbar. Daß der Vater-Täter versucht, auf die Umgangsformen seiner bürgerlichen Ggesellschaft zu bauen, ist klar - aber so viel Standfestigkeit wie in dem Film ist doch nicht vorstellbar. Die Mutter agiert nur wie eine Maschine, völlig gefühllos. Klar, sie könnte aufgrund eigener Traumatisierungen dissoziativ abgespalten sein - aber auch dann ist ihre durchgängige Standfestigkeit, Souveränität und Flexibilität nicht glaubhaft. - Und die Gäste würden in dieser Situation zunächst zwar erstarrt reagieren, aber es kämen dann in den nächsten Minuten Ausrufe des Entsetzens, sonstige emptionale aufwallungen, Handlungsversuche (nicht nur die paar Versuche, abzureisen) - durchaus zugunsten des Täter-Vaters, aber: etwas käme! Und dann immer weiter die nächsten Sequenzen, und immer neu sitzen sie brav wie die Lämmer am Tisch? Nein. Das sind doch alles auch Menschen, die "etwas vorstellen" und ein Selbstbild als Handlungsträger haben! Das sind doch keine vedrucksten Statisten! Bzw. Statisten waren es ja, wie zu lesen ist - und grade weil sie nicht wußten, was da auf sie zu kommt, weil sie keine Erwartung hatten, sondern nur diejenige, eben Statist zu sein, haben sie nicht mehr spontan reagiert! Das war ein Denkfehler der regie. Und die subversive Küchenmannschaft war einigermaßen unklar inszeniert. - Ach, schade eigentlich. Mit der heißen Nadel gestrickt! - Das hätte ein toller Film sein können, wenn mehr psychologisches Verständnis obwaltet hätte.

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DISSOZIATION UND TRAUMA
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am 17. Januar 2008
... allenfalls, damals eine Rezension zu schreiben... ;-)

O.k., optisch erinnert der Film an Super8-Zeiten...

Hat mich aber nicht gestört, da Atmosphäre und Handlung von Anfang an "zogen". Zur Handlung an sich lasse ich mich hier mal nicht weiter aus, da darüber schon genug geschrieben wurde.

Für mich einer der wenigen Filme, über deren Besitz ich mich vor allem wegen ihres Gehaltes glücklich schätze. Ich freue mich schon, ihn mal wieder mit jemandem gemeinsam "uraufzuführen" - und dabei die Wirkung zu beobachten...

Ich muß öfter an diesen ja eher weniger bekannten Streifen, an den ich (glücklicherweise !) auch eher durch Zufall (Querverweise in Rezensionen) geriet, denken, wenn mir glückliche und "tolle" Familien vorgegaukelt werden oder wenn ich Laudatien vernehme... ;-)

Sehr gelungen finde ich auch das "Gleichgewicht" des Filmes: Trotz aller Tragödie und allen Denkanstößen eben nicht sooooo (einseitig) schweeeer wie z.B. "Schreie und Flüstern" von Ingmar Bergmann. Genau: Letztere DVD habe ich gestern angeschaut - und dabei wieder mal an "Das Fest" gedacht...

Insgesamt: Einer von vielleicht 20% der "Geheimtipps", die ich dann auch tatsächlich mit Begeisterung behalte...
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am 31. Juli 2013
In "Das Fest" öffnet Thomas Vinterberg den Vorhang einer gutbürgerlichen Familie und läd ein in deren Geheimnisse. Die verstörende Familientragödie handelt nicht nur von einem zynischen Kinderschänder, für den es am Ende keine Verzeihung, sondern nur die Ächtung gibt, sondern auch und vor allem von einer Familie, die nicht dazu fähig ist, sich mit der ungeheuerlichen Tat auseinanderzusetzen.
Thomas Vinterberg zeit die Familie als keinen schützenden Rückhalt sondern offenbart sie in diesem Film als einen Ort der Qualen.
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am 26. Oktober 2016
Ganz toller Film, auch weil das unsägliche Thema des Missbrauchs sehr mutig aufgegriffen wird.Für meinen Geschmack wäre es besser gewesen, wenn auf eine Art Happy End verzichtet worden wäre, da aus meiner persöhnlichen Erfahrung mit diesem Thema ein solches sehr selten erreicht wird. Man hätte also den Vater beim Frühstück lassen und auch auf eine Entschuldigung seinerseits verzichten können.Aber das ist wie gesagt meine eigene Erfahrung!
Ansonsten sehr gute Schauspielleistungen, Kameraführung, Schnitt, das Bildmaterial vermittelt eine Art 8mm-Gefühl eines persöhnlichen Kameramitschnittes von einem Familienmitglied aus den 70er Jahren, in denen ja der Missbrauch geschehen ist, tolles Drehbuch.
Nochmals vielen Dank für diesen mutigen Versuch, vielen sogenannten Familien den Spiegel vor zuhalten.
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am 24. August 2013
Das Fest (1998)
Drehbuch: Thomas Winterberg, Mogens Rukov

Ein Drama mit Tiefgang das zum Nachdenken anregt!

Einleitung:

Eine tragische Erzählung über den Missbrauch zweier Kinder einer Großfamilie durch den eigenen Vater.
Die Geschichte besitzt wahre Wurzeln und wurde zuerst in einer dänischen Radiotalkshow, erzählt. Der Erzähler verwies jedoch darauf, dass diese Geschichte von ihm erfunden worden sei, nach geneuerte Recherche stellte sie sich jedoch als wahr heraus.

Inhalt:
Die Handlung beginnt mit der bevorstehen Geburtstagsfeier des Familienoberhauptes Helge anlässlich zu seinem 60 Geburtstag. Somit kommt die gesamte familiale, darunter auch seine Kinder, zusammen. Nach und nach kommen im Verlauf der Festlichkeiten erschreckende Tatsachen über das Geburtstagskind und im Zusammenhang mit seiner familiale an das Tageslicht. Eine traurige, sehr dramatische Vergangenheit, auch um den Tod eines seiner Kinder, wird zum Mittelpunkt des Geschehens.
Ein sehr, sehr guter Film mit einer tiefgründigen und erschütternden Handlung wird hier geboten. Die Dialoge sind bis ins kleinste Detail ausgearbeitet worden besitzen eine besondere Schwere. Die Musik ist traurig bis nachdenklich gehalten und untermauert die bedrückende Stimmung der Thematik. Ein Film zum Nachdenken und mit einiger Kritik an unserer Gesellschaft versetzt. Ein Dram mit Tiefgang basierend auf wahren Ereignissen.

Sehr zu empfehlen und eine blick wert.

Aber Vorsicht, wer auf Action, Vergeltung und Mord und Totschlag hofft, ist hier falsch.
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am 28. August 2013
Bei diesem Film stimmt wirklich fast alles. Die Schauspieler legen wirkliche Glanzleistungen hin und auch die Geschichte befindet sich auf höchstem Niveau, sodass hier äußerst intelligent das Familienbild unserer Welt parodiert wird. Dadurch ergibt sich ein wirklich empfehlenswerter Film, der von Anfang an ein zwar bedrückendes, aber doch sehr interessantes Bild einer Familie zeichnet.
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